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Zwischenland


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Specialbit Studio

Download: Deutschland spielt
Download: BigFish Games.de

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Autor: Elke M.
Datum: 11.09.2013

Wimmelbild-Abenteuer für entspanntes Spielen
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Im Schlaf hören wir eine Stimme, die uns um Hilfe bittet. Wir erkennen die von Mary, mit der wir früher in einem Waisenhaus aufgewachsen sind. Vor zwei Jahren wurde dort eine mysteriöse Himmelsinsel entdeckt, die uns allen Angst machte. Doch es stellte sich schnell heraus, dass sie unbewohnt ist und so wurde sie binnen kürzester Zeit zu einem Anziehungspunkt für Touristen und Plünderer. Mary war geradezu besessen von dieser Insel und gab ihr ganzes Geld für Souvenirs aus. Mit diesem Wissen im Gepäck und einem unguten Gefühl im Bauch machen wir uns auf den Weg zum Waisenhaus.

Dort angekommen erklärt uns die Heimleiterin, dass Mary verschwunden ist, sie aber kurz zuvor noch ein geheimnisvolles Artefakt erstanden hat. Was ist passiert? Werden wir Mary finden? Und was hat es mit der Himmelsinsel auf sich?

Als erstes wird uns die Frage nach der Wahl des Schwierigkeitsgrades gestellt. Modus „Einfach“ und Modus „Normal“ unterscheiden sich nur in der Aufladezeit des Tipp- und überspringen-Buttons.
Im Modus „Experte“ stehen uns diese beiden Funktionen gar nicht zur Verfügung. Wechseln können wir im Spiel nicht mehr, unsere Entscheidung ist hier endgültig. Ein ausführliches Tutorial erklärt uns das Wichtigste und ein Tagebuch schreibt zuverlässig belangreiche Informationen mit.

Im gesamten Spiel stoßen wir auf 5 Wimmelbilder, die allerdings gut gemacht sind. Wir sammeln einzelne Fragmente eines Gegenstandes ein. Ist dieser Gegenstand komplett, können wir ihn irgendwo im Bild einsetzen. Dabei erhalten wir meistens ein Teil eines anderen unvollständigen Objekts. Und das setzen wir so lange fort, bis wir am Ende ein Utensil freischalten, das in unser Inventar wandert. Allerdings werden wir feststellen, dass der Hnweisgeber hier nicht weiter hilft.

Die Rätsel wurden vom Entwicklerteam schon großzügiger verstreut. Insgesamt können wir uns 19 Mal auf die Probe stellen lassen. Allerdings sind die Minispiele nur Durchschnitt und im Schwierigkeitsgrad eher niedrig angesetzt. So verschieben wir Blöcke, bis einer den Ausgang erreicht, rutschen Zahnräder an die richtige Stelle und drehen Rohre, bis überall Wasser durchfließt. Erst gegen Ende des Spiels werden die Rätsel etwas umfangreicher und ein bisschen schwerer, aber auf keinen Fall unlösbar.

Optische Highlights erwarten uns bei „Zwischenland“ nicht. Es wirkt alles sehr grau und trist, vieles erinnert uns an Comics, vor allen Dingen die wenigen Zwischensequenzen. Die Linienführung ist geradlinig und auf Details wurde wenig Wert gelegt. Das ist deshalb enttäuschend, da aus der Feder von Specialbit Studio auch die Haunted Hotel-Reihe stammt, die immerhin da mit ihren Grafiken punkten konnte.

Im Spiel erscheinen uns immer wieder geisterhafte Personen, die uns dabei helfen, Kristalle einzusammeln. Und gerade da zeigt sich die schwache Grafik besonders deutlich, werden sie doch nur als weiße Linien vor der aktuellen Szene dargestellt. Die Dialoge sind kurz und informativ und stören unseren Spielfluss zu keiner Zeit. Zudem müssen wir keine weiten Strecken gehen, selbst der Aufzug fährt in einem vernünftigen Tempo. Nur ganz selten bewegen wir uns zurück, die meiste Zeit ist eine Orientierung nach vorne unser Ziel, wie wir auch den aktuellen Aufgaben entnehmen können.

Als kleines Extra können wir uns 28 Auszeichnungen erspielen, die allerdings zu 90 Prozent unsinnig sind, da wir sie für den Abschluss einzelner Szenen oder das Durchführen verschiedener Aktionen erhalten, die wir in jedem Fall hätten spielen müssen. Lediglich „Schließe das Spiel ohne Tipps ab“ oder „Löse alle Minispiele ohne überspringen“ machen Sinn.

Das Ende erreichen wir je nach Können nach 2 – 2,5 Stunden. Die Spielzeit können wir dem Tagebuch entnehmen. Das Ende ist plausibel, aber genauso wie die ganze Geschichte auch, wenig aufregend.

Specialbits Studio hat mit „Zwischenland“ nur einen Zwischenfall in Sachen Wimmelbildspiele geschaffen. Die Handlung ist dürftig, der Schwierigkeitsgrad niedrig und die Grafik bescheiden. Trotzdem ist es flüssig und stimmig und deckt das Science Fiction Genre ab. Alle, die sich mal weniger anspruchsvoll betätigen möchten und etwas für Zwischendurch suchen, sind gut bedient, und wenn es mal ein Aktionsangebot dazu geben sollte, kann man es sogar empfehlen.


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