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Vault Cracker: Der Millionenraub


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Herausgeber: Gogii Games
Entwickler: Gogii Games

Wenn Du Vault Cracker: Der Millionenraub auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Sonja R.
19.06.2011


Die ehemalige Meisterdiebin Melissa führt ein beschauliches Leben. Doch ihre Vergangenheit holt sie ein, als Unbekannte ihren Sohn Noah entführen und sie dazu zwingen, einen spektakulären Einbruch zu begehen. Es ist ein weiter Weg mit vielen Straftaten, bis sie tatsächlich dort ist, wo sie hin soll. Aber während dieser Zeit war sie nicht untätig und hat mit Mouse, einem Freund von früher, herausgefunden, wer hinter der Entführung steckt.

Wem die Grundgeschichte bekannt vorkommt: Es gab einmal eine Einbrecherin namens Hanna, der genau dasselbe passiert ist. Aber zurück zu Melissa: Du wirst zu Beginn mitten ins Spiel geworfen. Zuvor lässt man dir allerdings noch die Gelegenheit, einen der beiden Spielmodi auszuwählen. Einen wirklich wesentlichen Unterschied zwischen ihnen gibt es aber nicht.

Nun steht Melissa also vor diesem Tresor in der Bank, du bekommst eine Einführung ins Spiel spielst diesen Abschnitt unter dieser Anleitung. Dann schnappt die Falle zu und die Alarmanlage geht los. Ein darauf folgender Zeitsprung eine Woche zurück lässt dich nun erleben, wie Melissa in diese Situation geraten ist.

Im Wesentlichen besteht dieses Spiel aus Wimmelbildern in unterschiedlicher Form. Die hauptsächlichen Elemente bestehen aus Container- und Listensuche. Beides ist dabei miteinander vermischt und das spielt sich in Etwa so ab: Du siehst unten eine Aufgabe für die Containersuche, findest diese aber auch so an dem Ort, an dem du dich gerade befindest. Suchst du mit der Maus die Szene ab, deklarieren Zahnräder einen Bereich, der diese Containersuche aktiviert. Finde nun also die in grau gehaltenen Gegenstände, die in den Containerfächern abgebildet sind. Du kannst sie in das Fach selbst oder auch auf den Bereich legen, der die Suche aktiviert hat.

Oft kommt es vor, dass der Hintergrund eines Containerfachs rot ist. Das bedeutet, dass du diesen Gegenstand nicht direkt in der Szene finden kannst, sondern woanders. Diese Woanders ist in der Regel ein Wimmelbild, das du durch die Lupe erkennst.

Hier suchst du nach Liste und es kann vorkommen, dass Suchbegriffe grün hinterlegt sind. Um sie zu finden, musst du eine Aktion ausführen wie das Öffnen eines Schranks. Wo das sein kann, zeigt dir ein Fragezeichen an der betreffenden Stelle an. Ein oder meistens sogar mehrere Objekte gehen ins Inventar. Der Tipp hilft dir immer mit einer mittelmäßigen Aufladezeit, Objekte zu finden, sowohl in Wimmelbilder als auch in Containersuchen.

Hast du also die Objekte im Inventar, ändert sich der rote Hintergrund des betreffenden Containerfachs und du legst es einfach hinein. Fehlt dir noch etwas, musst du aber nicht den Tipp benutzen, denn die Maus wird zur Hand, wenn du über ein fehlendes Containerobjekt streifst. Stimmig sind diese Objekte nicht immer für die Aktion, die durchzuführen ist. Denn warum braucht man für das Zerschlagen einer Fensterscheibe eine Schraube, einen Farbroller, eine Abdeckung und einen Schraubenzieher?

Nun muss ich gestehen, dass mich das Geräusch beim Finden, die Musik und auch die Art der Wimmelbilder sehr an die Mystery P.I.-Reihe von SpinTop Games erinnert. Eigenartig, denn Vault Cracker ist schliesslich von Gogii, aber was soll's. Sicher ist auf jeden Fall, dass die Grafik hier hinter anderen Spielen zurückbleibt. Das bezieht sich sowohl auf die Erkennbarkeit der Objekte als auch auf das Ignorieren aller physikalischer Gesetze. Es gibt Riesensicherungen oder -schrauben. Dinge schweben irgendwo im Nirwana, wo sie nichts zu suchen haben.

Die Minispiele ergeben sich aus Schlössern, die Melissa knacken muss und dem Öffnen von Tresoren. Die Schlösser erfordern von dir immer dasselbe, und zwar musst du in dem Moment klicken, in dem die Kugel im grünen Bereich der Leiste ist. Das Tresore knacken ist da schon etwas abwechslungsreicher und geht immer über 5 Runden. Lass dabei Kugeln aneinander rollen und katapultiere so die angeschubste aus dem Feld, bilde ein vorgegebenes Muster und einige mehr. Sie sollten auch für nicht ganz so erfahrende Spieler machbar sein, können aber nach kurzer Zeit übersprungen werden. Ein Neubeginn ist ebenfalls jederzeit möglich, indem du es an den Anfang zurücksetzt.

Im Wesentlichen kennst du jetzt den Aufbau des Spiels. Eine Mischung aus Suchlisten und Containersuche, Tresore und Schlösser knacken. Wobei letztere beide Tätigkeiten nicht so oft vorkommen, wie man annehmen würde. Ein freies Bewegen ist in dem Spiel nur teilweise möglich und in dem Moment wechselt die Sicht von der Ego-Perspektive in die dritte Person. Das wirkt an diesen Stellen altbacken und wie gewollt und nicht gekonnt. Vor einem neuen Einsatzort darfst du Melissa noch einkleiden und schminken, danach die richtige Person finden, auf die sie es abgesehen hat. Das passiert über Ausschlussverfahren, indem Kumpel Mouse dir Informationen gibt wie "er hat keine Glatze". Danach klickst du alle Personen in der Szene an, die eine Glatze haben und sie sind aus der Auswahl raus. So hangelst du dich von Information zu Information, bis der Richtige übrig bleibt.

Nach etwa drei Stunden bist du wieder dort angekommen, wo du angefangen hast: Du spielst die Anfangsszene noch einmal, wirst aufgeklärt, wer hinter der Entführung steckt und das war's. Wer abwechslungsreiches, fast reines Suchen in Verbindung mit einer netten Geschichte und einige Minispielen sucht, ist hier sicherlich gut aufgehoben. Wer aber höhere Ansprüche hat, sollte sich zunächst mit dem Probedownload begnügen, denn danach kann es schnell langweilen.


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