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The Secret Order: Niemandsland


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Sunward Games

Download (Normal): BigFish Games.de
Download (Sammler): BigFish Games.de

Autor: Elke M.
Datum:11.04.2015
Deutsch (Normal): 19.06.2015


Vierter und erneut belangloser Teil einer nicht enden wollenden Reihe
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Als Sarah Pennington reisen wir wieder mal zurück durch die Zeit, um das alte Königreich Aeronheart zu retten. Dabei verlieren wir unser wertvollstes Gut, den königlichen Greif, weil nur dieser uns zurück bringen kann. Wir suchen uns einen neuen Weg, doch der rücksichtslose Drachen-Clan, mit dem wir Bekanntschaft machen, scheint uns immer einen Schritt voraus zu sein. Werden wir eine Möglichkeit finden und den bösen Machenschaften entfliehen können?

In Mitten einer verschnörkelten und bunten Landschaft beschäftigen wir uns unentwegt mit Artefakten, Zeichen und Symbolen. Auch die Auftritte von Leonardo da Vinci und Tesla bringen nicht unbedingt mehr Schwung ins doch recht eintönige Geschehen. Nur unser ständiger Begleiter, der kleine Nubi, sorgt gelegentlich für etwas Abwechslung. Er erhält im Spielverlauf immer mehr Fähigkeiten, die uns den ein oder anderen holprigen Pfad ebnen. Er macht Feuer, holt Dinge, die für uns unerreichbar erscheinen oder wird sogar unsichtbar.

Wir erhalten eine Karte, die uns überall hin transportieren kann. Im weniger informativen Tagebuch sehen wir lediglich unsere Aufgaben notiert, lesen aber nichts über die Handlung selbst. Hauptziel ist es, drei verschiedene Clans aufzusuchen, um dort jeweils ein bestimmtes Objekte zu erhalten. Dies geschieht meist mit Hilfe eines Luftschiffes, das von Leonardo da Vinci und unregelmäßig auch von Tesla wieder funktionstüchtig gemacht wird. Allerdings laufen diese Reisen immer nach dem gleichen Schema ab, selbst die grafische Darstellung der einzelnen Orte ähnelt einander sehr. Selbstständiges Agieren und Denken wurde wohl von den Entwicklern nicht gewünscht, alles passiert vorhersehbar und einfallslos.

Die Wimmelbilder erweisen sich hier oft als die besseren Rätsel. Wenn wir zum Beispiel Gegenstände aufnehmen, um sie sofort wieder einzusetzen und damit ein anderes Objekte freischalten, wissen wir von Beginn an nur, welches Teil wir als letztes für unser Inventar erhalten. Bei einigen anderen Wimmelbildern erhalten wir dann aber nur Wortsuchlisten, in die kleine Zwischenschritte eingebaut wurden. Sehr selten wird uns als Alternative ein Mah-Jongg-Spiel angeboten.

Puzzles sind zahlreich vorhanden, aber Masse bedeutet nicht immer Klasse. Die meisten davon sind viel zu einfach und mit ein oder zwei Klicks lösbar. Wir verbinden Räder mit einer Schnur, entfernen Bretter von oben nach unten, fahren alle Punkte in einem Bild einmal ab, stellen einen Kompass richtig ein, legen Dinge zurück in die Szene oder verschieben Steine, damit Wasser fließen kann. Einige davon kommen öfter vor, weil wie zuvor schon beschrieben, etliche Aktionen immer wieder wiederholt werden müssen.

Die Spieldauer kommt uns hier wie eine Ewigkeit vor, auch wenn sie sich im durchschnittlichen Bereich befindet. Das nahtlos anschließende Bonuskapitel dauert nochmal ca. 60 Minuten und endet wenig zufriedenstellend. Die Extras der Sammleredition beinhalten das Suchen von 10 Krokodilmasken, 10 Jaguarmasken und 10 Adlermasken, die Ton in Ton überall versteckt sein können. Zudem sind fast 40 Rätsel noch einmal spielbar und einiges in Punkto Auszeichnungen zu erhaschen. Wallpapers und Soundtrack fehlen ebenfalls nicht.

„The Secret Order: Niemandsland“ hat so gar nichts Fesselndes an sich. Die Geschichte ist wieder genauso eintönig und belanglos wie beim Vorgänger „The Secret Order: Verhängnisvolle Artefakte“ und wieder genauso wenig abgeschlossen wie dieser. Das liegt vermutlich daran, dass es immer weiter und weiter gehen soll und die Entwickler kein Ende bzw. eine Einsicht finden, diese ständig schlechter werdende Reihe endlich zu beenden. Inhaltliches Wissen über die anderen Teile ist hier sicherlich vorteilhaft, aber kein zwingendes Muss, die Probestunde ist es aber auf jeden Fall.


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