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Witches' Legacy: Jäger und Gejagte

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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Elefun Games

Download (Normal): BigFish Games.de
Download (Sammler): BigFish Games.de

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Autor: Maja K.
Datum: 11.01.2014
Deutsch (Normal): 09.05.2014
Nichts Neues im Hexenvermächtnis - gut, aber eine Kopie vom Vorgänger
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Witches‘ Legacy: Jäger und Gejagt ist das dritte Spiel der Witches‘ Legacy Reihe und zugleich eine Fortsetzung. Für diejenigen, die die Vorgänger noch nicht kennen, gibt es gleich zu Anfang (und übrigens jedes mal, wenn du das Spiel wieder startest - lässt sich aber wegklicken) eine kurze Zusammenfassung der Vorkommnisse: Die Familie von Lynn, deiner Nichte wurde von der bösen Hexe Elisabeth im Auftrag der Hexenkönigin ausgelöscht, da diese Lynn’s magische Fähigkeiten für ihre Zwecke nutzen möchte. Du bist die letzte lebende Verwandte deiner Nichte und nimmst dich ihrer an. Ihr schafft es die Hexenkönigin zu verbannen, die ihrerseits aus Wut Elisabeth in eine Puppe verwandelt.

Nun, Jahre später, Lynn ist damals von dir adoptiert worden und mittlerweile eine heranwachsende Frau, seid ihr nach Charlston Manor zurückgekehrt und habt euch sehr gut eingelebt. Lynn nutzt ihre magischen Heilkräfte um anderen zu helfen und erlebt gerade ihre erste große Liebe. Und schon hast du wieder unheilvolle Vorahnungen.

Wie immer, bevor ein Spiel startet, musst du einen Schwierigkeitsgrad wählen. Hier sind es die 3 üblichen, die sich in der Aufladegeschwindigkeit von Tipp und Lösen, ob es Klickstrafen gibt oder nicht und ob aktive Bereiche glitzern oder nicht, unterscheiden - im dritten gibt es keinerlei Tipp/ Lösen - . Dazu kannst du dir einen 4ten Modus selber zusammenstellen. Passt dir der ausgesuchte Modus doch nicht, kannst du ihn jederzeit über die Optionen ändern.

Es ist immer schön, wenn man sieht, dass sich ein Spiele-Entwickler auch weiterentwickelt. Das hat Elefun Games leider gar nicht erst versucht. Man merkt, dass man den sicheren Weg gehen und den Erfolg des Vorgängers wiederholen wollte. Sicher, optisch gibt es rein gar nichts auszusetzen: Die einzelnen Szenen, egal ob im Innen- oder Außenbereich sind fantasievoll, lebendig und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Die einzelnen Charaktere sind ansprechend, auch wenn ihre Mimik, ein wenig an Botox-Benutzer erinnert, denn sie ist recht eingeschränkt.

Viele Spielmechanismen sind fast identisch mit dem Vorgänger. So sind alle 30 Wimmelbilder ausschließlich nach Wortsuchliste mit 2 - 3 Gegenständen, die erst kombiniert werden müssen. Zum Beispiel werden die fehlenden Federn von einem Pfau gesucht, mit einem Messer wird der Kürbis geschnitzt, rote und blaue Farbe muss zu lila gemischt werden usw. Alle Wimmelbilder sind zwar immer sehr schön in Szene gesetzt und alle gesuchten Dinge sind - ohne den Tipp bemühen zu müssen - ganz gut zu finden. Aber es gibt eben keine Abwechslung zu den Listen-WB. Hinzu kommt, dass so gut wie alle WB zweimal mit neuer Liste gespielt werden. Stattdessen hast du die Möglichkeit ein Memory zu spielen und das ist eine komplette Kopie des Memory vom letzten Teil: Gleiche Bilder - gleiche Rückseite. Wer die Sammler-Edition erwirbt wird feststellen, dass selbst bei den Extras kopiert wurde: Wieder sind 40 Puzzle-Teile versteckt.

Im Gegensatz dazu: Unser hilfreicher Kobold, der im letzten Teil noch frei in den Szenen rumwuseln durfte, sitzt nun brav auf dem Inventar und wartet dort auf seinen Einsatz. Dabei war das doch mal was erfrischend anderes, als die üblichen „Inventar-Helferlein“, die man so kennt.

Insgesamt warten 29 verschiedene, aber nicht neue Minispiele darauf gelöst zu werden. Hier ist von simpel bis kniffelig alles vertreten, wie Spielsteine mit Zahlenrichtungstasten zu einem bestimmten Ort lenken, gleichfarbige Kristalle verbinden ohne dass sich die Linien kreuzen, Fäden entwirren, Tangram, Labyrinth mit zu öffnenden/ schließenden Türen, etliche Rotations-Puzzle, Balken verrücken um einen Gegenstand zum Ausgang zu bewegen.

Neben dem Tipp, der dir die Richtung zeigt ist die Karte unverzichtbar, zeigt sie dir doch sehr zuverlässig, welcher Ort auf deinen Besuch wartet. Das kann der Einsatz eines Inventar-Gegenstandes sein oder aber auch ein Wimmelbild. Letzteres würdest du ohne Karte wohl eher nur durch Zufall rausfinden. Ach ja, der genannte Einsatz einer Sache aus dem Inventar, kann auch schon mal etwas ermüdend werden. Um nur ein Beispiel zu nennen: In einem Baum ist ein Nest, die Blätter werden weggeschoben, es erscheint ein Taubenemblem. Dieses wird in derselben Szene an einem Briefkasten angebracht. Du erhältst ein Jägersymbol - das wiederum am Baum befestigt wird. Dafür gibt es eine Miniatur Trompete, die gehört in den Briefkasten. Und nun bekommst du endlich die Sache die dann woanders zum Einsatz kommt.

Witches‘ Legacy: Jäger und Gejagt endet (für die Guten) sehr befriedigend  nach ca. 3,5 Stunden (je nachdem wie viel Hilfe du in Anspruch nimmst). Das Bonus-Kapitel der Sammler-Edition spielst du aus der Sicht des Kobolds (ganz amüsant!) und dauert eine knappe Stunde. Weitere Sammler-Editions Extras, neben den genannten sind 35 veränderliche Objekte, 12 Auszeichnungen, Hintergrundbilder, Kunst-Galerie, Bildschirmschoner, Musik und Puzzles mit den gefundenen Puzzle-Teilen.

Elefun Games hat mit seinem dritten Teil überhaupt kein schlechtes Spiel gemacht! Es ist ein hübsches Abziehbildchen vom letzten Teil und plätschert ohne Höhen und Tiefen vor sich hin, nicht zuletzt wegen der vielen reinen Listen-Wimmelbilder. Wenn dir Witches‘ Legacy: Das Versteck der Hexenkönigin gefiel und du nichts wirklich Neues erwartest, solltest du die Probestunde laden.


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