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The Tudors
Entwickler: Showtime Networks

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Autor: Sabine

Elena Sedgrave und ihr Vater William sind zu Besuch im Whitehall Palast in England, um die Hochzeit von König Henry VIII und Lady Jane Seymour zu feiern. Nach der Feier ist Elena noch lange wach und entdeckt einen Mann, der offenbar angegriffen und schwer verletzt worden ist, der Attentäter kann fliehen und Elena schafft es, den Verletzten zu retten. Der König ist angetan von ihr und ihrer Leistung und macht sie zu seiner Spionin, die von nun an seine Augen und Ohren sein soll. Elena reist nach Frankreich, Italien und Spanien, um herauszufinden wer der Attentäter ist und deckt dabei nicht nur ein Komplott gegen den engsten Vetrauten des Königs auf, sie findet auch heraus, dass Frankreich und Spanien einen Krieg gegen England planen. Sie lernt Christopher kennen, der sie unterstützt und ihr mit Rat und Tat zur Seite steht, doch als Elena's Vater ermordet wird bricht ihre heile Welt zusammen und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Die Geschichte des Spiels "The Tudors" ist an die 3. Staffel der gleichnamigen Fernsehserie angelehnt, in der es größtenteils um den Konflikt zwischen Katholiken und Protestanten geht. In 18 Kapiteln, die in drei Akte unterteilt sind, reist man durch England, Spanien, Frankreich und Italien und erfährt durch viele Dialoge und Schriftstücke einiges über die Machenschaften und Verhältnisse der damaligen Zeit, auch die Räumlichkeiten und Bilder der Serienschauspieler sind in dem Spiel enthalten.

Es kann zwischen der normalen und der entspannten Spielvariante gewählt werden. Bei der normalen Spielvariante spielt man zwar nicht direkt gegen die Zeit, aber es gibt am Ende eines jeden Kapitels keine Bonuspunkte, wenn die Zeit von 30 Minuten abgelaufen ist. Zusätzlich erhält man für aufgefundene Objekte bzw. richtig eingesetzte Inventarobjekte 100 bis 500 Punkte und für jede gelöste Aufgabe eines Minispiels 1000 Punkte. Bei der entspannten Spielvariante fallen Zeitlimit und Punkte weg.

Pro Kapitel gibt es mehrere Aufgaben, die aus Wörter-Suchlisten, Unterschied-Bildern, Minispielen und der Suche nach mehreren Objekten eines Typs bestehen.

Die Suche nach Objekten und Unterschieden ist oft keine einfache Aufgabe, denn die sind meist gut versteckt und lassen sich in den eher dunkel gehaltenen Räumen nur schwierig entdecken. In den klassischen Wimmelbildern mit Wörter-Suchlisten sind die Objekte variabel, alle anderen Objekte sowie auch die Unterschiede sind es nicht, aber dafür muss der richtige Einsatzort für die Inventarobjekte auch erst einmal selbst gefunden werden. Einige Inventarobjekte sind im Bild versteckt, andere befinden sich automatisch im Inventar und müssen mit Objekten im Bild kombiniert oder ihnen zugeordnet werden, selbst innerhalb des Inventars ist das Kombinieren von Objekten manchmal Teil der Aufgabe.

Es gibt acht verschiedene Minispiele, von denen sechs allerdings mehrfach absolviert werden können aber nicht müssen, denn alle Minispiele lassen sich jederzeit überspringen. Es sind Gegengifte herzustellen, Schlösser zu öffnen, Einzelteile von Kleidern und Briefen zusammenzusetzen, Schiebepuzzle zu lösen, Beziehungen der Personen darzustellen, Spielsteine zu vertauschen und Spiegelbilder zu erkennen. Die einzelnen Aufgaben sind einfach zu verstehen aber nicht immer so schnell und ohne Tüftelei zu erfüllen. Alle Minispiele stehen im Zusammenhang mit der Geschichte und dem aktuellen Geschehen des Spiels und sind daher absolut passend und gut gewählt. Die Wiederhohlung mancher Spiele hätte man jedoch mit kleinen Abwandlungen interessanter gestalten können.

Eine ruhige bis dramatische und Spannung erzeugende Musik begleitet einen durch das gesamte Spiel und unterstützt dadurch auch die Atmosphäre der grafisch eher düsteren und spartanisch eingerichteten Räume, die damit aber der damaligen Zeit entsprechen und somit realistisch dargestellt sind. Die einzelnen Räume wiederhohlen sich, was aber durch den Ablauf der Geschichte zu erklären ist, die das erneute Aufsuchen von Schlössern und Palästen erforderlich macht.

Um die Geschichte anhand der Dialoge und Schriftstücke nachvollziehen zu können, sollten relativ gute Englischkenntnisse vorhanden sein, oder falls nicht, ein Blick in den Walkthrough geworfen werden, in dem die meisten Texte übersetzt wurden.

Die Probeversion von "The Tudors" ist nicht nur für Anhänger der Fernsehserie und Interssierte an der englischen Geschichte ein Muss, sondern für jeden, der abwechslungsreiche Suchbilder sowie knifflige Minispiele bevorzugt, was auch den Kauf des Spiels durchaus empfehlenswert macht.

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