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Who am I


tassen
Herausgeber: Absulotist
Entwickler: Absulotist

BigFish Games.com

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Autor: Claudia K.
Datum: 14.01.2014


Absolute Enttäuschung, dazu reine Abzocke
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Werbetexte für ein Spiel zu schreiben, ist nicht immer leicht. Wie bringt man mit markigen und verkaufsverfördernden Worten das Spiel so interessant wie möglich an den Mann. Was kann man sagen, was wäre zu viel verraten? Nun, der Werbetext für das vorliegende Spiel lautete "Who am I ist ein tief gehendes Wimmelbild-Abenteuer mit einem epischen Verlauf. übernimm die Rolle eine Undercover-Ermittlers, der Sience-Fiction Ereignisse in einer Stadt untersucht, die von Massenvernichtungswaffen bedroht wird." Und damit haben wir 1. eine Lüge und 2. gleich die Auflösung.

Wenn ich also, wie sonst üblich, jetzt einen kurzen Abriss der Geschichte gebe, dann hätten wir in zwei Sätzen das komplette Spiel beschrieben. Aber was soll es - schließlich soll diese Nachlese jeden davon abhalten das Spiel zu kaufen, nicht anregen ... und so: Du hast keine Ahnung wer oder wo du bist. Und so machst du dich in Tundel, der Stadt, die wir aus "Stadt der Narren" kennen, auf Spurensuche. Diese findest du überraschend schnell und es stellt sich heraus: Siehe Werbetext: du bist ein Undercover-Ermittler. Was noch fehlt: Finde den Schuldigen, was du ebenso rasch erledigst.

Und mit "schnell" meine ich schnell. In 1,5 bis 2 Stunden erlebst du weder ein tiefgehendes Wimmelbild-Abenteuer, noch einen epischen Verlauf. Was du erlebst ist: eine Wimmelbildsuche mit teilweise fast unsichtbaren Objekten. Zwei Arten von Minispielen: zwei Legepuzzle und ansonsten Memorie. Mit einem Maximum von 10 Karten. Du erlebst das Kartenhüpfen von einem Ort zum anderen. Orten, die erst dann freigeschaltet werden, wenn du durch Wimmelbilder oder durch Dialoge die Information zu diesem Ort erhalten hast. Du erlebst gähnende Langeweile und wer sich gefreut hat, weil er das witzige, vielschichtige, kreative "Stadt der Narren" geliebt hat, der wird dazu noch die Enttäuschung schlechthin erleben.

Und das war es. Vielleicht ist noch der Schluss erwähnenswert, hier gibt es diverse Möglichkeiten, wie es endet. Länger macht keine davon das Spiel und wenn du nicht aufpasst und bei Nachfrage speicherst, wirst du weitere Enden nur erleben, wenn du dich noch mal durch das gesamte Spiel quälst. Und meiner Meinung nach ist kein Leben lang genug, als dass man mit einem solchen Schrott 1,5 Stunden davon verschwenden sollte.

Wer wissen möchte, wie kreativ ein Wimmelbild-Abenteuer sein kann, wenn man einen manchmal vielleicht etwas derben Humor in Kauf nimmt und überzogene Comic-Grafiken mag, der sollte Stadt der Narren spielen.

Pfui Absolutist. Pfui für jeden, der seinen Kunden so etwas anbietet. Wir jedenfalls verweigern eine Verlinkung zu einem solchen Bockmist.
Who am I jedenfalls kann nur wärmstens für Eines empfohlen werden. Für die Tonne.

 


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