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Willkommen bei unseren Kurznachlesen

Kurznachlesen sind Spiele, die wir manchmal nur für eine Stunde gespielt haben oder die für eine lange Nachlese einfach nicht genug hergeben. Wir vergeben auch hier Tassen, möchten Euch aber bitten zu bedenken, dass wir die Spiele in dieser Kategorie nicht wie sonst zu Ende gespielt haben und daher nicht im vollen Umfang beurteilen können.
Die Spiele sind alphabetisch geordnet, ein Klick auf den Spielnamen bringt Dich zur Nachlese.

Archiv: Kurznachlesen 2010

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Hier geht es zu den Kurznachlesen ab September 2014

Aktuell: Mystery Murders: Der Fluch des Dornröschens, Magic Heroes: Der verzauberte Park

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Ancient Rome 2 (18.04.2013) Legends of Soltaire: Die verlorenen Karten (08.03.2014)  
Amusement World (29.09.2012) Life Quest 2: Metropoville (03.04.2012) Secret of the Past: Das Tagebuch meiner Mutter (18.08.2012)
Antiquarius: Die Trödelsammler (19.10.2012) Lost in Reefs 2 (03.09.2013) Shannon Tweed's attack of the Groupies (13.11.2012)
Aranjas III Magic Heroes: Der verzauberte Park (06.06.2014) Shop-n-Spree: Einkaufsparadies (12.02.2013)
Auf den Spuren des Hercules (17.11.2013) Matchmaker: The deserted Bride (06.03.2013) Silent Scream II: Die Braut (11.03.2013)
Baphomets Fluch - The Directors-Cut (13.01.2011) Mein kleiner Farmplanet (05.01.2013) Snack2Go (31.01.2014)
Barn Yarn (06.03.2012) Millionaire Manor: Die Wimmelbildshow (02.01.2011) Sparkle 2 (19.09.2013)
Bau der großen Mauer von China (05.12.2012) Modegeschichte (12.06.2011) Supermarket Management 2 (17.11.2011)
Be a King: Golden Empire (15.02.2012) Monument Builders: The Statue of Liberty (31.08.2012 The Dreamatorim of Dr. Magnus (10.09.2012)
Be Richest (08.08.2012) Monument Builders: Titanic (29.03.2012) The Enchanted Kingdom Eliza's Adventure (16.03.2011)
Bird's Town (09.03.2011) Mysteries of the Undead (22.05.2013) The Fall Triology: Kapitel 3 (05.09.2011)
Bluebeard's Castle (04.03.2012) Mystery Murders: Der Fluch des Dornröschens (09.07.2014) The Path of Hercules (17.11.2013)
Boutique Boulevard (26.09.2012) Mystic Gallery (27.01.2011) The Princess Case: A Royal Scoop (20.11.2012)
Broken Hearts: A Soldiers Duty (13.02.2012) Recylomania (16.01.2012) The Scruffs: Die Rückkehr des Herzogs (Return of the Duke) (22.02.2012)
Building The Great Wall of China (05.12.2012)   Twilight City: Liebe kennt keine Grenzen (05.11.2013)
Burger Bustle: Ellies Organics (29.05.2012)   Unlikely Suspects (01.07.2011)
Call of the Ages (23.09.2013)   Wedding Salon (18.04.2011)
ChaMinz (07.07.2011)   World's Greatest Places Mahjong (27.01.2012)
Criminal Minds (03.04.2013)   World Mosaic 7 (28.10.2013)
Die Meisterklempner (02.10.2013)   Yeti Quest: Crazy Penguins (Pinguine im Einsatz) (13.01.2013)
Das Rettungsteam 2 (15.12.2011)   7 Gates: Der Weg zu Zalmoxis (04.10.2012)
Das Rettungsteam 3 (31.05.2013)    
Die Schätze der Ostindien-Kompanie (09.05.2012)    
Die Spur des Drachen (23.02.2013)    
Die Ritter der Rätselrunde (10.09.2013)    
Dragon Keeper (12.01.2012)    
Easter Eggstravanza (21.03.2012)    
Einsame Herzen 2: Der Fluch der verlassenen Braut (06.03.2013)    
Epic Adventure: Der Fluch der Jengada (15.03.2011)        
Escape from Thunder Island (04.02.2012)    
Familie Vacation California (06.02.2012)    
Fishdom 3 (Die Fischoase 3) (24.11.2012)    
Fremde Träume: Foreign Dream (25.06.2012)    
Fröhlicher Koch (25.04.2012)    
Fix-it-up: Die wilden Achtziger (18.07.2011)    
Garden Rescue (02.05.2012)    
Geheimnisse der Alchemie: Der Goldem von Prag (27.11.2012)    
Grusel Trubel (02.11.2013)    
Island Tribe (26.01.2011)    
Jewel Legends: Magical Kingdom (03.01.2014)    
Jewel Legends: Tree of Life (19.04.2012)    
Jo's Dream: Organic Coffee 2    
     
     
     
     
     
     
(Wimmelbild)

Nicht alles, was aus dem Keller kommt, ist gleich ein Kunstwerk
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Wir erwachen in einem eigenartigen Palast. Wir wissen weder wer wir sind noch wie wir hier herkamen. Seltsame Messinggeräte unter Glaszylindern blockieren mittels mysteriöser Kräfte etliche Türen. Durch Spiegel spricht eine fremde Gestalt mit uns, deren Gesicht nur aus einem Ringe-Mechanismus besteht. Irgendwie scheint alles mit dem Amulett des Königs zu tun zu haben und einem Herz, das den Palast kontrolliert.

Die Geschichte ist ein wirres Durcheinander, das so viel mit Dornröschen zu tun hat, wie eine Kuh mit Seidenmalerei. Die Grafik wirkt altbacken, teilweise unscharf, Nebengeräusche sind kaum wahrnehmbar und die Zwischensequenzen bestehen lediglich aus Standbildern mit gesprochenen Dialogen. Wir können aus zwei Schwierigkeitsgraden auswählen, die sich aber kaum unterscheiden.

Eine Karte, über die wir uns zwar fortbewegen können, zeigt nur unseren aktuellen Standpunkt an, nicht aber, wo es noch etwas zu tun gibt. Was aber diesem Spiel endgültig den Todesstoß versetzt ist die Tippfunktion. Befinden wir uns in einem Raum und wissen nicht mehr weiter, wird uns lapidar mitgeteilt, dass es hier im Moment nichts mehr zu erledigen gibt und wir woanders suchen sollen. Haben wir dann endlich eine Szene gefunden, bei der der Hinweis sich in Bewegung setzt, zeigt er meist nur eine Aktion an, für die wir aber den passenden Gegenstand noch nicht besitzen. So bleibt uns von Anfang bis Ende nichts anderes übrig, als Zimmer um Zimmer erneut abzuklappern und mit allen sich in unserem Inventar befindlichen Utensilien überall planlos zu experimentieren. Das Journal, in dem immerhin unsere Aufgaben vermerkt sind, hält ebenfalls keine Hinweise für uns bereit, sondern setzt höchstens ein Häkchen dahinter, wenn wir durch Zufall doch einen Auftrag erledigt haben.

Alle 14 Wimmelbilder bestehen nur aus reinen Wortsuchlisten ohne Interaktionen. Viele Gegenstände sind kaum erkennbar, da sie Ton in Ton mit dem Hintergrund verschmelzen, zumindest  arbeitet hier der Tipp vernünftig. Genauso wenig einfallsreich zeigen sich die Entwickler bei den Rätseln. Mehr als Rohrleitungen drehen, Zahnräder einsetzen und Noten nachspielen ist ihnen hier nicht eingefallen, dafür hat man sich bei den Erklärungen dazu kurz gehalten.

Würden wir unsere kostbare Zeit nicht mit unendlichem Suchen vertrödeln, läge hier die Spieldauer weit unter drei Stunden. Das Finale ist so wie erwartet, von Dornröschen ist allerdings weit und breit immer noch nichts zu sehen. „Mystery Murders: Der Fluch des Dornröschen“ wirkt wie ein Relikt aus vergangener Zeit, dass in einem dunklen, staubigen Keller wieder gefunden wurde und uns nun als Neuware vorgesetzt wird. Die Probestunde ist hier ein Muss, damit uns Spielern eine große Enttäuschung erspart bleibt.


   
     

(3-Gewinnt)
Klassisches 3-Gewinnt mit drei Spielmodi zur Auswahl
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Großmutter Hexe lebt in einem heruntergekommenen Park, der von der Stadt komplett abgerissen und durch Wohnhäuser ersetzt werden soll. Die Enkel eilen zur Hilfe herbei, den Hauptquarakter (Enkel oder Enkelin) kannst du auswählen. Während Oma durch Näharbeiten für Geld sorgt, wirst du mit deinem Geschwister die Arbeit erledigen und den Park wieder aufbauen.

Magic Heroes Der verzauberte Park ist ein Spiel der Widersprüche. Zumindest dann, wenn du statt des entspannten den Zeitlimit-Modus wählst. Denn obwohl du in der Regel mehr Geld verdienst, wenn du dein Ziel - alle Hintergründe müssen weg gespielt werden - schnell erreichst, wirst du damit meist keine 3-Sterne erreichen. Kombinationen ergeben Punkte, doch wieviel Punkte du benötigst für drei Sterne, das ist völlig unklar und unterschiedlich. So sind es in Level 8 des dritten Kapitels zum Beispiel 50.000, in Level 11 des gleichen Kapitels allerdings nur 34.000. Das alles wäre nicht so schlimm, wenn du nicht ausreichend Sterne benötigen würdest, um in den einzelnen Kapitel drei bis fünf Bonuslevel freizuschalten (nur dann erreichst du die volle Levelzahl von 148).

Mit dem verdienten Geld wird der Park verschönert. Mehr oder weniger. Gerade zu Beginn erkennt man kaum Veränderungen und auch im weiteren Verlauf wird der Park nur bedingt "schön". Obwohl laut Dialogtext die Bewohner der Stadt den Park wieder besuchen, siehst du lange Zeit nur eine Figur herumlaufen. Anfänglich sind die Enkel noch "normale" Menschen, später erscheinen sie dann als Hexen, bzw. Zauberer, kurz darauf wieder als "Normalos". Doch im Spiel versöhnt Magic Heroes: Der verzauberte Park wieder mit diesen visuellen Unzulänglichkeiten. Die Symbole sind hübsch und klar, gut zu unterscheiden und passen mehr oder weniger zu den dargebotenen Hintergründen.

Durch Kombinationen von fünf oder mehr Teilen lädst du Boni auf, allerdings sind diese im Hinblick auf eine 3-Sterne Strategie nicht wirklich hilfreich, da sie Teile wegnehmen, die du noch nicht wegnehmen möchtest. Dem Zeit-Bonus scheint niemand seine Aufgabe erklärt zu haben, also hat er sein Hobby zum Job gemacht. Weder füllt er die Zeitleiste auf, noch hält er die Zeit an, er entfernt nur alle Teile vom Brett, ist also ein Mischer. Nun ja, Job-Wechsel sind heutzutage nicht selten.

Gerade große Level können sich, möchte man drei Sterne erreichen, ziehen wie Kaugummi. Weil man gezwungen ist, möglichst lang, nutzlose Kombinationen zu machen, um die notwendige Punktzahl zu erreichen. Dazu kommt, dass Kaskaden (als die Kombination von fallenden Symbolen) eben gerade dann nicht, bzw. nur selten vorkommt. Mühsam klickst du eine 3er- oder 4er-Kombination nach der anderen, seltener mal 5er oder größer, da du ja die Boni nicht willst, damit sie deine letzten Teile nicht zerstören. In anderen Leveln wiederum funktioniert es nicht nur, im Gegenteil, du musst schnell spielen, weil die Zeit davon rennt. Und wieder andere haben genau die perfekte Balance, du spielst, bekommst einige Kaskaden, erreichst rechtzeitig und ohne Wartezeiten dein Sterneziel. Und doch findet sich auch hier die Versöhnung. Denn die Hindernislevel (Steine, Kisten, äste) sind häufig interessant, strategisch und wiederholst du sie, kannst du vorher gemachte Fehler ausmerzen, den das Anfangsbild ist immer das Gleiche.

Ein weiteres, großes Plus, ist der angebotene Modiwechsel. Schon kurz nach Beginn des Spieles kannst du in jedem Level selbst entscheiden, ob du im Tausch-, Ketten- oder Gruppenmodus spielen möchtest. Nach einer kurzen Wartezeit kann diese Wahl erneut geändert werden. Und so manches Level kann vielleicht in einem anderen Modi besser bespielt werden.

Magic Heroes: Der verzauberte Park ist ein gutes 3-Gewinnt, hat aber verwirrende Abläufe. Die Geschichte ist wahrlich klein und alt bekannt, bei 3-Gewinnt ist diese allerdings selten von echtem Wert. Die im Titel und in den Figuren angedeutete Magie hat mit dem Spiel nichts zu tun, dient nur dazu, eine Spielergruppe anzulocken. Hier geht es um die alltägliche Städtesanierung, in der Freizeit (Park) dem Gewinn (hochwertige Wohnungen) weichen muss. Es steckt viel unentdecktes bzw. unterdrücktes Potential in diesem Spiel, doch das, was man nun mal vor sich hat, wird den meisten Fans dieses Genre durchaus zu sagen und erlaubt unterhaltsame Entspannung.

   
     

(Karten)

Zauberhafter Kartenspaß für die ganze Familie
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Als vor 500 Jahren das Böse über das Reich der Karten kam, bekämpften sich plötzlich Herz und Karo, gingen Pik und Kreuz auf einander los. Das Kartenreichen zerfiel und lange traute sich niemand, die Vergangenheit auch nur zu erwähnen. Doch nun hat sich ein weiser Druide aus dem Norden aufgemacht, um den einen zu finden, der das richtige Blatt ausspielen kann; den einen, der die verlorenen Karten wieder findet.

Die einzelnen Kapitel sind in jeweils 10 Level unterteilt Jedes Level ist mit drei zu lösenden Aufgaben unterteilt, die es über die Level hinweg zu erreichen gilt. Schafft man es nicht, beginnt das Kapitel von vorn. Gespielt wird, bis der Kartenstapel aufgebraucht ist. Kombos und das wegspielen der letzten Karte einer Reihe geben Sterne und Gold, die du im Laden für hilfreiche Extras eintauschen kannst. Zufällige Extra-Karten wie Joker, Gold- oder Sternegeschenke, aber auch ein Skelett, dass dir deine Magiepunkte stiehlt, ergänzen das Solitärspiel. Hindernisse, wie Ketten oder Feuer, erschweren so manche der über 100 Level, die durch zahlreiche Solitär-Minispiele noch ergänzt werden. "Abzüge in der B-Note" gibt es dafür, dass die Extras sehr schnell gekauft und nicht sehr zahlreich sind. Letzteres gilt auch für die Hindernisse. Ein einzelnes Level kann nicht neu gestartet werden, sondern nur das gesamte Kapitel. Das mag aus der Sicht "Ziel ist der Kapitel-Gewinn" nachvollziehbar sein, ist aber das ein oder andere Mal eher nervend, besonders im schweren Modus.

Legends of Solitaire: Die verlorenen Karten bietet mit seinen drei Modi Solitaire-Spaß für die ganze Familie. Liegt der Unterschied zwischen "Einfach" und "Normal" bei den Modi noch in der Zielvorgabe und der Möglichkeit Kombos zu erreichen, so gibt es bei "Schwer" eine Besonderheit. Hier kann das As ausschließlich mit der 2 kombiniert werden, der König nur mit der Dame. So findet jeder seinen gewünschten Schwierigkeitsgrad. Eine Spielehilfe, die mögliche Spielzüge anzeigt, kann in jedem Modus über das Menü an- oder abgeschaltet werden. Die liebevollen, gezeichneten Figuren auf den Karten sind humorvoll und zaubern schnell ein Lächeln ins Gesicht. Wer sie aber nicht mag oder das andere Aussehen der Karten irritierend findet, kann problemlos auf alternative Kartendecks und Hintergründe zurückgreifen. Die Geschichte wird zu Beginn eines jeden Kapitels weiter gesponnen.

Für Karten-Liebhaber gehört "Legends of Solitaire" auf jeden Fall in die Spieleliste. Schön und abwechslungsreich, mit dem kleinen Quentchen "zauberhaft" unterhält es großartig und bietet wirklich langes Spielvergnügen.

   
     
     

(3-Gewinnt)
Passiert uns das nicht ständig? Auf einem menschenleeren Marktplatz in einer fremden Stadt möchtest du einfach nur ein paar Pommes und Schwupp, bist du Mitbesitzer eines Imbisswagens und sollst Geld verdienen für eine Imbissbude und deren Einrichtung. Dies tust du in klassischen 3-Gewinnt-Tausch-Modus-Leveln.

Mit dem Geld kannst du notwendige Aufwertungen, die oft auch einen Bonus beinhalten, kaufen oder und das ist tatsächlich neu: mieten. Du bezahlst dann in regelmäßigen Abständen an den Vermieter einen Betrag - hast du das Geld nicht, wird dir das Gerät wieder abgenommen. Neu, gut gedacht, schlecht gemacht. Denn nicht nur die Kaufpreise sind hoch, die Mietpreise ebenfalls und da die Boni nicht so umwerfend toll sind, ist es immer besser, zwei Runden länger zu spielen und das, was man haben möchte, gleich zu kaufen. Zumal man das Gesicht des Vermieters wirklich nicht oft sehen möchte, eine Mischung zwischen schmierigen Zuhälter und Mafiosi.

Dein Ziel ist es, die blauen Hintergründe auf dem Spielfeld zu entfernen. Außerdem werden, anfänglich seltener aber das steigert sich, Kunden kommen, die wenig Zeit haben und ihre Bestellung sofort haben möchten. Du wirst also die gewünschten Zutaten der Bestellung kombinieren müssen. Gelingt es dir im Zeitrahmen, bekommst du Geld oder zusätzliche Sekunden, gelingt es dir nicht, werden dir Geld oder Sekunden abgezogen. In der ersten halben bis ganzen Stunde wirst du wenig spielen. Du wirst einfach zusehen, wie das Spiel das für dich erledigt. Viele Level sind in zwanzig Sekunden erledigt, während du in der Zeit maximal zwei oder drei Kombinationen gemacht hast. Der Kaskadeneffekt erledigt den Rest. Dann beginnen die Levelfelder klein zu werden und du wirst oftmals nicht mehr als ein oder zwei mögliche Kombinationen zur Verfügung haben, was auch dazu führt, dass die Kundenbestellungen nicht rechtzeitig erledigt werden können.

An Snack2Go stimmt vieles nicht. Die Einrichtungsgegenstände (Boni) sind kaum zu erkennen. Welche Boni du neben denen, die du im Spielfeld sehen kannst, überhaupt hast, ist nach einem Kauf nicht mehr herauszufinden. Mit Breitbildmonitor sind die Grafiken verzogen, im Fenstermodus ist das Spiel nur bedingt spielbar, weil man die eh teilweise nur schwer zu unterscheidenden Symbole in vielen Leveln kaum noch erkennen kann - das Spielfeld wird zu klein angezeigt. Kombinierte Symbole lassen "Rauch" aufsteigen und verdecken derweil die Sicht auf das Spielfeld, zwei Im-Spiel-Boni bewirken exakt das Gleiche, die Level sind willkürlich - einige wirst du neu starten müssen, weil der Levelaufbau einen Bonus erfordert, den du gar nicht hast.

Und so ist die Tassenvergabe eher symbolisch zu sehen. Magnussoft hat sich bemüht ein 3-Gewinnt-Spiel zu entwickeln, das Abwechslung bietet. Aber angefangen mit der Geschichte, über die viel zu hohen Mietpreise und zweifelhaften Grafiken, bis hin zu vielen störenden Elementen im Spielverlauf ist nur eines herausgekommen: Eine Beta-Version, die nie getestet wurde.

   
     

(Zeitmanagement)

Schickes Klickvergnügen für individuellen Spielespaß
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Um am Wettbewerb für das beste Café teilnehmen zu können, muss Jo ein komplett neues Geschäft eröffnen und es innerhalb kurzer Zeit zum Besten der Stadt machen. Da heißt es ärmel hochkrempeln.

Kunden zeigen wörtlich, was sie haben möchte und du musst diese Dinge zubereiten. Auf dich warten 30 verschiedene Rezepte mit sechs unterschiedlichen Heißgetränken und diversen Extras wie Zimt, Karamell oder Schokostreusel, dazu 3 Eissorten, Kuchen und andere Leckereien. Damit du den überblick über die oft komplizierten Rezepte nicht verlierst, kannst du die im Rezeptbuch nachschlagen. Solange die Hauptzutat stimmt, nehmen die Kunden die Bestellung an, werden aber, stimmt die Rezeptur nicht, sehr viel weniger dafür bezahlen. Das verdiente Geld brauchst du, um neue Maschinen und Zutaten zu kaufen, bestehende Geräte und den Laden aufzuwerten, außerdem kannst du jede Menge Personal einstellen, damit du nicht alles allein machen musst. Zwei Mitarbeiter hinter der Theke, zwei für die Tische, ein Kurier für telefonische Bestellungen und einen Künstler, der die Kundschaft unterhält.

Während deiner Schichten erhältst du insgesamt über 80 Aufgaben, die sich auf Aufwertung oder das Servieren bestimmter Kunden oder Getränke/Essen beziehen und kannst dir 15 Auszeichnungen erarbeiten. Sowohl für die Aufgaben als auch für erreichte Auszeichnungen erhältst du Belohnungen, es bleibt aber völlig dir überlassen, wann du die Aufgaben erfüllst. Jeder Tag beginnt und endet, wie viel du an diesem Tag verdienst, ist unerheblich. Einen Levelaufstieg erreichst du durch Erfahrungssterne und die bekommst du durch Erledigung von Aufgaben, Aufwertungen und Käufe.

Und so ist Jo's großer Traum  2: Das Café-Festival ein  Zeitmanagement Spiel bei dem es gar nicht um die Zeit geht. Obwohl die Tage durchaus Hektikpotenzial haben, bleibt es dir selbst überlassen, wie du sie organisierst, wie und ob du dein Personal einsetzt. Das erhöht auch die Freude am zweiten und dritten Durchgang, denn jede Strategie, jede Spielweise kann andere Spielerlebnisse bringen. Schön anzusehen, hat Melesta ein Spiel geschafft, das "Schnellspielern" eher nicht gefallen wird, wer aber sein eigenes Tempo bestimmen möchte, wer das eigene Spiel statt eng eingegrenzter Level sucht, der sollte Jo's großer Traum  2: Das Café-Festival auf jeden Fall eine Chance geben.

   
     

(3-Gewinnt)
Die Geschichte ist kurz und unspektakulär, ein böser Zauberer hat das Königreich verwüstet und die Bewohner ins Exil gezwungen. Deine Aufgabe ist es, das magische Reich wieder aufzubauen und in alter Schönheit erstrahlen zu lassen. Und es sich für Gebäude mit Zauberkraft so gehört: Jedes der Gebäude bietet dir besondere Fähigkeiten, die dir helfen, die 140 Level zu spielen und damit den Bewohnern eine Rückkehr zu ermöglichen.

Gespielt wird im klassischen Tauschmodus. Deine Ziele in jedem Level: Die Hintergründe wegspielen und am Ende einen Stein aus dem Spielfeld herausfallen zu lassen. Die Symbole bestehen aus geometrischen Formen in verschiedenen Farben, ein weitere Symbol ist eine Münze. Kombinierst du die Münzen, erhältst du dafür Geld, das du einsetzen kannst, um die Boni zu kaufen, die du dir durch den Bau von Gebäuden erspielt hast. Als einziges Hindernis gibt es Ketten und Doppeketten. Als zusätzliche Option kannst du jeweils drei Leisten füllen, das heißt: eine Menge X bestimmter Symbole zerstören. Für jede gefüllte Leiste erscheint ein Stern, der in der Abrechnung in Münzen umgerechnet wird. Der am Ende rausgespielte Stein dient zum Aufbau der Gebäude. Es wird immer nur ein Stein vergeben. Die Gebäude aber kosten bis zu 16 Steinen, die Aufwertung der Gebäude, also die Verbesserung des zur Verfügung gestellten Bonus, kostet anfänglich 2 Steine, zum Ende hin aber auch gerne mal bis zu 12.

Zusätzlich gibt es einen Spielbonus für eine Kombination von vier gleichen Symbolen, sowie einen für die Kombination von fünf und mehr.

Du kannst mit Zeitlimit spielen, dieses ist sehr großzügig bemessen und wird auch zaghaftere Spieler nur selten, wenn überhaupt, in die Verlegenheit bringen, ein Level wiederholen zu müssen. Wer es erst gar nicht darauf ankommen lassen möchte, der kann den Zen-Modus wählen, der ohne Zeitbegrenzung daher kommt. Über das Hauptmenü gibt es zwei zusätzliche Spielmodi: Im "Freispiel" kannst du jedes beliebige Level so oft spielen wie du möchtest, im Tunier-Modus kommt es darauf an, so viele Level wie möglich zu schaffen, bevor die Zeit, die du durch Kombinationen verlängern kannst, zu Ende ist.

Jewel Legends: Magical Kingdom ist ein Spiel, dem es an der rechten Herausforderung mangelt. Während Boni nur selten nötig sind, hast du so endlos viele Münzen, dass die Füllung der Leiste sinnlos erscheint, du brauchst die Extramünzen nicht im Spiel. Auf der anderen Seite dauert es gefühlt ewig, bis du die Gebäude aufgebaut hast. Grafisch wirklich hübsch gemacht, ohne großartig zu sein, ist dieses Spiel immer zur Entspannung geeignet. Egal in welchem Modus du spielst.

   
     

(3-Gewinnt)
Im alten Griechenland haben die Götter die Menschen verlassen, denn Wohlstand und Reichtum haben diese selbstzufrieden gemacht und längst haben sie vergessen, den Göttern für ihre Unterstützung Dankesgaben zu reichen. Nun musst du auf den Spuren Herkules wandern, denn jeder der sieben Hauptgötter will das, was ihm zusteht. Erst dann werden sie sich wieder dem Menschen zuwenden.

Deine Aufgabe ist es, an sieben verschiedenen Orten Gegenstände zu sammeln, die anschließend in ein Gesamtbild eingefügt werden. Der Ablauf ist ab dem ersten zweiten Kapitel immer gleich. 12 Gegenstände werden benötigt (9 im ersten Kapitel), 4 (3 im ersten Kapitel) davon findest du in einer Einzelteil-Wimmelbild-Suche. Also: Vier Level 3-Gewinnt, 1 Level Wimmelbild, vier Level 3-Gewinnt, dann werden die Gegenstände eingesetzt - er zerspringt, du suchst sie wieder zusammen. Fertig.

