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Twilight Phenomena: Die Mieter aus Nr. 13


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: ERS

Download (Normal): BigFish Games.com
Download (Sammler): BigFish Games.de

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Autor: Claudia K.
Datum: 26.10.2012
Deutsch: 20.01.2013


Das Leben in der Stadt ist für dich nicht mehr sehr attraktiv und die Anzeige in der Zeitung kommt dir da wie gelegen. In einem Herrenhaus auf dem Land, idyllisch gelegen, wird ein Zimmer angeboten. Die Miete günstig, der Vermieter freundlich, was will man mehr. Der seltsame Affe, der bei deiner Ankunft durch die Bäume schwingt, macht dich nicht nervös und auch sonst hegst du keinerlei Verdacht, dass es sich hier etwa um ein Angebot mit ganz besonderem Hintergrund handeln könnte.

Es ist wie es nun mal ist, in Puzzle-Abenteuern. Kaum hast du dem Vermieter versichert, dass du deine Miete pünktlich zahlen und alles und alle im Haus mit Respekt behandeln wirst, beginnst du wie ein Rabe zu klauen. Was im Foyer nicht niet und nagelfest ist, wird mitgenommen. Noch bevor du dein Zimmer betreten hast. Noch bevor du herausfindest, dass irgendetwas ganz und gar nicht stimmt, mit diesem Haus und vor allem mit seinen Bewohnern. Doch schon kurz darauf ist alles anders. Das Haus ist versperrt, du findest seltsame Notizen und eine Katze, die auf Knopfdruck zum Hologramm wird. Diese wird dich während des Spieles begleiten und dir helfen, unliebsamen Hindernisse, wie zum Beispiel Ratten oder andere Katzen, zu beseitigen. Eine nette Idee.

Du begegnest auch dem Affen wieder und der ist dir ganz offensichtlich überhaupt nicht freundlich gesinnt. Und du begegnest anderen, ehemaligen Bewohnern des Hauses. Nun mag man vielen Menschen vorwerfen, dass sie kopflos sind. Nicht aber diesen Damen und Herren. Ganz im Gegenteil, könnte man sagen. Und dir wird schnell klar: geht es nach dem Willen des Bösen in diesem Spiel, wirst du das Schicksal dieser Menschen bald teilen. Doch das ist schließlich nicht in deinem Sinn.

Twilight Phenomena: Die Mieter aus Nr. 13 gehört zu den Spielen, die keine Wimmelbilder haben. Weder normale Suchlisten, noch Puzzlessuchen oder andere Varianten. Deine Inventarobjekte findest du in der Hauptsache in den einzelnen Szenen oder durch Lösen eines Puzzles. Und davon gibt es reichlich zu lösen. Abwechslungsreich und teilweise mit kleinen, kreativen Abweichungen machen sie den Hauptteil des Spieles aus. Zu wünschen übrig lässt hierbei aber deutlich die Herausforderung an den Spieler. Die Puzzles sind bis auf sehr wenige Ausnahmen schnell und unkompliziert zu erledigen.
Wie bei ERS üblich gibt es hier keine Karte. Und sie wird auch nicht gebraucht. Zwar kannst du jederzeit überall wieder hin, aber es wird schnell klar: Mehr als drei oder vier direkt aufeinander folgende Orte sind niemals aktiv. Zwischen diesen wirst du wechseln und alles erledigen, bis du das größte Hindernis überwunden und die nächsten Orte freigespielt hast. Wann es so weit ist, erkennst du häufig schon am Inventar. Es füllt sich, es leert sich, neue Orte sind erreicht.

Grafisch ist Twilight Phenomena: Die Mieter aus Nr. 13 ein helles Spiel mit sanften Pastelltönen, die alles klar erkennen lassen. Erstaunlich (und für viele sicherlich dankenswert): Trotz nahendem Halloween gibt es hier keine Horrorszenen. Geschichtlich führt dich das Spiel langsam aber unaufhaltsam zum Ende, das nach ca. 4 bis 4,5 Stunden erfolgt. Die Moduswahl wird dabei keine so große Rolle spielen. Zum einen kannst du deine Wahl jederzeit revidieren, zum anderen haben Tipp und überspringfunktion bereits im einfachsten der drei Modi eine ordentliche Aufladezeit und das Glitzern hält sich in Grenzen. Kannst du in einem Raum nichts tun, gibt es einen Texthinweis. Ansonsten wird dir ein Gegenstand oder Puzzle angezeigt.

Wer auf Geschichten achtet, wird feststellen, dass die Normalversion von Twilight Phenomena: Die Mieter aus Nr. 13 nur ein "halbes" Ende hat. Die Sammlerversion fügt den fehlenden Teil hinzu, lässt aber ebenfalls vermuten, dass der Spieler mit diesem Haus noch nicht fertig ist. überraschungen allerdings gibt es keine. Hat man im Spiel den Bösen ausgemacht, etwas, was recht früh geschieht, dann geht es eigentlich nur noch um die Basis: die Menschheit, eine noch im Besitz ihres Körpers befindliche Bewohnerin und dich selbst zu retten. In Teilen ist der Spielverlauf von Unlogik geprägt, aber das haben wir bereits schlimmer gesehen.

Twilight Phenomena: Die Mieter aus Nr. 13 ist ein Spiel ohne große Höhen und Tiefen. Zwar wird die Bewegungsfreiheit faktisch nicht eingeschränkt, für ein Abenteuer aber ist der Spielverlauf viel zu gradlinig. Für ein Puzzlespiel sind die Puzzles bis auf Ausnahmen zu einfach. Für ein Wimmelbildspiel fehlen die obligatorischen Wimmelbilder. Das Ergebnis ist ein nettes Spiel. Eines, das anspricht, aber nicht begeistert.


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