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Valerie Porter and The Scarlet Scandal

Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Game Brains

Wenn Du Valerie Porter and the Scarlet Scandal auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Sonja R.

Valerie Porter ist bei einer kleinen Zeitung und hat ein Vorbild: Terry Morgan vom Daily Informer. Da möchte sie hin und richtig grosse Artikel schreiben. Zunächst landet sie im Vorzimmer des Chefs, erledigt kleine persönliche Aufgaben für ihn und Terry greift ihr etwas unter die Arme. Bis Valerie in ihrer Abwesenheit ein Telefonat von dem Filmsternchen Scarlet Velour entgegennimmt und statt Terry die Story bekommt. Nun ist Terry mehr als sauer und 5 Wochen später wird sogar noch Scarlet umgebracht...

Damit beginnt das Spiel und es bildet gleichzeitig dein Tutorial. Eine verregnete Seitengasse, in der Scarlet aufgefunden wird und du bist natürlich als Reporterin vorne dran. Die Zeit wird zurück gedreht und du erfährst den Anfang. Fortan recherchierst du, suchst Orte auf, an denen du dir Informationen erhoffst und suchst dort ohne Zeitlimit alle möglichen Gegenstände, die schon immer was mit der Geschichte zu tun haben.

Du suchst im Büro des Bürgermeisters nach Hinweisen, wie er als Privatmensch ist und für was er sich interessiert, oder im Büro deines Chefs nach den Resten seines Frühstücks. All diese Objekte solltest du aber nach dem Finden nicht sofort in deinem Kopf abhaken, denn mit ihnen sind noch Minispiele zu absolvieren.

Einen Teil dieser Gegenstände musst du in einem Buchstabensalat wieder finden. Wenn du sie dir nicht gemerkt hast, wirst du da ein echtes Problem bekommen. Außerdem müssen aus einem Fadenknäuel die richtigen Fragen ermittelt werden, PH-Werte auf den richtigen Stand gebracht, der Artikel geschrieben und die Buchstaben für die Schlagzeile gesetzt werden. Der Geschichte zu folgen und dafür gute Englischkenntnisse sind hier ein absolutes Muss, es sei denn, du möchtest all diese Minispiele überspringen. Das wirkt sich lediglich auf den Punktestand aus.

Es gibt aber nicht nur Listen für die Suchszenen, ab und an werden die Gegenstände nur beschrieben, du musst auch schonmal 7 Colaflaschen finden oder eben alle die besagten Dinge, die dein Chef zum Frühstück hatte. Die werden aber nicht einzeln aufgeführt, sondern du musst selbst herausfinden, was dazu gehörte. Es gibt etwas Ungewöhnliches: Um mehr Punkte zu bekommen, kannst du solche Objekte zu Ketten verbinden. Klick das erste an, halte die Maustaste gedrückt und ziehe weiter zum nächsten dazu gehörenden Objekt. Natürlich sind aber alle auch einzeln anklickbar. Praktizierst du die Kettenbildung in den normalen Szenen mit gleichartigen Objekten, lädt dadurch dein Tipp schneller auf.

Manche Gegenstände gehen in dein Inventar, aber das lässt nach dem Anfang des Spiels merklich nach. Wenn du in einer Szene ein Fragezeichen siehst, ist hier ein Inventargegenstand einsetzbar und wenn du den richtigen am Mauszeiger hast, wird statt des Fragezeichens ein Ausrufezeichen angezeigt. Alle werden direkt vor Ort verwendet, es ist also nicht nötig, grossartig zu rätseln.

Um von Ort zu Ort zu kommen außerhalb der Zeitungsredaktion, benutzt du die Bahn. In jedem Kapitel ist ein solcher Level dabei und innerhalb einer Minute sind z.B. 8 Hüte oder 6 Brillen zu finden. Schaffst du das nicht, macht es auch nichts. Du kommst trotzdem an deinem Zielort an. In der Bahn gibt es auch keine Batterien und Glocken.

Diese Batterien sind an jedem Ort zu finden, immer zwei an immer wieder unterschiedlichen Stellen. Da dein Tipp - eine Glühbirne - eine relativ lange Aufladezeit hat, kannst du mit einer Batterie den Tipp sofort wieder verfügbar machen. Du sammelst sie über das ganze Kapitel, aber in jedem neuen fängst du wieder mit Null an.

Die Glocken dagegen sind immer an derselben Stelle, bei jedem Spieler (wie auch übrigens die Suchobjekte auf den Listen). Es gibt 5 Glocken unterschiedlichster Form, also auch Tischklingeln, Türklingeln an jedem Ort. Sind alle 5 gefunden worden und du kommst innerhalb deiner Recherchen zurück, sind keine neuen da. Für 50 gesammelte bekommst du eine Medaille, für alle 100 noch eine. Nur weißt dich niemand darauf hin, wenn du diese Bedingungen erfüllt hast - du bekommst noch nicht einmal eine Medaille zu Gesicht. Es hat sich mir der Verdacht aufgedrängt, dass man diesen Teil des Spiels irgendwie vergessen hat.

Dass die ganze Geschichte in den Zwanzigern spielt, ist an der passenden Hintergrundmusik erkennbar, wenn sie wohl auch mehr dem heutigen Geschmack der meisten Spieler entspricht. Die Grafiken sind ebenfalls an die Zeit angepasst und nicht spektakulär, aber doch gut. Du wirst Zeuge bei der verwirrenden Suche nach dem Mörder und wirst dabei immer wieder jemand anderen verdächtigen. Ein schöner Einfall ist das Ausschalten des Lichts, um manchmal nicht entdeckt zu werden, wenn jemand kommt.

Wie in der jetzigen Zeit nicht anders zu vermuten, ist auch Valerie Porter and the Scarlet Scandal kein langes Spiel. Die Kapitel werden zwar länger, aber dafür wiederholen sich auch ständig die sieben Sorten Minispiele - wenn auch im Schwierigkeitsgrad steigend und nicht das übliche. Einen Probedownload ist das Spiel auf jeden Fall wert.

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