Es gibt ein Zeitlimit, diese Wahl kann über die Optionen verändert werden (Danke für den Hinweis, Thomas S. :)). Dein vorgebliches Ziel ist, während der 3-Gewinnt Level Einzelteile eines Gegenstandes aus dem Spielfeld heraus fallen zu lassen. Vorgeblich deshalb, weil man rasch feststellt: Dein eigentliches Ziel ist es, möglichst viele Kombinationen mit 4 oder mehr gleichen Symbolen zu machen. Denn diese aktivieren das Amulett der Herkules (was völlig unlogisch ist, denn die Hauptgeschichte sagt, dass sich das Amulett des Herkules mit jeder neuen Opfergabe auflädt und in den Zwischensequenzen zwischen zwei Kapiteln wird auch genau das gezeigt). Benutzt du das dann aktivierte Amulett wird viele Steine zerstören, immer aber mindestens eins unter jedem Einzelteil und jedem Bonus. Es gibt vier Boni, die in den 3-Gewinnt Leveln auftauchen, spielst du sie aus dem Feld heraus, gehören sie dir. Sie müssen nicht genutzt, sondern können für den Gebrauch in späteren Leveln gesammelt werden.

Ein weiteres Ziel liegt, vor allem in den letzten 3 Kapiteln, darin, deine Einzelteile von Mauervorsprüngen zu holen. Und dies sind dann auch die einzigen Level, die eine wirkliche Herausforderung darstellen. Erfahrenen Spielern oder die, die eine Herausforderung suchen, sei geraten, dass Spiel nur mit dem Amulett als Bonus zu spielen.

Zwischendurch wird die Geschichte von Herkules und den Orten an denen du dich befindest weitererzählt. Die Wimmelbildszenen glänzen besonders dadurch, dass viele Einzelteile winzig klein und Ton in Ton sind, ein sich wieder aufladender Tipp ist hier aber gern behilflich. Mit einem neuen Kapitel erhältst du ein neues Hintergrundbild, die Bilder sind hübsch anzusehen. Das Ende ist unspektakulär und für einen Spieler schon fast unbefriedigend, die Level können nicht (!) wiederholt werden (bzw. erst nach Beendigung des Spieles), es sei denn du schaffst das Zeitlimit nicht, dann musst du natürlich erneut spielen.

Auf den Spuren Herkules ist ein eher kleines 3-Gewinnt-Spiel, dass erst in den letzten drei Kapiteln etwas Anstrengung erfordert und in keinem Punkt ein Alleinstellungsmerkmal oder zumindest einen Wow-Effekt hat. Es ist unterhaltsam, aber das ist auch schon alles.

   
     

(Strategie/Sim)
Du bist ein Vampir, findest aber bei den Sterblichen deine große Liebe. Doch du würdest deine(n) Geliebte(n) töten, würdest du als Vampir die Beziehung fortsetzen, also machst du dich auf den Weg nach Twilight City - dem einzigen Ort, von dem dein Onkel einst erzählte und wo man dir helfen kann, deine Unsterblichkeit wieder zu verlieren.

Dein Ziel ist es, alle Aufgaben, die dir im Laufe der Zeit gestellt werden, zu übernhemen, damit du am Ende vom Vampir zum Menschen wirst. Doch du bist zu Anfang ein unbedeutender, kleiner Vampir, der nicht wirklich etwas kann. Wie es in der sterblichen Welt auch ist: Du brauchst Geld, um dein Leben in Twilight City besser zu gestalten. Und dafür musst du arbeiten. Jobs erhältst du im Rathaus, aber du wirst dich hocharbeiten müssen. Zum einen durch Fortbildung: In der Akademie gibt es Kurse, die dir nicht nur Zaubersprüche und Fähigkeiten vermitteln, sondern auch Eigenschaften wie "magische Stärke" vergrößern und Manna/Energie-Aufkommen verbessern.

Mit jedem Lernerfolg wirst du höher im Ansehen der Gemeinschaft steigen und dein Können vergrößern. Das hilft dir, Aufträge von Stadtbewohnern auszuführen, die dir ebenfalls eine Bezahlung zukommen lassen, meist hast du die Wahl zwischen Geld oder Manna/Energie Auffüllungen. Denn auch Vampire kommen an ihre Grenzen. Fehlt dir Manna (für Magie) oder Energie, kannst du dich zu Hause ausruhen, essen gehen oder im Zirkus bei den verschiedenen Aufführungen Kraft tanken. Nicht vernachlässigen darfst du dein Aussehen und deine Einrichtung. Nur ein gut gekleideter und eingerichteter Vampir wird aufsteigen können - und der Obervampir wird keinem schludrigen Ex-Hippie mit Ikeamöbeln helfen, dass ist nun mal unter seiner Würde. Deshalb ist es wichtig, immer neue Jobs anzunehmen und damit mehr Einkommen, Ansehen und in der Folge auch eine bessere Ausstattung zu bekommen. Wenn du dann noch die Aufgaben des Obervampires erfüllst, dann wirst du vielleicht eines Tages den letzten Zauber sprechen und als Mensch dein Leben mit der Liebe deines Lebens verbringen können!

Einige Wimmelbilder lockern das Spiel ein klein wenig auf. Grafiken und Musik sind durchaus ansprechend und geben dem Spiel die Atmosphäre. Alles erzeugt leichten Grusel, ohne gleich ekelig oder horrormäßig zu werden.

Twilight City: Liebe kennt keine ist ein nettes Spiel, für diese Sim-Kategorie aber zu kurz. Zu Beginn zieht es sich etwas, aber das gibt sich mit der Zeit. Gut geeignet für Anfänger in diesem Genre, ist es für Kenner eher weniger ansprechend, da man wirklich ans Händchen genommen wird und jeder Schritt mit Rat und Tat begleitet wird.

   
     

(3-Gewinnt)
In Old Town gibt es viele gruselige Vorfälle. Versuche, dir deinen Weg zur Gruft der Stadt freizuspielen, denn dort scheint der Ursprung von allem zu liegen. Kannst du herausfinden, was die geisterhaften Vorfälle auslöst und das Grauen besiegen? Eine alte Frau wird dir helfen, denn mit ihren Vorgartendekorationen erhältst du hilfreiche Boni, die dir das Spiel erleichtern.

Deine Ziele in jedem der 100 3-Gewinnt Level sind übersichtlich. Du wirst die verschiedenen Hintergründe wegspielen müssen, dazu gibt es einige Zusatzaufgaben, wie eine bestimmte Menge bestimmter Symbole zu kombinieren oder Schädel unten aus dem Spielfeld herausfallen zu lassen. Für jeden weggespielten Stein erhältst zu Gold, damit kannst du dann die Boni der alten Frau kaufen. Sie erscheinen unter dem Spielfeld und werden während der Level aufgeladen. Wichtiger aber ist, dass du damit auch Boni kaufst, die durch 4er und 5er Kombinationen direkt im Spiel erscheinen. Dank des großen Feldes wirst du oft in den Genuß der Boni kommen und somit kein Problem haben, die Level siegreich zu beenden.

Zwar hast du die Auswahl zwischen einem Zeitmodus und einem entspannten Modus, aber bei Gruseltrubel sei auch denen, die sonst eher entspannt spielen angeraten, es mit dem Zeitlimit zu probieren. Die Limits sind mehr als großzügig, der Schwierigkeitsgrad nicht sehr hoch - erst ab Level 70 gibt es ab und an ein Level, dass man vielleicht zweimal spielen muss. Aber: mit jedem gekauften Bonus ist es einfacher auch diese Level in Goldzeit zu schaffen. Denn: kaufst du einen Bonus, wird er auch in früheren Leveln erscheinen. Und so habe ich das gesamte Spiel gespielt, ohne auch nur einmal einen der Boni unterhalb des Spielfeldes zu benutzen.

Grusel-Trubel ist ein nettes 3-Gewinntspiel, dass mit seiner Einfachheit trotzdem besticht. Für ungeübte 3-Gewinnt-Spieler ist es eine großartige Einführung, für Spieler, die sonst nie mit Zeitlimit spielen, ist es eine Chance und für geübte Spieler ein entspannendes und trotzdem unterhaltsames Erlebnis. Grey Alien Games hat hier 100 gruselig amüsante Level geschaffen, die sicherlich nicht die Topkategorie erreichen, aber unbedingt Spaß machen und sicher nicht frustrieren.

   
     

(Puzzle)

Autor: Elke M.

Die Handlung an sich ist eine Fortführung von „World Mosaics 6: Die geheimnisvolle Sanduhr“. Dieses Mal wird der Sand aus der Sanduhr direkt in der Polizeidienststelle von Atlantis gestohlen. Wir müssen um die ganze Welt reisen, um ihn wieder zu beschaffen.

Unsere Weltreise besteht aus dem Lösen von piktografischen Puzzles. Außerhalb eines Gitters stehen waagerecht und senkrecht Zahlen. Diese Zahlen müssen in der gleichen Reihe oder Spalte an Hand gelb ausgefüllter Kästchen platziert werden. überflüssige Felder können wir mit Hilfe der rechten Maustaste mit einem Pin markieren, um Grenzen für unsere Zahlen zu erhalten.

Wir beginnen mit Feldern, die 10x10 Kästchen besitzen. Ab dem Ende des zweiten Kapitels stoßen wir auf die Maße 15x15 und am Schluss des vierten Abschnitts erreichen wir dann Gitternetzte mit 20x20. Noch größere Felder werden uns weder in den 100 Levels des Hauptspiels noch in den 150 Runden des Bonusteils angeboten. Zudem begrenzte der Entwickler dieses Mal von Anfang an viele der Spielfelder mit bereits eingezogenen Linien, die uns sagen, dass dort keine farbigen Kästchen mehr platziert werden können, was dazu führt, dass Level sehr schnell abgearbeitet werden können und der Schwierigkeitsgrad relativ niedrig gehalten wird.

In Kapitel 1 können wir 6 Fehler verursachen und haben 4 Tipps zur Wahl, wobei wir uns 3 davon selbst über das Spiel erarbeiten müssen. Später dürfen es auch mal 12 Fehler sein, die Anzahl der Hinweise bleibt aber immer gleich. Die Hilfe erfolgt dadurch, dass für uns einige Felder gelb markiert werden, um mit dem Puzzle fortfahren zu können.

Die Bonusrunden bestehen aus verschiedenen Bildern zu überbegriffen wie Krimskrams, Sammelsurium oder Shakespeare und haben mit der Handlung des Hauptteils nichts zu tun. Auch da wurde wenig Augenmerk auf den Schwierigkeitsgrad gelegt und wir haben hauptsächlich Felder mit den Maßen 15x15 auszufüllen.

Leider ist Fugazo mit Teil 7 kein Meisterstück gelungen. Es ist eine schwächere Kopie von World Mosaics 6 ohne besondere Herausforderungen oder Neuerungen. Dazu kommt eine hanebüchene Geschichte, auf die wir als Spieler gerne hätten verzichten können.

   
     
     

(Puzzle)

Autor: Uwe K.

Biber gehören in die Kategorie Nagetiere und zumindest das Exemplar aus "Die Meisterklempner" ist auch noch rachsüchtig. Weil er beim Sonnenbad von Wasserspritzern gestört wird, zernagt er (vermutlich mit einer Zusatzversicherung für den Zahnarzt ausgestattet) sämtliche Wasserrohre im Haus. Da hilft nur eines. Die Klempner müssen ran und wie es der Zufall so will .... jetzt im Moment ist die Klempnerei dein Traumjob. Also nix wie ran an die Rohre.

Dein Basisziel ist es immer, die Rohre wieder mit den Wassertanks zu verbinden. Dabei ist dein Spielfeld aber nicht quadratisch und schnurgerade ausgelegt, sondern hat viele Ecken und Abbiegungen. Erschwerend kommt hinzu, dass du immer nur einen Teil des Spielfeldes siehst. Sobald ein Wasseranschluss erreicht und ein reibungsloser Durchfluss gewährleistet ist, wirst du ein Stück höher in Richtung nächstes Teilziel geleitet. Einige Rohre sind bereits vorhanden, die fehlenden werden dir in einer Leiste zur Verfügung gestellt. Diese ist als Laufband gestaltet, nimmst du ein Rohrteil weg, kommt ein neues nach. Ist die Leiste voll, kann nichts neues nachkommen und du wirst eventuell Rohre dazukaufen müssen. Um diese zu bezahlen (oder andere Aufwertungen, die es in dem über das Kartenmenü zu erreichenden Laden gibt), musst du Rohre über im Spielfeld verteilte Goldmünzen legen. Ein falsch aufgenommes Rohr kann weggeworfen werden, allerdings dauert es dann, bis der Karton wieder erscheint. Ein falsch verlegtes Rohr kann mit Dynamit weggesprengt werden. Diese Hilfe ist allerdings nicht unbegrenzt verfügbar, sondern muss im Laden zugekauft werden. Goldene Rohre geben dir einen Bonus in Form von Rohrstücken, Gold oder Sprengstoff.

Das anfänglich noch sehr einfach wirkende Spiel wird immer schwieriger. Und das nicht nur, weil die Zeit immer knapper wird, sondern eben auch die Rohrstücke nicht mehr "handzahm", also immer schön passend, über das Laufband kommen. Tüfteln und Level wiederholen um ein gutes Ergebnis zu bekommen, das wird immer wichtiger.

Nun kennen gerade Wimmelbildfreunde dieses Rohre verlegen als Minispiel. Und genau da liegt auch das Problem von "Die Meisterklempner". So beliebt diese Spielart als Minispiel auch ist, als komplettes Spiel werden es wohl die wenigsten durchspielen wollen, zumindest nicht an einem Stück. Ein weiterer Minuspunkt ist die mangelnde Erklärung. 8floor Games hat sich offensichtlich auf die Neugierde der Spieler verlassen und hat ein bemerkenswert eingeschränkte Tutorial eingefügt. Auch die Hilfe ist eben nicht sonderlich hilfreich. Und so liegt der "kniffelig-Effekt" nicht nur darin, die einzelnen Level zu schaffen, sondern zunächst auch mal herauszufinden, wie das Spiel wirklich funktioniert und wo die Hilfen, Tricks und Kanten liegen.

"Die Meisterklempner" sind sicherlich kein Meisterwerk, auch wenn es grafisch nett und klar gestaltet ist. Wer gern ein bisschen Hirnschmalz produziert, ab und an mal gern kniffelige Probleme löst oder die Rohrpuzzles als Minispiele besonders mag, der hat hier aber ein Spiel, dessen Probedownload sich lohnt und das man immer wieder gern für ein "halbes Stündchen" Gehirnjogging hervorholt.

 

   
     

(3-Gewinnt)
Die Welt steht vor dem Abgrund. Der Kalender der Zeiten ist zerstört, die acht Artefakte, die die Welt in der Balance gehalten haben, sind überall verstreut. Wenn nicht ein Held die Artefakte zurückholt und den Kalender wiederherstellt, wird die Welt im ewigen Chaos versinken. Reise nach Amerika, China, Afrika, Italien, Griechenland, Dänemark und Japan, um dort in den 3-Gewinnt Leveln die einzelnen Teile dieser unbezahlbaren Stücke zusammenzusetzen.

Call of the Ages wird im Tauschmodus gespielt und bietet für jeden Ort spezifische Spielsteine. Der Hintergrund entspricht ebenfalls jeweils dem Land. Alles ist gefällig anzusehen, lässt aber nicht in Begeisterungsstürme ausbrechen. Jederzeit über die Optionen wechselbar ist Auswahl ob man gegen die Zeit oder im entspannten Modus spielen möchte. Während des ersten Drittel entsteht ein wenig der Eindruck, das Spiel biete nicht viel Herausforderung, ganz gleich welchen Modus man wählt. Doch nach und nach erkennt man, dass der Spieler durch Kombiniation der Hindernisse aus Eis, Kisten, Sand oder Sträuchern, gepaart mit den sich verändernden Spielfeldern und limitierten Boni, langsam immer mehr beansprucht wird. Ziel eines jeden Levels ist es, ein oder mehrere Einzelteile des jeweiligen Landesartefakt unten aus dem Spielfeld heraus zu spielen. Gleiches gilt für eventuell vorhandene Boni.

Diese Boni haben eine Besonderheit. Du kannst jedes Level jederzeit wiederholen, allerdings wird ein Boni nur solange in diesem Level sein, bis man ihn sich einmal erspielt hat. Er geht in dein Inventar und ist nach der Nutzung unwiderruflich weg. Wer also früh im Spiel Boni einsetzt, wird später Probleme haben. Zusätzliche Zeit, eine Bombe, ein Symboltauscher und ein "Alle gleichen Symbole auf dem Feld"-Entferne stehen dir zur Verfügung. Es gibt einen fünften, unlimitierten Bonus und das ist der Kalender. Aufgeladen schickt er willkürlich Blitze und entfernt damit einzelne Teile, allerdings auch immer ein Teil unter allen vorhandenen Artefakten und Boni. Die Aufladung erfolgt durch eine Kombination von vier und mehr Spielsteinen.

Das Hauptspiel besteht aus 86 Leveln plus 86 Aufgaben. Ist der zweite Ort abgeschlossen, kann jedes Level auch in diesem Modus gespielt werden. Mal ist die Zeit sehr limitiert oder es steht nur eine begrenzte Anzahl von Zügen zur Verfügung, oft wird auch die Nutzung der Boni, einschließlich des Kalenders eingeschränkt. Freunde der ulitmativen Herausforderung finden hier einen würdigen Gegner. Die Sammleredition beinhaltet 60 Bonuslevel, die allerdings durch Sterne freigespielt werden müssen, die man nur über Erledigung des "Challenge"-Modus bekommt. Sehr unschön gemacht, denn der Spieler kauft eine Sammler wegen des Mehrwertes, der nicht nur eingeschränkt zur Verfügung stehen sollte.

Interessant, unterhaltsam und anspruchsvoll ist Call of the Ages ein gutes 3-Gewinnt Spiel ohne viel Schnickschnack. Die Sammleredition bietet zwar viel Extra-Spielzeit, ist aber nur für sehr gute 3-Gewinnt-Spieler zu empfehlen.

   
     

(Puzzle/Strategie)

Autorin: Elke M.

„Die Ritter der Rätselrunde“ schlägt in die gleiche Kerbe wie die World Mosaics-Reihe. Wir können 8 Räume aufsuchen und uns am Ende für 60000 erspielte Münzen den 9. Raum, die Schatzkammer, kaufen. Wir starten mit einem Gitternetz von 5x5 Kästchen, arbeiten uns zu 5x10 vor und enden nach kurzer Zeit bei 10x15. Größere Bilder werden uns nicht angeboten.

In jedem Raum gibt es 12 Level, die alle das gleiche langweilige Hintergrundbild besitzen und sich nur im gelegentlich ansteigenden Schwierigkeitsgrad unterscheiden. Felder, die eine am Rand des Gitters stehende Zahl darstellen sollen, werden blau markiert, Leerfelder durch ein gelbes X ersetzt. Für eine bestimmte Anzahl aufgelöster Kästchen erhält man Münzen. Mit Hilfe dieser Münzen kann man sich im Shop mehr Tipps oder mehr mögliche Fehler erkaufen. Generell ist es uns nur erlaubt, 2 Fehler pro Level zu produzieren, ansonsten müssen wir die Runde erneut spielen.

Abhängig von der Fehleranzahl können wir bis zu 3 Kronen pro Runde erreichen. Um eine von 16 Auszeichnungen zu erhalten ist es wichtig, so viele dieser Kronen wie möglich zu erspielen. Ansonsten nehmen sie keinen Einfluss auf das Spielgeschehen. Jeden Raum und jeden Level können wir nach erfolgreichem Abschluss so oft neu spielen, wie es uns gefällt. Man zeigt uns die Bestzeit und die aktuell benötigte Spieldauer an.

Bei „Die Ritter der Rätselrunde“ spielen wir alle 108 Level nach Schema F. Es gibt keine Hintergrundgeschichte. Die Bilder, die durch die markierten Felder entstehen sind komplett in Blau und das Dargestellte schwer erkennbar. Dazu kommen noch die eintönige, musische Untermalung und die sehr kleinen Spielfelder mit max. 10x15 Kästchen. Höchstens was für Neueinsteiger, geübte Spieler werden sich extrem langweilen.

   
     

(3-Gewinnt)
Selten war der Werbetext für ein Spiel so grundfalsch. "Während andere 3-Gewinntspiele nur einen Varianten-Modus (Tauschen oder Kette) anbieten, geht Lost in Reefs 2 einen Schritt weiter und bietet eine dritte, neue Variante an, die Gruppe)" heisst es vollmundig. Nun ist die "Gruppe" (anklicken von mehreren, miteinander verbundenen Teilen ja nicht neu, sondern wohlbekannt. Es ist auch nicht neu, dass Entwickler mehr als eine Variante anbieten. Meist wechseln die Varianten während des Spielverlaufes, so dass man Abwechslung im Spiel hat. Nicht so Rubic Studio. Wer sich zu Beginn des Spieles für eine Variante entschieden hat, der spielt das Spiel mit dieser. Möchte man wechseln, beginnt das Spiel für diesen Modus dann wieder bei Level 1. Wer also in den Genuss aller 3 Modi kommen möchte, der wird das Spiel auch 3x spielen müssen.

Weiter geht es: "Lost in Reefs 2" bietet neben dem traditionellen rechteckigen Feld auch ein innovatives 6-seitiges Spielfeld für eine größere Herausforderung". Innovativ? Ja, vielleicht, aber sicherlich nicht besonders, denn auch dies haben wir schon häufiger gesehen. Dazu ist die Herausforderung eher geringer, denn die Schräg-Tausch-Methode, die in diesen Feldern benutzt wird, bietet viel mehr Kombinationsmöglichkeiten, als die Variante, bei der ausschließlich horizontal oder vertikal getauscht wird. Überhaupt hat es Lost in Reefs 2 nicht sehr mit Herausforderung. Zu Beginn hat der Spieler die Wahl zwischen Zeitlimit und Entspannung. Das Zeitlimit aber ist ausgesprochen großzügig, zumindest in den ersten 40 Leveln. Erst danach findet sich alle fünf bis sechs Level mal eine Überraschung.

Dein Ziel ist es immer, alle im Feld befindlichen Hintergründe wegzuspielen.Boni erhältst du durch das wegspielen von Teilen. Damit wird eine Leiste gefüllt, ist sie voll, erhältst du den abgebildeteten Bonus. Maximal 5 stehen dir zur Verfügung. Ist das Bonusinventar ausgereizt, wird die Leiste erst dann wieder gefüllt, wenn du einen der Boni benutzt hast. Hierbei handelt es sich um einen Hammer, der ein Teil entfernt, einen Boni zur Entfernung einer waagerechten Reihe, eine Bombe und ein Magnet zur Entfernung aller gleichen Symbole. Bei der Entfernung von 5 oder mehr gleichen Symbolen gibt es eine kleine Explosion, die aber nur die umgebenen Teile entfernt und wenig Auswirkungen hat.

Alle Symbole haben einen Wert in Bezug auf Gold, Nahrung und Werkzeug. Diese werden addiert, hast du eine ausreichende Menge, kannst du deinen Meeresgrund verschönern. Es handelt sich dabei um eher unspektakuläre Dekorationen, die kaum auffallen. Ist eine Muschel, ein Haus, eine Koralle aufgewertet, liefert es zusätzliche Einheiten eines der drei Rohstoffe. Bemerken wirst du das nicht, erklärt wird es auch nicht näher - die Beschreibung lässt eher vermuten, dass dies sofort beim Bau geschieht. Dem ist aber nicht so. Und überhaupt glänzt das Spiel nicht wirklich mit hilfreichen Erklärungen.

Grafisch nett mit einem wenig herausfordernden, aber unterhaltsamen Spielverlauf ist Lost in Reefs 2 für Anfänger auf jeden Fall zu empfehlen, auch wenn es an Hilfestellung ein wenig mangelt. Für die eher wettbewerbsorientierte Spieler dagegen, punktet Lost in Reefs 2 nur mit der Möglichkeit, alle drei Modi durchzuspielen. Oder eben doch für die entspannenden 10 Minuten zwischendurch. Wenn es mal ein bisschen ruhiger sein darf.

   
     

(Murmelspiel)
Dein Ziel bei Sparkle 2 ist es, fünf Schlüssel zu finden, die überall im Land verstreut sind und deren Zusammenbringen einen Schatz von unbezahlbaren Wert enthüllen soll. Um das zu erreichen musst du 92 Murmellevel überstehen. Schon zu Beginn scheint es, als haben die Entwickler etwas vergessen, nämlich die Möglichkeit, ein Profil anzulegen. Nur wer auf die Idee kommt, in den Extras nachzuschauen( das zweite Extra sind die Credits, die tatsächlichen Extras stehen frei zugänglich auf der Karte), wird in dieser Hinsicht fündig werden.

Neben den 92 Leveln, bei denen du zweimal die Möglichkeit hast, einen Weg zu wählen (welchen du wählst, macht keinen Unterschied, dann spielst du den anderen Weg halt etwas später) gibt es noch zwei Extra-Spiele, die sich im Verlauf des Hauptspieles automatisch freischalten. Die 32 Level im Überlebens-Buch - hier kannst du fünf Sterne pro Level erreichen und benötigst eine gewissen Anzahl an Sternen, um die jeweils nächsten Level zu öffnen. Außerdem gibt es 24 "Herausforderungen" mit 2 - 5 Leveln. Das alles zusammen gibt eine beträchtliche Anzahl von Leveln, allerdings gibt es keine Level, die einen passionierten Murmelspieler wirklich fordern können. Und das ist das Problem von Sparkle 2.

Visuell gesehen wirklich schön, ist auch die Geschichte dankenswerter Weise stets schnell durchzuklicken und stört deshalb nicht weiter. Während des Levels erhältst du automatische einige Boni, die du deinem Katapult zuordnen kannst. Hast du ein Level geschafft, kommst du weiter, ansonsten nicht. Während die Extras jederzeit erneut spielbar sind, kann im Hauptspiel kein Level wiederholt werden. Aber wer will das auch schon.

Sparkle 2 ist ein Murmelspiel für all diejenigen, die gern mal ins Genre reinschnuppern möchten. Die werden sanft ins Thema gebracht und können sich langsam steigern. Für alle anderen ist das Spiel vermutlich nur als entspannender Zeitvertreib geeignet, nicht als herausforderndes, schnelles Spielvergnügen.

