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Was ich noch sagen wollte.....
Autor:Claudia K.
01.01.2010

Nun ist 2009 auch schon rum.... wie schnell die Zeit vergeht, wenn man spielt. Und da wir gerade beim Spielen sind: Da hat sich ja einiges getan, im letzten Jahr.

Bei den Spielen sind die Grafiken besser geworden - oh ja. Wunderschön, detailliert, farbenfroh - wirklich klasse. "Das Auge isst mit" sagt man, bei vielen Spielen isst das Auge inzwischen auch mit, zum Beispiel bei "Spur des Erfinders" oder auch 'Mystery Case Files: Dire Grove'. Und nicht nur bei den Wimmelbildspielen, wo gute Grafiken oft über spiel- oder unspielbar entscheiden. Auch viele 3-gewinnt und Zeitmanagement-Spiele zeichnen sich dadurch aus, dass ihre Grafiken nicht mehr so langweilig und eintönig sind, wie sie es vorher oft waren. 'Ritter Arthur' oder "Fishdom" sind da nur zwei Beispiele.

Es gibt eine neue Kategorie in der Wimmelbild-Abteilung: Die Wimmelbild-Abenteuer: Es fehlen die obligatorischen Listen, gesucht wird nur was man braucht um Puzzle und Rätsel zu lösen. Der Spieler wird nicht mehr von Level zu Level gebracht, sondern kann sich innerhalb bestimmter Grenzen frei bewegen; das "nächste Level" ist zum Suchobjekt geworden. Und auch die Geschichten hinter diesen Spielen sind oft tiefer, werden seltener durch Einblendungen sondern viel mehr durch das Spiel und die Spielentwicklung selber erzählt. "Emerald City Confidential" war eines der ersten, aber auch "Enlightenus", "Kuros" oder "Pahelika" waren gelungene Entwicklungen in diese Richtung.
Und auch die "normalen Wimmelbilder" zeichnen sich immer mehr dadurch aus, dass der Spieler Inventarobjekte benötigt - manchmal für Minispiele, manchmal um andere Objekte seiner Suchliste finden zu können. Einfaches suchen ist out. Darf's ein bisschen mehr sein?

Dazwischen liegen dann die Wimmelbild-Rätsel/Puzzle Spiele, die aus beiden Kategorien etwas haben. Mehr oder weniger freies Laufen, viele Inventarobjekte findet man nicht in Wimmelbildszene sondern "nebenbei", viele Rätsel und Puzzle, aber auch die bekannten, mit Unsinn überladenen Wimmelbildszenen die dem Spieler nach dem absolvieren mit einem Minispiel belohnen. "Prinzessin Isabella" ist da sicherlich eines der schönsten Beispiele, aber natürlich auch die Mystery Case Files: "Rückkehr nach Ravenhearst" und "Dire Grove".

In der Wimmelbildszene wehen viele Winde und es ist für alle etwas dabei. Vom Knobler, der sich in die Puzzle verbeisst bis zum entspannten Spieler, der nur suchen will.

Das Negative aber kam schleichend und durch den Brustkorb dann von hinten zwischen die Augen. Die Spiellänge. Die nämlich hat proportional mit dem Preis für das Spiel abgenommen. Oh, was haben wir uns gefreut, als der Preis fiel und fiel und fiel. Knapp 6 Euro noch für ein Spiel - das ist doch wundervoll. Die wenigsten aber haben bemerkt, dass sie massiv beschummelt werden. Denn für das wenige Geld gab es auch viel weniger Spiel. Die durchschnittliche Länge eines Wimmelbildspieles beträgt heute 3-4 Stunden. Noch vor einem Jahr haben Reviewer über solche Spiele geschrieben: "Zu kurz", "Dieses Spiel wäre ein Topspiel, hätte es eine vernünftige Länge" und ähnliches. Heute schreiben wir: "Hat eine gute Länge". Und freuen uns, dass es nicht unter die 3 Stunden fällt, denn auch das sind Spielzeiten, die wir mehr als häufig erleben. Wie konnte das passieren?

