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Die Schatzsucher: Das Ende ist Nahe
(Treasure Seekers: The Time has Come)

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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: G5 Entertainment

Wenn Du Treasure Seekers: The Time has Come auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Inge W./Claudia K.
Datum: 15.02.2010

Im vierten Spiel der bekannten Treasure Seekers-Reihe, "Treasure Seekers: The Time has come", treffen wir Nelly, Tom und ihren alten Feind Totenkraft wieder. Als Nelly an alten Maya-Relikten arbeitet, die den Weltuntergang für 2012 vorhersagen, wird sie von Totenkraft gekidnappt, der ihre Erkenntnisse für seine eigenen Zwecke nutzen will. Tom erfährt in New Orleans vom Verschwinden der Schwester und macht sich auf die Suche nach ihr. Wird er sie finden und Totenkraft aufhalten?  

Dieses Spiel ist eine gute Mischung aus einem Wimmelbildspiel und einem Point und Click-Abenteuer. Die Bilder sind klar und haben zeitgemäße Farben. Einige der Suchobjekte in den Wimmelbildern  sind in blauer Schrift gehalten, die eine zusätzliche Handlung erfordern, z.B. Schubladen oder Türen öffnen, bevor man das Teil nehmen kann. Manche Wimmelbilder muss man zweimal absolvieren, es kommen neue Teile dazu und eine andere Suchliste wird angezeigt. Allerdings gilt das nicht für die gesamte Liste, so einiges wird man auch erneut auf seiner Liste finden. 

Auch die Container-Suche, die mit Teil 1 der Treasure-Seeker Serie zum ersten Mal dem Publikum vorgestellt wurde, ist wieder mit eingebaut. Um ein bestimmtes Objket zu erhalten, wirst du zunächst andere, die als Bilder in Ringen angezeigt werden, finden müssen. Das macht nicht immer Sinn, ist aber eine Abwechslung im Suchmodus. Alle Gegenstände für diese Container werden in der aktuellen Szene gefunden, so dass kein Herumlaufen nötig ist.

Ein Extra gibt es oft bei Nahansichten von Szenen. Dort kann der Gegenstand, den man sucht nicht einfach genommen werden, sondern muss erst zusammengesetzt werden. Alles was man dazu braucht, ist ebenfalls Zeigt der Cursor eine Hand muss etwas aufgenommen werden, zeigt sich ein Auge sollte man genauer hinsehen, zeigen sich Zahnräder muss eine Aufgabe erledigt werden, z.B. einen Hammer zusammen bauen, dazu kommt man in eine Nahaufnahme und die Teile, die dafür benötigt werden, liegen gleich daneben. Ein Miniwimmelbild, sozusagen.

Wie in den heutigen Spielen üblich, zeigen Hand, Auge oder Zahnräder, was an bestimmten Stellen der Szene getan werden muss.

Während sonst die Tippschaltfläche meistens rechts unten angesiedelt ist, ist sie in diesem Spiel links zu finden. Rechts dagegen befindet sich das wichtigste Element des Spieles: Der Ring. Mit ihm kann zwischen Vergangenheit und Gegenwart gewechselt werden. Denn der Clou in Treasure Seekers: The Time has Come liegt darin, dass Tom viele der Puzzle nur dann verstehen und lösen kann, wenn er mit diesem Ring zwischen den Zeiten hin und her springt. Ein weiteres Extra ist ist die Lupe, die versteckte Gegenstände sichtbar macht. Sie zeigt durch Blinken an, ob sie benutzt werden kann oder nicht.  Und auch ungewöhnlich: Du kannst das gesamte Kapitel neu beginnen. Dein Spielstand geht verloren und ein wirklicher Sinn besteht nur darin, dass du es tust, wenn du hängenbleibst. Aber kalkulieren Entwickler tatsächlich schon einen Glitch ein, der sich damit lösen lässt?

Die Gesamtspielzeit des Spiels liegt im guten Mittelfeld, 4-5 Stunden kann man mit den vier Kapiteln an vier verschiedenen Orten/ Ländern schon verbringen. Der Schwierigkeitsgrad der Puzzle liegen im Mittelfeld. Es ist nichts wirklich Neues dabei, aber sie sind gut eingebunden, wirken nicht Fehl am Platz. Alle Puzzle sind überspringbar, aber durch die Einbindung in Geschichte und Verlauf nimmt man sich viel Spielfreude, wenn man sie nicht zumindest zu lösen versucht.

Die Grafiken sind gut und die Geschichte wirkt (wenn man von den Zeitsprüngen absieht) glaubhaft und logisch, die Musik und Hintergrundgeräusche sind ebenfalls gut.

Was auffällt, ist die Hin- und Herlauferei und die häufigen Wechsel in den Zeiten für einen Gegenstand, der dann nicht immer logisch in Reihenfolge oder Gebrauch ist. Warum muss der Spieler z.B. die Szene wechseln um in einer Wimmelbildszene eine Schaufel zu finden, obwohl am eigentlichen Ort des Geschehens eine andere Schaufel liegt? Das sieht nach Zeitschinden aus. Das Ende der eigentlichen Geschichte ist halbwegs befriedigend und bietet eine kleine Überraschung. Die Charakterisierung der Figuren, vor allem von Tom und Nelly, hat sich nicht großartig geändert. Noch immer ist Tom offensichtlich der sich selbstüberschätzende Junge, während Nelly die verantwortungsbewußte Erwachsene spielt. Gerade hier aber macht das nicht viel Sinn, weil Tom alles richtig gemacht hat und es eher fraglich ist, ob nicht Nelly... nunja, mehr von der Geschichte verraten wir natürlich nicht. Die anfänglichen Fehler im Spielen wurden zumindest soweit korrigiert, dass das Spiel nun weitegehendst problemlos spielbar ist.

Die Collector-Edition bietet ca. 45-60 Minuten Extra-Spielzeit, in der der Spieler ständig zwischen den drei Figuren hin- und herschalten muss. Dieser Teil zeichnet sich tatsächlich deutlich als Spielverlängerung aus. Dazu kommen die üblichen Extras wie Hintergrundbilder, Musik, Lösungshilfe und so weiter.

Treasure Seekers: The Time has Come ist ein unterhaltsames Spiel, dass ab und an mal durch Unlogik Frustrationen hervorrufen kann. Es endet bevor Langeweile aufkommen kann, ist abwechslungsreich in den Aktionen und hat Extras, die es von anderen Spielen unterscheiden. Und auch wenn dies hätte besser herausgearbeitet werden können, es ist ein guter vierter Teil, der als "Neuling" ohne Probleme verstanden werden kann und Kenner der Serie finden eine Weiterführung dessen, was sie kennen, die Neues bietet. Ein Spiel, dessen Download sich für jeden lohnt, der ein unterhaltsames, kurzweiliges Spiel ohne Kopfnüsse schätzt.


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