   
     

(Klick-/Zeitmanagement)
Ein Tornado fegt durch Greenville, hinterlässt Feuer und Zerstörung. Der Bürgermeister des Ortes fordert das Rettungsteam an und obwohl die sich gerade im Urlaub befinden, sagt Margo zu. Nicht weil sie es für eine Pflicht hält, zu helfen, sondern weil der Bürgermeister tief in die Tasche greifen muss. Er hat vor den Behörden einiges zu verbergen und kann deshalb keine offizielle Hilfe rufen.

Deine Aufgaben sind es, Brücken und Straßen zu reparieren, Häuser wieder aufzubauen, Bewohner, Ärzte Feuerwehrleute, Bauarbeiter und Polizisten aus ausweglosen Situationen zu retten. Dies tust du, neben dem abräumen von Schuttbergen, die Wege versperren, mit Hubschrauber und Schiff. Die Gebäude (Snackbar für die Nahrung, Häuser für Gold (Steuern), Tankstellen für Treibstoff, Sägemühle, Hospital, Feuerwehr, Polizeiwache) werden nicht selbst gebaut, sondern sind im Level stets vorhanden, zum Teil renovierungsbedürftig. Wie bereits bei den Vorgängern hat man ab Level 10 (von 41) bereits alles gesehen, was das Spiel zu bieten hat.

Das Rettungsteam 3 weist wenig auf, was es von seinen Vorgängern unterscheidet. Es gibt zwei Level, die ein wenig strategischer sind, ansonsten kommt man gut und bequem durch. Wenn auch nicht immer gleich in Goldzeit, allerdings liegt das in den späteren Leveln dann nicht an einer falschen Strategie, sondern am zu langsamen Klickfinger. Der negative Unterschied zum Vorgänger: Es gibt keinerlei Extras, wie zum Beispiel den Hausbau aus Das Rettungsteam 2.

Die Geschichte ist unglaublich schlecht und definitiv fragwürdig. Das "große" Finale, von dem man sich eventuell noch einen Abschluss, eine "moralische Entscheidung" wünscht, ist lausig. Es gibt einen Satz, der eventuell darauf hinweist, dass dem gierigen Bürgermeister doch noch das Handwerk gelegt wird, aber der geht fast komplett unter. Das Spiel selbst ist etwas für die schnellen Spieler. Nicht schlecht gemacht, aber kurz und ohne große Herausforderung. Es gibt bessere Spiele auf dem Markt, aber wer sich für Klickmanagement begeistert, der trifft mit dem Kauf eine unterhaltsame Entscheidung. Komplettlösung online

 

   
     

(Wimmelbild)

Autor: Maja K.

Zombiefreund mit Wimmelleidenschaft? Dann bist du hier genau richtig!

Du bist Mitglied eines 5-köpfigen Rettungsteams, welches mit einem Boot auf dem Weg zur Insel Odea ist. Diese traumhafte Insel mit weißen Stränden, alten Ruinen im Dschungel und Luxushotels liegt im Südpazifik, hat ca. 3000 Einwohner und lockt unzählige Touristen an. Leider hat sich dort eine unbekannte Krankheit rasend schnell ausgebreitet und hat schon hunderte Opfer gefordert. Die Epidemie verwandelt Menschen in blutrünstige Monster. Euer Boot kentert kurz vor der Insel und du kannst dich so grade noch an Land retten. Noch völlig erschöpft siehst du eine seltsame schwarz-grüne Wolke auf dich zufliegen. Kurz bevor sie dich berührt, dreht sie aus irgendeinem Grund ab. Du beschließt ihr zu folgen und außerdem die anderen Crewmitglieder zu suchen.

In den Optionen lassen sich Soundeffekte, Umgebungsgeräusche und Musik einstellen. Man sollte die Töne aber nicht ganz weglassen; Sie passen hervorragend zu der gruseligen Atmosphäre! Außerdem hat man die Wahl zwischen Spiel- und Systemcurser.
Neben dem Inventar hast du eine Karte in Form eines Tablet-PC’s, die dir aktive Bereiche anzeigt und dir per Mausklick erlaubt direkt dorthin zu gelangen. Im Verlauf des Spiels wirst du auch immer wieder Runensteine finden, die du in einen Totem (angeheftet ans Inventar) einsetzt. Du erhältst dafür jeweils eine Seite der Geschichte der Insel: Seite für Seite kommst du dem Ursprung der Seuche auf die Spur… Außerdem bekommst Du noch je einen Symbolstein, den du wiederum in eine passende Aussparung als Schlüssel benutzt um einen Gegenstand für das Inventar zu erhalten.

Einen Schwierigkeitsgrad kannst Du nicht wählen. Aber der vorgegebene Grad entspricht dem einfachen Modus: Wimmelbildszenen glitzern und auch alle Dinge, die eine Aktion erfordern funkeln. Wimmelbilder gibt es sehr viele und sie werden auch mehrmals gespielt. Sie sind teilweise interaktiv und immer nach Liste, aber da du nicht weißt, welcher Gegenstand mit welchem kombiniert wird (Curser „verwandelt“ sich nicht), musst du viel klicken, was allerdings nicht bestraft wird. Im Spiel selbst ist es oft ähnlich: Du kannst dich nicht darauf verlassen, dass der Curser zur Lupe wird… Also immer schön alles abklicken! Minispiele gibt es auch; Hier hat man sich zwar nichts Neues einfallen lassen, aber sie machen Spaß und sind allesamt gut zu lösen.

Mysteries of the Undead: Die verfluchte Insel hat eine ordentliche Länge von ca. 5 Stunden, was natürlich auch an den zahllosen Wimmelbildern liegt, die das 3,5 Sterne Spiel aufweist. Wenn Du ein Fan des Zombie-Genres bist und außerdem gerne wimmelst, dann ist das dein Spiel!!

   
     

(Strategie)
Die Geschichte ist kurz und unprätentiös: Das Römische Reich möchte sich vergrößern und deine Aufgabe ist es, neue Siedlungen zu bauen, die Rohstoffe und Soldaten hervorbringen, um Rom in seinem Kampf um die Macht zu unterstützen.

Um dies zu tun werden dir in insgesamt 30 Leveln jeweils Aufgaben gestellt. Die ersten acht bis zehn Level kann man getrost vergessen; sie sind Tutorial, nur sehr kurz und geben dir kaum Handlungsspielraum. Die Aufgaben haben zwei Bereiche, die sich nie verändern. Zum einen wirst du eine bestimmte Anzahl von Häusern auf ein bestimmtes Level aufwerten müssen, zum anderen müssen bestimmte Mengen an diversen Rohstoffen an Rom geschickt werden. Und auch der Ablauf ist immer der Gleiche.

Du baust zunächst ein Lagerhaus, dann die Produktionsgebäude und einen Marktplatz oder Hafen, um Handel betreiben zu können. Wenn das alles läuft, verdienst du genug Geld, um die Häuser und benötigten Gebäude zu bauen, wie zum Beispiel Taverne, Schule, Theater etc. Diese benötigst du, neben Getreide, Brot, Gemüse und vielen weiteren Dingen, für die Aufwertung. Sind alle Aufgaben erledigt, ist das Level beendet.

Grafisch gesehen ist Ancient Rome 2 keine Katastrophe, aber ganz sicher auch keine Augenweide. Die meisten Gebäude lassen sich aber gut auseinander halten und es ist etwas Bewegung durch die umherlaufenden Arbeiter. Viel mehr positives aber gibt es nicht zu vermelden. Denn bereits die Villa, die du dir nach und nach aufbaust, hat den grafischen Charme eine Bahnhofswartehalle. Das Handelssystem funktioniert nur gut, wenn du einen Hafen hast und auch da kannst du Pech haben, dass das Schiff stets den weitesten Weg wählt, genau wie die Kutsche der Markthalle. Das wäre kein Problem, wenn sich die Situation durch einen Bau an anderer Stelle ändern würde, aber auch dann wird wieder der weiteste Weg gewählt. Die Übersichten, wieviel du wovon hast, sind zwar deutlich, nicht aber, was wieviel Platz im Lagerhaus einnimmt und so wirst du immer wieder neue Lagerhäuser bauen müssen, ohne vorher abschätzen zu können, wieviele du eigentlich brauchst. Und das sind nur Beispiele, es hakt an einigen Ecken.

Ein Zeitlimit gibt es nicht - ob du nun 10 Minuten oder 10 Stunden für ein Level brauchst, ist egal. Das nimmt dann auch jegliche Spannung aus dem Spiel. Sicherlich ist das schön, für all die, die Strategie "lernen" möchten. Ohne Zeitdruck kann man hier aufbauen und seine Ziele erreichen. Für alle anderen ist es ein unterdurchschnittliches Spiel, das nicht einmal so wirklich gegen Langeweile wirkt, sondern die eher noch verursacht.

   
     

(Wimmelbild)
Die beliebten Profiler der Fernsehserie Criminal Minds bitten dich in ihr Team. Zwei Fälle gilt es zu lösen und jedes Teammitglied wird seinen Anteil daran haben und mit dir gemeinsam arbeiten. In Fall 1 geht es um einen wahnsinnigen Künstler, der Frauen tötet, um sie anschließend zu malen. Was ist der wahre Hintergrund? Der zweite Fall ist ganz anders gelegen. Aus einem Krankenhaus ist ein medizinisches Gerät entwendet worden, das in den falschen Händen zu einer tödlichen Gefahr werden kann. Sind Terroristen in der Stadt?

In beiden Fällen erwartet dich eine große Menge an Wimmelbildern (die häufig 2x gespielt werden), die ab und an mit Worträtseln versehen sind und zu den normalen auch interaktive Suchobjekte auf der Liste haben. Ebenfalls in den Wimmelbildern findest du Fragezeichen. Diese sind dafür da, deinen Tipp sofort aufzuladen. Leider hilft das nur in den Suchszenen. Außerhalb gibt es den Tipp natürlich, aber da braucht er seine Zeit, um sich aufzuladen. Auf der anderen Seite ist er extrem hilfreich. Denn deine Aufgaben sind exakt definiert und weißt du nicht weiter, wird der Tipp dir je nach gewählter Aufgabe eine Liste von Texthinweisen geben, die dir "auf die Sprünge" helfen.

Auch Puzzles gibt es, allerdings keine, die tatsächlich erwähnenswert wären. Schon fast beleidigend einfach lassen sie sich allesamt lösen. Zum Teil ausgesprochen verwirrend sind die örtlichkeiten, die du aufsuchen musst. Eine Karte ist nicht vorhanden, viel Rennerei ist oftmals wohl Sinn und Zweck in Criminal Minds und mehr als einmal fragt man sich: Wo bin ich und wie komme ich denn nun dort hin, wo ich hin will? Dass die zu lösenden Puzzles und Rätsel eher völlig untypisch für die Arbeit eines Profilers sind, liegt in der Natur der Sache. Man fragt sich dann halt nur: Warum ein Spiel zu dieser Serie? Was bei Jessica Fletcher (Mord ist ihr Hobby) gut funktionierte, stört hier einfach.

Positiv sind auf jeden Fall die Grafiken. Sie sind klar und deutlich, wenn auch ohne wirkliche Atmosphäre. Die Profiler sind sehr gut gezeichnet und ohne Schwierigkeiten zu identifizieren. Ein weiterer Schwachpunkt aber ist die scheußliche Übersetzung. Man könnte meinen, Goethe oder Schiller sprechen, dazu kann man sich nicht einig werden, ob es nun "Du" oder "Sie" im Umgang mit Kollegen, Zeugen und Verdächtigen heißt. Mal sprechen sich die Agents hochförmlich, mal eher lässig (wie in der Serie selbst) an. Es macht einfach keinen Spaß, die Texte zu lesen und derer gibt es viele. Auch die Verhöre werden textlich geführt, um Aussagen zu bekommen, wirst du jeweils ein Mahjong-Spiel erledigen müssen.

Criminal Minds ist ein Spiel, auf das viele getrost verzichten können. Fans der Serie werden sich allenfalls an den gut gemachten Darstellern erfreuen können, Puzzlefreunde haben hier keine Herausforderung oder auch nur Freude, der Abenteuerteil ist minimiert, nur Wimmelbildspieler kommen auf ihre Kosten. Legacy Games kann besser, das haben sie schon häufig bewiesen. Hier allerdings zeigt man sich nicht von seiner besten Seite.

 

   
     

(Wimmelbild-Puzzle-Abenteuer)

Autorin: Monika K.

Am Tag von Jessica's Hochzeit passiert etwas Schreckliches. Jon, ihr Bräutigam, der am Steuer des Autos sitzt, passt nicht auf und die beiden erleiden einen Autounfall. Als Du im Auto erwachst, ist Dein Ehemann verschwunden und kurz danach taucht ein rätselhafter Geist in Form eines Mädchen auf, dessen Geheimnis gelüftet werden will! Noch mysteriöser wird es, als Du bei Deiner Suche nach Hilfe auf ein altes Herrenhaus triffst. Der dazugehörige Butler erklärt Dir, dass Du Deinen frisch gebackenen Ehemann sprechen kannst, sobald Du seine Armbanduhr gefunden hast!?! Alles sehr verworren und Du hast praktisch keine Wahl, als weiterzuspielen! Im Laufe des Spiels erfährst Du Stück für Stück, dass Dein Mann der Teufel in Person sein soll. Das kannst und willst Du nicht glauben. 

War die Grafik im ersten Teil (Silent Scream: Die Tänzerin) für viele Spieler gewöhnungsbedürftig und auch die Figuren im Spiel sehr speziell, hat Maximize-Games in diesem Spiel darauf verzichtet und ist auf Nummer Sicher gegangen. Die Grafiken sind klar und angepasst. Die Figuren sind wohl im Schönheitssalon gewesen, denn sogar Jessica sieht völlig anders aus, als im ersten Teil. Der etwas verschrobene eigene Stil mit den skurrilen Charakteren ist gänzlich gestrichen worden.  

Die Puzzles, die weit weniger vertreten sind als Wimmelbilder, sind originell und kurzweilig. Die Rätsel und Aufgaben logisch und nachvollziehbar. Und man stelle sich vor: Im Inventar ist von Beginn bis fast zum Ende des Spiels eine Streichholzschachtel, die man mehrmals benutzt! Die Wimmelbilder beherrschen das Spiel und manchmal kommt es vor, dass Du von Wimmelbild zu Wimmelbild läufst. Einige Wimmelbilder werden mehrmals gespielt. Bei manchen gibt es Interaktionen. Die Bilder sind nicht zugemüllt und die Gegenstände nicht allzu schwer versteckt. Es kommt vor, dass Du Gegenstände kombinieren musst, bevor sie verwendet werden können. Dafür muss der Spieler zwei Gegenstände in einen Behälter setzen.

 Der Tipp zeigt die Richtung an, in die Du gehen solltest oder Stellen, an denen Du etwas erledigen kannst. Die Inventarleiste wird in diesem Spiel für eine andere Funktion mit benutzt: Es gibt einen Knopf, den Du anklicken kannst, und in der Inventarleiste steht nun, was als nächstes zu tun ist. Keine ausführliche Beschreibung, nur ein kleiner Tipp!  Du wirst bei Silent Scream II: The Bride nie das Gefühl haben, Dir Löcher in die Schuhe zu laufen. Dafür gibt es zu viel Abwechslung an den verschiedenen Schauplätzen. Es gibt auch genug Wimmelbilder, bei denen man Gegenstände erhält. Man hat diese Rennerei einfach nicht nötig!

 Hier treffen einige Vor- und Nachteile aufeinander und es bleibt jedem selbst überlassen, diese abzuwägen. Der größte Vorteil ist sicherlich, dass jeder Spieler das unerwartete und spektakuläre Ende miterleben darf, da es sich um eine Normalversion handelt. Der größte Nachteil allerdings bezieht sich auf die Spiellänge, denn die beträgt leider nur ca. zwei Stunden.  

Wer Wimmelbilder liebt und Wert auf eine gute Geschichte legt, der sollte auf jeden Fall die Probestunde spielen. Wem das Spiel dann gefällt, wird nur von der kurzen Spiellänge enttäuscht und das kennen ja die meisten Spieler schon!

   
     

(Wimmelbild)
Erinnerst du dich noch an Farmscapes, dem fröhlich bunten Mix aus 3-Gewinnt-, Wimmel- und Aufbauspiel mit Joe und seinem Enkel Tom? Die beiden benötigen wieder deine Hilfe. Joe hat für seine Farmtiere einen alten Schuppen gekauft und dieser muss nun winterfest gemacht werden. Aber das kostet natürlich Geld. Gemeinsam mit Tom geht es an den Verkauf nicht gebrauchter Dinge aus dem Haus - und die Nachbarschaft kauft freudig. Von dem gekauften Geld kannst du dann neue Anschaffungen machen.

Das kommt dir bekannt vor? Natürlich, Gardenscapes, Gardenscapes 2 und Gardenscapes: Mansion Makeover sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut. Ein Zimmer voller Dinge, eine Reihe von Kunden, die dir per Wort, Worträtsel oder Umriss zeigen, wonach sie auf der Suche sind. Je schneller du es findest, desto mehr bezahlen die Kunden, desto schneller kannst du aus den verschiedensten Verbesserungen die Variante heraussuchen, die dir gefällt. Und so aus einem heruntergekommenen Schuppen ein warmes und gemütliches Winterquartiere für die Farmtiere machen. Und eigentlich ist das so schön, dass man kein Problem damit hätte, dort selbst zu überwintern. Um Abwechslung in die ganze Sache zu bringen, gibt es zusätzliche Aufgaben am Schuppen zu erledigen. Und nicht zu vergessen - Joe hat einen großen Wunsch. Er träumt von einem eigenen Traktor. Kannst du helfen, diesen Traum wahr werden zu lassen?

Das besondere an vielen Spiele-Serien des Entwicklers Playrix sind die fröhlichen Charaktere, die bunten, aber nicht kitschigen Farben und die Interaktivität der "Karte". Du kannst ein wenig mit Tom und Joe kommunizieren, mit dem Hund spielen (dem du natürlich eigenen Namen gibst), dein Profilname wird während des Spieles immer wieder eingebaut, die im Schuppen einziehenden Tiere reagieren ebenfalls auf anklicken. Barn Yarn ist ein Spiel für die ganze Familie, ein absolutes Muss für jeden Wimmelbildfreund, ist schön, fröhlich und unterhaltsam. Und dank der Auswählmöglichkeiten in der Einrichtung kann jeder seinen ganz eigenen Schuppen einrichten. Wimmelbild pur muss nicht langweilig sein und Barn Yarn beweist dies aufs Vortrefflichste.

   
     

(Wimmelbild)
Vor vielen Jahren wurde in einer kleinen Stadt eine Braut vor dem Altar stehen gelassen. Der Schmerz der Braut ist so überwältigend, dass jeder und alles davon betroffen wird. Und seitdem gab es keine einzige Hochzeit mehr in der Stadt. Das kann die Heiratsvermittlerin Helen so nicht hinnehmen und macht sich auf, nicht nur um die Menschen in dieser Stadt glücklich zu machen, sondern auch um herauszufinden, was hinter dieser seltsamen Geschichte steckt. Und hinter den Voodoopuppen, die es vielerorts in der Stadt zu finden gibt.

Das Grundspiel besteht darin, Kontakt mit einer Person aufzunehmen und durch Wimmelbilder einiges von ihr zu erfahren. Dann wird nach geeigneten Kandidaten gesucht und auch hier sind es die Wimmelbilder, die Aufschluss über Vorlieben und Charaktereigenschaften geben. Anschließend wird verglichen und das perfekt zueinander passende Paar erhält nicht nur ein Geschenk, sondern auch die erste Verabredung wird sorgfältig vorbereitet. Während der Wimmelbilder gibt es viele Minispiele die von einfach bis ein-wenig-kniffelig rangieren, so kommt viel Abwechslung in den recht gradlinigen Spielverlauf. Daneben gibt es Puzzleszenen - finde Dinge, die du sofort einsetzt, um anderes zu reparieren - und "Stelle-zurück"-Szenen, in denen du Dinge aus dem Inventar in den Bildern einzusetzen hast, bis der Ort so ist, wie er sein soll.

Größtenteils gute Grafiken werden nicht nur durch teilweise falsche Bezeichnungen getrübt (bezieht sich auf die englische Version), sondern manche Gegenstände sind einfach kaum zu sehen, weil nur ein Eckchen überhaupt sichtbar ist oder man ob der Winzigkeit selbst mit einer Lupe keine wesentliche Verbesserung hervorrufen könnte. Die Geschichte um den Fluch ist langweilig, genauso wie die hölzern anmutenden Dialoge, die dazu noch viel zu lang sind. Dankenswerter Weise kann man diese zumindest rasch weiterklicken oder ganz überspringen. Schon fast vergessen in diesem Genre ist der zweite Modus, den es in Einsame Herzen 2: Der Fluch der vergessenen Braut gibt - hier geht es um ein Zeitlimit. Schaffst du eine Szene nicht in der vorgegebenen Zeit, musst du von vorn beginnen. Das Zeitlimit ist allerdings sehr großzügig angelegt.

Einsame Herzen 2: Der Fluch der vergessenen Braut ist ein Wimmelbildspiel, das es zumindest schafft, besagte Wimmelbilder durch die Minispiele und Puzzle abwechslungsreich zu gestalten. Auch die verschiedenen Suchvarianten tragen dazu bei, dass man unterhalten wird. Doch Geschichte und Spielablauf, besonders die Dialoge sorgen dafür, dass sich kein wirkliches "Mitgefühl" einstellt. Man spielt, taucht aber nicht in die Geschichte ein. Das ist schade, aber einen Probedownload ist es definitiv wert und wer sich von der Holprigkeit nicht abschrecken lässt, bekommt ein Spiel, das besser sein könnte, aber beileibe nicht schlecht ist.

   
     

(Zeitmanagement)
Die Geschichte ist kurz und schmerzlos. Ein Drachenei wurde entführt und du musst es finden, denn sonst wird das Königreich dem Böse auf immer verfallen. Achja, und eine Prinzessin muss so nebenbei auch noch gerettet werden.

Zeitmanagement ist seit Royal Envoy und Ritter Arthur so richtig in. Nachfolger müssen besser, anspruchsvoller, schwieriger sein, als die Vorgänger. Das ist durchaus richtig gedacht. Wer viel spielt, braucht "Frischfleisch". Aber wie das oft so ist, gerade Neueinsteiger oder "Nur-zur-Abwechslung-Spieler" bleiben bei den Weiterentwicklungen beliebter Spielabläufe meist auf der Strecke. Um so efrischender, dass mit "Die Spur des Drachen" ein Spiel auf den Markt gekommen ist, dass genau das Gegenteil macht.

Zu Beginn eines jeden Levels hast du einen oder zwei Arbeiter zur Verfügung, sowie ein bis drei Ziele, die es zu erreichen gibt. Als Gebäude gibt es eine Farm, von der die Nahrung kommt, Steinbruch, Sägewerk und natürlich Häuser, die Steuern in Form von Gold zahlen. Hindernisse müssen aus dem Weg geräumt, Straßen und Brücken repariert werden, nur kommt man ans Ziel. Banditen, wilde Tiere oder blaue Trolle müssen von Soldaten besiegt werden. Nicht immer muss alles repariert werden, es reicht, wenn die eigentlichen Ziele erreicht sind. Grafisch ist das Spiel bunt ohne kitschig zu sein, die einzelnen Gegenden sehen sich zwar sehr ähnlich, aber sind trotzdem nett anzusehen. Und damit es nicht allzu eintönig wird, sind an drei Stellen kleine Labyrinth-Level eingefügt.

Drei unterschiedliche Zeitlimits gibt es, so dass im Grunde jeder in ganz eigenem Tempo spielen kann. Und als zusätzliches Schmankerl klauen zwar grüne Trolle zu Beginn von vielen Leveln Zeit, bleiben aber stehen, lassen sich anklicken und so bekommt man die Zeit zurück. Großzügig ist auch in den meisten Fällen das Gold-Zeitlimit. Anfänger werden nur wenig Probleme haben dies zu erreichen und damit auch auf der Karte überwiegend Goldpunkte zu sehen. Auf der anderen Seite: Für Vielspieler sind die meisten Level vorbei, bevor man sich überhaupt so recht eingefunden hat. Mehr als 2-3 Minuten dauern die wenigsten der insgesamt 55 Level.

Doch das Nette an "Die Spur des Drachen" ist, dass auch Vielspieler, die eine Herausforderung suchen, hier fündig werden können: Die Trolle nicht anklicken, die Kisten mit zusätzlicher Zeit nicht öffnen, immer das ganze Gebiet aufräumen und reparieren. Wer das komplett in Gold schaffen möchte, der wird so manches Mal die "Neustart-Funktion" nutzen müssen. Ein Spiel für alle, das seinen Schwerpunkt auf "Nichtvielspieler" legt, dem Vielspieler mit Kreativität aber auch Anreize bietet; das mag nicht hervorragend sein, ist aber definitiv gut gemacht!

   
     

(Klickmanagemen)
Als die Erzvorkommen der Mine ausgeschöpft sind verlassen die meisten Bewohner die Insel. Doch einige wollen nicht gehen und schmieden einen erfolgsversprechenden Plan. Die ganze Insel soll ein tropisches Einkaufsparadies werden, das Touristen von überall her anzieht. Deine Aufgabe ist es, Kunden zu bedienen, spezielle Wünsche und Verpackungsvorgaben zu erfüllen, Angestellte und Stationen aufzuwerten, in jedem Kaufhaus diverse Abteilungen zu errichten und natürlich überall auf der Insel neue Einkaufsparadiese zu schaffen.

Die gute Nachricht ist: Shop-n-Spree kommt mit zwei Modi daher - du kannst gegen die Zeit spielen oder einfach nur ganz entspannt. Der Unterschied liegt in der Anzahl der Sterne, die du am Ende bekommst, die Zeitspieler erhalten mehr und können deshalb schneller neue Abteilungen und ganze Kaufhäuser eröffnen. Die schlechte Nachricht: Wer zwar gern gegen die Zeit spielt, dies aber nicht mit durchgehend frenetischer Geschwindigkeit in oft unübersichtlichen Szenen, dem wird schon nach den ersten Leveln die Lust vergehen.

