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Gamesetteristas - Ein Forum-Volk
Folge 1: Der Urstamm, die ersten Generationen
Autor:Claudia K.
Datum: 20.09.2011

Die neue Aufgabe unseres Autores J.L. ist es, eine Lösung für das Spiel Virtual Villagers: Tree of Life von Last Day of Work (bei BFG.de) zu erstellen. Ein Volk siedelt sich auf einer Insel an und muss dort ein Leben aufbauen. Der Spieler kann sowohl das Volk als auch die einzelnen Spielfiguren selber benennen. Und so benutzte J.L. Gamesetter und seine Forum-Besucher als Vorbild für seine Inselbewohner. Durch einige scherzhafte Wortwechsel kamen J.L. und ich auf die Idee, dieses Leben der "Gamesetteristas" mit euch zu teilen.



Es war einmal vor langer Zeit ein kleines aber feines Volk. Dort, wo sie lebten,  fanden sie nicht die  rechte Lebensgrundlage, kamen nicht vorwärts in dem wonach sie strebten. Sie alle hofften, dass es einen Ort gab,  einen Ort, an dem sie friedlich leben und ihr Wissen von dort aus in die Welt bringen könnten.
Also schickte man Späher aus und schon bald fanden diese ein kleines Fleckchen, geeignet sich dort niederzulassen. Und so machte sich das kleine Volk auf die Reise und richteten sich auf diesem Fleckchen ein.  Das Forum, wie sie ihre Welt nannten,  war gänzlich unberührt und so musste das Volk des Forums arbeiten und lernen. Denn nur so würde ihr Forum zu einer echten Zivilisation werden, die das Leben anderer Menschen dort draußen bereichert.

Und dies hier ist nun die Geschichte der Urbewohner, die Geschichte der Gamesetteristas.
In der heutigen Folge stellen wir euch zuerst einmal die momentanen Mitglieder der Gamesetteristas  vor:

Da wären zunächst die beiden Männer, André und JL.  Schnell nach der Ankunft sahen sie beiden sich gezwungen, den Zustand der Monogamie aufzugeben. Nur so wären die Gamesetteristas in der Lage, eine große, produktive Gemeinschaft aufzubauen.

Ohne zu zögern tat André, der sich der Forschung verschrieben hatte, sich unverzüglich mit Tremsi, einer kreativen Bauarbeiterin, zusammen und schon bald blickten beide stolz auf ihren Sohn Uwe. Uwe, mit den Augen seines Vaters und dem Charme seiner Mutter versehen, wuchs zu einem gutaussehendem jungen Mann heran. Nachdem er als Kind zuerst neugierig überall zuschaute und Forscherqualitäten entwickelte, entschied er sich später zu einer Karriere in der Bau-Zunft. „Wie meine Mutter finde ich hier meine Befriedigung sowohl in  der Kreativität als auch der handwerklichen Tätigkeit.“ Uwe träumt davon, eines Tages eine wundervolle Bibliothek zu bauen, damit „alle Forschungsergebnisse meines Vaters in Bücher niedergeschrieben und von folgenden Generationen zur Weiterbildung genutzt werden können.“

Für André war dieser prächtige Sohn kein Grund, sich auf die faule Haut zu legen.  Die Forscherkollegin Claudia erlag dem Charme seiner braunen Augen und gebar ihm und damit der Gemeinschaft zuerst Sabina,  die sich für eine Karriere im Bauwesen entschied und später Hanni.  Hanni ist noch klein, eine Karriere noch nicht in Sicht und sie genießt ihre Kindheit in vollen Zügen.

