![]() Theatre of the Absurd (Scarlett Frost und das Theater des Schreckens) ![]() Herausgeber: Gogii Games
Entwickler: Silverback Games Download (Sammler): Deutschland-Spielt Download (Normal): Bigfish Games.de Download (Sammler): BigFish Games.de Wenn Du Theatre of the Absurd auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang Autor: Claudia K.
Datum: 29.04.2012 Deutsch (Normal): 26.10.2012
Aber auch du bist offensichtlich nicht unversehrt von der Dämonenattacke geblieben. Dein Arm sieht tätowiert aus, aber noch seltsamer ist, dass er dir Hinweise gibt. Und nicht nur das. Mit jedem Teil des Glockenturmes erhältst du eine hilfreiche Fähigkeit, wie zum Beispiel Dämonennebel zu entfernen. Es stehen dir zwei Modi zur Verfügung. Sie unterscheiden sich in der Aufladegeschwindigkeit von Tipp und Überspringfunktion, sowie Glitzeranzeigen. Es lohnt sich, schon wegen der Kürze des Gesamtspieles (2,5 bis 3 Stunden - inklusive der 20-30 Minuten Bonus-Spielzeit), es mit dem schwierigeren Modus zu versuchen. Wer damit nicht klar kommt, kann über die Optionen jederzeit wieder zum einfachen Modus wechseln. Die Puzzles liegen im Bereich Logik und Geduld, sie sind nicht allzu schwierig. Und für die Rätsel wirst du viel hin und her laufen müssen, hier allerdings fehlt durchaus das ein oder andere Mal jede Logik. Ein Buch zeigt dir, welche Aufgaben es zu erledigen gibt. Egal in welchem Modus, die Dame, die starke Ähnlichkeit mit der Heldin aus Escape the Museum hat, wird immer wieder Kommentare zu diversen Rätsel abgeben, allerdings selten wirklich wichtige Dinge. Das gesamte Voice Over ist mit sehr unverwechselbaren Stimmen, trotzdem aber nicht sonderlich attraktiv. Wimmelbilder haben keine interaktiven oder zusätzlich versteckten Objekte, es sind einfache Suchlisten, von denen sich die meisten Objekte schnell und einfach finden lassen. Anschließend gehen ein bis drei der gefundenen Gegenstände in dein Inventar. Nun, wie bereits gesagt: All zu lang musst du es nicht aushalten. Um alle Teile des Glockenturmes zu finden, wirst du diesen verlassen müssen und betrittst schon bald das Theater des Absurden. Hier wirst du, mehr oder weniger, auch herausfinden, wie es überhaupt zu allem kam. Die Geschichte ist nicht sonderlich attraktiv und verleitet nicht wirklich zum Weiterspielen. Dazu kommen dann Video Cutszenen, die ebenfalls der Geschichte dienen sollen, aber eher wirken, als sollten sie ein sehr kurzes Spiel noch kürzer machen. Kommst du zum Ende des Spieles, wirst du erneut enttäuscht. Aber Silverback ist fair: Ganz gleich ob du die Normalversion spielst oder die Sammleredition: in beiden Versionen gibt es kein befriedigendes Ende, in beiden Versionen bleiben mehr Fragen als Antworten und ganz zum Schluss erfährt man auch warum. "Fortsetzung folgt". Ein Spiel wurde in zwei Teile geschnitten. Während einige die Grafiken vielleicht noch als atmosphärisch empfinden (solche Dinge sind ja doch reine Geschmacksache), im großen Ganzen bietet das Spiel absolut nichts, was es lohnenswert macht, es zu spielen. Die Atmosphäre hat man sich von der "Drawn-Serie" abgeschaut, die Puzzles sind altbekannt und ohne Originalität oder zumindest etwas Kreativität in der Ausführung. Die Geschichte ist nicht sehr animierend und dazu die kurze Spielzeit - von der Sammleredtion kann nur abgeraten werden. Bei der Normalversion ist der Probedownload vor dem Kauf dringendst zu empfehlen, um sich ein Bild zu machen. |
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