Bei Schichtbeginn kommen sofort die Kunden. Eine Blase über ihrem Kopf zeigt an, was sie möchten. Die Produkte liegen in den Regalen, du kannst mehrere gleichzeitig aufnehmen und es den Kunden geben oder alles mit Rechtsklick zu den Kunden befördern. Viele Kunden haben Extra-Wünsche, wollen eine farbige Schleife oder Sonderbestellungen, bei denen zwei Dinge zusammengesetzt werden müssen. Später kommen auch Reparaturen dazu, außerdem müssen natürlich leere Regale aufgefüllt werden. Die Arbeiten werden von Angestellten ausgeführt, doch auch mit Aufwertung von Station und "Mensch" scheint es manchmal eine gefühlt Ewigkeit zu dauern. Erschwerdend kommt hinzu, dass es um die Geduld der Kunden meist nicht gut bestellt ist. Sie verlieren Herzen und verlierst du Herzen, verlierst du auch die Möglichkeit schnell aufzuwerten. Außerdem läuft mitten auf dem Bildschirm stets eine "Bonusleiste", schaffst du es vor Ablauf der Bonuszeit Gegenstände zu Kunden zu bringen, verdienst du mehr Geld. Und im Laufe des Spieles gewinnst du ein Level nur dann, wenn diese Leiste ununterbrochen genutzt werden kann. Was gerade wegen der zusätzlichen Stationen erschwert wird. Zwar hast du die Möglichkeit, mehrere Leute an eine Station zu stellen - das erhöht die Geschwindigkeit. Gleichzeitig aber erhöht das noch das Klickchaos. Glücklicherweise gehen die Leute von allein an ihre Stationen zurück, wenn diese dann benötigt werden.

Die oft überfüllten Szenen und in Einzelfällen auch schlecht zu erkennenden Produkte machen ein hektisches Klickspiel stellenweise zusätzlich auch noch frustrierend. Das einzige "Management"-Element besteht darin, sich zu merken, wer viel Geduld hat und diesen Kunden dann eher zu vernachlässigen. Auf der positiven Seite: Das Spiel ist bunt, fröhlich, die einzelnen Abteilungen unterscheiden sich durchaus voneinander und der wahre Klickakrobat findet in Shop-n-Spree: Einkaufsparadies eine echte Herausforderung!

   
     

(3-Gewinnt)
Nach wochenlangem Schneefall müssen die Pinguine aufräumen. Und du sollst ihnen dabei helfen. Räume Steine, Bäume, Zweige und anderes aus dem Weg. Punkt. Mehr Geschichte gibt es nicht, man gibt dir einen "Grund" zum Spielen, nicht mehr und nicht weniger.

Um aufzuräumen, musst du zum einen Schneefelder räumen, in dem du den Hintergrund wegspielst, zum anderen gibt es in den Leveln eine vorgegebenen Anzahl von Dingen, die zu sammeln sind. Sobald du damit fertig bist, ist das Level zu Ende. Zwar ist ein Zeitlimit vorgegeben, aber das wird nicht gebraucht, die Level sind kurz, selten mal eines, dass die 2-Minuten Grenze erreicht. Als Boni dienen Pinguine, die am unteren Spielrand darauf warten, von dir gefüttert zu werden. Sie fressen Fische und diese müssen unten aus dem Spielfeld herausfallen, in dem du die Symbole unter dem Fisch wegspielst. Was die Pinguine im Einzelnen können, musst du selbst herausfinden. Als einziges Hindernis gibt es den Wurm, der den Weg versperrt, aber mit dem wegspielen von Symbolen neben, über oder unter ihm entfernt werden kann.

Gespielt wird nach Wahl. Denn dies ist neben den sehr einfachen, aber (sofern du nicht über einen Breitbildmonitor verfügst, bei dem alles in Breite gezogen wird) niedlichen Grafiken der eigenliche "Hingucker" bei Yeti Quest: Crazy Penguins (Pinguine im Einsatz). Du kannst jederzeit während des Levels zwischen drei Modi entscheiden: Tausch, Gruppe oder Kette. Geht es mit einem nicht weiter, hilft vielleicht der andere. Das wäre wirklich klasse, wären da nicht die kleinen Spielfelder und die viel zu kurzen Spielzeiten. Nach fünf Leveln hast du alles gesehen und es macht den Eindruck, dass du nach 10 Leveln auch jedes Spielfeld-Layout irgendwie schon mal gespielt hast.

Yeti Quest: Crazy Penguins (Pinguine im Einsatz) ist ein sehr einfaches 3-Gewinnt Spielt, dessen tatsächlicher Clou leider in der Spielausführung untergeht. Die zwei Melodien sind hübsch, aber leider so kurz, dass man nach 10 Minuten genervt den Ton abstellt. Das ganze Spiel wirkt wie unfertig. Als habe man nach einer kurzen Anzahl von Leveln keine Lust, Zeit oder kein Geld mehr gehabt und die restlichen Level damit gefüllt, die ersten zu wiederholen. Und obwohl es für Kinder sicherlich geeignet ist, obwohl die Grundidee hübsch ist: Alles ist bei Yeti Quest zu wenig. Unfertig. Schade.

   
     

(Zeitmanagement)

Auch auf anderen Planeten gibt es viel zu tun, findet Melesta, das Entwicklerteam der Zeitmanagament-Serie Farm Frenzy. Und schickt dich in Mein kleiner Farmplanet kurzerhand dorthin. Denn als du mit deinem frischgebackenen Ehemann das Haus seines Großvaters durchsuchst, findet ihr eine wunderschöne Glaskugel. Doch als sie zerbricht, findest du dich unverhofft auf einem anderen Planeten wieder. Um dich auf die Suche nach Robert zu machen, brauchst du Kristalle, doch die bekommst du nur, wenn du für die Bewohner des Planeten Farmarbeiten erledigst.

Von Beginn an merkt man: Hier war "Farm Frenzy" am Werk. Und doch, es ist neu. Was nicht einmal nur daran liegt, dass die Tiere deutlich anders aussehen. Deine Tiere grasen zwar weiterhin auf dem Boden, dafür aber schweben die Fabriken im wahrsten Sinne des Wortes, wie auf Wolken. Jedes Wolke hat ein oder mehrere Produktionsgebäude im Angebot; es ist deine Entscheidung was du gerade benötigst. Um von deinen Tieren die nötigen Rohstoffe zu erhalten, wirst du ihnen nicht nur regelmäßig Gras geben müssen; sie brauchen auch Streicheleinheiten. Und, was wirklich neu ist, Spezialfutter - denn nur so wird zum Beispiel aus einer einfachen Gans eine, die Goldfedern verliert, oder aus einem Schaf ein Bock, der ab und an sein Geweih für kostbare Schnitzereien verliert. Die Produkte werden verkauft, mit dem Geld kannst du nicht nur Wasser und neue Gebäude kaufen (oder alte aufwerten), sondern auch Mitarbeiter einstellen. Diese sammeln deine Produkte ein oder vertreiben wilde Tiere, die dein Nutzvieh vertreiben oder das Futter fressen.

Mein kleiner Farmplanet ist von Beginn an klickintensiver als seine Vorgänger, bietet aber noch immer Strategiemöglichkeiten. Nicht aber bei den Aufwertungen. Du erhältst Sterne für die Erledigung bestimmter Aufgaben und musst diese für Verbesserungen einsetzen; allerdings nur, wenn das Spiel es vorsieht. Das Spiel hat unterschiedliche Zeitlimits, beim letzten wirst du in deinem eigenen Tempo das Level beenden können. Unterschiedlich ist am Ende nur die Anzahl der Sterne, die dir als Bonus überreicht werden.

Niedliche, farbenfrohe Grafiken und eine kitschig-nette Geschichte bieten dem Zeitmanagement-Freund in Mein kleiner Farmplanet 100 Level Farm-Frenzy-Spaß, der nicht verbirgt, wo er her kommt, aber so viel Neues bietet, dass man von einem neuen Spiel sprechen kann. Und das war etwas, woran es der Serie zuletzt doch sehr mangelte. Die Wartezeit ist vorbei, deine Tiere haben Hunger und dein Ehemann wartet auf einem fernen Planeten an dich. Es gibt viel zu tun - warte es nicht ab!

   
     

(Zeitmanagement/Strategie)

Der große Wunsch von Kong Baotu ist es, die Tochter des Herrschers, Fan Tanrui, zu heiraten. Doch bevor ihm dieser Wunsch gewährt wird, muss er sich bewehren und das alte China vor den Angriffen marodierender Nomaden zu retten. Seine Idee: Eine große Mauer zu bauen, die China vor der Gefahr von außen schützen soll. Deine Aufgabe: Die Mauer zu bauen.

Building the Great Wall ist ein Rohstoff-/Aufbau-/Zeitmanagement von Nordcurrent, einem Entwickler, der sowohl Wimmelbild als auch Zeitmanagement macht. Und zeigt, warum sich gerade kleinere Studios eher auf ein Genre spezialisieren. Beides gelingt Nordcurrent nämlich nur eher mittelmäßig. Deine Aufgaben sind wie in den Spielen üblichen: Du erweiterst dein Haupthaus für mehr Arbeiter, Gebäude wie Sägewerk, Steinbruch, Farm oder Mine bringen notwendige Rohstoffe. Die Wege sind voller Hindernisse, die beseitigt werden müssen.

In jedem der 40 Level wirst du ein Stück Mauer bauen müssen, um ins nächste Level zu kommen. Eigentlich sind es nur 36 Level, die anderen 4 sind je ein Memory, das du zum Übergang in eine neue Gegend spielst. Als Gegner hast du zwei Drachen - einen wirst du mit Schießübungen besiegen müssen, der andere fliegt über das Gebiet und setzt ein Gebäude in Brand. Und so sinnbefreit die Aktion mit dem ersten Drachen ist, der zweite wurde dazu benutzt, einen Schwierigkeitsgrad zu erzeugen, den das Spiel selbst nicht hat. Denn wenn dieser Drache sechs mal hintereinander erscheint und jedes Mal dein wichtigstes Gebäude zerstört, dann ist es zwar schwierig, das Level zu beenden, interessant oder gar unterhaltsam ist das nicht. Zumal trotz dieser Störungen erst ab ca. Level 25 überhaupt ein wenig Anspruch in das Spiel kommt. Bis dahin lässt sich jedes Level bequem in der Goldzeit lösen.

Nach vier bis fünf Leveln hast du so ziemlich alles gesehen, was Building the Great Wall of China ausmacht. Was dann folgt, ist eine mehr oder weniger anspruchslose Abfolge sich grafisch nur wenig verändernden Level. Und auch im Punkt visuelle Gestaltung ist das Spiel eher mittelmäßig ohne jeglichen "Hinguck-Faktor". Es ist "ganz nett" im Sinne von: Es hat keine gravierenden Fehler. Und ansonsten ist es ein einfach nur ein mittelmäßiger Klon vieler guter Spiele in dieser Art, allerdings mit einer Geschichte, die einen historischen Hintergrund hat. Komplettlösung online

   
     

(Wimmelbild-Puzzle-Abenteuer)

Als Eva von einem Unbekannten ein Haus in Prag erbt, ist sie weniger an dem Haus an sich interessiert. Vielmehr hofft sie, dort Antworten auf Fragen zu finden, die sie schon seit Jahren quälen. Aufgewachsen in einem Waisenhaus weiß sie nichts über ihre Vergangenheit. Wird ihr Erbe endlich Licht in diese Dunkelheit bringen? Nach ihrer Ankunft in Prag findet Eva zunächst einmal eine seltsame Assistentin vor, hat Visionen und lernt schnell, dass hinter ihrer Geschichte viel mehr steckt, als sie sich je hätte vorstellen können.

Grafisch gesehen ist "Geheimnisse der Alchemie: Der Goldem von Prag" sehr durchwachsen. Grau- und Sepiaschleier lassen die Bilder oft sehr leblos werden. Animiert werden sie in der Hauptsache durch herumlaufendes Ungeziefer. Manches, das du zu finden hast, ist gut zu erkennen, andere Dinge wirken eher wie Flecken. Eine Besonderheit gibt es hier aber. Wo immer du dich befindest, kannst du dich per Klick um 360° drehen - dazu erlauben dann auch noch viele Bereiche zusätzlich eine Nahansicht. Das gibt den Räumlichkeiten eine gewisse Tiefe, führt aber so manches Mal auch dazu, dass man sich einfach nicht mehr erinnern kann, wo eigentlich nun was zu finden ist. Eine Karte, die in das Tagebuch integriert ist, hilft durch verschiedene Symbole bei der Orientierung.

Puzzles gibt es nicht allzu viele, die meisten davon eher einfach. Dafür ist der Rätselfaktor sehr ausgeprägt. Geheimnisse der Alchemie: Der Goldem von Prag ist nämlich eines ganz sicher nicht: Gradlinig. Und nimmt den Spieler auch nicht ans Händchen. Du wirst dich selbst zurecht finden müssen, gefundene Erkenntnisse mit schon gesehenen Orten oder Gegenständen in Verbindung bringen. Der Tipp allerdings ist hilfreich, denn gibt es in einer Szene nichts, was du übersehen hast, so wird er dir den Weg zeigen. Bei Rätseln oder Puzzle zeigt er dir die benötigten Inventarobjekte an. Und das alles mit einer Logik, die so manchem Hinweis in den großen Sammlereditionen leider abgeht. Wimmelbilder haben neben bekannten Interaktionen wie z.B. "Öffne das Schloss" auch immer wieder Suchobjekte, die nur mit Hilfe eines Inventargegenstandes gefunden werden können. Einige dieser Dinge findest du nur für die Suchbilder, andere dagegen benutzt du anschließend (oder vorher) für eine spielrelevante Aktion.

Geheimnisse der Alchemie: Der Goldem von Prag mag kein Top-Spiel sein. Aber Jet Dogs Studios haben hier die kleinen Extras gebracht, die ein Spiel von anderen abheben. Wenn die Entwickler es beim nächsten Mal noch schaffen, klare und gute Bilder zu präsentieren, werden sie sich sicherlich mit ihren Spielen noch viel mehr Freunde machen. Bis dahin sollte man dem Probedownload auf jeden Fall ein Chance geben. Das Spiel lohnt sich, wenn man grafisch die Erwartungen zurücksteckt und spielerisch bereit ist, selbst zu spielen und zu denken.

   
     

Die Fisch-Oase 3 (3-Gewinnt)

Wer 3-Gewinnt liebt, kann sich freuen. Das neue Fishdom von Playrix ist da. Und wer Veränderungen nicht mag, der kann sich ebenfalls freuen - es gibt so gut wie keine. Wie gehabt ist Fishdom ein grafisch wunderschönes Spiel und mit jedem gespielten Level kannst du deine Aquarien weiter verschönern.

Dein Ziel ist es, in jedem Level per Tauschmodus Hintergründe wegzuspielen. Dafür gibt es Geld und für dieses Geld kannst du Aquarien mit Fischen und lustigen Dekorationen ausstatten. Dafür wiederum gibt es Sterne, eine bestimmte Anzahl an Sternen sorgt dafür, dass du einen Pokal bekommst, drei davon sind das Maximum. Neu sind die 3D-Grafiken, die animierten Dekorationen und Fische und dass du eine unendliche Anzahl von Aquarien einrichten kannst. Zusätzlich zu ca. 150 unterschiedlichen Dekoartikeln kannst du auch unter acht Hintergründen wählen. Wer Fishdom auf Facebook spielt, der wird die andere Neuerung kennen: Du wirst deine Fische regelmäßig füttern und das Aquarium sauber halten. Dafür gibt es ebenfalls Sterne.

Fishdom 3 hat sich spielerisch nicht verändert. Es ist das klassische 3-Gewinnt, als Hindernisse gibt es Kisten, vereiste Symbole, Ketten oder Lavasteine. Zusätzliche Boni sind entweder in den Leveln versteckt oder werden durch das Tauschen von 5 oder mehr Steinen erarbeitet. Dein Spiel ist unendlich, es gibt ca. 100 unterschiedliche Level, man sieht immer wieder, dass man das ein oder andere schon kennt. Der Schwierigkeitsgrad ist durchschnittlich - echte Herausforderungen gibt es selten bis nie, Spaß aber hat man eigentlich immer.

Was Fishdom so beliebt macht, ist die Mischung aus einem soliden 3-Gewinnt-Spiel, den schönen Grafiken und den jetzt noch unterhaltsameren Aquarien. Man muss kein Fischliebhaber sein, um sich an den lustigen Gesellen oder den kleinen Interaktionen zu erfreuen. Es gibt viele noch nie gesehene Dekorationen und jedes Aquarium kann als Bildschirmschoner heruntergeladen werden. Und da 3-Gewinnt zu den eher vernachlässigten Spielarten gehört, kommt Fishdom 3 genau richtig. Der anhaltende Spielspaß für die ganze Familie, der einfach nie langweilig wird. Die Sammleredition auf Deutsch gibt es bei Deutschland-Spielt

   
     

(Wimmelbild)

Lois Wheeler ist Journalistin. Oder besser gesagt: Klatschtante für eines der vielen "angesagten" Magazine, in denen es nur um die neuesten Gerüchte über Stars und Sternchen geht. Und nun hat ein weltbekanntes königliches Paar geheiratet. Cathy und Edward, schon bildlich gesehen natürlich Kate und William, verbringen ihre Flitterwochen in New York und Lois hat den Auftrag, ein Interview mit den beiden zu bekommen. Doch aus dem Interview wird schon bald ein Entführungsfall.

Die Wimmelbilder in denen du in der eigentlichen Spielszene Objekte suchen sollst, gern auch mal 20 der gleichen Art, sind von Beginn an langweilig und uninspiriert. Die Puzzle sind einfach und unkreativ. Die Dialoge, die man dankenswerter Weise weiterklicken kann, erscheinen end- und belanglos. Was immer gesagt wird, könnte auch mit zwei kurzen Sätzen erledigt werden. Die Grafiken sind mehrheitlich statisch und eher lieblos. An vielen Stellen wirken sie verwaschen. Die Geschichte ist voraussehbar, schlecht erzählt und, wie sollte es auch anders sein, der Spieler wird einfach für dumm verkauft. Wäre dies ein echter Fall, hätte die Polizei mehr damit zu tun, unfähiges Personal aus den verschiedenen Branchen zu verhaften als die Entführer und das Pärchen zu findne.

Und wer sich bei diesen Beschreibungen vier, fünf Jahre zurück versetzt fühlt, der liegt sowohl richtig als auch falsch. Der gesamte Standard des Spieles entspricht Wimmelbildern aus dieser Zeit. Allerdings ist The Princess Case: A Royal Scoop aus diesem Jahr. Es mag noch den ein oder anderen Fan dieser Machart geben. Oder man kann es sich für ein Stündchen aus nostalgischen Gründen antun. Ansonsten gibt es aber keinen Grund, warum man für dieses Spiel Geld ausgeben sollte, wo man gerade unter den "Nicht-Sammler-Edition" qualitativ hochwertige und viele, viele, VIELE Male bessere Spiele findet, als dieses.

   
     

(Strategie)

Groupies, also Fans von Schauspielern und Musikern kümmern sich nicht um Privatsphäre, sondern tun, was immer sie können, um dem Star nahe zu kommen. Dass genau dies nicht geschieht, ist die Aufgabe von Shannon Tweed, bzw. dir. Mit Hilfe von Abschminkern, Schleimwerfer(n), Trockenhauben, Kaugummi, Stinkbomben und mehr wird in jedem der Level ein (hoffentlich) undurchdringlicher Wall aufgebaut.

Hört sich wie eine Kopie von Pflanzen gegen Zombies an? Ist es auch. Und dazu auch noch eine richtig schlechte Kopie. Zwei Modi stehen dir zur Verfügung. Hast du den "Leichter-Modus" ausgeschaltet, dann wirst du dich bis Level 40 langweilen, ab da dann zumindest ein wenig Herausforderung haben. Erst ab 50 wird es wirklich schwierig, 3 Sterne zu erreichen. Benutzt du den leichten Modus, wird die Langeweile durchgehend sein. Es gibt noch einen "überlebens-Modus" - es ist aber anzunehmen, dass den kaum einer erlebt, denn dafür müsste man die kompletten 60 Level durchhalten.

Ab etwa Level 5 kennst du die Strategie (für beide Modi), die du bis zum Ende hin unverändert einsetzen wirst. Auch wenn weitere Waffen dazu kommen, es gibt nur wenige, die wirklich nützlich sind. Im "nicht leichten Modus" brauchst du zu den immer benutzten Waffen noch eine "Soforthilfe", ansonsten machst du tatsächlich in den 60 Leveln in jedem einzelnen davon das Gleiche. Die Tatsachen, dass dann im ganzen Spiel nur zwei oder dreimal der Hintergrund gewechselt wird, die Charakterbeschreibung nur durch englisches Voice-Over erfolgt, die Grafiken eher lieblos wirken und die Musik derartig fürchterlich ist, dass einem schon nach 5 Minuten die Ohrwindungen die sofortige Kündigung überreichen, sind dann auch nur noch ein i-Tüpfelchen.

Für Anfänger ist der Probedownload sicher geeignet. Hier erlernt man die Basisbegriffe solcher Spiele. Den Kauf rechtfertigt das aber nicht. Wer in der Stunde geübt hat, kann sich dann dem Original oder besseren Klonen zuwenden. Es gibt Spiele und Filme, die sind so schlecht, dass sie schon wieder gut sind. Shannon Tweeds geht über dieses Level von Schlechtigkeit hinaus.
   
     

 

 

 

(Wimmelbild)

Magst du Flohmärkte? Stöberst du gern in Speichern und Keller von Leuten herum, immer auf der Suche nach einem Schnäppchen? Dann bist du bei Antiquarius: Die Trödelsammler genau richtig. Und falls du bisher noch nicht von der Sammelleidenschaft nach Altem und Wertvollem befallen bist - dann kann dieses Spiel das ganz schnell ändern.

Das Basisspiel ist simpel: Du hast einen Antiquitätenladen und bist auf der Suche nach allem, was sich gewinnbringend verkaufen lässt. Dabei hast du pro Tag eine Haupt- und zwei Nebenkategorien, die am meisten Geld bringen, bist aber nicht darauf festgelegt, sondern kannst letztendlich kaufen, was immer du willst. An verschiedenen Orten kannst du nach Herzenslust stöbern, aber es gibt nur wenig umsonst: Feilsche mit den Besitzern, denn je weniger du zahlst, desto höher ist dein Gewinn. Manche Dinge sind einzeln nichts wert, findest du aber irgendwo das passende Gegenstück, dann fällt dir sozusagen ein echter Schatz in den Schoß. Andere Gegenstände müssen für einen Aufpreis noch repariert werden - dann bringen sie mehr, aber was meinst du? Genug, um deinen Einsatz und einen Gewinn wieder herauszuholen?

Ist dein Wagen voll, geht es zurück in den Laden. Hier kannst du auch Dinge aufbewahren, die noch nicht zusammengesetzt wurden, oder wo du ein Schnäppchen gemacht hast, die Kategorie aber zurzeit nicht viel Geld bringt. Du hast die Wahl: Lege einen Preis fest und verkaufe die Sachen direkt an deine Kunden. Oder gehe damit zu einer Auktion. Hier kannst du im richtigen Moment echte Jackpot-Gewinne machen, aber auch Verluste - Lust auf spannendes Risiko ist gefragt.

Antiquarius: Die Trödelsammler ist ein Wimmelbildspiel. 11 Orte stehen dir für deine Suche zur Verfügung, das eigentliche Ziel ist es nach Ablauf von 30 Tagen an der Spitze der Trödlerriege zu stehen. Aber das tritt schnell in den Hintergrund. Es ist einfach ein süchtig machendes Vergnügen, wenn man in scheinbarem Müll kleine "Kostbarkeiten" findet. Wenn man die richtige Taktik fürs Handeln bei den einzelnen Anbietern herausgefunden hat. Wenn man sich dann doch erinnert, wo man den zweiten Teil für ein ganz besonderes Stück findet. Und nicht zu vergessen: Mit der Zeit steigt auch die Schwierigkeit, doch noch genau das Stück zu finden, für das ein Kunde oder ein Auktionsgast den Preis zahlt, der dich nach ganz oben katapultiert. Wer Spaß am Suchen, Feilschen und Verkaufen hat, der sollte Antiquarius: Die Trödelsammler nicht verpassen.
 

(3-Gewinnt)
Das Land der Dakar, einst blühend und wohlhabend, wird von den Römern überfallen. In ihrer Not wenden sich die Einwohner an die Götter, damit diese ihre Schätze vor den Eindringlingen beschützen. Die Götter sind einverstanden, aber zurückholen kann nur ein Auserwählter diese Schätze. Dieser Auserwählte bist du und ja, die Bemerkung, dass du viele Hindernisse überwinden musst, ist wohl wahr.... Denn Langeweile ist das Wort, das einem sowohl für die Grafiken als auch für den Spielverlauf sehr rasch einfällt und man wird es auch nicht mehr los.

In Sepiatönen gehaltene Hintergründe regen nicht wirklich zum wohlwollenden Hinsehen an. Der Tauschmodus mit farbigen, geometrischen Formen und Symbolen hat ebenfalls ein großes Manko. Veraltet und von vielen Spielern ungeliebt, muss man zunächst abwarten, bis alle Steine gefallen sind, bevor man selbst den nächsten Zug machen kann. Das lässt das Spiel schwerfällig erscheinen. Die verschieden geformten Spielfelder könnten nett sein, bringen aber höchstens Frust, weil die Ecken so angelegt sind, dass man gern mal fünf Minuten braucht, um eine Hintergrundkachel wegzuspielen. Besonders unschön: Boni gibt es, sie laden sich durch das tauschen bestimmter Symbole auf. Nur: Nutzt du einen, entladen sich alle. Hindernisse sind die Üblichen: Ketten oder Eis, alles was man aus jedem beliebigen 3-Gewinnt-Spiel kennt.

Nach jedem Level wird eine der Götterstatuen ein wenig mehr freigespielt. Am Ende eines der sieben Kapitel, die aus jeweils 12 Leveln bestehen, gibt es dann eine Art Miniwimmelbild-du wirst einzelne Teile suchen und anschließend in der Szene platzieren müssen. Die Musik ist eine Zeile Ahaaahaaa, die sich dauernd wiederholt. Die einzige Herausforderung liegt bei 7 Gates: Der Weg zu Zalmoxis darin, die Langeweile zu überwinden - während der Probestunde wird das nicht passieren - und es ist mehr als fraglich, ob das Spiel danach zu einem frischen, interessanten Spielablauf findet. Hier gilt: Nur für Hardcore-Fans geeignet, die nach den langen Durststrecken, die es auf dem 3-Gewinnt-Sektor gibt, nichts darum geben, dass dieses Spiel eigentlich nichts zu bieten hat, was man nicht schon sehr oft sehr viel besser gesehen hat.

