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7 Wonders: Treasures of Seven


Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Mumbo Jumbo

Autor: Sonja R.

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In diesem neuesten Teil von 7 Wonders errichtest du neun der faszinierendsten Strukturen der Geschichte! Ordne Runen einander zu, um Blöcke zu brechen und finde Schlüssel- und Schlussstein in jeder Runde. Drehe den Würfel, um den Schlussstein auf den von dir erschaffenen Pfaden zu bewegen und die Verriegelung des Levels zu erreichen. Meistere alle sechs Seiten des Würfels!

Nach 7 Wonders II jetzt also der dritte Teil. Hier hatte ich ein wenig den Eindruck, als wenn sich auf dem 2. Teil etwas ausgeruht wurde. Während man da Extra-Boni beim Bauen entdecken konnte, die beliebig einzusetzen waren, fehlt diese Möglichkeit hier ganz. Das Bauen der Arbeiter findet im Hintergrund statt und auch die Grafik an sich ist nicht ganz so ausgefeilt wie im Vorgänger, da war sie ansprechender. Den Wechsel vom Tag zur Nacht gibt es aber noch, ebenso wechselnde Landschafthintergründe. Auch streiken oder gehen die Arbeiter, wenn sie nicht genügend Nachschub erhalten. Gefallen hat mir die Musik wieder, sie kann man gut nebenbei hören.

Es gibt nur Boni, die man erspielt - und das sind die bekannten 3: die Eiskugel, der Feuerball und der Würfel. Die Eiskugel zerstört alle Runen und Steine in der waagerechten Reihe, in die sie getauscht wird, der Feuerball zusätzlich die in der senkrechten Reihe. Der Würfel zerstört rein zufällig. Notfalls gibt es noch den "Mischen"-Button, der sich auch schnell wieder auflädt. Er kann oft helfen.

Völlig neu ist das drehbare Spielfeld. Die Boni können so an Orte dirigiert werden, an denen sie nützlich sind. Ist z.B. eine Eiskugel zu weit nach unten gerutscht, wird das Spielfeld zwei Mal um 90 Grad gedreht, dann ist sie wieder oben. Ober man dreht das Spielfeld ein Mal, um sie weiter zur Seite zu bewegen - da ist alles möglich. Es ist taktisch klug, die Boni auf diese Weise an den besten Bestimmungsort zu bringen.

Sind alle Steine zerstört und die Arbeiter versorgt, gibt es diesmal einen Schlüsselstein, der frei gespielt werden muss. Er befindet sich in einem Korridor, den er nicht verlassen kann. Ausserdem kann er auch nicht mit einer Rune getauscht werden. Am Ende des Korridors befindet sich ein Schlüsselloch, in das er hinein muss. Durch das Bilden der Reihen müssen also die Runen unter ihm entfernt werden, damit er auf das Loch zurutscht. Sehr bald schon muss das Spielfeld dazu gedreht werden, da der Korridor einige Kurven macht. Später gibt es sogar mehrere Korridore und durch Portale, in die der Schlüsselstein erst gelotst werden muss, wechselst du die Korridore um zum Schlüsselloch zu gelangen. Das ist eine gute Idee, weil diese Spielzüge die Level interessanter machen.

Von Zeit zu Zeit geht ein Fenster auf, dass dir eine Runenreihe zeigt. Bilde diese Reihe in kurzer Zeit und es gibt Extrapunkte sowie einen Zeitbonus. Dieser Zeitbonus friert die laufende Zeit eine Weile ein. Insgesamt ist die Zeit aber nicht wirklich knapp bemessen in den einzelnen Subleveln. Neu sind auch die Drehscheiben, die zum ersten Mal nach dem 3. Level auftauchen. Hier musst du die drei Ringe in ihre richtige Position bringen, diese wird dir durch einen Ton signalisiert.

Hier sind diesmal einige technische Dinge etwas schief gegangen. Man hat nicht soviel Sorgfalt verwendet, wie man es beim Vorgänger getan hat. Das Spiel speichert nicht in den Subleveln, verläßt der Spieler das Spiel, beginnt er mit dem Sublevel wieder von vorn beim nächsten Start. Wer soll eigentlich die ganzen Überstunden bezahlen, wenn sie jedes Mal von vorn beginnen müssen? Es gibt wieder keine Tipps für eine mögliche nächste Kombination, was vor allem in späteren Leveln fehlt. Der Schwierigkeitsgrad steigt - wie einem guten 3-Gewinnt üblich - ständig, die möglichen Kombinationen werden seltener. Da wäre ein Hinweis oft sehr nützlich. Der Sound der Spielzüge kann unterschiedlich laut sein, aber besonders auffällig ist das Verschieben des Desktops beim Spielstart. Er rutscht einfach ein Stück nach oben und ebenso wenig ist das Verkleinern des Spiels möglich, um möglicherweise E-Mails zwischendurch abzurufen oder Ähnliches. Das zeugt von der fehlenden Sorgfalt der Programmierer. Allerdings sind diese Fehler in der späteren De-spielt-Version ausgemerzt worden.

Insgesamt gesehen ist 7 Wonders: Treasures of Seven jedoch wieder ein gelungenes Spiel, wenn es auch hinter dem Vorgängerteil etwas abfällt. Mit rund 50 Leveln etwas kürzer, aber mit guten Ideen wie dem drehbaren Spielfeld, dem Korridor und den Portalen. Trotzdem reicht es nicht ganz heran, aber man hat trotzdem auf jeden Fall seine Freude daran.

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