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Treasure Seekers: Follow the Ghosts

Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Artogon

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Autor: Claudia K.
deutsche Version: 15.04.2010
Normalversion: 21.05.2010

Nelly und Tom sind zurück - nach ihren Abenteuern in "Die Schatzsucher: Jagd auf den Piratenschatz" und "Die Schatzsucher: Die verzauberten Gemälde" sind sie nun auf der Suche nach dem verschwundenen Herz-Diamanten. Da alle Hinweise darauf zeigen, dass es sich dabei nicht um einen normalen Diebstahl handelt, folgen Nelly und Tom der Spur von annormalen Vorkommnissen, die sich in der letzten Zeit häufen. Wer hätte gedacht, dass sie auf einen alten Bekannten stoßen würden?

Zu Beginn des Spieles entscheidest du dich für den Schwierigkeitsgrad - zwei Modi stehen dir zur Verfügung. Der Unterschied liegt im Wesentlichen in der Aufladegeschwindigkeit des Hinweises und des "Überspringen", die anderen im Spiel genannten Unterschiede sind nicht vorhanden.

In jedem der fünf Kapitel (in der Collector-Edition gibt es ein sehr kurzes sechstes) kannst du dich frei bewegen. Leg schon mal den bequemen Laufschuh zurecht. Um künstlich nicht vorhandene Länge zu erzeugen wirst du immer und immer wieder für einen Gegenstand vor und zurücklaufen. Gegenstände, die du schon als nützlich in einer Szene erkennst, sind immer erst dann anklickbar, wenn du sie durch das anklicken anderer Szenen aktivierst. So musst du zum Beispiel am Anfang erst die Katze anklicken, bevor du in ein anderes Zimmer gehen und die Spielzeugmaus aufnehmen kannst, die von Beginn an da ist. Nicht alle Objekte werden einfach so ins Inventar genommen, die meisten sammelst du in Containern. Klickst du einen Gegentand und es öffnet sich ein Container so musst du die entsprechenden Gegenstände suche und in den Container klicken. Erst dann ist das Objekt "funktionstüchtig". Ab und an wirst du auch eine Wimmelbildszene spielen. Von dort geht meist ein oder auch mal mehrere Gegenstände in dein Inventar. Diese Gegenstände, die du durch aufheben oder durch Wimmelbildszenen findest, sind niemals für Container gedacht und meist, aber nicht immer, brauchst du sie in anderen Szenen. Container-Objekte dagegen befinden sich immer in der Szene, in der sich der Container öffnet. Nicht alle Objekte finden sich einfach so. Versäume nicht auch in Vasen, Schubladen, Körben etc. nachzusehen. Eine Lupe erscheint am Mauszeiger, wenn ein Gegenstand näher betrachtet oder geöffnet werden kann. Bei Gegenständen, die du aufnehmen kannst, erscheint eine Hand am Mauszeiger.

Dein Weg führt dich von Rätsel zu Rätsel, durchsetzt von einigen wenigen Minispielen. An Stellen, an denen es Rätsel zu lösen bzw. Container zu finden gibt, erscheinen Zahnräder an deinem Mauszeiger. Die Container sind nicht zufällig da, sondern du brauchst sie, um eine Stromversorgung auszuschalten, eine Uhr zu reparieren oder ähnliches. Die Dinge machen Sinn und das ist durchaus eine Verbesserung zu den Vorgängern der Serie. Die Minispiele sind einfach gestaltet - ein Memory, Dinge, die zusammengebaut werden müssen. Auch sonst zeichne sich Treasure Seekers: Follow the Ghosts nicht gerade durch einen hohen Schwierigkeitsgrad aus. Du spielst die fünf Kapitel je zwei mal als Nelly und Tom, einmal als Nelly und einmal als Tom. Beide sind großzügig mit dem, was sie so zu sagen haben, wenn du einen Gegenstand anklickst. So sagt man dir gerne, das die Schaufel ja da und da lag oder man jenes doch dort gesehen hat. Auch die Konversationen mit anderen Charakteren des Spieles stecken voller genauer Anleitungen. Und nicht zuletzt deine Aufgabenleiste, die dir dann nicht nur sagt, welche Dinge zu erledigen sind, sondern häufig auch noch wo und wie.

In den Wimmelbildszenen finden sich immer wieder Gegenstände, die in gelb geschrieben sind - diese sind nur durch Aktionen zu finden. "Ei im Nest" zum Beispiel bedeutet, dass du zunächst das Ei finden, es dann in ein ebenfalls zu findendes Nest geben und dieses Nest mit Ei dann anklicken musst. Andere Gegenstände sind in Körben, Kisten oder ähnlichem versteckt. Aber auch hier helfen Lupe, Hand und Zahnrad, die dir am Mauszeiger anzeigen, was du wo zu tun hast, bzw. finden kannst.

Die Grafiken sind gut, die Gegenstände der jeweiligen Umgebung und der Zeit angepasst. Die meisten Aktionen sind logisch, machen Sinn und das wertet das Spiel auf. Von der Länge her ist es eher ein Witz. Denn selbst im "schwierigeren" Modus (und davon ausgehend, dass du den Tipp dank der guten Grafiken und den Überspringen-Knopf dank der Einfachheit der Spiele kaum brauchen wirst) wird ein einigermaßen geübter Spieler, der die Texte verfolgt oder zumindest die Aufgabenleiste liest (was du musst, sonst weißt du ja nicht, was gefordert wird), deutlich unter 3 Stunden spielen. Und das auch nur wegen der breits beschriebenen künstlichen Verlängerung - für ein Puzzle rennst du drei bis vier mal hin und her, obwohl du alles hättest locker auf einmal erledigen können. Denn fast immer siehst du von Beginn, was gefordert ist. Das Extra-Level der Collection-Edition, die für 19,99 $ angeboten wird, wird dich dann schätzungsweise noch mal 10 Minuten beschäftigen. Dieses Level fällt aber weg, sobald das Spiel für den regulären Preis angeboten wird.

Von der Collectors-Edition jedenfalls ist deutlich abzuraten. Dieses Spiel ist maximal den Normalpreis wert. Die Zeit, die du beim Spiel verbringst wird dir Spaß machen, keine Frage. Die Grafiken sind gut, die Container immer eine schöne Sache, die mir sehr gefällt. Die Geschichte lässt eine Fortsetzung vermuten, ist aber trotzdem abgeschlossen, es bleibt kein ?????? zurück. Der Probedownload ist empfehlenswert, aber achte darauf, wie weit du in der Probestunde kommst... Es sind nur fünf Kapitel und alle in etwa gleich lang. Dann kannst du immer noch entscheiden, ob du Geld für den Rest ausgeben möchtest.

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