 

 

(Wimmelbild)
Ob Prinzessin, Supermann, Pirat oder Hexe, deine Hilfe ist gefragt, ist Amusement World. Vier unterschiedliche Orte, aufgebaut wie Themenparks, warten darauf, dass du Tickets und Sammelobjekte findest, die Hauptpersonen bei dringenden Angelegenheiten unterstützt und dich ansonsten amüsierst.

Letzteres gelingt dann leidlich. In jedem Park wirst du zunächst einen Briefumschlag mit einer Aufgabe finden müssen. Diese besteht meist darin, dass du zunächst mal ein Minispiel spielen sollst, was aber ohne Tickets nicht geht, die in mehr oder weniger unmittelbarer Nähe versteckt sind. Manches Mal bedarf es auch irgendwelcher Gegenstände, die du für die Person zu suchen hast. Hast du das geschafft, wirst du das Minispiel mindestens dreimal spielen müssen, denn immer gilt es, den größten Preis zu gewinnen. Ist das erledigt, geht es weiter zur nächsten Aufgabe. Bei den Minispielen handelt es sich in der Regel um Geschicklichkeitsspiele, dein Können an der Maus ist also gefragt, inklusive Reaktionsgeschwindigkeit.

Die dazugehörigen Geschichten sind zwar nicht sonderlich interessant oder auch nur gut rübergebracht, aber man kann Dialoge schnell weiterklicken, von daher stören sie zumindest nicht. Wimmelbildszenen gibt es natürlich auch, diese sind ohne Rücksicht auf Proportionen und Schwerkraft mit Gegenständen gefüllt, die mittels einer Wortliste gesucht werden müssen. Nicht alles ist tatsächlich klar oder als das Gesuchte erkennbar, aber der Tipp lädt sich relativ schnell auf. Grafisch gesehen ist Amusement World ansonsten bis auf den letzten Park hell, freundlich und farbenfroh. Beim letzten Themenpark handelt es sich um einen Gruselpark, da mag die Dunkelheit angemessen sein. Mit den vier Parks kommt man auf eine angemessene Spielzeit; zudem kannst du alle Minispiele so oft wiederholen, wie du möchtest.

Hilfreich bei der Suche mehrerer Gegenstände ist es, dass dir jeweils angezeigt wird, ob am jeweiligen Ort noch etwas versteckt ist oder nicht. Deine Laufleistung pro Park hält sich aber in Grenzen, da in der Regel nur drei bis vier Orte zu besuchen sind. Amusement Park ist etwas für Suchfreunde, die kleine Minispiele als Abwechslung mögen. Es ist nicht auffällig, nicht spannend, bietet nichts Neues, ist aber redlich gemacht.

 

(Zeitmanagement)
Dein Traum in Boutique Boulevard, dem neuen Zeit-/Klickmanagement von Fugazo, ist es, die besten Boutiquen der Stadt zu besitzen. Um das zu erreichen, setzt du besonders auf eines - nämlich Kundenservice. Sechs Kapitel, respektive Boutiquen warten darauf, von dir an die Spitze gebrachte zu werden. Und genau dafür wird jedes Level in zwei Teilen gespielt.

Im ersten Teil erhältst du eine Liste von Kunden, die an diesem Tag in deinen Laden kommen werden. Zusätzlich siehst du, welche Kleidung sie einkaufen werden und ob große, kleine oder eine mittlere Anfrage bestehen wird. Mit diesen Informationen gehst du zunächst zur Kleiderauswahl. Viele der Kleidungskombinationen wirst du im Verlauf eines Kapitels erst freischalten. Deine Aufgabe ist es zunächst, eine Auswahl zusammenzustellen, die alle Kunden zufrieden stellt. Doch gleichzeitig wirst du auch darauf achten müssen, die Waren vor allem zu Beginn der Kapitel auf die Regale der richtigen Größe zu legen, bzw. zuerst einmal ausreichend Regale zu haben. Das allein reicht aber nicht, Personal muss her und dieses Personal muss durch Training besser werden, zusätzlich möchten Kunden auch noch ein schönes Ambiente, es muss also Dekoration her. Hast du alles für den Tag hergerichtet, beginnt Teil 2: Die Kunden kommen. Sorge dafür, dass dein Personal stets zur Stelle ist und die Kundschaft sowohl an den Regalen als auch an der Umkleide berät, möglichst am Eingang bereits begrüßt und dass niemand an der Kasse lange warten muss. Dein Endziel in jeder Boutique ist es, drei perfekte Tage zu schaffen. Das bedeutet, dass die Kunden rundum zufrieden waren, die Kleiderauswahl exakt den Wünschen entspricht und das Personal jederzeit früh genug zur Stelle war.

Durch die Zweiteilung schafft es Boutique Boulevard nicht ausschließlich zu sinnloser Klickerei zu mutieren. Und selbst im Klickteil gibt es noch kleine strategische Möglichkeiten, den Tag gut abzuschließen. Die Grafiken sind nett, in jedem Laden gibt es neue Kleidung und die Auswahl der Dekorationen riesig. Es gibt immer wieder Momente, wo es sich einfach ein wenig zieht - zu wenig Abwechslung gibt es in den Zwischenzielen. Wer aber Klickmanagement mit Köpfchen mag, der ist bei Boutique Boulevard absolut gut aufgehoben.

 

(Wimmelbild)
Du spielst als Sarah, die ihren ersten eigenen Fall als Detektivin hat. Und dazu ist es auch noch ein mysteriöser Fall, denn Dr. Magnus ist nach einem Unfall, bei dem seine Tochter verschwand und seine Frau starb, verschwunden. Hinweise, die du im Haus findest, deuten darauf hin, dass der Doktor damit beschäftigt war, in die Träume anderer einzudringen. Angeblich deuten die Hinweise auch auf eine Entführung hin, das aber wirst du nur aus dem Text heraus erfahren, nicht erspielen oder gar erraten können.

Ein besonders ärgerliches, technisches Versagen erleben viele Spieler, wenn der Text oben am Bildschirm, in den Szenen selbst und auch in der Objektbezeichnung im Inventar nur für den Bruchteil einer Sekunde zeigt. BFG empfieht, das Spiel noch einmal neu zu installieren. Ich habe bisher von keinem Spieler gehört, dass dies geholfen hat. Meine Wenigkeit inklusive. Du bist also mehr oder minder aufs raten angewiesen. Andere Spieler haben PC Abstürze, schwarze oder blaue Bildschirme, können Teile des Bildschirmes nicht sehen.

Es gibt viele Wimmelbildszenen, die du mehrmals spielst und übersichtlich gestaltet sind. So übersichtlich, dass sogar eine Auszeichnung für das erfolgreiche Beenden einer Wimmelbildszene innerhalb von 30 Sekunden vorgesehen ist. Die Puzzle sind eher üblich und nicht sonderlich kreativ ausgestaltet. Die Logik im Abenteuerteil ist tatsächlich abenteuerlich, häufig macht es einfach keinen Sinn, was du zu tun hast. Das führt zu zusätzlicher Laufarbeit, die schon wegen der unvermutet sich wiederholenden Wimmelbildszenen durchaus nicht unerheblich ist. Allerdings ist das Spiel in kleinere Kapitel eingeteilt. Es ist dir nicht möglich in ein abgeschlossenes Kapitel zurück oder in ein, meist vorher freigespieltes Kapitel vorzugehen.

Geschichtlich ist dem Spieler auch ohne Texte schnell klar, worum es eigentlich geht und warum ausgerechnet Sarah diesen Fall übernehmen sollte. Grafisch gesehen ist The Dreamatorium of Dr. Magnus durchaus nett anzusehen und auch die musikalische Begleitung ist gut gewählt. Two Desperados sind noch ein relativ junges Entwicklerteam. Man sieht in The Dreamatorium of Dr. Magnus das Potential des Teames, benutzt aber offensichtlich die Spieler als Beta-Tester, die für dieses "Vergnügen" auch noch zahlen dürfen.

Wer keine technischen Probleme mit dem Spiel hat, wird ein kleines Wimmelbild-Puzzle-Abenteuer finden, dass grafisch schön, von Spielverlauf oft unlogisch, ansonsten ohne Herausforderung und völlig unspektakulär ist. Empfehlenswert nur für die, die einfach nicht warten können, bis ein Spiel kommt, das sein Geld wert ist.

 

(Zeitmanagement)

Nach dem Eiffelturm (Monument Builders: Eiffelturm) und der Titanic ist es nun die Freiheitsstatue, die sich die Entwickler Anuman Games zum Aufbau vorgenommen haben. Und ja, sie haben winzig kleine Verbesserungen vorgenommen. So muss man deutlich nicht mehr so häufig klicken, um von einem zum anderen Level zu kommen. Auch ist die Karte fröhlicher und bunter gestaltet und das Gebäude wird an zwei Stellen auch mal gezeigt. Zusätzlich gibt es jetzt auch innerhalb der Level kleinere Aufträge, die man zwar nicht erledigen muss, aber wenn man es tut, deutlich besser durch ein Level kommt.

Aber von vorn: Deine Aufgabe ist es Holzgerüste und Metallträger für den Bau der Freiheitsstatue zu produzieren und liefern. Dies sind deine einzigen Ziele, abgesehen von einer bestimmten Menge an Gold oder Arbeitern. Um alles erreichen zu können, benötigst du einen Steinbruch, denn die meisten Straßen weisen Schäden auf. Für die Produktionen und den Straßenbau brauchst du eine Bank, eine Kohlemine, eine Metallschmiede und ein Sägewerk. Mehr Gebäude gibt es nicht, abgesehen vom Haupthaus, das aber natürlich immer bereits da steht. Arbeiter und eventuell Material, dass du nicht selber hast (Bäume wachsen in den meisten Leveln) werden über dieses Haupthaus eingestellt, bzw. eingekauft. Gleiches gilt für ein Training der Arbeiter (das so teuer ist, dass du es nur selten wirst nutzen können) und die Aufwertung des Haupthauses, die bewirkt, dass deine Fahrzeuge mehr Material/Gold anliefern.

Hindernisse auf der Straße müssen beseitigt werden, außerdem gibt es Diebe und Gauner, die verjagt und Händler die bezahlt werden müssen. Und alles dauert. Das ist das größte Manko des Spieles. Nicht, dass es umständlich ist und schwieriger ist, sondern weil man in den Leveln immer wieder gelangweilt da sitzt und zuschaut, wie die Arbeiter laaaaaaaaaaaaaaaaaangsam ein Hindernis abbauen, wie das Haupthaus laaaaaaaaaaaaaaaaaangsam das Material bestellt. Und natürlich kannst du in der Zwischenzeit am Haupthaus nichts anderes tun. Einzig die Produktionsgebäude sind nicht ganz so langsam und Aufwertung macht sie schneller, aber halt nicht produktiver, das geht nur über die Aufwertung des Haupthauses, was du auf Stufe 2 ab und an machen kannst, auf 3 fast nie, weil das so teuer ist, dass du dann deine anderen Ziele nur schwer und meist nicht in Goldzeit erreichen kannst.

Anuman Games scheint zu üben. Sie werden langsam, langsam, so langsam wie ihr Spiel ist, besser. Aber sie üben auf Kosten der Spieler, die für die Übungsversuche des Entwicklers zahlen sollen. Vielspieler in diesem Genre werden sich in der ersten Hälfte des Spieles vermutlich langweilen, für Anfänger dagegen bietet Monument Builders: The Statue of Liberty ausreichend Zeit sich einzufinden. Deshalb ist für Erstere der Probedownload nur bedingt hilfreich, in späteren Leveln wird es zwar nicht spannender aber doch anspruchsvoller. Die Grafiken sind nicht schlecht, die Szenen lebendig, aber die Bilder an sich langweilig, uninspiriert und nicht anders als bei den ersten Spielen. Aber es wird besser und wer Zeitmanagement mag, der sollte der Sache zumindest eine Chance geben.

 

(Wimmelbild)

Bei Pflegeeltern aufgewachsen erhältst du an deinem 18. Geburtstag einen Brief deiner wahren Muttern. Viel steht nicht drin, nur dass sie es für das Beste hielt. Und ein Kästchen ist dabei, mit einem Medallion. Als du es anlegst hast du eine Vision und erkennst den Ort sofort. Kein Wunder, ist es doch der Weg, der direkt neben deinem Haus in den Wald führt. Immer wieder suchen dich Visionen heim, du siehst einen Mord. Was hat das mit deiner Mutter zu tun. Wird ihr Tagebuch dir helfen, die Wahrheit herauszufinden?

Secrets of the Past: Tagebuch meiner Mutter ist ein Wimmelbild-Puzzle-Abenteuer, das in der Kategorie Puzzle recht unscheinbar bleibt, Abenteuer eher darin besteht hin- und herzulaufen, der Wimmelbild-Teil aber sehr ausgeprägt ist. Der Tipp, dessen Aufladegeschwindigkeit vom anfänglich gewählten Spielmodus abhängt, ist nur in den Wimmelbildern aktiv, ausserhalb hast du keine Hilfen. Die Suchbilder sind scheußlich. Zugemüllt mit Gegenständen, die so offensichtlich nicht dort hin gehören, ist es zwar trotzdem nicht schwierig, die gesuchten Objekte zu finden, aber Spaß macht es auch nicht, wenn mittem im Wald plötzlich ein Auto neben einem Tipi steht, eine Ampel den Verkehr in dieser Waldecke regelt und ein Bühnenscheinwerfer die Sache beleuchtet.

Die Puzzle sind eher einfach gehalten, auch die Rätsel sind nicht schwierig und erfordern häufig nur das Einsetzen eines Inventargegenstandes. Aber die zu finden ist halt Laufarbeit. Die Grafiken scheinen alle von einem Grauschleier überzogen zu sein. Auch wenn sie sonst klar sind, schön kann man sie nicht nennen. Die Musik ist ok, nicht allzu nervig, sie stört halt nicht. Atmosphärisch aber fügt sie dem Spiel nichts hinzu. Genauso wenig wie die Geschichte, die Grafiken oder der Spielverlauf.

Es fällt schwer, sich auf das Spiel einzulassen, nichts nimmt einen wirklich mit. Man spielt, weil das Spiel halt da ist, wird aber eher schnell bereit sein, es für etwas anderes beiseite zu legen. Handwerklich durchaus ok, hat man es nicht geschafft, das Spiel aus dem Monitor hinaus zum Spieler zu bringen. Der Probedownload ist schon deshalb zu empfehlen. Denn wenn man in der Probezeit Langeweile verspürt, dann sollte man bedenken: Besser wird es nicht. Aber auch nicht schlechter.

 

(Zeit-/Klickmanagement)

Einst hast du eine Wette abgeschlossen, du könntest jede Immobilien-Firma zum Erfolg bringen. Nun ist es an der Zeit dies zu beweisen. Aber nichts ist so einfach, wie es sich anhört - denn es gibt Individuen, die deinen Erfolg verhindern wollen.

Ja. Dazu gehören dann in erster Linie die Entwickler. Ob man alle Ziele in Gold erreichen kann? Ich weiß es nicht. Geht es in Silber? Vielleicht. Wobei ich das bei einem Level bezweifle. Zumindest bleibt dir immer noch, jedes Level in deiner eigenen Zeit zu erreichen.

Du wirst pro Level bestimmte Aufgaben haben. Es müssen Häuser gebaut und aufgewertet werden, bestimmte Dekorationen aufgestellt oder Ausgrabungen vorgenommen werden. Häuser bringen Geld, Gebäude wie Supermarkt, Büro oder Kino bringen ebenfalls Geld, abhängig von der Anzahl der Einwohner. Mit dem Geld kannst du bauen. Du hast freie Wahl, wo du welches Gebäude hinstellst, eingeschränkt nur durch Platzmangel in Höhe oder Breite. Straßenbau oder Abrisse sind kostenlos. Material ist unendlich, Arbeiter begrenzt.

Das Tutorial erklärt, du kannst, wenn du möchtest, durch Klicken den Arbeitern helfen. Ja. Kannst du. Können ist eine Möglichkeit. Möchtest du deine Level abschließen? Unter einer Stunde? Dann ist das keine Möglichkeit. Es ist ein Muss. Dann erfährst du relativ früh, dass während in jedem Level Extra-Kunden auftauchen, die bestimmte Häuser, eventuell mit Aufwertungen wollen. Das wäre aber optional, man brauche diese Aufträge nicht erledigen. Nun, sagen wir so: Du wirst nicht bestraft, wenn du die Aufträge nicht erfüllst. Aber wie schon bei der Unterstützung der Arbeiter: Im Grunde sind die Aufträge ein Muss. Erledigst du sie, zumindest zu Beginn der Level, nicht, hast du keine Chance, denn die Kunden zahlen viel Geld für erfüllte Bauwünsche. Dazu kommen Ratten, Yetis, Diebe und andere Tunichtgute. Hier ist das Klicken ein Muss, denn kannst du sie nicht schnell genug vertreiben, wird das Gebäude verlassen, du musst es es aufpolieren und kassierst in der Zeit keine Miete. Was bleibt, ist ein Zeitmangement-Spiel in dem du ausschließlich Geld zu managen hast, ansonsten aber eine reine Klickorgie absolvieren musst.

Aufwertungen gibt es. Dafür aber musst du Level wiederholen. Nicht direkt wiederholen. Sondern zurück und eine weitere Aufgabe erledigen. Ein oder mehrere Gebäude bauen oder aufwerten. Nichts, was für gewöhnlich länger als 2-3 Minuten dauert. Dafür bekommst du bestimmte Symbole, hast du genug davon, kannst du eine Aufwertung kaufen. Nicht, dass die viel Unterschied machen. Es ist nichts, was du wirklich merkst, die Erhöhung der Arbeitergeschwindigkeit ist z.B. völlig sinnlos, da 95% der Arbeit durch dein Klicken erledigt werden muss. Die Verbesserungen, die du auf deinem eigenen Grundstück machst, haben auf das Spiel keinen Einfluss. Wann du eine machen kannst? Keine Ahnung. Wird nicht gesagt und ist auch aus dem Spielverlauf nicht ersichtlich. Auf der positiven Seite: Alle Level sind unterschiedlich gestaltet und die Grafiken sind wirklich nett.

40 Level - und du kannst alle wiederholen, so oft du willst. Aufwertungen allerdings, die du später hast, kommen dir bei Wiederholungen nicht zu Gute. Strategie gibt es nicht viel und wer kein Freund von frenetischem Klicken ist, der wird Be Richest hassen. Macht es Spaß? Nur so lange, bis man feststellt, dass bei dem Spiel einiges im Argen liegt, unlogisch ist und der Zeit- immer stärker vom Klickfaktor abgelöst wird.

 

(Wimmelbild)

Victor, ein Freund von Dir klagt über Alpträume und wendet sich an dich. Du hast eine besondere Fähigkeit, du kannst mit Hilfe eines Amuletts, dass der Schlafende trägt, in seine Träume gehen und dort nach Bedeutungen suchen. Wirst du herausfinden, was Victor so sehr quält?

Im Comic Stil (aber nicht "lustige" Comics) gezeichnete Grafiken begleiten dich durch ein Spiel, mit dem man nicht recht warm wird, aber auch nicht verdammen mag. Die 2 Modi, die sich in den Aufladezeiten von Tipp und Überspringfunktion, kannst du während des Spieles über die Einstellungen jederzeit ändern. Wimmelbilder im eigentlichen Sinne gibt es keine, doch suchen musst du eine Menge.

Was du suchen musst, findest du heraus, in dem durch Zufall oder gezielt Dinge anklickst, die dann Aufgaben auslösen. Dann nämlich werden Umrisse in der Leiste unten sichtbar. Und diese musst du mal erst in einer, dann in zwei, und für das dritte Traumfragment (so sind die Level aufgeteilt) in drei Szenen suchen. Es ist ein ewiges Hin- und her - und Dein Gedächtnis sollte gut sein. Die Umrisse sind manchmal nicht aussagekräftig, die Gegenstände sehen letztendlich auch gern mal anders aus, erschwerend kommt hinzu, dass du zwar siehst: Du musst z. B. eine Spritze finden, dummerweise gibt es im Bild gleich mehrere davon. Die Umrisse sind riesig, um alles zu sehen, was du finden musst, wirst du die Pfeile im Inventar benutzen müssen. Es ist unhandlich, unpraktisch, lästig. Besonders dann, wenn es mehr als nur eine Aufgabe zu erfüllen gibt.

Die Puzzle sind gar nicht so schlecht, einige leicht, einige schwerer. Es dauert nur manchmal einen Moment, bis man versteht, was die Anleitung einem eigentlich sagen möchte. Ab und an (und das erste davon ist auch gleich das erste Puzzle) gibt es welche, da liegen die Teile innerhalb des Rahmens, in den du selbige Teile auch einsetzen musst. Da fragt man sich, ob das Budget nicht für einen kleinen Aussenrand gereicht hat, wo man nicht benötigte Teile ablegen kann.

Die Geschichte ist zwar mehr oder weniger verständlich erzählt, allerdings macht das Spiel an sich keinen Sinn. Soll heißen, warum einige Dinge immer wieder verschwinden, was sie überhaupt mit der Geschichte zu tun haben, bleibt mehr oder weniger im Dunkeln. Vielleicht können Menschen, die sich hobbymäßig mit Traumdeutung beschäftigen, damit etwas anfangen. Ich jedenfalls hatte mehr Fragezeichen als Antworten.

Was bleibt, ist eine gute Idee, ein Spiel, das in der Ausführung gut sein könnte und das man, ist man geduldig und lässt sich drauf ein, sicherlich spielen kann. Es bleibt aber auch das dumpfe Gefühl, dass es mit kleinen Änderungen so viel besser werden könnte. Schon allein eine übersichtlichere Such-/Inventarleiste wäre schon eine Verbesserung. Und Gegenstände, die nur einmal und nicht gleich drei bis fünf mal in den Szenen liegen. Einen Versuch ist es allemal wert. Wem der Probedownload gefällt, der wird ca. 3-4 Stunden (kommt auf dein Gedächtnis an... weißt du noch, wo du die Gegenstände, die du brauchst, schon mal gesehen hast?) spielen können.

 

(Klickmanagement)
Nun, es ist die übliche Restaurantgeschichte: Ellie hat erfahren, dass ihr Chef noch mehr künstliche Zutaten in seine Burger packen will. Das macht sie günstiger und besser für die Massenproduktion geeignet. Leider sind diese Zutaten aber sehr ungesund. Ellie kündigt und eröffnet einen Burgerladen mit organischen Lebensmitteln. Deine Aufgabe ist es, ihr zu helfen, mit 8 Läden in 8 Ländern an die Spitze der Burgerketten zu kommen.

Deine Aufgaben sind vielfältig: Burger oder andere Speisen zubereiten, dem Kunden einpacken. Zunächst nur verschiedene Sorten Burger, die nach und nach mit unterschiedlichen Sossen und Belägen versehen werden müssen. Später dann auch Vorspeisen, Getränke, Eis oder Desserts. Jedes Gericht hat seine eigene Station, einschließlich der Verkaufsausgabe. Und so wirst du, hast du nicht genug Angestellte, dafür sorgen müssen, dass die vorhandenen Leute zwischen den Stationen hin- und herspringen. Oder mehr Angestellte einstellen - was natürlich Geld kostet.

Deine Ziele sind unterschiedlich: Innerhalb des Zeitlimitis eine bestimmte Anzahl von Kunden oder vorgegebene Anzahlen von genau definierten Gerichten. Burger Bustle: Ellies Organics gehört zu den wenigen Klickmanagement-Spielen, die tatsächlich Strategie benötigen. Denn stellst du zuviel Angestellte ein, wirst du wahrscheinlich die Gerichte-Ziele erreichen, kommst aber in Probleme bei einem Geldziel. Hast du zuwenig Angestellte, hat du dein Geld verdient, brauchst aber länger, bis deine Kunden bedient sind. Deine Kunden verlieren natürlich die Geduld - du möchtest möglichst viel gelbe Smilies haben, denn die sorgen dafür, dass du regelmäßig Verbesserungen bekommst.

Schade ist, das die Grafiken langweilig sind, die Restaurants sehen gleich aus, egal in welchem Land und es scheint, dass die Kunden dem Laden folgen, denn auch die sind alle gleich. Gut dagegen ist, dass es durchaus anspruchsvoll ist, aber auch Klick-Anfängern eine faire Chance gibt. Gefallen hat mir auch, dass du, hast du am Ende des Tages noch fertige Gerichte, du die innerhalb einer vorgegebenen Zeit in einen Behälter legen musst. Der geht an wohltätige Zwecke (wie z.B. "die Tafel" in Deutschland). Schaffst du es nicht, bekommst du einen Smilie abgezogen.

Wer Klickmanagement mag oder es ausprobieren will, der liegt mit Burger Bustle: Ellies Organic ganz sicher nicht falsch. Die Geschichte ist banal und (besser) 1000 Mal erzählt. Das Spiel selber aber ist gut gemacht.

 

(3-Gewinnt)
Im 18. Jahrhundert hatte die Ostindien-Kompanie, ein Zusammenschluss von Händlern mit besonderen Privilegien der britischen Krone, großen Einfluss. Das politische Einzugsgebiet erweiterte sich beständig und somit auch die Möglichkeit der Bereicherung durch Bodenschätze. Doch es gab ein Gebiet, dass niemand zuvor betreten hatte. Ein Berg, umgeben von dichten, malariaverseuchtem Dschungel. Auf dem blauen Berg sollten riesige Schätze verborgen sein, bewacht von einem kleinen Volk. Expeditionen wurden geschickt, um die Gegend zu katalalogisieren, doch alle scheiterten. Noch ein letztes Mal wollte man es versuchen - und hier trittst du auf den Plan.

Das eigentliche 3-Gewinnt-Spiel, das im Ketten-Modus gespielt wird, hat damit allerdings nicht wirklich etwas zu tun. Weder die recht einfach gehaltenen Grafiken, noch die an gleichtönigen Techno-Pop erinnernden Musik scheinen irgendeine Verbindung mit Indien zu haben. Nur die gelegentlichen Zeichnung mit Text als Übergang zu neuen Leveln erzählen die Geschichte weiter.

