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Twisted Lands: Der Anfang

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Herausgeber: Alawar Entertainment
Entwickler: Alawar Stargaze

Download: Deutschland-Spielt
Download: BigFish Games.de
Download: Alawar.com (Entwickler)

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Autor: Claudia K.
Datum: 19.08.2012

Twisted Lands: Der Anfang beginnt stark, lässt nicht nach und erzählt dir die Geschichte, wie alles begann mit dem Terror auf der Insel Tormente. Und das lange vor den Begebenheiten, die du vielleicht von den Vorgängern Twisted Lands: Schattenstadt und Twisted Lands: Schlaflos kennst. Alles fängt mit einer Verfolgungsszene an, wo einige Monster sich durchaus Mühe geben, dich zu erwischen. Dann findest du dich auf einem Schiff wieder, die Schiffscrew scheint verschwunden, was soll's, das Schiff scheint trotzdem zu seinen Weg zu gehen. Und ein wahrer Spieler von Wimmelbild-Puzzle-Abenteuern wird sich von dem Geist im Wasser auch nicht weiter stören lassen. Bei deiner Ankunft scheint eine komplette Stadt nur von Geistern bevölkert zu sein, aber auch das ignorierst du vorläufig. Denn es gibt einen Auftrag zu erfüllen: Joaquin Huerta hat dich beauftragt, nach seiner Tochter Teresa zu suchen. An die Arbeit, Detektive!

Twisted Lands: Der Anfang konzentriert sich auf eine intensive, starke Geschichte und Wimmelbilder. Es sind vor allem die Wimmelbildszenen, die dich vorwärts bringen, denn die dort erhaltenen Inventarobjekte werden anschließend benötigt, um dir Türen zu öffnen, Hindernisse zu überwinden oder sich sonst wie nützlich zu machen. Die Suchszenen wirst du fast alle zweimal spielen, allerdings mit anderen Objekten und es liegt fast immer auch viel Zeit zwischen den Besuchen. Du erarbeitest dir mehr und mehr Spielraum, du wirst viel laufen, hast aber wenig Raum, um dich zu verirren. Das liegt nicht daran, dass es zuwenig verschiedene Szenen gibt, sondern eher daran, dass das Spiel zum einen sehr geradeaus ist. Zum anderen aber leitet dich die Geschichte, ohne dich dabei ans Händchen zu nehmen.

Wer aber doch mal nicht sicher ist, wohin es geht, der findet im hilfreichen Tippsystem von Twisted Lands: Der Anfang einen freundlichen Begleiter. Denn der zeigt dir neben übersehenen Orten und noch zu erledigenden Puzzlen auch die Richtung, in die dich dein Weg als nächstes führen sollte. Aufladezeiten für den Hinweis, die überspringfunktion und die Häufigkeit von Glitzer ergeben sich aus deiner Modiwahl zu Beginn des Spieles.

Wir haben es schon oft gesehen: Die Nummer 3 (oder vier, fünf....) einer Serie heraus zu bringen, ist nicht leicht. Aber Alawar Stargaze schafft es, den Spieler an das Spiel zu fesseln. Es ist schnell und dank der gelungenen Story gibt es nur wenig Momente, in denen du Luft holen kannst. Immer wieder geschieht, auch und gerade ausgelöst durch das, was du in den Suchszenen findest, etwas Neues. Etwas, das dich unbedingt weiter spielen lässt. Es ist fast wie ein Kinofilm, wo den Zuschauern geschickt immer dann etwas Spannendes geboten wird, wenn sie glauben, genau zu wissen, was passieren wird. Es ist selten, dass ein Wimmelbild-Puzzle-Abenteuer fesselt, egal wie oft dies auch in den Werbetexten behauptet wird. Twisted Lands: Der Anfang aber schafft es. Schnelles Spiel bedeutet nicht zwangsläufig kurze Spielzeit und so wird das Ende nach ca. 4,5 bis 5,5 Stunden in Sicht kommen.

Es sind eher Kleinigkeiten, die ein wenig der Politur bedürften, um es zu einem absoluten Topspiel zu machen. Wie so oft: Auch in Twisted Lands: Der Anfang fragt man sich verzweifelt, warum man die gerade gefundene Säge oder den Hammer nicht nutzen kann, wo dieses Werkzeug doch die gleiche Aufgabe erledigen würde, wie das, was man dann noch zu finden hat. Oder warum man Dinge wegwirft, die man noch braucht. Andere dagegen behältst du. Auch die Puzzles sind nicht wirklich anspruchsvoll und werden einen versierten Wimmelbild-Puzzle-Abenteuer-Spieler vor keinerlei Herausforderung stellen. Dennoch; sie sind gut gemacht, nicht wirklich original, nicht einmal originell, aber halt auch nicht frustrierend oder langweilig.

Twisted Lands: Der Anfang ist eine der großen Ausnahmen im Bereich Wimmelbild-Puzzle-Abenteuer, wenn es darum geht, eine spannende, fesselnde Geschichte zu erzählen und diese mit einem Spiel zu verbinden. Atmosphärische Musik und Bilder, die ohne Ekelfaktor durchaus unterschwelligen Grusel auslösen, ergänzen das Ganze. Und es macht nichts, wenn man die vorherigen Spiele nicht gespielt hat. Twisted Lands: Der Anfang steht für sich selber. Kenner werden die Vertrautheiten entdecken, Neulinge werden sie als Element des Spieles erleben. Es ist keine Sammleredition, was die Qualität gleich noch mal mehr betont und es bleibt nur eines: Setz die Segel, mach dich auf nach Tormente und erledige Deinen Auftrag!!


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