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The Tiny Bang Story


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Herausgeber: Colibri Games
Entwickler: Colibri Games

Download: BigFish Games.de
Download: Zylom.de
Download: Deutschland-Spielt

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Autor: Claudia K.
Datum: 29.05.2011


Ein Astroid trifft die fragile Welt des Tiny Planeten und dieser zerbricht vielerorts in kleine Stücke. Deine Aufgabe ist es, diese Stücke wieder zu finden und gleichzeitig diverse Aufgaben zu erledigen, Räume zu öffnen und Maschinen zu reparieren. Die kleinen Stücke, in die der Planet zerbrochen ist, sind Puzzlestücke. Und deine Hauptaufgabe in den fünf Kapiteln ist es, diese Puzzlestücke zu suchen und jeweils am Ende dieses Kapitels in das Legepuzzle einzufügen. Aber natürlich ist es nicht ganz so einfach.

The Tiny Bang Story ist kein Wimmelbildspiel im üblichen Sinne, obwohl du natürlich Gegenstände suchen musst. Es ist im Abenteuerstil gemacht, alles was du brauchst, liegt in den Szenen, mehr oder weniger gleich erreichbar. Nicht erreichbares findest du manchmal auf dem einfachen Weg. Probiere aus, was die Hebel und Schalter für eine Funktion haben und es werden sich Abdeckungen öffnen, Türen oder anderes, was dir nützlich ist. Doch was nützlich ist, wirst du erst wissen, wenn du entsprechende Aufgaben angeklickt und damit aktiviert hast.

Erst dann erscheint das Objekt und die Anzahl, wieviel du davon brauchst, in einer Leiste auf der Seite. Denn nur wenn du zum Beispiel die Zahnräder gefunden hast, wirst du den Zugang zu Lok öffnen können, die dich, nachdem du sie repariert hast, ins nächste Kapitel bringen kann. Aber die Zahnräder sind nicht alle direkt auf einer Ebene zu finden und die Leitersprossen sind überall verstreut und müssen zuerst gefunden werden. Und so arbeitest du dich nach oben oder zur Seite oder nach unten und wirst durch Neugierde neue Aufgaben entdecken. Hast du dann alle Teile für eine Maschine oder etwas anderes gefunden, klickst du diese dort hin und wirst damit in der Regel ein Rätsel oder Puzzle aktivieren.

Witzig: Der Tipp lädt sich nicht von selber auf. Dafür musst du Fliegen fangen, die stets dort herumschwirren, wo du dich befindest. Hast du ausreichend gesammelt, wird der Tipp dir einen Gegenstand zeigen, den du bisher übersehen hast. Oder es tut sich nichts, dann gibt es in dieser Szene nichts zu erledigen. Auch ein noch zu erledigendes Puzzle wird angezeigt, allerdings ist der Tipp nicht immer korrekt. Soll heißen, wenn du dort wo du bist, erst noch etwas öffnen musst, kann es passieren, dass er nichts anzeigt.

Die Grafiken sind entzückend. Sie sind einfach gehalten, zeigen aber die Welt mit ihren kleinen und lustigen Details. Die wenigen Menschen, die du triffst und die dir (im Gegenzug zur Erledigung einer Aufgabe) weiterhelfen, sind im Cartoon Stil gezeichnet, etwas überzogen, aber immer liebevoll. Die Musik ist angenehm und nervt nicht. Die Legepuzzle am Ende eines Kapitels sind hübsch gezeichnet, machen Spaß und sind so wie wir Legepuzzle kennen.

Der größte Minuspunkt liegt in den Rätseln und Puzzlen. Diese sind nicht allzu neu, im Gegenteil, zwei erinnern an Videospiele aus den frühen 80igern, in der Mechanik bekannt, aber sie können nicht übersprungen werden. Und das kann für den ein oder anderen das Ende des Spieles bedeuten. Zwar sind sie nicht zufällig, aber es gibt keine "Neustart"-Funktion für Drehpuzzle, so dass man einfach endlos weiter drehen und klicken und drücken muss, bis man dann vielleicht doch durch Zufall ans Ziel kommt. Auch die Fahrt mit dem Schiff durch einen Hindernisparcour oder ein Flug durch Bäume und Gegenverkehr können sich endlos ziehen, zumal solche Spiele wahrlich nicht Jedermanns Sache ist. In der heutigen Casual Games Zeit ist das einfach nicht mehr machbar. Für die Spieler der reinen Abenteuerspiele mag das angehen, in der Kategorie in der das Spiel angeboten wird, nicht. Auch werden keine Erklärungen gegeben. Ein Klick auf den Tipp wird dir Hilfe geben, zumindest meistens, aber das Prinzip des jeweiligen Puzzle wirst du selber herausfinden müssen.

Die Länge des Spieles variiert sicher von Spieler zu Spieler stark. Denn es wird darauf ankommen, wie gut du durch die Puzzle kommst, wie schnell du deine Aufgaben gefunden und verstanden hast. Irgendwo zwischen 2,5 und 4 Stunden wirst du auskommen.

The Tiny Bang Story ist ein hübsches, liebevoll gestaltetes und für Rätsel und Puzzle Freunde durchaus anspruchsvolles Spiel. Seine Minus mag für einige Spieler gar ein Plus sein und wer es geschafft hat, kann anschließend alle Puzzle beliebig oft bei der Teeparty aller Beteiligten spielen. Selbst der Wiederspielfaktor ist gegeben. Denn auch beim zweiten Mal wirst du eine herrliche Suche nach den Aufgaben und Gegenständen zu haben, es ist einfach so viel zu tun in The Tiny Bang Story, dass man sich nicht alles merken kann.

Der Versuch kann nicht schaden und den Probedownload ist es auf jeden Fall den Probedownload wert.

 


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