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3 Days 2: Amulet Secret


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Realore Studios

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Autor: Sonja R.
30.11.2010

3 Days: Amulet Secret beginnt im Jahre 1610. Dort siehst du düstere Gestalten, die sich in Stonehenge versammelt haben und nichts Gutes im Sinn haben. Es geht um ein Amulett, das dann jedoch zerbricht. Ganz Archäologin macht sich Anna auf nach Tibet, um diesem Amulett auf die Spur zu kommen.

In Stonehenge beginnt alles im Regen, diese Idee aus dem Vorgänger 3 Days: Zoo Mystery wurde wieder übernommen. Den Regenschirm in der Hand, machst du dich auf die Suche nach bildlich dargestellten Objekten. Diese können auch gerne mal hinter etwas versteckt sein, das du dann einfach zur Seite schiebst.

Anschliessend geht es direkt in Tibet weiter. Suche und finde, hier gibt es die Besonderheit, dass du die Szene verschieben kannst. Anhand von Pfeilen in den oberen Ecken hast du einen mittleren Teil und zwei seitliche, die du durch Anklicken dieser Pfeile anwählen kannst. Dieser Level ist sehr lang, nicht zuletzt, weil du immer wieder hin und her musst. Verwendet du den Tipp - der übrigens sehr schnell auflädt -, schickt auch der dich kreuz und quer. Aber Tibet ist auch der einzige Ort, an dem diese Möglichkeit eingebaut wurde.

Die Suchszenen sind in guter Grafik dargestellt, leider schwebt auch so manches Objekt irgendwo, wo es physikalisch gar nicht sein dürfte. Manche sind sehr schlecht zu sehen, weil sie zu sehr im Hintergrund versteckt sind. Das betrifft vor allem die vielen Hand- und Fingerabdrücke, die gefunden werden müssen. Bald kommen Nahansichten dazu, in denen sich auch etwas finden lässt und der Plazmatron, den wir auch aus dem Vorgänger kennen. Er lässt grosse Gegenstände kurze Zeit verschwinden, damit du sehen kannst, was dahinter versteckt ist.

Interessant wird das Suchen durch die Tatsache, das nicht alles in der Szene so aussieht, wie es in der Suchleiste dargestellt ist. Gerade wenn es mehrere gleiche Objekte zu finden gilt, sehen die alle unterschiedlich aus. Musst du einen Teddy suchen, kann es sich insgesamt um Stofftiere handeln und dazu gehört auch ein Stofflöwe. Oder du hast Objekte wie einen Käfig abgebildet, eine Brille oder Pyramiden. Alles wirst du nicht in der Szene finden können, da es um Dinge geht, die damit in Relation stehen. Für den Käfig musst du einen Vogel suchen, für die Pyramide die Sphinx.

In der Probestunde schafft man etwa drei Level, darin enthalten ist auch der in Tibet, der durch das Scrollen der Szene und die Aufgaben sehr lang ist. Der pfiffige Spieler rechnet nun: 3 Level in einer Stunde macht bei 29 Leveln etwa 7 Stunden Spielzeit. Irrtum! Darauf zählt Realore vielleicht, aber es macht den Eindruck, als hätten sie dann die Lust verloren. Nicht nur, dass im Buch ab Level 8 die Ortsbezeichnungen fehlen. Die Level werden immer kürzer, bestehen zum Teil nur aus einer Suchszene und einem oder zwei Minispielen.

Bei 60 Mimispielen, die man auch von Hauptmenü aus jederzeit wieder spielen kann, sind im Schnitt 2 pro Level zu finden. Es geht über Kofferpacken, Leitungen verbinden, Zahnräder einsetzen, Unterschiede finden als ein paar Beispiele und Puzzles. Viele, viele Puzzles in allen möglichen Variationen, oft recht einfach. Insgesamt bewegen sich die Minispiele zwischen leicht und "schon etwas schwieriger". Die Besonderheit aus dem ersten Teil wurde hier übernommen: Überspringst du ein Minispiel, bekommst du dafür keine 1500 Punkte, aber ein Wimmelbild als Ersatz.

Hier wird es aber mächtig verwirrend. Auch bei dem Wimmelbild hast du eine Überspringen-Schaltfläche. Die ist aber nicht dafür da, sondern bedeutet den Tipp. Zudem gibt es dort eine Schaltfläche für "Zurück". Wer nun glaubt, er kann es sich hier noch einmal anders überlegen und damit doch mit dem Minispiel weitermachen, der irrt. Du kommst darüber in ein Zwischenmenü, in dem du die Wahl zwischen weitermachen und Abbruch hast. Wählst du Abbruch, kommst du ins Hauptmenü zurück und musst den Level von vorn beginnen. Das Spiel speichert nämlich nur am Levelende.

Musik und Geschichte begeistern mich absolut nicht. So langsam nerven mich die vielen tollen Frauen, die Polizeiarbeit leisten, weil die Polizei selbst dazu nicht in der Lage ist oder wie in diesem Fall, korrupt. Auch stört es mich sehr, dass das Spiel eigentlich aus Zeichnungen besteht, dann aber "Echt-Menschen" hineingesetzt wurden. Sie passen überhaupt nicht ins Gesamtbild.

Dieser Nachfolger sinkt neben dem ersten Teil erheblich ab. Das Kontingent von viel Minispielen sollte wieder erfüllt werden, egal wie. Die Probestunde suggeriert eine längere Spielzeit als tatsächlich vorhanden ist. Sehr viele Orte besuchst du mehrmals. Der gestohlene Hund Fluffy hat ganz zufällig denselben Namen wie der Hund von Hagrid aus Harry Potter. Es wirkt insgesamt so, als wollte man nach dem ersten Drittel einfach nur noch schnell fertig werden. Mir ging es ähnlich. Man sollte es sich ansehen, aber nicht von den ersten drei Leveln blenden lassen.


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