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Viking Saga: Epic Adventure


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Herausgeber: Realore
Entwickler: Realore

Download: BigFish Games.de

Autor: Elke M.
Datum: 04.07.2014
Deutsch: 08.09.2014


Nicht ganz einfaches Zeitmanagement-Spiel mit kleinen Unterschieden zu den Vorgängern
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Damit der nordische König Ingolf die Frau heiraten darf, die er liebt, muss er der Aufforderung ihres Vaters folgen und den größten Diamanten der Welt finden. Das Juwel ist irgendwo in den entferntesten Ländern versteckt, so dass sich der Herrscher und seine mutiges Gefolge auf ein unglaubliches Abenteuer einlassen, um seine wahre Liebe zu beweisen.

Grafisch hat sich nichts verändert gegenüber dem ersten Teil „Viking Saga“. Figuren und Gebäude haben den gleichen Stil beibehalten. Auch kleine Details sind gut erkennbar, es sei denn, Dinge wurden absichtlich versteckt. Da lohnt es sich gelegentlich einen Baum mehr zu fällen, um zu sehen, ob sich dahinter nicht ev. doch noch ein Bauplatz oder eine Schatztruhe befindet.

Zu Beginn ist es notwendig, uns einen Schwierigkeitsgrad auszusuchen und dieser sollte mit Bedacht gewählt werden, weil wir ihn nicht mehr ändern können, ohne mit einem neuen Profil von vorne anzufangen. Im leichten Modus gibt es keine Zeitbegrenzung. Im normalen Modus, der bereits für erfahrene Spieler empfohlen wird, ist diese bereits vorhanden, aber noch moderat und machbar, im letzten und schwierigsten Modus dagegen sehr knapp bemessen. Um alle drei möglichen Sterne zu erreichen, bleibt da kaum mehr Zeit, um über eine Strategie nachzudenken. Die vier Bonuslevel werden aber nur dann freigeschalten, wenn wir alle Runden mit der höchsten Sternenanzahl absolviert haben. Leider sind sie ohne konkrete Zielvorgaben, so dass wir immer in der Lage sind, diese zu bewältigen. Wir müssen beispielsweise Fische fangen oder Einwohner heilen, dabei spielt die Stückzahl keine Rolle.

Wie auch in anderen Zeitmanagement-Spielen ist das Sammeln von Nahrung und Holz unverzichtbar. Durch den Bau von Hütten kommen wir an Geld, um uns so Farmen und Sägewerke kaufen zu können. Nur in Folge eines stetigen Ausbaus der vorhandenen Ressourcen gelingt es uns, die Vorgaben in jedem Level zu erreichen. Doch Vorsicht, manchmal kann es uns passieren, dass nach dem vermeintlichen Ende noch Zusatzaufgaben erledigt werden müssen.

Bei „Viking Saga: Epic Adventure“ sieht man in vielen Runden nur kleine Bildausschnitte, die von Lagerfeuern erhellt werden. Nach und nach liegt es dann an uns, weitere dieser Feuer zu entfachen, um mehr von der Umgebung erkennen zu können. Wenn wir dafür allerdings zu lange benötigen, erlischt die Glut wieder und wir müssen erneut Zeit und Material darin investieren. So ähnlich verhält es sich auch mit Lianen, die Zugänge versperren. Kurze Zeit, nachdem wir sie entfernt haben, wachsen sie nach und verschließen die Bereiche wiederum.

Natürlich fehlen auch nicht der Druide und seine Runensteine. Zwar ist es nicht in jedem Level zwingend notwendig, eine Hütte für ihn zu errichten, doch nur so gelangen wir an Extra-Rohstoffe. Wann immer also Zeit und Geld übrig ist, empfiehlt sich diese Investition. Zudem kommt, dass wir hin und wieder mit einem Bewohner sprechen müssen. Dies ist in unserer Aufgabenliste vermerkt, zusätzlich hat der Protagonist ein Ausrufezeichen über dem Kopf schweben. Es lohnt sich meist, diese Aktion vorrangig durchzuführen, damit wir anschließend unsere restlichen Arbeiten erfahren.

Wirken die ersten Runden noch einfallslos und simpel, so ändert sich das rasch, gerade dann, wenn wir uns für den schwersten Modus entschieden haben. Die Zeit ist so knapp bemessen, dass es uns vermutlich nur selten auf Anhieb gelingen wird, die meisten Level mit drei Sternen zu lösen. Im weiteren Spielverlauf werden die Aufgaben vielfältiger und abwechslungsreicher, was einen häufigeren Strategiewechsel zur Folge hat. Wer die beiden ersten Teile dieser Reihe mochte, kann auch hier bedenkenlos zugreifen, da es sich durch einige neue Elemente doch davon unterscheidet. Allen anderen sei die Probestunde empfohlen, da es mit Sicherheit nicht jedermanns/-frau Sache ist, teilweise nur mit kleinen Bildausschnitten zu arbeiten.


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