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Die Schätze der geheimnisvollen Insel


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Herausgeber: Alawar
Entwickler: Alawar

Wenn Du Die Schätze der geheimnisvollen Insel auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Claudia K.
Datum: 2009

Alex, ein Flugzeugkurier muss eine Bruchlandung machen und erwacht auf einer kleinen Insel. Zum Glück ist diese nicht fernab aller Zivilisation, so dass er sowohl die Mutter seiner Freundin, die gleichzeitig seine Chefin ist, als auch seine Freundin selber telefonisch informieren kann. Und das ist erst der Anfang der Geschichte.

Aber noch bevor das passieren kann, beginnt das Abenteuer, denn um das Telefon benutzen zu können, muss Alex erst mal verschiedene Orte aufsuchen und aufräumen, damit er die Zutaten für einen Trank des Schamanen bekommt. Du spielst als Alex und in diesem Wimmelbildpuzzle bekommst Du nicht, wie meist üblich, eine Liste mit Gegenständen, die Du suchen musst, sondern vielmehr sind die Einzelteile der Gegenstände über Raum, Wiese, Höhle usw. verstreut. Und damit nicht genug, Du musst die Dinge auch noch an ihren richtigen Platz legen oder benutzen um Rollos zu öffnen, Feuer zu löschen oder eine Statue fertig zu stellen. Und das nicht da wo Du sie gefunden hast, sondern in der Regel an einem anderen Ort. Und manchmal wird es auch mehrschichtiger. So musst Du in einem Kapitel an einem Ort einen Farbtopf zusammensetzen, an einem anderen einen Pinsel und mit den beiden Dingen dann an einem dritten Ort ein Bild malen. Und dazwischen gilt es ab und an, auch kleine Minigames zu spielen, wie Sequenzen zu wiederholen, eine Art 3 Gewinnt oder ein Memory.

Nach dem ersten Kapitel nimmt die Geschichte ihren Lauf, die sich eigentlich um Alex' Freundin, deren Mutter und den verschollenen Vater handelt. Die Geschichte ist lang und nimmt in Dialogsequenzen zwischen den einzelnen Spielen viel Zeit in Anspruch. Es scheint typisch für russische Entwickler zu sein: Sie haben eine Geschichte zu erzählen und das tun sie auch. Mit aller Konsequenz. Wer Geschichten lieber in einem Buch liest, der kann die Sequenzen aber auch alle wegklicken.

Im Grunde stellt nichts einen wirklichen Schwierigkeitsgrad dar. Denn wenn der Hinweis in den 29 verschiedenen Szenen (der aus einem Stein besteht, der an der richtigen Stelle blinkt und dann das Objekt ins Inventar befördert) auch nicht dabei hilft, die gefundenen Dinge wieder an den richtigen Platz zu stellen, so leuchten doch alle Stellen auf, wo es etwas zu tun oder hinzustellen gibt. Sehr häufig sieht man auch schon andere Dinge der gleichen Sorte, wie zum Beispiel eine Tasche mit Äpfel, wo Deiner dann noch dazu gelegt werden muss, oder Vasen am Boden, wo Du die aus Deinem Inventar hinzufügst. Da es kein Zeitlimit gibt, macht es nichts, wenn Du Dir Zeit lässt.

Die gezeichneten Grafiken sind klar, farbenfroh und sehr gut gezeichnet. Die Charaktere selber haben nicht viel besonderes. Sie könnten aus jedem Spiel stammen und passen in jedes Spiel hinein. Es gibt nur an ein oder zwei Stellen ein paar dunkle Ecken und die Einzelteile der Objekte sind häufig mehr als gut sichtbar. Andere dagegen sind sehr geschickt eingebaut, so dass man schon mal was länger suchen muss.

Ein absoluter Minuspunkt ist die Musik. Es gibt zwei Melodien, die eine fürs Spiel, die andere für die Karte und fürs Menü und ja, beide passen gut zur Szenerie. Aber leider sind sie nur wenige Sekunden lang und es dauert etwa fünf Minuten, bis es einen irre macht, diese viereinhalb Noten zu hören

Nach jedem der 10 Kapitel bekommst Du noch zwei Szenen in denen Du mal 10, mal 20 Gegenstände zu finden hast. Es sind immer Gegenstände aus einer Berufskategorie wie Arzt, Juwelier, Florist, Lehrer etc. Die zu finden ist dann noch einfacher, als der Rest des Spieles schon ist. Hast Du das erledigt, findest Du neue Punkte auf der Karte, die Du nun besuchen musst

Und es gibt Awards zu gewinnen. Wenn Du eine Suchszene in unter einer Minute schaffst, für eine bestimmte Anzahl von gefundenen Gegenständen, für 10 Mausklicks ohne Falschklick dazwischen und einige mehr. Einen gibt es dafür, dass Du das Spiel ein zweites Mal spielst und einen dafür, dass Du es in unter drei Stunden schaffst. Diese beiden Awards sind aber auch der einzige Anreiz dafür, dass Spiel noch einmal zu spielen. Denn es ändert sich nichts. Kein neues Objekt zu finden, nichts liegt an einer anderen Stelle, alles ist gleich. Wer also gern alle Trophäen kassieren möchte, der spielt noch mal. Für alle anderen liegt der Wiederspielwert bei Null.

Nichts ist wirklich neu an diesem Spiel mit Ausnahme der Story vielleicht . Die Mutter der Freundin (die kalkweiss und strohblond ist) hatte eine Affaire mit einem Insulaner (die alle braun sind.......)und ihn dann verlassen und nun landet der Angestellte (der eben auch der Freund der Tochter ist)genau auf dieser Insel. Und dann gibt es da noch den Geist eines Piraten ... oder so.Ich glaube, das hatten wir noch nicht. Aber alles andere, einschliesslich der Minispiele, haben wir alles schon einmal gesehen. Gut, man kann sich nicht immer wieder selber erfinden und dafür hat dieses Spiel einen guten Job gemacht.

The Treasure of Mystery Island wird sicherlich nicht in den Casual Game Himmel eingehen, aber es ist ein gutes, solides Spiel, dass man nach ca. 4-5 Stunden beiseite legt und Spass gehabt hat. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.


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