Zu Beginn hast du die Wahl zwischen drei Modi, wobei alle drei ein Zeitlimit aufweisen. Sie unterscheiden sich vielmehr im Aufbau der Level, in der Anordnung und Menge Spielfelder. Dein Ziel ist es, mal Schatzkisten einen Weg nach unten zu bahnen, mal Hintergründe zu färben. Hindernisse wie Ketten oder Steine erschweren deine Arbeit. Aber natürlich bekommst du Hilfen. So taucht z.B. auf dem Spielfeld eine Münze auf, wann immer du eine Kette von 5 oder mehr teilen bildest. Diese können dann mit jedem beliebigen Teil zu einer Reihe kombiniert werden. Oder es erscheinen Kanonen auf dem Spielfeld, sie machen dir Wege frei und färben Hintergründe. Im Verlauf des Spieles erhältst du dann auch zusätzliche Boni, die du nach Aufladung durch das wegspielen bestimmter Steine nutzen kannst. Hier bekommst du z. B. eine Gelegenheit, das Spielfeld zu mischen oder einen bestimmten Stein samt Hintergrund zu entfernen.

Die Schätze der Ostindien-Kompanie ist ein recht gewöhnliches 3-Gewinnt Spiel, das aber durch seine drei Schwierigkeitsgrade jedem Spieler die für ihn richtige Herausforderung bietet. Es ist nett gemacht, das Zeitlimit ist in manchen Leveln durchaus anspruchsvoll, aber nicht frustrierend. Ein nettes Spiel, vor allem für Freunde des Kettenmodus. Und den Probedownload ist es alle Mal wert.

 

(Action/Strategie)
In diesem Strategie/Action Spiel ist es deine Aufgabe, die Erdbeeren zu beschützen und deine Gartenpflanzen zu Höchstleistungen zu animieren. 15 verschiedene Insekten, teilweise ausgerüstet mit schützenden Keksen, Plastikbechern, Flaschenverschlüssen oder Konservendosen, wollen an die leckeren und vor allem (für dich) ertragreichen Früchte. Da haben sie die Rechnung aber ohne den Wirt, bzw. deine Gartenbepflanzung gemacht. Sie rüsten ebenfalls auf. Mit Erbsen und Kaktusstacheln, mit schlechtem Atem und Kürbiskernen oder Maiskörnern, deine 8 Pflanzen können so einiges.

"Alles", was du zu tun hast, ist, das verteidigungsbereite Grünzeug an die richtige Stelle zu setzen, wenn die Insekten ankommen. Das klingt einfach. Wäre es auch, wenn deine Gärten immer gleich aussehen würden. Und wenn deine Pflanzen nicht recht teuer wären. So musst du, gerade am Anfang eines Levels sorgsam wählen und im weiteren Verlauf geschicht positionieren, aufwerten und bei Bedarf auch mal austauschen.

Die Insekten kommen in Wellen. Diese werden immer mehr, sie kommen von verschiedenen Seiten, haben verschiedene Wege, um zu den Erdbeeren zu gelangen. Jedes Level kann neu gestartet werden, die Level laufen immer gleich ab, so kann man bei einem Neustart besser planen. Die Grafiken sind fröhlich und wenn auch die Gartenpflanzen eher langweilig sind, die Insekten sind witzig, vor allem mit den Rüstungen. Die Geschwindigkeit der einzelnen Wellen kann beschleunigt oder verlangsamt werden.

Garden Rescue ist nicht anders, als andere Spiele dieser Art und davon gibt es zahlreiche Variationen. Wer Strategie mag, der liegt hier bestimmt nicht falsch. Es fügt aber dem Genre oder seinen Vorbildern Garten Attacke und Garten Panik absolut nichts Neues hinzu.

 

(Klickmanagement)
Als der Vater krank wird musst du seine kleine Snackbar übernehmen. Es gefällt dir gut und so eröffnest du nach und nach weitere Imbissbuden, in denen die verschiedensten Gerichte zubereitet werden.

Nachdem du deine Spielfigur ausgesucht hast (die du quasi niemals siehst), kommst du hinter die Theke einer Snackbar. Morgen für Morgen startest du sofort mit den Vorbereitungen, legst Zutaten auf den Ofen, bereitest die Getränke zu, was es eben so zu tun gibt. Alles geschieht erst einmal mit einem Klick. Die Kunden kommen, zeigen mit einer Sprechblase an, was sie haben möchten, du reichst es ihnen mit einem Klick. Manche Dinge müssen erst vervollständigt werden, z.B. auf die bereits fertigen Burger kommt noch Salat und Ketchup oder Obst auf die Pfannekuchen. Die Gäste hinterlassen das Geld, der nächste Gast kommt erst, wenn du das Geld von der Theke genommen hast.

Dabei gibt es die oben genannten Burger und Pfannkuchen nicht in einer Snackbar. Jedes der fünf Kapitel hat sein eigenes Hauptthema - dort hast du bis zu drei unterschiedliche Getränke und drei unterschiedliche Speisen, letztere können dann teilweise nach Kundenwunsch variiert werden. Mit dem verdienten Geld kannst du nach jedem Level die Preise der Gerichte/Getränke erhöhen oder die Geduld der Kunden verbessern. Denn verlieren diese die Geduld, verlassen sie den Laden. Es gibt zwei Zeitlimits. Bist du schnell und beendest das Level als Experte, gibt es einen Extrabonus. Erreichst du das vorgegebene Ziel (immer Einnahmehöhe) nicht, musst das Level neu begonnen werden.

Fröhlicher Koch ist ein nettes, kleines Klickmanagement. Die Kunden (in allen Restaurants gleich) sind witzig gezeichnet, aber wirklich viel bietet das Spiel nicht. Wer Klickmanagement mag, der wird sich durch den steigenden Schwierigkeitsgrad (mehr Kunden, "kompliziertere" Bestellungen) angesprochen fühlen, für Leute mit Vorlieben für Strategien aber ist es nicht zu empfehlen. Es ist nicht allzu hektisch, zumindest nicht, wenn man dafür sorgt, dass immer nur drei Gäste gleichzeitig da sind, aber es macht auf seine Art, durchaus für ein Weilchen Spaß.

 

(3-Gewinnt)
(Deutsche Version: 12.05.2012) Ein Juwelenbaum in der Märchenwelt muss gerettet werden - und dafür wirst du als Architekt die verschiedenen Gebäude wieder aufbauen, die bereits zerstört wurden. In den 3-Gewinnt-Leveln werden gleiche Teile miteinander kombiniert - eigentlich, um Hintergründe wegzuspielen, glaubt man. Und ja, die müssen auch weg, aber in erster Linie müssen Leisten aufgefüllt werden. Wenn es dir doch einer nur so deutlich sagen würde (ausser mir natürlich). Das Spiel hat eine relativ deutliche Erklärung, das sollte man nicht verschweigen. Allerdings nur, wenn man auf die Idee kommt, zurück zum Hauptmenü zu gehen und dort die Hilfeschaltfläche anzuklicken. Oder wenn man halt im Level mal neustarten möchte und dort dann ebenfalls diese Schaltfläche sieht.

Fünf unterschiedliche Objekte finden sich auf jedem Spielfeld. Eines davon ist für nichts gut, die Münzen brauchst du, um die nach und nach erscheinenden Boni freizuschalten - ein Teil entfernen, mehrere Teile entfernen, eine Reihe entfernen, Zeit kaufen. Es dauert, bis sie erscheinen und zumindest zu Beginn kommen sie sehr teuer daher. Da man es nicht weiß, wird man nicht spezifisch die Münzen kombinieren.

Die drei anderen sind die, die du in der Leiste sammeln muss. Es gibt für jedes Objekt eine Mindestgrenze - alle drei Mindestgrenzen müssen erreicht sein um das Level zu beenden. Sammelst du, bevor alle Hintergründe weggespielt werden, soviel, dass die Leiste voll ist, dann kannst bekommst du ein goldenes Sternchen. Der Unterschied liegt darin, dass du bei der Levelabrechnung für verbliebene Zeit und für Sternchen Leisten zusätzliche Münzen bekommst. Das Spiel kann auch ohne Zeitlimit gespielt werden, da fehlen dann halt nur ein paar Münzen, am Ende. Was nach dem etwa 20ten der 100 Level auch nicht mehr ins Gewicht fällt. Mit der Zeit dauert es immer länger, die Leisten zu füllen.

Jedes Level bringt dir mit Beendigung (ganz gleich wie schnell oder mit wievielen Sternen) eine Einheit Steine. Klicke einen Gebäudeschatten an und du wirst diese Steine einsetzen können, um zu bauen. 10 Einheiten benötigst du um einen Bau anfänglich fertig zu bekommen, später mehr. Insgesamt sind es 100 Einheiten, die du brauchst, also 100 3-Gewinnt - Level. Weder macht es Spaß, den Bauarbeitern zuzusehen, noch sehen die Gebäude, die in Fantasymanier gezeichnet sind, irgendwie witzig oder anziehend aus. Dieser Teil ist in keinster Weise so gemacht, dass er zum weiterspielen anregt.

Alles in allem ist Jewel Legends: Tree of Life ein kleines, eher unscheinbares 3-Gewinnt. Es bietet wenig Herausforderung, wenig Anreiz, die Grafiken sind eher langweilig. Wer die Erklärung nicht findet, wird einige Zeit brauchen, um herauszufinden, was er überhaupt warum und wie zu tun hat/tun kann. Es hat einfach nichts, was es über den Durchschnitt heben würde.

 

(Sim)
Das Intro beschreibt das Leben, vor allem in der USA, recht nett. Und bietet den Ausweg: Den "amerikanischen Way of Life" - du kannst alles werden, was du willst, wenn du in Metropoville das 12-Schritte Programm in Angriff nimmst.

Und genau das tust du natürlich. Jeder der zwölf Schritte hat drei Abschnitte mit einer Aufgabe, die natürlich nach und nach immer schwieriger zu erledigen ist. Du suchst dir einen Job, arbeitest, isst, schläfst, bildest dich weiter, bekommst bessere Jobs, kannst dir für deine Wohnung bessere Ausstattungen leisten oder gar in eine größere Wohnung oder ein Haus ziehen. Bei jeder neuen Aufgabe kannst du wählen, ob du gegen einen Gegner oder ohne spielen möchtest. Gewinnst du gegen deinen Widersacher, bekommst du zusätzliches Geld, verlierst du, passiert nichts.

Zusätzlich musst du soziale Kontakte pflegen, mit Leuten was unternehmen und dich früher oder später auch verabreden, heiraten und Kinder bekommen. Übrigens, vergiss nicht, sie abends auch wieder aus dem Kindergarten abzuholen. Dein Mann (offensichtlich ein fauler Sack, ganz gleich wen du wählst. Er arbeitet nicht, er kümmert sich nicht um die Kinder, er hat kein Auto, nix) ist nicht begeistert und das belastet die Ehe. Im Übrigen: Auch eine Scheidung ist möglich. Einfach ein Date mit einem anderen verabreden!

Alles in allem unterscheidet sich Life Quest 2: Metropoville nicht von seinem Vorgänger oder jedem anderen Spiel dieser Art. Es ist nett, nicht gut. Die Auswahlmöglichkeiten sind beschränkt. So bleibt dir nur die Wahl zwischen Fastfood und Sushi, wenn es um das Essen geht. Hast du alle Kurse im Fitness-Studio erledigt, kannst du dort nichts mehr tun. Deine Freizeitmöglichkeiten sind dann entweder reisen oder ein Jahrmarkt. Nichts begleitet dich weiter in deinem Leben in Metropoville. Du musst Tiere abgeben, wenn du neue haben möchtest, deine Möglichkeiten, deine Wohnung zu dekorieren sind arg eingeschränkt, auch die zusätzlichen Zimmer in deinem Haus siehst du nie.

BigFish Games Studio hat eine verkürzte Version dieser Spielvariante gemacht. Abgesehen vom Heiraten und Kinder bekommen gibt es nichts, was es nicht in anderen Spielen dieser Art bereits gibt. Nur, dass die Anderen diese Dinge dann haben besser hinbekommen. Und so hast du etwa 4-5 Stunden Spielzeit, bevor du durch alle zwölf Aufgaben durch bist. Das ist für diese Art von Spiel etwa die Hälfte von dem, was es sein sollte.

 

img(Wimmelbild)
Nachdem du in Monument Builders: Eiffelturm das berühmte französische Wahrzeichen gebaut, bzw. die Materialien dafür geliefert hast, wirst du jetzt zum Zulieferer für Holz und Stahl beim Bau des legendären Kreuzfahrtschiffes Titanic (ich bin mir nicht so sicher, ob ich das so unbedingt als Ehre ansehe, im Nachhinein betrachtet).

Wer aber glaubt, dass die Entwickler in irgendeiner Form Änderungen an dem Spiel vorgenommen hat, der täuscht sich. Naja, nicht ganz, die Gebäude geben nur bei einer Aufwertung auch mehr Produkte. Das war es. Ansonsten stellst du über 60 Level hinweg Holzplanken und Stahlbalken her. Du vertreibst ein paar Diebe, bezahlst ein paar Kaufleute. Die Produktionsgebäude (Haupthaus, Sägewerk, Schmiede, Mine, Steinbruch, Bank) sehen aus wie im ersten Spiel, lediglich die Häuser drum herum wurden teilweise geändert. Man hat aber praktischerweise die Straßenverläufe des ersten Spieles gleich übernommen. Die Arbeiter sind ebenfalls die gleichen, nur die anderen Figuren wurden ein wenig angepasst (und sehen jetzt noch französischer aus). Auch die Musik wurde teilweise an irische Melodien angelehnt, aber in diversen Leveln hat man das vergessen und vergnügliche, französische Weisen erklingen.

Es dauert noch immer ewig, bis eine Lieferung erscheint, Aufwertungen der Arbeiter, damit die nicht im Schneckentempo arbeiten, sind noch immer so teuer, dass man sie selten (und vor allem nicht in den notwendigen Leveln) kaufen kann, noch immer gibt es keine weiteren Aufgaben. Und noch immer dauert es ewig, bis man von Level zu Level kommt und wieder sind die "Fun Facts" zwischen den Leveln für Uninteressierte an solchen Fakten nutzlos und für die, die sich interessieren, altbekannt.

Monument Builders ist durch sein gesamtes Spielprinzip eines der schlechten Zeitmanagement-Spiele. Die "Fortsetzung" sind andere Bilder im gleichen Spiel. Wer alos weiterhin "Monument Builders: Eiffelturm" spielen möchte, der kann dies in "Monument Builders: Titanic" tun.

 

(Wimmelbild)
Ostern steht vor der Tür und die Kinder möchten Eier färben, aber es sind keine im Haus. Mach dich auf den Weg, hilf Menschen aus der Stadt beim aufräumen und finde Eier und Hasen.

Und das war die Hintergrundstory für ein Wimmelbildspiel mit Minispielen und Puzzlen. Easter Eggstravanza ist ein Spiel für die ganze Familie, könnte man sagen. Für Kinder sind die Minispiele und Puzzle, sie sind auf unterstem Niveau, Memory, Legepuzzle etc., die keinen Anspruch und auch keinen Unterhaltungswert bieten. Für ältere Kinder und Erwachsene, die einfach nur in überfüllten Szenen und mittelmäßigen Grafiken neben Eiern und Hasen sinnlosen Müll suchen möchten, sind die Wimmelbildszenen gedacht.

Ob nun im Laden, daheim, auf der Farm oder bei der Tante (sowei kommst du in der ersten Stunde), alle Wimmelbilder zeigen unproportionierte Objekte, die entgegen jedem Verstand und jedem physikalischem Gesetz überall riesengroß oder winzig klein herumliegen und hängen. Für einige Suchobjekte musst du eine Nahansicht anklicken. Ende. Das war es. Mehr hat dieses Spiel nicht zu bieten.

Es steht halt ein Feiertag vor der Türe und es gibt Entwickler, die glauben, man müsse zu diesem Zweck ein Spiel herausbringen. Das wurde hier getan. Ohne Anspruch an Qualität, Unterhaltung oder auch nur Sinn des ganzen Unterfangens. Wer also nur suchen möchte und dabei dann eine Unmenge an Eiern und Hasen findet, der ist hier richtig. Alle anderen können getrost auf dieses Spiel verzichten.

 

(Wimmelbild-Puzzle-Abenteuer)
Seit deine Schwester dir geschrieben hat, dass sie den Schlüssel zu einem Zimmer gefunden haben, dessen Zutritt ihr Mann, genannt Blaubart, ihr streng verboten hat, hast du nichts mehr von ihr gehört. Du reist sofort zum Schloss, aber es scheint verlassen. Durch diverse Notizen erfährst du: Blaubart hatte diverse Frauen und tötete alle. Nur du kannst ihre Seelen und deine Schwester retten .

Während in diesem Spiel die eigentlichen Szenen fast minimalistisch sind, sind Wimmelbilder völlig zugemüllt. Der Tipp ist nur selten ausserhalb der Wimmelbilder hilfreich, meist erzählt er nur, du sollest Haus und Grundstück durchsuchen. Puzzle werden, wenn überhaupt, nur unzureichend erklärt. Hat man begriffen, was eigentlich verlangt wird, ist der Schwierigkeitsgrad auf unterstem Niveau. Die Überspring-Funktion aber ist gern schon mal aktiv, bevor du überhaupt alle Informationen oder Gegenstände hast, die du benötigst um das Puzzle zu lösen. Und so schleppst du dann später Inventarobjekte mit dir rum, die du nie brauchen wirst.

Der Pfeil zum Wechseln der Ortes ist meist fast mittig in den Szenen angelegt. In keinem anderen Spiel wirst du so häufig ungewollt die Szene wechseln ohne es zu wollen oder das Inventar öffnen, obwohl du eigentlich den Ort wechseln wolltest. Dem gesamten Spiel scheint es an Politur zu mangeln, offensichtlich war niemand erpicht darauf, es zu machen, aber jeder glaubte, dass man mit einem Wimmelbild auf jeden Fall Geld verdienen kann. Und so hapert es an allen Ecken und Kanten. Die Puzzle sind zu leicht, die Handhabung ist umständlich, es gibt Ladezeiten beim Wechsel der Orte, was dank des schlecht programmierten Wechselpfeiles besonders nervig ist. Die Grafiken sind ok, aber das ist so ziemlich alles, was an dem Spiel gut ist.

Es mag für Anfänger zu empfehlen sein, die bisher nicht viel Erfahrung mit Wimmelbild-Puzzle-Abenteuer haben. Und zumindest kann es als schlechtes Beispiel dienen. Die Spielzeit von ca. 2 Stunden ist dann nur noch das geronnene Sahnehäubchen auf einem ungenießbaren Kaffee.

 

(Wimmelbild-Abenteuer)
(Deutsch: 15.05.2012) Als im Jahr 2007 "The Scruffs" auf den Markt kamen, da hatte der Entwickler einen Riesenerfolg mit diesem Spiel. Es war witzig, anders, neu und die Spieler hatten einen Riesenspaß mit diesem Wimmelbild und ihren lustigen Figuren. Nun, 2012 versuchen die Scruffs ein Comeback - und scheitern. Opa erzählt der Familie, dass er eigentlich von adeligem Blute ist und kehrt zurück in die Heimat, um seinen Platz als rechtmäßiger Duke von Scrufford einzunehmen. Doch ein böser Widersacher versucht dies zu verhindern. Die Scruffs müssen die 10 verloren gegangenen Insignien finden, um Opas Anspruch zu beweisen.

Was schnell auffällt: seit 2007 haben sich die Grafiktechnikenfür Sweet Tooth Games offensichtlich nicht weiter entwickelt und so spielst du in Szenerien, die vor fünf Jahren eventuell noch als "gut" bezeichnet wurden. Der Ablauf ist stets der Selbe: Finde eine Anzahl bestimmter Dinge, bringe sie der Hauptperson des Kapitels, finde an 2-4 Orten Gegenstände einer Liste, finde die Insignie. 2-2,5 Stunden dauert das Ganze. Und welchen Modus du zu Beginn wählst scheint völlig egal, es gibt keinen offensichtlichen Unterschied.

Abgesehen vom Kapitelablauf (10 insgesamt) gibt es allerdings wenig Konstanten. Mal kannst du Dinge, die du für das letzte Rätsel siehst, schon vorher nehmen, mal nicht. Mal gibt es in den Wimmelbildern versteckte Objekte, mal nicht. Mal ist der Tipp hilfreich, mal nicht - und oft genug erzählt dir der Tipp, du sollst woanders suchen, obwohl es sehr wohl etwas zu tun gibt, an diesem Ort. Die Geschichte ist mehr oder weniger langweilig, die Rätsel nicht immer einfach, die Puzzle liegen im Mittelfeld. Die Extras, die, da es keine Sammleredition ist, von Beginn an zugänglich sind, beherbergen einen Strategy Guide, ausserdem Zeichnungen, die Aufforderung, dass Spiel von 2007 zu kaufen und eine Bastelanleitung.

Und es ist schade, denn in der Zeit von Grusel, Horror, Geister und rette das Kind/die Frau/die Stadt, sind die Scruffs eigentlich eine schöne Abwechslung. Schon ein wenig mehr Mühe mit den Grafiken hätte gereicht. Oder etwas Abwechslung in den Abläufen. Dann hätte man sich vielleicht mit den vielen Widrigkeiten, langweiligen Stellen und falschen Hinweisen abfinden können. So aber ist es nur eines: Ein ziemlich schlechtes Spiel mit einigen wenigen, netten Puzzlen und Rätsel. Aber auch hier ist das meiste eher unter Durchschnitt.

 

Kurznachlese (Aufbau-Management)
Es ist das Jahr 1648, der Krieg ist vorbei, die Städte zerstört, es fehlt an Nahrung. Deine Aufgabe ist es, Abhilfe zu schaffen und dem König ein wieder eine blühende Land zu schenken. Dafür musst du in die einzelnen, kurios benannten Städte.

Deine Aufgabe liegen darin eine unterschiedliche hohe Anzahl von verschiedenen Gebäuden zu errichten, die Bevölkerung zu vermehren (durch den Bau von Häusern natürlich), Steine und Holz vorrätig zu haben oder Gebäude auf ein bestimmtes Level aufzuwerten. Dir stehen drei Möglichkeiten zur Verfügung, dass Level zu beenden: Gold, Silber oder Bronze. Allerdings kannst du auch jeder Zeit über die Karte den Schwierigkeitsgrad wechseln. Im "Entspannt"-Modus gibt es kein Zeitlimit, neben dem Normal Modus steht dann noch der Experten Modus mit verkürztem Zeitlimit zur Verfügung.

Zwar gibt es viele, viele Gebäude, die es nach und nach zu errichten gilt, allerdings kann weniger manchmal mehr sein. Die Unterschiede müssen oft erst nachgelesen werden, nicht jedes Gebäude macht immer Sinn und schlimmer noch: Welches wann Sinn macht, weißt du häufig erst am Ende des Level. Steine und Material, die einzigen zu kaufenden Rohstoffe, gibt es, genau wie Arbeiter und Ritter, im Haupthaus. Und das ist ein Problem. Zwar dauert die Lieferung nicht all zu lang, da aber immer nur eines bestellt werden kann, führt das häufig zu Verzögerungen. 38 Level sind nicht viel für dieses Genre und der Ratgeber ist einfach nur schlecht. Befolgt man seinen Rat, wird man jedes Level nur in Bronze beenden.

Ein schönes Extra sind Aufgaben. Hier kommen Ritter zum Einsatz, können Gold, Steine oder Holz durch Siege gewinnen. Oder du baust Straßen, Zünfte und anderes, was dir Vorteile bringt. Aber: Diese Aufgaben kommen willkürlich. Und oft liegt Gold oder Bronze nur darin, welche Aufgaben du bekommst. Alle Level sind immer wieder spielbar, aber es kann nicht sein, dass Levelerfolge vom reinen Zufall abhängen. Und nicht zu vergessen: Die deutsche Übersetzung wird sich nicht einig, ob nun Sie oder du und glänzt durch Rechtschreibe- und Grammatikfehler.

Strategie ist schon wegen dieser willkürlichen Aufgaben nicht möglich. Die Grafiken sind nett, die Gebäude unterschiedlich, es ist Bewegung in den Szenen. Aber Be A King: Golden Empire bleibt auf jeden Fall weit hinter dem zurück, was es hätte sein können. Was bleibt, ist ein mittelmäßiges Aufbau-Management-Spiel, dass nicht nur zu kurz ist, sondern auch noch frustrierende Momente bereit hält.

 

Kurznachlese(Wimmelbild)

Eine rührselige Geschichte: Verliebtes Paar, Hochzeit, dann wird er, Soldat, zum Einsatz gerufen, kommt scheinbar um. Sie kommt damit nicht zurecht, Zwischeneinblendung zeigt, dass er noch lebt, sie beginnt langsam neues Leben, findet er nach Hause? Happy End?
Es gibt durchaus etwas, was dieses Wimmelbildspiel aus anderen heraus stechen lässt. Denn statt der üblichen Listen erhältst du nur Oberbegriffe, wie z.B. "Reinigung", "Sport", "Hobby" etc. und musst zu diesen Begriffen jetzt die richtigen Gegenständen in den Szenen finden.

Gezählt werden Herzen - für alles was du findest, bekommst du Herzen. Für Tipps, die es in Wort, Kontur, Bild oder als direkten Tipp gibt (du musst sie in der Reihenfolgen nehmen), verlierst du welche. Um ein Level, dass immer aus insgesamt 3 Wimmelbildern besteht, abzuschließen, musst du eine bestimmte Anzahl von Herzen haben. Auch verlierst du Herzen, wenn du zu oft falsche Objekte anklickst.

Leider hat dieses Spiel ein dickes Minus (abgesehen von dem Minus, dass all die vergeben, denen die Dialoge und die gesamte Geschichte einfach zu kitschig und schlecht geschrieben ist). Zum einen sind die Grafiken derartig miserabel, dass du selbst, hast du dich bis zum direkten Tipp durchgearbeitet hast, keine Garantie besteht, dass du das entsprechende Objekte auch tatsächlich siehst oder erkennst. Zudem sind einige Oberbegriffe so weitläufig, dass du nicht wirklich wissen kannst, was von dem Müll in den Szenen denn nun dazu gehört. Klickst du dich durch, wirst du diverse Herzen verlieren. Aber man kann (mit zum Teil unterschiedlichen Oberbegriffen oder Objekte an anderer Stelle) alle Szenen noch einmal spielen.

