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Vampire Saga: Welcome to Hell Lock


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Herausgeber: Alawar
Entwickler: Go Games

Download Entwicklerseite: Alawar.com
Download: Deutschland-Spielt.de
Download: BigFish Games.de

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Autor: Sonja R.
19.07.2011


David Palmer ist mit dem Motorrad unterwegs, sein Kopf ist leer gefegt. Er weiss nicht wo und wer er ist, geschweige denn, was passiert ist. Das Motorad ist nach einem Unfall hinüber und sein Kopf verletzt. Nun gilt es herauszufinden, was passiert ist. Glücklicherweise erkennt David zunächst nicht, dass er in einer Stadt der Vampire gestrandet ist!

Wer den ersten Teil Vampire Saga: Die Büchse der Pandora kennt, wird in der Geschichte keine Zusammenhänge mehr erkennen. Abgesehen von den Vampiren natürlich, die es hier diesmal mehrfach gibt. Zunächst gibt man dir die Auswahl zwischen einem normalen und schwierigen Modus. Die Entscheidung würde sicherlich leichter fallen, würde sich das Spiel zu einer Erklärung herablassen, wo denn die Unterschiede bestehen. Zum Ausgleich erfahrt ihr sie hier: Im normalen Modus gibt es visuelle Hilfen für Wimmelbilder und Nahansichten, sowie ein Tutorial. Dies alles gibt es im Expertenmodus nicht. Ausserdem benötigt der Tipp sowie die Überspringen-Funktion bei Minispielen erheblich länger für eine Aufladung.

Nun stehst du also vor dem demolierten Motorrad und siehst dich als David in der Gegend um. Es sei direkt dazu gesagt: Die Grafik ist ein Traum! Gestochen scharf, beklemmend und mit vielen Bewegungen durchsetzt. Die Musik und Geräusche im Hintergrund geben ihr Übriges für das passende Ambiente. Aber zurück zu dem rumstehenden David, der noch nicht weiss, dass er so heisst.

Im kleinen Radius bewegst du dich anfangs zwischen wenigen Orten. Du siehst interessante Stellen, an denen du noch nichts tun kannst. Das begleitet dich durch das ganze Spiel hindurch, erst Inventarobjekte bringen dich weiter. Diese findest du so oder in Wimmelbildern, zu denen wir noch kommen. Der beschriebene Radius wird jedoch immer größer, du besuchst im Laufe des Spiels 55 Orte. Das kommt einem nun sicherlich wahnsinnig viel vor und im Prinzip ist das auch so. Manchmal hast du den unwiderstehlichen Drang nach einem Wollfaden. Es ist alles dadurch sehr abwechslungsreich gestaltet, allerdings wirst du viele Inventarobjekte gleich um die Ecke einsetzen. Erst umso weiter du im Spiel voran schreitest, desto länger behältst du etwas im Inventar und musst auch viel laufen. Zumindest, wenn du zu Fuß gehst.

Da gibt es aber eine nette Einrichtung, nämlich Fotos von den Orten. Jeder Ort, den du betrittst, wird automatisch deinem Album zugefügt und ist als Ort anwählbar. So kannst du ohne Lauferei auf schnellstem Wege von einem Ort zum anderen kommen. Aber die Fotos können noch mehr: Ist an einem Ort etwas zu erledigen, siehst an dessen Foto einen Glitzer für ein Wimmelbild oder ein Zahnrad an der rechten, unteren Ecke für etwas, das getan werden muss. In der Regel bedeutet das, ein Inventargegenstand kann dort eingesetzt werden, den du mit dir herumschleppst. Diese Fotos können als Vor- oder Nachteil angesehen werden. Reist du nur mit ihnen, hast du den Tipp inklusive. Möchtest du selbst tüfteln und suchen, solltest du die Fotos lieber nicht benutzen. Verzichtest du auf diese Art zu reisen und gehst zu Fuss, erhöht das deine Spielzeit im normalen Modus grob von 3 auf 4 Stunden oder mehr.

Nicht alle Fotos werden jedoch automatisch gemacht. Werden die Fotos unten links durch die Kamera selbst ersetzt, dann musst du selbst knipsen. Sowie du die Kamera in die Hand nimmst, wandelt sich die Szene in ein Schwarzweiß-Bild und du suchst sie mit dem Sucher der Kamera ab. Wird der Ausschnitt grün, klickst du. Dadurch findest du versteckte Rubine, von denen du insgesamt 15 für das Amulett sammeln musst. Es geht schliesslich auch ins Inventar und findet am Schluss seine Anwendung.

Auf die erwähnten Wimmelbilder wirst du oft stossen, auch sie sind ein Traum in der Grafik. Sie wirken stimmig, haben aber entschiedene Nachteile. Erstens sind die Listen nicht zufällig und zweitens hat Go Games zudem das Kunststück fertig gebracht, trotzdem bei Wiedererscheinen der Suchszenen auch immer wieder dieselben Objekte auf der Liste zu haben. Man denkt hier automatisch an Gedächtnisschwund, als wenn sie vergessen haben, was auf den vorherigen Listen stand. Auch hier gibt es ausser dem normalen Tipp noch eine Hilfe, die wie beim Topfschlagen früher funktioniert. Umso näher du einem Listenobjekt mit der Maus kommst, desto grüner wird der Begriff in der Liste. Es ist also dieses "heiss, heiss" - Richtungsänderung - "kalt, kalt"... Diese Wimmelbilder tauchen immer wieder neu auf. Ich habe vergessen, wie oft ich das eine hatte und wie oft ich dann darin das Insektenspray suchen musste. Aber immerhin, man weiss spätestens beim 3. Mal, wo die meisten Objekte liegen. Das verkürzt die Spielzeit ungemein.

Minispiele wirst du nur wenige finden und die sind sehr gut für ungeübte Spieler, aber ein Grund für fortgeschrittene, sie zu überspringen. Da gibt es sowas wie Malen nach Zahlen, einen Safe nur durch hin- und herdrehen öffnen oder Zahlen anklicken, die du vorher gefunden hast. Solche Informationen werden ins Buch kopiert, das du dir jederzeit ansehen kannst. Man muss dabei kaum überlegen. Manche werden die Überspringen-Funktion dabei als recht angenehm empfinden.

Go Games hat hier in diesem angekündigten Nachfolger einen großen Fehler gemacht: Wie auch im Vorgänger wiederholen sich die Suchlisten ständig und die Minispiele sind selten und nichts für Fortgeschrittene. Ich hätte mir zumindest gewünscht, dass für jeden etwas dabei ist. Auf den heute obligatorischen Breitbildmodus wurde gleich ganz verzichtet und jeder Spieler mit einem solchen Bildschirm hat diese netten, schwarzen Balken an den Seiten. Davon mal abgesehen ist es aber ein Spiel, dass trotzdem aufgrund des Spiel- und Grafikerlebnisses wirklich empfohlen werden kann.


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