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Die Schatzsucher: Auf der Jagd nach dem Piratenschatz
(Treasure Seekers: Visions of Gold)
Herausgeber:Big Fish Games
Entwickler:Artogon
Wenn Du Die Schatzsucher: Auf der Jagd nach dem Piratenschatz auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Claudia K.

Erinnerst Du Dich an The Mystery of the Crystal Portal? Zum ersten Mal musste der Spieler hier erst nach Containern suchen, die es dann mit den anzeigten Objekten zu füllen galt. Keine Listen, keine Shilouetten wie sonst üblich. Artogon, die Entwickler, haben dieses bei den Spieler sehr beliebte Spielprinzip auch für ihr neues Spiel, Treasure Seekers: Visions of Gold eingesetzt.

Zusammen mit ihrem Bruder Tommy sucht Nelly nach dem verborgenen Schatz ihrer Piratengrossmutter. Vom Dachboden bis zum Keller, unter Wasser und in Höhlen hilfst Du den beiden, erst Container und dann die Objekte zu finden, Rätsel und Puzzle zu lösen. Und das in einer grafisch wunderbaren Umgebung. Zwar haben die meisten der zu suchenden Objekte absolut nichts mit dem Spiel oder der Geschichte selber zu tun, aber das ist ja in den meisten Spielen so.

ärgerlicher finde ich es da schon, dass Artogon aus der Kritik der Spieler an The Mystery of the Crystal Portal so gar nichts gelernt hat. Die meisten Spieler fanden es da schon lästig, dass man endlos herumklicken muss, um die Container zu finden. Die haben noch seltener als die Objekte irgendeinen Bezug zur Story oder der jeweiligen grad anstehenden Aufgabe. Da kann man dann immer nur hoffen, dass man den Hinweis stets aufgeladen hat, denn der zeigt nicht nur ein Objekt sondern auch immer gleichzeitig den entsprechenden Container. Zwar verwandelt sich der Mauszeiger in ein Hand, wenn er sich direkt am Container befindet, aber da der Spielraum da oft sehr klein ist, kann man das leicht übersehen.

Nicht alles liegt einfach so in den meist komplett mit Objekten überladenen Szenen herum. Sieht man, dass sich der Mauszeiger in ein Auge verwandelt, so muss an dieser Stelle geklickt werden. Unter dem Bett, auf einem Regal, in einer Kiste oder einem Korb können Objekte verborgen sein, die Du für Deinen Container brauchst.

Um das Spiel abwechslungsreicher zu gestalten, wurden zwischen den Container-Suchleveln und den Leveln in denen Du eine Anzahl gleicher Objekte finden musst (10 Schlüssel oder 10 Schrauben etc) auch viele Minispiele in Form von Puzzlen und Rätseln eingebaut. So musst Du zum Beispiel “normale Puzzle” zusammensetzen, Codes entschlüsseln, Sicherungen reparieren usw. Diese Minispiele sind nicht all zu schwierig, aber wer sich eben doch mit einem der Puzzle schwer tut, kann sie wegklicken. Es erfolgt keine Strafe dafür und ändert nichts am Verlauf des Spieles. Es gibt kein Zeitlimit, jeder kann also ganz sein eigenes Tempo vorlegen.

Aber Treasure Seekers: Visions of Gold ist ein Spiel, bei dem eben nicht alles Gold ist was glänzt. Sound und Grafiken erfüllen unbestritten hohe Standards.
Und doch… die sinnlose Klickerei um die Container. Objekte, die absolut nichts mit dem Spiel oder der Geschichte zu tun haben und dazu oft sehr klein oder farblich so angepasst sind, dass sie kaum zu sehen sind. Wenig Erklärungen für die Puzzle und Minispiele, so dass es einem Anfänger dieser Spiele schwerfallen dürfte, so immer zu begreifen, worum es geht….

Und ein Punkt, der mir als Mutter während des gesamten Spieles immer wieder im Kopf herum ging und Bauchschmerzen bereitet hat: Die Akteure, die in diesem Spiel sehr präsent sind, sind Kinder, die offensichtlich nicht älter als vielleicht 10 Jahre sind. Die Charaktere sind niedlich, ohne Zweifel zwei wirklich liebenswerte, süsse Kinder. Die laut Geschichte von ihren Eltern, die sich einen schönen Tag in der Stadt machen wollen, allein gelassen werden (Tommy sagt innerhalb des Spieles auch einmal, dass Erwachsene wie die Eltern eigentlich nie Zeit haben). Und diese Kinder hantieren am Sicherungskasten, spielen in abbruchreifen Häusern, fahren mit einem Floss allein über einen Fluss, gehen in Höhlen, treffen seltsame Männer und gehen mit denen auf Tauchgang und fahren zu einsamen Schatzinseln.

Die Geschichte hätte ohne Änderungen auch mit älteren Charakteren funktioniert, hätte dann an einigen Stellen sogar mehr Sinn ergeben. Aber so …. Nein, ich habe mich während des Spieles nicht wohl gefühlt und denke, dass Entwickler von Casual Games solchen Dingen Beachtung schenken sollten. Casual Games sind beliebt, gerade die Wimmelbildspiele, Rätsel, Abenteuer... Wer mit diesen Spielen Geld verdient hat auch eine Verantwortung. Hier ist die ganz sicher auf der Strecke geblieben

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