Die Idee ist tatsächlich gut. Man kann nur hoffen, dass ein begabteres als Gold Sun Games, sie irgendwann aufgreift und nutzt. Broken Hearts: A Soldiers Duty jedenfalls ist ausschließlich für Leute mit hoher Frustrationsgrenze geeignet

 


Gerade stellt der Vater den Kindern seine neue Kamera vor, alle freuen sich auf den nächsten Sommerurlaub, wo tolle Bilder gemacht werden können. Da kommt Mama nach Hause und verkündet: Morgen geht es nach Californien, denn sie ist Kandidatin in "Der heiße Preis". Und die ganze Familie darf mit.

Family Vacation California ist ein reines Wimmelbildspiel. Ok, nicht ganz, aber die Minispiele, die du später über das Hauptmenü alle so lange spielen kannst, wie du möchtest, sind derartig einfach, dass sie fast nicht zählen. Die langatmigen schlechten Dialoge bieten zwar einen Hauch von Geschichte, allerdings ist die nun mal in dem Satz: "Eine schlampige Familie fliegt nach Kalifornien und verbringt dort ein paar typische Touristentage, bis Mama die Show gewinnen kann." abgehandelt. Und so suchst du in insgesamt schlappen 31 vollgemüllten Wimmelbildszenen nach Dingen, die weder was mit der eigentlichen Szene oder dem vorherigen Dialog zu tun haben.

In vielen Wimmelbildszenen gibt es eine Nahansicht mit drei zu findenen Objekten und zusätzlich gibt es noch ein Inventarpuzzleobjekt zu finden - du suchst, nach 5 Umrissvorbildern, nach Einzelteilen, die dann das Puzzleobjekt ergeben. Ausser suchen hast du mit diesem Puzzle allerdings nichts zu tun. Der Tipp lädt sich recht flott wieder auf.

Es ist einfach, die Grafiken sind mittelmäßig, aber hell, die Übersetzung typisch fehlerhaft. Alles in allem: Für den absoluten Suchfan lohnt sich das angucken. Ob das kurze Spiel allerdings einen Kauf lohnt, das wage ich zu bezweifeln.

 

Kurznachlese
Nach dem Verschwinden ihres Vaters und seiner Crew während eine Expedition zur Insel Zenadu, macht sich Tochter Rita James auf die Suche. Das Flugzeug stürzt ab, bequemerweise direkt auf der Insel, wo die Vermissten verschwanden. Begleitet wird Rita von einem Affen mit Augenklappe. Und das Kerlchen ist so ziemlich das Einzige, was dem Spiel eine Existenzberechtigung gibt.

Du wanderst durch schlechte Grafiken, suchst nutzlose Gegenstände, löst sinnlose Puzzle und als ob das nicht genug wäre: Immer wieder werden Auge und Verstand von hirnlosen Dialogen in Videoeinspielungen beleidigt. Was immer Rita von sich gibt, ist selbstherrlicher, dumpfer Blödsinn.

Du hast ein völlig überfülltes, unübersichtliches Inventar. Ich bin sehr dafür, Dinge zu behalten, die man im Verlauf noch braucht, wenn ich aber jegliche Übersicht verliere, was überhaupt in meinem Inventar ist und einige Dinge dann auch noch so schlecht gezeichnet sind, dass der Gebrauch sich nur erschliesst, wenn man den Begriff als Wort liest, dann hört es auf. Dazu ist die Steuerung so schlecht, dass man oftmals Schwierigkeiten haben kann, eine Szene zu verlassen. Dafür kommt dann eine dumme Bemerkung über den Inventargegenstand, auf dem die Maus sich gerade befindet. Es ist einfach schlecht ausbalanciert. Der Tipp ist mehr oder weniger sinnlos, da er ausser in Wimmelbildern zwar etwas anzeigt, dabei aber nicht weiß, dass Entsprechendes noch nicht gemacht werden kann.

Wimmelbilder gibt es viele. Und selbst wenn man quasi auf Entzug ist, sollte man sich gut überlegen, ob man für so etwas Geld ausgeben möchte.

 



In World's Greatest Places Mahjong begibst du dich auf eine Reise rund um den Globus und besuchst berühmte Sehenswürdigkeiten wie das Römische Kolosseum und die Pyramiden von Gizeh und andere.

In den 240 verschiedenen Layouts gilt es, wie im sicher allseits bekannten Klassiker, identische Spielsteine paarweise abzuräumen. Es können allerdings nur freiliegende Steine entfernt werden. Das heißt, es darf rechts oder links kein anderer Stein liegen. World's Greatest Places Mahjong bietet aber nicht nur die klassische Variante. Das Spiel kommt gleich mit 7 verschiedenen Mahjong-Arten. Erwähnt seien hier die Paarsuche, bei der in jeder Lage das gleiche Steinpaar gefunden werden muß und die Suche nach logischen Paaren, bei der man zueinander passende Steine (z.B. Pfeil und Bogen) finden muß. Weiters gibt es vier besondere Power-Up-Steine, die einem beim Abräumen des Spielfeldes helfen.

Die Hintergrundbilder wechseln je nach Schauplatz, sind grafisch allerdings nichts Besonderes. Die Musik ist passend zum Mahjong-Spiel angenehm und entspannend.

Wer von einem Mahjong-Spiel nicht zu viel erwartet, kann mit World's Greatest Places Mahjong sicher ein paar nette Stunden verbringen. Durch die vielen Layouts und die 7 Spiel-Varianten ist für Abwechslung gesorgt.

 


In der Schule ist das Recycling-Fieber ausgebrochen. Deine Aufgabe ist es, zunächst einmal die notwendigen Eimer für Papier, Glas, Plastik und so weiter zu besorgen. Pro Recycling-Stoff sind das 30 Level. Dies ist Runde 1. In Runde zwei musst du jeweils 30 Runden spielen um eine komplette Recycling-Anlage für Glas, Papier etc. zu bekommen.

Du hast die Wahl zwischen einem Zeit- und einem entspannten Modus. Im Zeitmodus erhältst du pro Level 280 Sekunden - die Smilie-Zeit beträgt 140 Sekunden, dafür bekommst du dann einen goldenen Punkt auf der Karte. Innerhalb der ersten Probestunde war ich schon fast durch den kompletten ersten Teil durch; kein Level dauerte länger als eine Minute. Boni wie "Bombe", "eine waagerechte (senkrechte) Reihe wegspielen" oder ähnliches, bekommst du für jede 5er-Kombination. Deine Ziele sind eine bestimmte Anzahl unterschiedlicher Teile oder das wegspielen von Hintergründen. Zusätzlich spielst du alle paar Level ein Memory - passender Weise liegen Paare öfter neben oder untereinander als dass sie wirklich getrennt sind.

Wirklich interessant wird es erst im zweiten Teil. Hier kommt zu dem einzigen Hindernis (Schloss - einmal Objekt mit zwei gleichen kombinieren) noch ein Transport-Band dazu, zumindest in sehr vielen Leveln. Da werden Teile, spielst du andere weg, nicht nur nach unten fallen, sondern auch nach rechts oder links transportiert. Die Zeit, die du für ein Level brauchst, liegen jetzt auch schon mal bei 1,5 bis 2 Minuten.

Das war es aber auch schon. Weder sind die Dialoge sonderlich geistreich, die Grafiken besonders gut, noch gibt irgenwelche weiteren Schwierigkeitsgrade. Es gibt keine Verbesserung, keinen Aufbau, es gibt einfach nichts, was das Spiel, abgesehen vom Transportband, irgendwie herausstechen lässt. Nicht einmal interessante Fakten über das Recycling oder spannende Informationen. Es ist ein 3-Gewinnt Spiel, dass Anspruch und Hintergrund verspricht. Leider ist es eher langweilig. Es reicht nicht, nur ein Thema zu haben. Man muss auch etwas daraus machen.

 
(Zeitmanagement)
Im gleichen Moment, wo ich hier zu schreiben anfange, muss ich lächeln. Diese Drachen, vor allem die Baby-Drachen, sie sind so unglaublich knuffig ...

Aber von vorn: Eine böse Hexe verzaubert deine Frischangetraute und verbannt dich aus deinem Schloss. Es gibt nur eine Möglichkeit, die Hexe zu besiegen: Du brauchst magische Gegenstände. 6Die gibt es in den Drachenhöhlen, denn dort wird aus Edelsteinen Schmuck geschmiedet. Die Oberdrachen sind bereit dir zu helfen, aber nur wenn du im Gegenzug ihre Jungen aufziehst. 8Diese liefern bei guter Pflege Edelsteine, aus denen du dann Schmuck herstellen kannst.

Deine Aufgabe ist es also, die Eier der Drachen aufzuschlagen, die Jungen zu füttern und aufwachsen zu lassen, Gegnern kräftig auf die Mütze zu hauen, Edelsteine zu sammeln, um den Schmuck zu schmieden. Zusätzlich gibt es Aufgaben, die der Hauptdrache dir stellt. Erfüllst du diese, bekommst du einen Teil des Schmuckstückes. Ist es komplett, kommst du in eine neue Höhle. Neue Drachen, neuer Schmuck.

Schade ist, dass du jedes Mal, wenn du durch die zahlreichen Verbesserungen und Hilfen ins Spiel kommst, ist das Kapitel zu Ende und fängst von vorn an. Schade ist, dass vieles nicht oder nur unzureichend erklärt wird. Schade ist, dass es an vielen kleinen Stellen hakt. Und dass das Spiel sehr kurz ist - vier, vielleicht fünf Stunden, dann ist es vorbei und das ist zu wenig für ein Zeitmanagement-Spiel.

Die Grafiken sind hübsch, der Spielverlauf macht Spaß. Und die Baby-Drachen.... Dafür würde ich es immer und immer wieder spielen :).

 

 

(Klickmanagement)
Das Rettungsteam ist wieder da. Nach einer Umweltkatastrophe musst du in verschiedenen Städten Straßen und Häuser repariere, Brände löschen und Menschen retten. Verändert hat sich seit dem Vorgänger "Das Rettungsteam" nicht viel.

An jedem Ort wirst du zunächst die Straßen räumen müssen um deinen eigentlichen Aufgaben nachkommen zu können. Alle Gebäude sind bereits vorhanden, du baust nicht selber, sondern musst höchstens mal reparieren. Häuser bringen Gold, Imbissbuden Nahrung, Sägewerke Holz. Neu sind Benzinpumpen, denn Rettungen von Einwohnern oder Arbeitern werden nicht mehr mit Gold, sondern diesmal mit Treibstoff bezahlt.

Ebenfalls neu ist das Krankenhaus, in dem Ärzte zu finden sind, die Patienten (diesmal aber für Gold) retten und in einigen wenigen Leveln wird es gar noch komplexer. Ein Radio- oder Fernsehturm muss gebaut werden, dafür können mehrere Arbeiter abgestellt werden, während der Rest das benötigte Holz so schnell wie möglich einsammelt. Auch wird es ab und an ein Erdbeben oder Meteoreinschlag geben, so dass du manche Straßen (niemals Gebäude-) Reparaturen erneut ausführen musst.

Ansonsten ist alles beim Alten. Von den 50 Leveln gibt es wieder einige, in denen du dir die Aufgabenstellung genau anschauen musst, du kannst die Stadt im absoluten Chaos hinterlassen, musst nicht alles erledigen, solange du nur die Aufgaben erfüllst. Nach 10 Leveln hast du alles gesehen, was das Spiel an Einzelheiten zu bieten hat, von nun an ist alles nur noch eine Frage der Aufträge.

Grafisch hübsch und durch ein meist großzügiges Zeitlimit, ist Das Rettungsteam 2 auch für Anfänger geeignet, wer das Goldziel nicht erreicht, erreicht aber trotzdem das nächste Level und da du für Reparaturen an deinem Haus maximal die Hälfte der Level in Gold erreichen musst, werden die Meisten auch sicherlich dort ein Erfolgserlebnis haben.

(Klickmanagement)
Deine Aufgabe? Mache aus einem kleinen Tante Emma Laden eine florierende Supermarkt-Kette. Anfänglich noch allen, später mit Angestellten, sorgst du dafür, dass Regale gefüllt und Einkaufswagen bereit gestellt werden, Obst, Fleisch und Fisch über die Theke gehen, Gebäck nach persönlichem Geschmack glasiert und verziert wird, den Kunden schmackhafte Probehäppchen angeboten werden und nicht zuletzt natürlich dafür, dass jeder Kunde zügig bezahlen kann.

Sind die Kunden zufrieden und das sind sie, wenn die Regale gut gefüllt und ihre Wünsche zügig erfüllt werden, dann zeigen sie gelbe Smilies an. Für jeweils 10 dieser Smilies gibt es Bonus-Münzen und die gibt es ebenfalls, wenn du dein Tagesziel oder noch besser das Expertenziel erreicht hast. Nach jedem Level kannst du diese Bonus Münzen dann im Laden eintauschen gegen Personal, dessen Ausbildung und eine bessere Ausstattung. Hast du Level nicht in Expertenzeit geschafft, dann komme später wieder, mit besseren Aufwertungen und schon ist es viel einfacher, doch noch die volle Münzzahl zu erreichen.

Viele der Abläufe sind mit einem Minispiel verbunden - ob nun Fisch gefangen werden muss, dass Obst abgewogen oder das bevorzugte Häppchen zubereitet werden muss, deine Mitarbeiter sorgen zwar grundsätzlich für die Kunden, die Feinarbeit aber musst immer noch du erledigen. Und auch wenn die Aushilfen Regale füllen oder Einkaufswagen verschieben, du bist es, der ihnen zeigen muss was wo zu tun ist.

Supermarket Management 2 schließt sich an seinen Vorgänger an, wurde erweitert ohne etwas von seinem ursprünglichen Charme zu verlieren. Anfänglich zieht es sich ein wenig und die ersten Angestellten sind teilweise durch ihre Langsamkeit etwas hinderlich, aber das gibt sich rasch. Wer Klickmanagement mit einem Hauch von Strategie (welches Update ist das Beste, in welcher Reihenfolge erledige ich meine Aufgaben am besten) mag, der wird in Supermarket Management 2 ein fröhliches Spiel mit viel Kreativität in den Minispielen finden, dass mit seinen 50 Level und steigenden Anforderungen langen Spielspaß bietet.

(Abenteuer)

Autorin: Heike H.

Das Spiel beginnt,  in dem eine ganz kurze Rückblende der ersten 2 Kapitel zu sehen ist, nichts weltbewegendes, wirklich nur kurze Bilder, was vorher war. Plötzlich ein Schrei, man fällt mehrere Stockwerke tief und wird in einem Haus wach. Dort muss man sich erst einmal sammeln und die Einleitung in Form von Hilfestellungen beginnt. Man muss allerlei  im Haus in verschiedenen Räumen einsammeln und findet plötzlich einen im Koma liegenden Mann und den es zu behandeln und gesund zu machen gilt.

Dir wird eine Aufgabenliste vorgeben, mit den Dingen, die du ab arbeiten musst, dazwischen sind immer wieder verschiedene Minirätsel zu lösen (Schieberätsel, Rohre verbinden ect.) im Normal- und Leichtmodus, d. h. man kann während des Spiels auf Normal oder Leicht umstellen und nach einer Weile können die Rätsel auch übersprungen werden. Nach einer Weile kann man diese auch überspringen.

Alles läuft daraufhin hinaus, ein Heilmittel für diesen Patienten zu finden und deshalb läufst du durch das Haus und suchst verschiedene Dinge, die Du für die Heilung brauchst und an dem Patienten ausprobieren musst. Es sind aber immer wieder die gleichen Plätze, man kann alles im 360°Winkel ansehen und findet die Dinge sehr schlecht, da die Grafik  sehr zu wünschen lässt , alles ist sehr undeutlich und verwaschen. Man muss für die Suche oft den Tipp gebrauchen, was aber kein Problem ist, er zeigt Dir die Stellen sofort an und ist schnell wieder da.

Das ganze Spiel ist langweilig und farblos, aber wer keine grossen Ansprüche stellt, für den lohnt es sich. Eine Spieldauer von 3- 3,5 Std. sollte man einplanen, da manche Minirätsel knifflig sind und wenn man sie nicht gerade überspringen will, dafür etwas länger braucht. Die Minirätsel sind der einzige Lichtblick in diesem Spiel.  Anfänger brauchen vielleicht etwas länger und genau dafür ist es geeignet, für Spieler, die gerade anfangen Wimmelbilder zu spielen und keine großen Ansprüche stellen.

Und dann das Ende:  ohne es zu verraten, es ist sehr entäuschend, wie das gesamte Spiel. Es sollte auch nicht vergessen werden: Dieses Spiel besteht aus drei Teilen, die man auf diversen Portalen einzeln kaufen muss. Zusammengenommen ist es vielleicht ein gutes Spiel. Das wird aber nur herausfinden, wer die Kauf-CD dieses Spieles hat. Auf der finden sich, für den Preis von einem Spiel, selbstverständlich alle 3 Kapitel.


(3-Gewinnt)
Erneut hat der böse Spinnenzauberer zugeschlagen. Die Bewohner des Dorfes haben sich versteckt, die Häuser sind mit Spinnweben überzogen, das Innere zerstört oder verschwunden. Nur du kannst in Aranjas III (RainbowWeb 3) genug Regenbogenstaub verdienen, um all dem ein Ende zu setzen.

Wer die vorherigen Teile gespielt hat, der kennt das Prinzip. Nicht in Feldern finden sich die zu verbindenden Teile, sondern hängen an den Fäden von sehr unterschiedlich geformten Spinnen-Netzen. Nur direkt miteinander verbundene Steine können verbunden werden. Wichtiger noch. Jedes Netz enthält Buchstaben eines Zauberwortes und nur wenn du alle Buchstaben weggespielt hast, wirst du das Level, das ohne Zeitlimit daher kommt, beenden können. Ein Regenbogenhammer, der sich durch das tauschen von Steinen auflädt, wird dir helfen und einen von dir ausgewählten Stein entfernen. Auch Hindernisse gibt es zu überwinden. So sind einige Steine zum Beispiel gefroren, können nur mit den farblich passenden aufgetaut und dann erst weggespielt werden. Schwarze Steine sind da schon schwieriger. Denn diese können nicht zerstört werden und müssen mit dem Spielfluss aus dem Spielfeld herausfallen.

Für alles gibt es Punkte, die zum Schluss in Regenbogenstaub "umgerechnet" werden. Und mit diesem Staub kannst du dann die Häuser der Dorfbewohner wieder in Stand setzen. Zusätzlich gibt es in jedem Haus noch ein kleines Puzzle. Durch das tauschen zweier Bildausschnitte muss das Bild wieder zusammengesetzt werden. Nicht immer so einfach, denn durch Vergrößerung verzerrte Bilder machen dir die Arbeit hier schwer. Hast du alles erledigt, geht es in eine Höhle, wo ein weiteres Puzzle zu lösen ist. Hier muss ein ganzes Netz von Steinen befreit werden; gar nicht so einfach, die jeweils einzige richtige Abfolge von Spielzügen zu finden.

Die Grafiken sind einfach gehalten und das Spiel ist lang. Und so schön es auch ist, dass man sich immer wieder hat etwas anderes einfallen lassen, in welche Richtungen die Steine fallen, was wie miteinander verbunden werden kann, so frustrierend kann dies auch sein. In so manchem Level scheint es keinen Sinn zu machen bzw. für einen "normalen" Gelegenheits-3-Gewinn-Spieler" ergibt sich keine Logik. Die Level mit den schwarzen Steinen können Stunden dauern, wenn du den Regenbogen-Hammer nicht benutzt. Wo also das Herz des Knobelfreundes hochschlägt, muss er doch in jedem Level neu entdecken, wie es funktioniert, so wird der einfache Tauscher eher aufgeben wollen.

Oder vielleicht doch sein Herz für die etwas ausgefeiltere Art des 3-Gewinnt entdecken. Der Probedownload ist unbedingt empfehlenswert. Aranjas III kann einen in den Bann ziehen und ist es erst einmal geschehen, dann wirst du ein Spiel haben, dass dich nicht nur einige Stunden, sondern Tage und Wochen begleiten wird.

 

 

(Klick-/Zeitmanagement)
Im dritten Teil der Fix-it-Up Serie lernst du Kate's Eltern kennen und erfährst, wie alles mit dem Familiengeschäft begann.

Vom Spielablauf bewegt sich Fix-it-up: Die schrägen Achtziger nahe an den Vorgängern. Du kaufst Autos, reparierst, lackierst und polierst sie, verkaufst sie anschließend mit Gewinn. Im Verlauf der 45 Level, verteilt auf 8 Kapitel, reist du durch das Land und entdeckst, dass Leute mehr möchten als nur ein Auto das läuft und kannst die Wagen dann auch tunen und zu einem Kabriolet aufwerten.


Zusätzliche Arbeiter und Ersatzteile musst du regelmäßig kaufen, Facharbeiter werden direkt am jeweiligen Gebäude ausgebildet. Letztere sorgen dafür, dass die Arbeit schneller erledigt wird. Nicht schneller wird der Einkauf von Ersatzteilen - bis die da sind, wirst du dir einen Wolf warten. Für Abwechslung sorgen Ideen von Mary oder anderen, und so kommen Sonderaktionen in manchen Leveln vor. Du baust Jachten oder Autos zu Zügen um, du bekommst Verträge, um Polizei Autos zu waschen oder Eiswagen zu lackieren.

Strategie ist nur sehr begrenzt möglich; du hast keinen Einfluss auf die Autos die kommen, allerdings auf den jeweiligen Ablauf des Level. Da aber immer wieder mal Ziele während des Level ergänzt werden, kann eine anfängliche Strategie sich ins Negative auswirken. Und so bleibt nichts anderes übrig, als das Level neu zu beginnen, möchte man eine Gold- oder Silberzeit haben. Gold- und Silberzeit geben dir Münzen, die du zum Ausbau eines kleinen Diner benutzten kannst, die Bronzezeit lässt dich das Level im eigenen Tempo beenden, aber es gibt keine Münzen dafür.

Fix-it-up: Die schrägen Achtziger ist ein Spiel, dass durchaus Spaß macht, aber es strotzt nur so von kleinen Unzulänglichkeiten, Flüchtigkeitsfehlern, übersehenen Details. Sei es nun, dass in manchem Leveln die Anzeige ob ein Auto günstig oder nicht gekauft werden kann nicht funktioniert oder das "Coolness-System" entweder nicht funktioniert oder nicht nachzuvollziehen ist, dass Erklärungen streckenweise nicht ausreichen oder nicht vorhanden sind, das Gesicht eines Käufers nicht mehr verschwindet oder die Texte von Mary ständig eine Werkstatt überdecken, nichts davon macht das Spiel unspielbar, in der Menge gesehen aber hinterlässt es den Eindruck, dass die Entwickler World Loom (haben Aerie gemacht) nicht wirklich aus ihren Spielen und den Kritiken lernen. Sie lernen nicht einmal dann, wenn sie es in einem Spiel besser machen, sondern schaffen es, die gleichen Fehler und Unzulänglichkeiten in jedes neue Spiel wieder reinzubringen.

Schade.

Fix-it-up: Die schrägen Achtziger ist für Leute, die das nicht stört, ein gutes Spiel, dass immer anspruchsvoller im Erreichen der Ziele wird. Jedes Level ist anders, die Musik klasse und passend, die Grafiken hübsch und auch die Details an den einzelnen Autotypen sind schön. Wer also sagt: Flüchtigkeitsfehler interessieren mich nicht, der ist mit diesem Spiel auf jeden Fall gut beraten.

 

(3-Gewinnt)
"Welterschaffung mit den Göttern - Professionelle Ergebnisse in nur 7 Tagen" - die Helden von Chainz finden das eine hervorragende Idee. Hat ihnen nur vorher niemand gesagt, dass jede einzelne Erschaffung 7 Tage dauert und da man das nicht allein stemmen möchte, kommst du auf den Plan!

3-Gewinnt einmal anders. Keine Edelsteine oder Blumen, Tiere oder Münzen, sondern Kettenglieder musst du hier zusammen setzen. Mindestens 3 und soviel wie möglich. Und dabei ein gutes Auge haben, denn es gibt zwei Arten von Kettengliedern. Die runderen gehen um die Ecke und erlauben so Kombinationen von 10 und mehr Gliedern. Aber schnell musst du sein (oder geschickt), denn sobald sich drei Glieder miteinander verbunden haben, werden sie rasch explodieren.

Dein Ziel ist es, jeweils eine Kette zu erspielen, mit deren Hilfe die Götter dann Wolken und andere Dinge für eine schöne Welt heranziehen können. Dabei helfen dir verschiedene Boni. Der wichtigste ist das mischen. Um diesen Bonus zu bekommen, wirst du Ketten erzeugen müssen, die einen Teil einer vorgegebenen Form angehängt haben. Ist die Form komplett, bekommst du einen Mischer. Aber auch bunte Kettenglieder, die mit jeder Farbe verbunden werden können und durch fünf oder mehr Kettenglieder entstehen, sind hilfreich. Einige Götter haben spezielle Hilfsmittel, die sie von Zeit zu Zeit zu den Kettengliedern hinzufügen. Eine Bombe zum Beispiel, die umliegende Kettenteile zerstört oder die Schneeflocke, die das Spielbrett 10 Sekunden lang einfriert. So kannst du in Ruhe lange Ketten bilden.

Die Kettenglieder sind farbenfroh und mit der Zeit entsteht eine schöne Welt um die Götter herum. Die Spielfelder ändern ihre Form und machen es so schwieriger, das Levelziel zu erreichen. Es fehlt zeitweise ein wenig an der Balance und ohne den Mischer wirst du in keinem Level auskommen, wenn du nicht immer nur drei Glieder entfernen möchtest. Aber es macht Spaß und für den 3-Gewinnt Freund ganz sicher eine willkommene Abwechslung!

(Wimmelbild)
Unterstütze deinen Vorgesetzten dabei, die Mordfälle, die sich auf seinem Schreibtisch stapeln, zu lösen.

In "Unlikely Suspects" wirst du zunächst über das Opfer informiert und untersuchst den Tatort. Der Gerichtsmediziner gibt dir im Anschluss die Todesursache und Hinweise auf eine mögliche Tatwaffe. Anschließend durchsuchst du die Wohnung des Opfers. Dies bringt Hinweise auf Orte mit möglichen Zeugen. Du wählst die Orte aus und suchst dort nach Beweisen. Im Anschluss erhältst du entweder eine Zeugenaussage oder einen anderen Hinweis, der dich weiter bringt oder aber du bekommst nichts.