Um keine der gebärfähigen Damen zu vernachlässigen, verabredete André sich schon bald mit Uschi. Diese vielseitig begabte Bauarbeiterin, die ebenso begeistert forschte und gern auch viel Zeit mit Kindern verbringt, war ein weiterer Glücksgriff.  Ihre gemeinsame Tochter Silvia, eine flotte Rothaarige, träumte eigentlich davon, Heilerin zu werden.  „Aber wir sind ein außergewöhnlich gesundes Volk,“ sagt Silvia und es liegt ein klein wenig Bedauern in ihrer Stimme, „ deshalb habe ich beschlossen in die Forschung zu gehen, wie mein Vater.“

JL, ein Bauer mit Herzblut,  war anfänglich ein wenig schüchtern, doch schon bald fanden er und Tremsi zusammen. Eine gelungene Partnerwahl, man kann es nicht anders nennen, wenn man sich den attraktiven und muskulösen Sohn der Beiden anschaut. Auch Herby hat sich der Landwirtschaft verschrieben: „Nichts ist großartiger als am Abend zu sehen, wie die Gemeinschaft zufrieden und gesättigt ins Bett geht und das Dank meiner Arbeit.“ Herby wünscht sich für die Zukunft eine Frau, die seine Leidenschaft teilt oder zumindest versteht.

Kurze Zeit später traf JL die lebenslustige Uschi, die man stets mit einer frischen Blume im Haar antrifft,  und es kam wie es kommen musste. Die Funken sprühten nur so und die rassige Inge, eine schwarzhaarige Schönheit, war das Produkt einer leidenschaftlichen Affäre, die bis heute andauert.  Inge aber ist, was ihr äußeres gar nicht vermuten lässt, eine sehr ernsthafte junge Frau, die sich auf Forscherbasis mit den Tiefen der menschlichen Beziehungen auseinandersetzt. „Die Gamesetteristas sind eine Gemeinschaft, in der wirklich ‚Alle für Einen – Einer für Alle’ gilt. Ich sehe meine Aufgabe darin, diese Zusammengehörigkeit zu erforschen und so der Welt vielleicht eine Hilfestellung für mehr Frieden und Liebe untereinander zu geben,“ erzählt uns Inge und geht gedankenverloren davon.

Vor kurzem haben Uschi und JL erneut Nachwuchs  bekommen.  Der sanfte Silvio, schwarzhaarig wie seine Schwester, hat bereits ausgeprägte Vorlieben und Abneigungen. Und so sehr er seinen Vater auch bewundert, in die Landwirtschaft wird er wohl nicht gehen, denn er mag keinen Dreck. Dafür liebt er alles was kreucht und fleucht. „Silvio kann keiner Fliege was zu leide tun“, schmunzelt sein Vater. „ Selbst wenn er einen Pilz pflücken soll, macht er sich Gedanken.“  Uschi und JL  geben sich Mühe, den Jungen, der im Moment noch ein wenig das Sorgenkind ist,  davon zu überzeugen, dass Nahrung lebenswichtig ist und er damit kein unschuldiges Geschöpf vernichtet.

Aber natürlich wollen wir unsere Wasserfall-Kinder nicht vergessen.  Nicht allzu lange nach der Ankunft  im Forum fand man die Kinder hilflos in Fässern im See unter dem Wasserfall treiben. Sofort sprangen JL und André ins tosende Wasser und retteten die beiden Mädchen und den Jungen vor dem sicheren Tode.  Alle Gamesetteristas schlossen die  besonnene Sonja, den aufgeweckte Andreas  und die pfiffige Mücke sofort in ihr Herz. Gemeinsam kümmert man sich aufopfernd um diese Kinder, die noch viel zu klein sind um etwas über ihre Vergangenheit erzählen zu können.  „Sie sind wie unsere eigenen Kinder“, versichert Tremsi und schaut lächelnd zum Baum hinüber, wo sich die Wasserfall-Kinder gemeinsam mit Hanni und Silvio dem fröhlichen Spiel hingeben.

Die Geschichte geht weiter und schon bald werden wir euch mehr vom Nachwuchs, dem Leben und den Abenteuer der Gamesetterista erzählen! Möchtet ihr etwas zu dieser Geschichte sagen? Im Forum haben Gamesetteristas eine Anschlagtafel errichtet, an der Jeder den Einwohnern ein paar Worte hinterlassen kann.

Eure


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