Eigentlich ist es logisch. Unter den Portalen brach eine Art Preiskrieg aus - wenn einer mit den Preisen drastisch runtergeht, dann müssen die anderen folgen - ob sie wollen oder nicht. Denn nur so können sie ihre Kunden halten. Nun ist es so, dass, ähnlich wie in der Musik, ein Entwickler von jedem verkauften Spiel einen gewissen Prozentsatz des Preises erhält. Von diesem Geld muss er sein Team bezahlen, selber leben, Geschäftsunkosten bestreiten und neue Projekte entwickeln. Es ist ein einfaches Rechenspiel - werden die Preise um die Hälfte gesenkt, haben die Entwickler nur noch die Hälfte der Einnahmen, denn die Anzahl der Kunden verdoppelt sich nicht (auch wenn sie beständig größer wird). Die Hälfte der Einnahmen heißt aber, dass irgendwo gekürzt werden muss. Mitarbeiter verzichten nicht auf die Hälfte des Gehaltes, der Vermieter nicht auf die Hälfte der Miete. Am Ende wird da gespart, wo das Geld eigentlich herkommt. Beim Spiel. Weil man es sich aber in der heutigen Zeit nicht leisten kann, das offensichtliche (also die Grafiken zum Beispiel) qualitativ absinken zu lassen, werden die Spiele zum einen grundsätzlich kürzer, zum anderen leichter. Wobei letzteres die Spielzeit noch mal verkürzt. Das zumindest gilt für die großen Entwicklerteams. Bei den kleinen lässt dann Qualität und Länge nach und auch dafür gibt es unzählige Beispiele in diesem jahr.

Aber wir wollen am ersten Tag des neuen Jahres nicht all zu sehr auf dem Negativen herumreiten. Es gibt doch noch mehr Erfreuliches.

Die täglichen Zugriffszahlen von Gamesetter werden immer höher. An manchen Tage haben wir bereits die 5000er Grenze angestupst. Das ist wundervoll und gibt uns das Gefühl, dass wir es richtig machen, dass ihr mögt, was wir tun. Gamesetter etabliert sich, die Portale nehmen uns zur Kenntnis - das alles haben wir Euch, den treuen Nutzern, zu verdanken.

Mr. Remix ist als Moderator ins Forum eingezogen und sorgt nicht nur für anbetungswürdige Smilies sondern auch für Ordnung in unserem manchmal etwas chaotischem Gamesetter-Gartenhäuschen. Sabine kam zu uns. Sie schreibt wundervoll detaillierte Walkthroughs und über ihre witzige Art, die Nachlese zu schreiben habe ich schon oftmals herzlich gelacht. Sternchen ist schon über ein Jahr bei uns und inzwischen zu einem unverzichtbaren Teil von Gamesetter geworden. Glaubt es mir... abgesehen davon, dass sie Euch Walkthrough um Walkthrough präsentiert, sie bügelt auch so manches Mal meine Schusseligkeit aus. Wenn ich mich zum Beispiel wegen Spam aus meinem eigenen Forum ausschließe. Oder euch Texte zu Spielen zu präsentieren versuche, die nicht wirklich zusammenpassen.

Gamesetter hat eine Zusammenarbeit mit Deutschland-Spielt gestartet. Dies hilft uns, Euch die Dienste von Gamesetter kostenlos und werbefrei zur Verfügung zu stellen. Aber das ist nicht der einzige Vorteil. Gamesetter ist vielseitiger geworden, wir bieten euch Nachlese, Walkthroughs und Tips auch von Spielkategorien an, die wir vorher eher vernachlässigt haben.

Und was erwartet uns 2010?

Viele, viele neue Spiele!!

Und Gamesetter wird zu einem anderen Provider gehen. Für euch wird sich dabei nicht viel ändern - aber doch ein wenig. Wir werden ein bisschen am Outfit basteln, wir werden ein neues Forum beziehen. Wir werden ein wenig daran arbeiten, dass Gamesetter übersichtlicher wird. Und da wir mehr Platz haben, wird dann auch rtselnkatze endlich wieder ihre Walkthroughs für die Breitband-Spiele schreiben können. Denn auch die verdienen schließlich einen Platz.

Wir werden auch weiterhin suchen: Nach Leuten, die Nachlesen schreiben möchten. Oder Walkthroughs und Tips. Wer also Interesse hat, und sei es auch nur für ein bestimmtes Spiel, der melde sich einfach. Wir freuen uns. Je mehr Leute mitmachen, desto bunter, abwechslungsreicher und hilfreicher wird Gamesetter.

Und sonst? Wer weiß das schon so genau. Aber eines weiss ich ganz sicher.... ich freue mich unbändig auf viele neue Spiele und ein spannendes, ereignisreiches Jahr 2010 mit Euch!

Eure


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