Insgesamt gibt es 15 Verdächtige und ein Opfer pro Fall. Waffen und Verdächtige kannst du auf Grund der Beweise und Zeugenaussagen ausschließen oder, liegen genug Beweise vor, einen Durchsuchungsbeschluss beantragen. Dann durchsuchst du die Wohnungen und kannst wieder anhand von Vergleichsspuren oder Aussagen die einen Verdächtigen ausschließen, die anderen als eher schuldig identifizieren.

Bist du dir sicher, welcher der Verdächtigen der Täter ist, kannst du Anklage erheben. Liegst du richtig, bekommst du den nächsten Fall, liegst du falsch kannst du es noch mal versuchen. Liegst du zu oft falsch wird dir der Fall entzogen.

Die Wimmelbilder selber sind grafisch in Ordnung, allerdings ohne Rücksicht auf Schwerkraft und Proportionen. Die Gegenstände liegen, fliegen, hängen überall. Jedes der jeweils 12 Objekte kann durch anklicken als Umriss angezeigt werden, findest du etwas nicht, wird der sich recht schnell wiederaufladende Tipp dir die genaue Position. In jeder Szene sind 2 Polizeiabzeichen versteckt, findest du 50 schaltest du drei Minispiele frei. Da die Abzeichen wieder in der Szene sind, wenn du ein zweites Mal dort hinkommst, wirst du diese Hürde schnell geschafft haben. Ob nun Wimmelbild auf Zeit, Memory oder Übungen am Schießstand, alle drei Minispiele können über das Menü jederzeit gespielt werden. Nach dem vierten Fall schaltest du einen schnellen Modus frei, dort wirst du weniger Umstände haben, die Verdächtigen, Beweise und Aussagen miteinander zu verbinden. Mit der Zeit wirst du in einzelnen Szenen Objekte schon im Schlaf erkennen, aber die Listen sind immer wieder neu zusammengesetzt und so wird es neben bekannten auch unbekannte Gegenstände geben.

Alles in allem ein Traumspiel für den Suchfreund. Es gibt keine Puzzle oder Rätsel, alles was du brauchst ist ein gutes Auge, ein wenig Kombinationsgabe und Glück. Es gibt kein Ende, denn bei 4.000 möglichen Fällen wirst du die ersten nicht mehr kennen, wenn du sie erneut spielst. Der schnelle Modus und das wimmeln auf Zeit sind da dann noch zusätzliche Leckerchen. Und so wird "Unlikely Suspects" zum Spiel auf Ewigkeit.

(3-Gewinnt)
Mia soll Sabine in Modegeschichte helfen, etwas modisches zum Anziehen zu finden, damit diese von ihren Kollegen nicht weiter verspottet wird.

Es ist ein einfaches 3-Gewinnt-Spiel, in dem man durch Tausch Dreiergruppen bildet. Nach dem Wegnehmen von 12 solchen Gruppen kann man einen Gegenstand vom Spielfeld nehmen und in eine Handtasche befördern. Gegenstände können in einen leeren Raum verschoben werden. Weitere Hilfsmittel stehen nicht zur Verfügung.. Es gibt die für dieses Genre gewohnten Hindernisse, wie festgenähte Gegenstände und Hämmer, die einem das Gewinnen des Levels erschweren.

Grafisch hat das Spiel nicht viel zu bieten. Die Geschichte wird im Comic-Stil erzählt. Im Spiel wird die Veränderung von Sabine anhand eines gezeichneten Bildes am rechten Spielrand gezeigt. Die Musik ist angenehm, die Spielgeräusche allerdings etwas nervend.

Ein Probedownload ist vor dem Kauf auf jeden Fall zu empfehlen, da das Spiel grafisch und spieltechnisch eigentlich nichts Besonderes bietet.

(Klickmanagement)
Du stehst kurz davor zu heiraten und die Erledigungen arten so langsam in Chaos aus? Aus deiner Familie heiratet jemand und du hast keine Ahnung, was du anziehen oder schenken sollst? Welche Blumen passen zueinander, welcher Schmuck ist gewünscht, welche Kleidung und Frisur passend für den großen Tag? Keine Panik, es gibt ja Holly, die in 10 verschiedenen Hochzeitssalons nicht nur die Braut sondern die gesamte Hochzeitsgesellschaft glücklich macht. Und weil man selber ja immer für die eigenen Belange blind ist, bittet sie dich, sie nicht nur bei der Arbeit im Salon zu unterstützen, sondern ihr auch bei der Ausstattung ihrer eigenen Hochzeit behilflich zu sein.

Kommt ein Kunde in den Salon wartest du, bis eine Blase über seinem Kopf den aktuellen Wunsch anzeigt. Ziehe in hin, wo er hinmöchte und berate ihn bei der Kleiderauswahl, richte sein Haar, suche Schmuck, Leckerbissen, Geschenke und mehr aus. Fast jede Station beinhaltet ein kleines Minispiel:

Du musst von der Hutwahl ausgehende den richtigen Anzug oder das richtige Kleid wählen, ein besonderes Einzelstück als Geschenk heraussuchen oder auch den Blumenstrauß um die passenden Blumen ergänzen. Je schneller und vor allem korrekt du wählst, desto größer ist die Anzahl der Herzen des Kunden und je mehr Herzen, desto mehr Trinkgeld gibt es.

Dein Ziel ist es, einen bestimmten Betrag pro Tag zu erwirtschaften. Schaffst du den Expertenbetrag, erhältst du zwei, bei Beendigung des Tages ohne Experten-Status eine Beratermünze, die du einsetzt, um Hollys Traumhochzeit zu arrangieren. Hast du mal einen schlechten Tag, kannst du das Level problemlos wiederholen. Nach einem Level kannst du dann das eingenommene Geld in Verbesserungen und Erweiterungen des Ladens stecken oder Personal anheuern, das dir an verschiedenen Stationen die Arbeit abnimmt.

Wedding Salon ist ein nettes Klickmanagement. Strategien sind nur sehr begrenzt möglich und liegen eher in der Auswahl der Verbesserungen und Aufwertungen als im eigentlichen Spiel. So sollte das Personal stets so schnell wie möglich engagiert werden, weil du sonst dein Pensum nicht schaffen wirst. Die unterschiedlichen Gäste mit unterschiedlicher Geduld sind nett gemacht und geben dir die Möglichkeit ein klein wenig die Reihenfolge strategisch zu planen. VIPs und Ungeduldige zuerst. Kaffee und eine Spieluhr oder auch bequeme Stühle sorgen für Geduld und mehr Herzen.

Es ist nicht viel Neues und Aufregendes in Wedding Salon, aber die Grafiken sind schön, die Lern- und Anspruchskurve steigt in einem Tempo, das Anfängern das Lernen ermöglicht ohne es für Könner langweilig zu machen. Insofern ist es ein Spiel, dass durchaus empfehlenswert ist. Die verschiedenen Auswahlmöglichkeiten, die sich für Holly's Hochzeit bieten, geben einen Anreiz für das Expertenziel und lassen dir dazu den Raum deine romantischen Phantasien ein wenig auszuleben.

Also, Romantiker und Klickmanagement-Liebhaber, genießt die zarten Grafiken des Spieles und schaut zu, dass ihr Holly, Braut und Bräutigam, der Schwiegermutter und dem Rest der Gäste die Traumhochzeit schlechthin ermöglicht!

 

(3-Gewinnt)
Königreich vorhanden, Prinzessin dringend gesucht! Vom Bauernmädchen zur Königstochter: Die junge Elisa muss beweisen, dass sie die rechtmäßige Thronfolgerin ist. Steh Elisa auf ihrer gefährlichen Reise durch eine phantastische Zauberwelt zur Seite, hilf Drachen und Hexen und verhilf dem Königreich zu alter Pracht.

Was dich erwartet ist aber beileibe kein simples 3-Gewinnt Spiel, sondern, ähnlich wie "Die Sage von Kolossus" ein anspruchsvoller Mix aus 3-Gewinnt, Wimmelbild und Aufbau Strategie. Du wanderst von Dorf zu Dorf, hilfst Maron, einem etwas verwirrten Zauberer, bei diversen Aufgaben (Wimmelbilder und kleinere Puzzle) und er wird dir dafür ebenfalls mit Tipps und anderem zur Seite stehen. Die Dorfbewohner brauchen Gebäude, die mit den in den vorhandenen Gebäuden bereits erspielten Rohstoffen aufbaust. Und da fängt es schon an, anspruchsvoll zu werden.

Du sammelst in den 3-Gewinnt Leveln zum Beispiel Holz, Steine, Kohle. Die wiederum brauchst du um ein Sägewerk aufzubauen. Im Sägewerk machst du dann durch einen einfachen Produktionsgang aus den Holzblöcken Bretter, die du brauchst um einen Laden aufzubauen, dort kannst du Werkzeug kaufen mit dem du, zusammen mit Steinen und Brettern eine Ziegelei aufbaust, wo aus Steinen Ziegel werden, die du .... du verstehst, was ich meine. Es ist ein beständiges Miteinander. Die unterschiedlichen Gebäude müssen aufgewertet, neue Gebäude erschaffen werden. Und die Grundlage für alles sind die 3-Gewinnt-Level.

Dort spielst du in geometrischen Formen um den jeweiligen Rohstoff. Dabei spielst du farbige Hintergründe weg, hinter denen sich der Rohstoff verbirgt. Im Verlauf des Spieles kommen vereiste, versteinerte oder auch angegekettete versteinerte Felder hinzu. Ob nun im Wechsel- oder Kettenmodus, für jeden Zug, den du machst, füllt sich eine Leiste. Ist diese voll erhältst du einen Bonus. Die Boni sind unterschiedlich und kommen in willkürlicher Reihenfolge. Machst du längere Zeit keinen Zug, wird die Leiste sich wieder leeren, aber die Auffüllung geht sehr rasch. Und dann der geometrischen Formen wirst du die vielen Boni auch gut brauchen können.

Das Spiel ist nicht gerade hervorragend erklärt, vieles wirst du selber herausfinden müssen. Ein Zeitlimit gibt es nicht, wenn man von der Auffüllung der Bonusleiste absieht. Aber wie gesagt: Du wirst die Boni brauchen, denn sonst wirst du häufig da stehen und minutenlang immer wieder nur eine Wechsel- oder Kettenmöglichkeit zur Verfügung haben. Das verlängert zwar das Spiel (das eh schon zahlreiche Level hat), wird aber auch langweilig. Mit den Boni geht es etwas schneller und wird dann auch wieder interessant. Die Dialoge sind eher holprig, können aber weiter geklickt werden. Die Bewegungen der Figuren dagegen sind fast inakzeptabel schlecht. Wenn man es nicht besser hinkriegt: Besser statische Bilder, das macht es dann angenehmer.

Durch die Formen ist es schwierig zu sehen, wie genau die Steine fallen und die Herausforderung ist groß. Die Wimmelbilder, die du zu lösen hast, sind einfach zu finden und eine nette, kleine Nebenbeschäftigung, die Aufbaustrategie anspruchsvoll im Sinne von: Was ist wichtiger, was brauche ich zuerst an Rohstoffen, was sollte erst sein: Die Verbesserung oder der Neubau. Die Grafiken sind farbenfroh ohne bunt zu erscheinen und fröhlich/freundlich.

The Enchanted Kingdom: Eliza's Adventure ist ein Muss für alle, die mehr wollen als 3-Gewinnt und ganz sicher für alle, die schon das aufwendige Spiel bei Die Sage von Kolossus genossen haben.

 

(Wimmelbild)
Melissa wird von einem Jonathan Brown gebeten, ein Wrack der Jengada, einem 1979 verschwundenen und nun auf einer Sandbank im Amazonas wieder aufgetauchten Schiff, zu untersuchen. Es gehen Gerüchte über das Schiff herum und bisherige Forscher wurden nach Betreten des Schiffes nie wieder gesehen. Das Spiel ist offensichtlich als Fortsetzung von Epic Adventure: La Jangada gedacht, hat aber damit nichts zu tun. Grafisch hat es sich gehörig verbessert, und auch die Geschichte wird nicht mehr in epischen Längen erzählt, obwohl für ein Spiel von etwa 2,5 Stunden immer noch etwa 20-30 Minuten für Texte drauf gehen. Die aber kannst du überspringen, ebenso wie die Videosezenen.

Das Spiel präsentiert sich ansonsten in seltsamer Umgebung. Eigentlich auf dem Schiff, sieht es eher aus wie ein Dorf in dem du dich bewegst. Allerdings nie wirklich weit - zwei, manchmal drei Schritte machst du, weiter ist dein Laufradius nicht. In diesem spielst du dann Wimmelbilder, öffnest Türen mit Inventargegenständen und begegnest mehrmals dem Geist eines Kindes.

Die Geschichte ist banal, zumindest banal erzählt, hat auch mit dem ursprünglichen Buch (Jules Verne: La Jangda) absolut nichts mehr zu tun. Der Spielverlauf ist einfach, aber durchaus ohne Frust spielbar. Nichts ist neu, nichts sticht heraus und die Länge spricht auf jeden Fall gegen das Spiel. Wen aber das nicht stört, der bekommt ein Spiel, dass zwar unter Durchschnitt ist, aber doch nicht nur langweilt.

 

(Murmelspiel)
Die gefräßigen Katzen haben fast alle Vögel der Stadt hypnotisiert und planen ein Festmahl! Aber du kannst den verbliebenen Piepmatz-Partisanen helfen, ihre Kameraden zu befreien. Schicke mit dem Katapult mutige Kamikaze-Vögel auf die Reise um ihre Freunde zu retten und erbaue die Stadt der Vögel größer und schöner als jemals zuvor!

Manchmal gibt es Spiele, die sich nicht durch die Spielmechanik auszeichnen, sondern durch die Grafiken. Bird's Town ist eines davon. Bei einem Murmelspiel gibt es nicht vieles, was man ändern kann im Ablauf. Du hast ein Katapult und durch das verschießen von farbigen Vögeln musst du Gruppen von 3-oder mehr gleichfarbigen Vögeln davor retten, im Käfig der Katze zu landen. Einige der Vogelgruppen geben bei der "Enthypnotisierung" hilfreiche Boni wie z.B. den Rückwärtsgang, Bombe oder eine Farbzielhilfe, alles Boni, die für einen Schuß oder einen kurzen Zeitraum aktiv sind. Schaffst du es, auseinanderliegende Farbgruppen zum wegfliegen zu bringen, indem du dazwischen liegende zerstörst, erhältst du Edelsteine. Einige Vögel sind noch in der Schale und manchmal sogar mit Ketten gefesselt. Farbgruppen vor oder hinter ihnen zu entfernen wird diese Fesselungen lösen und schaffst du es, das Ei mit der richtigen Farbe zu knacken, regnet es Münzen und Edelsteine.

Aber auch Vorsicht ist geboten, wenn die Vögel zu nahe an den Katzenkäfig kommen, dann lauert die aufs Festmahl wartenden schon und grinst hämisch um die Ecke, sind die Vögel zu nahe am Käfig, werden sie unwiderruflich hineingezogen. Allerdings rufen dich die Vögel zur Hilfe und du kannst das Level jederzeit noch einmal spielen. Bitte sei auch vorsichtig wohin du Vögel mit dem Katapult schießt. Ein Kaktus, größerer Baum oder Felsen lassen den Vogel ein wenig... matschig werden.

Mit dem erspielten Geld dann baust du die Vogelstadt und ein Riesenkatapult auf.

Was tatsächlich bemerkenswert ist und man immer und immer anschauen möchte, sind die Grafiken. Wie niedlich die Vögel herumwuseln bei Aufbau, die gierige Katze oder die witzigen Bilder, die du vom jeweils letzten Vogel der 140 Level machst, das macht dieses Spiel selbst für Leute wie mich spielenswert, die sonst nicht so murmelbegeistert sind. Dazu kommen humorvolle kleine Texte, die das Ganze abrunden.

Auch für Skeptiker ist zumindest der Probedownload unbedingt empfehlenswert, für Vögelfreunde sowieso und so mancher wird sich sicher meiner Ansicht anschließen: "Zuma" hab ich nicht gespielt, aber Bird's Town ist den Kauf auf jeden Fall wert.

 

(Wimmelbild)
Du als Schülerin einer magischen Kunstakademie musst diverse Prüfungen ablegen, die von Magiern aus aller Welt bewertet werden. Jede Prüfung besteht aus einem Wimmelbild und bis zu 4 Puzzeln.

Durch deine Prüfung geführt wirst du von einer manisch aussehenden Frau, die dir immer und immer und immer wieder das gleiche erzählt. Auch auch wenn man es weggklicken kann: Es nervt gewaltig. Die Wimmelbilder bestehen aus Gemälden, sind voll von Gegenständen die dort nicht hingehören. Die meisten sind gut und sehr gut zu erkennen, aber nicht weil die Grafiken so berauschend sind, sondern weil sie einfach reingeworfen werden. Wenn der Korb an der Decke hängt und der Kamm lustlos an der Wand rumlümmelt ist das eben nicht ganz so anspruchsvoll.

Während des Spieles fliegt eine Scheibe durch das Bild - du musst sie anklicken, im Anschluss an das wimmeln wirst du dann vier Geschicklichkeitsprüfungen ablegen müssen. Da die Auswahl von einem Zufallsgenerator abhängt kann es dir passieren, dass du mehrmals das Gleiche hintereinander spielst. Dabei handelt es sich um Memory, zwei unterschiedliche Puzzlearten, suche die Unterschiede und suche mit der Lupe Edelsteine, außerdem ein Fragespiel, bei dem richtige Antworten auch schon mal falsch, falsche Antworten richtig gewertet werden.

Beides, Wimmelbilder und Spiele sind fehlerabhängig, je mehr Fehler du machst, desto schlechter wird deine Wertung am Ende. Auswirkungen hat das nicht. Aber nach jedem Level quälst du dich dann auch durch die nicht überspringbare Bewertung.

Dieses Spiel hat maximal mittelmäßige Grafiken und den Spaßfaktor eines Zahnarztbesuches. Durch den exakt gleichen Ablauf und den vielen ähnlichen Gemälden kommt manchmal das Gefühl auf, dass sich ein Level immer wieder wiederholt. Nach spätestens 3-4 Level war ich so gelangweilt, dass ich aufgehört und mich eher missmutig einen Tag später wieder ans Werk begeben habe.

Für Anfänger mag das Spiel geeignet sein. Oder auch für den, der einfach nur mal zwischendurch 10 Minuten spielen möchte. Andererseits gibt es dafür auch andere Spiele, die qualitativ besser sind. Nein, die Mystic Gallery ist nicht mystisch. Sie ist überflüssig.

 

(Zeitmanagement)
Bisher lebten die Bewohner eine kleinen, längst vergessenen Insel friedlich und sorglos, doch dann droht der große Vulkan auszubrechen. Sie müssen fliehen und das rettende Meer erreichen, doch die bisherigen Ausbrüche haben das Land verwüstet und so musst du Hindernisse überwinden, Gebäude für Holz, Wasser, Milch, Getreide und andere Lieferungen bauen und einigen Schamenen hohe Preise für Ratschläge zahlen.

Erinnert dich entfernt an Ritter Arthur? Oh ja. Denn das ist es auch. Eine Kopie von Ritter Arthur und anderen dieser Art, nur ist das leider die schlechteste Kopie, die ich bisher gesehen habe. Es ist ein reines Klick-Management, Strategie ist nicht erforderlich. Du wirst einfach immer anklicken, was du gerade erreichen kannst. Ab und an wirst du überlegen müssen, ob du erst die Sägemühle oder den Brunnen aufwertest, aber nicht all zu oft, denn meist ergibt es sich bereits aus dem, was du siehst.

Denn: Als zusätzliche "Schwierigkeit" ist zu Beginn der größte Teil des Spielfeldes im Nebel und mit jedem Holzscheit, dass du entfernst, jedes Schlagloch, dass du füllst, wird sich der Nebel mehr lichten. Anstatt dir also das Spielfeld zu zeigen und Strategien zuzulassen, wirst du größtenteils an der Hand geführt. Ab und an wirst du ein Level neu spielen müssen, wenn du Gold haben möchtest. Nicht weil die Zeit nicht ausreicht, sondern weil du durch den Nebel nicht wissen kannst, welche Richtung du zuerst einschlagen musst, um nicht komplett stecken zu bleiben.

Natürlich gibt es auch ein Zeitlimit. Großartige Zeitlimits. Wenn ich beim erreichen einer Goldzeit noch 13 Minuten (nein, ich habe mich nicht verschrieben, MINUTEN nicht Sekunden) übrig habe, dann stimmt etwas mit der Balance nicht.

Die Grafiken sind nett und wer ein solches Spiel einmal spielen möchte, mit der Gewissheit, dass man keine fünf Versuche für die richtige Strategie braucht und der Erfolg auf jeden Fall garantiert ist, dann ist es sogar empfehlenswert. Wer aber eine Aufgabe habe möchte, wer gefordert werden möchte, der findet viele ähnliche Spiele, die allesamt besser sind.

 
 

(Abenteuer)
In Baphomets Fluch (orig. Broken Sword: The Shadow of the Templars) macht der Amerikaner George Stobbart zur Herbstzeit Urlaub in Paris und genießt das Flair eines Straßencafés, als ein Clown das Café betritt. Kurze Zeit später kommt der Clown wieder herausgelaufen und es kommt zu einer Bombenexplosion, die das Café verwüstet und einen Gast tötet. Als George auf eigene Faust zu ermitteln beginnt, lernt er die französische Journalistin Nicole Collard kennen und findet mit ihr heraus, dass hinter dem Mord ein gewisser Khan steckt, der den Hashshashin angehört. Diese wollen verhindern, dass der im Geheimen operierende Templerorden die Beschwörung des Dämons Baphomet erfolgreich vollziehen kann.

Das ursprüngliche Spiel dieser vierteiligen Serie wurde 1996 veröffentlicht. Der vorliegende Director's Cut ist eine überarbeitung des ursprünglichen Titels und ergänzt das Spiel um zahlreiche Szenen und neue Rätsel. Unter anderem wird Nico als zweite spielbare Figur eingeführt und viele Sachverhalte wie bspw. Nicos Vorgeschichte thematisiert, die vorher nur in Gesprächen angedeutet wurden. Optisch neu sind Nahansichten der Protagonisten während der Dialoge, wobei die ursprünglichen Grafiken beibehalten wurden. Kritikpunkte waren unter anderem, dass beispielsweise in der Sprachausgabe deutliche Qualitätsunterschiede zwischen den alten und neuen Aufnahmen bestünden. Auch die neuen Zeichnungen sind deutlich von den ursprünglichen Grafiken unterscheidbar. (Quelle: Wikipedia)

Natürlich sieht man den Grafiken ihr Alter an, doch noch immer geht von diesem Spiel eine Faszination aus, die ich persönlich schon damals empfunden habe, als es ursprünglich veröffentlicht wurde. Die etwas langsame Fortbewegung scheint einfach dazu zu gehören und hilft, dreimal darüber nachzudenken, wo man nun hingeht ;). Meist spielst du mit George, aber einige wenige Male kommt auch Nico zum Zuge.

Bei Spielen wie diesen ist der Dialog wichtig, denn sonst geht einem viel von der Geschichte verloren und so eignet sich dieser Klassiker, der jetzt auch in die Liga der Downloadspiele "aufgestiegen" ist, nicht für Spieler, die Geschichten in Spielen meist überspringen. Die Puzzle sind knackig und es gibt kaum Hinweise oder Hilfen, so dass man auf sich selber oder Hilfen im Internet angewiesen ist.

Das Spiel hat Spannung und Humor und für Freunde der "Nostalgie" ist der 15 Jahre alte Klassiker auf jeden Fall einen Download wert, denn selbst in seinem Alter ist Baphomets Fluch-Directors Cut noch besser als so manches Spiel, dass uns heute angeboten wird.

 
 

((Wimmelbild)
Dein Großvater ist verschwunden! Der einzige Hinweis ist eine kryptische Nachricht über eine Show, die nicht mehr existiert. Also machst du dich auf den Weg (auch wenn nie klar wird, woher du eigentlich weißt, wo du hin musst) und findest heraus, dass der ehemalige Moderator der "Wimmelbildshow" von hysterisch fröhlich zu wahnsinnig durchgeknallt mutiert ist. Da seine Show abgesetzt wurde, hält er nun Kandidaten gefangen und benutzt dich als Spielball. Nur wenn du die Show gewinnen kannst, kommen nach und nach die Kandidaten frei, die in Käfigen gehalten werden.

Und das war es dann offensichtlich auch an Geschichte. Von nun an spielst du also wieder die "Wimmelbildshow", in dem du an verschiedenen Orten in verschiedenen Modi nach Gegenständen suchst. Da gibt es dann die normale Suchliste, Umrisse, mehrere von einer Sorte und andere, dazu Puzzle und die Möglichkeit in Bonusrunden, die willkürlich während eines Level auftauchen, Hinweise zu gewinnen, zusätzliche Zeit oder Überspringfunktionen.

Was du spielst, bestimmt erneut ein Zufallsgenerator, den du durch anklicken bedienst. Wie schon in den ersten beiden Spielen ist der auch hier nicht sonderlich gut ausbalanciert, im übelsten Falle spielst du immer wieder den gleichen Modus in immer wieder der gleichen Szene. Die Grafiken sind nicht nur bunt, sondern kranken noch immer daran, dass sie teilweise unscharf sind. Es gibt Objekte, die einfach nicht zu erkennen sind, weil sie einer bunten, unscharfen Masse verschwinden. Ab und an ist die Beschreibung undeutlich, bzw. du sollst eine Statue finden, es sind aber 4 in der Szene. Die Geräuschkulisse ist relativ scheußlich, Ton aus war hier für mich die einzige Option.

Hast du eine bestimmte Anzahl von Runden gewonnen, kommt der Kandidat für den du gerade spielst frei.

Mehr gibt es eigentlich über das Spiel nicht zu sagen. Es ist ein langes Wimmelbildspiel, das abwechslungsreich sein kann, aber nicht muss. Es ist nichts für Spieler, die rätseln, erforschen, knobeln möchten, sondern einzig für Spieler, die tatsächlich entspannt (mehr oder weniger, das immer ein Zeitlimit besteht) vor sich hin suchen müssen. Die Neuerungen, wie die Bonusrunde oder der Charakterwechsel des Moderator machen es nicht wirklich neu. Im großen Ganzen aber ist es ein nettes Suchspiel, wir haben schlechtere Grafiken gesehen und vor allem die Länge (ca 6 Stunden muss man wohl rechnen) und der hohe Wiederspielfaktor durch den Zufallsgenerator machen es für die reinen Wimmelbildfreunde zu einem guten Kauf.
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