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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Bamtang
Wenn Du The Search for Amelia Earhart auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang
Autor: Sonja R.

Wer kennt nicht die Geschichte von Amelia Earhart? Eine Frau, die bereits in den 20er Jahren ihren eigenen Weg ging, der so gar nicht zu dem damaligen Benehmen der Frauen passte. Sie war Frauenrechtlerin und lernte fliegen - ausschliesslich eine Männerdomäne zu dieser Zeit. Als Amelia Earhart dann 1937 als erster Mensch die Erde am Äquator umkreisen wollte, gab es von ihrem Navigator am 2. Juli 1937 den letzten Funkspruch, der als Ziel die Howlandinsel angab. Dort kamen beiden nie an und bis heute weiss niemand genau, was passiert ist.

Es ranken sich natürlich einige Gerüchte um das Verschwinden, angefangen von der Vermutung, sie sei als amerikanische Spionin "planmässig" verschwunden bis zu von der japanischen Armee gefangen genommen worden. Wahrscheinlicher ist jedoch eine Notlandung auf der heutigen Nikumaroro-Insel. Dort wurden ein Damenschuh und eine Sextantenkiste gefunden. Sogar noch 2007 suchte man nach Spuren und fand einen 2. Damenschuh, der Amelia Earhart gehört haben könnte und Plexiglas, das vom Fenster ihres Flugzeug stammen könnte. Eine DNA-Analyse war nicht mehr möglich, da früher gefunden Knochenteile nicht mehr auffindbar waren. So wird ihr Verschwinden nie ganz aufgeklärt werden können.

Als Christine machst du dich damals in diesem Spiel auf die Suche nach Hinweisen über Amelias Verschwinden. Wahlweise kannst du das im Zeitmodus oder entspannt tun, über ganze 8 Level hinweg, die mit jeweils 3 Orten aufwarten.

Innerhalb eines Levels bewegst du dich zwischen den Orten zu Fuss oder per Karte. Meistens ist ein Raum noch verschlossen und muss erst geöffnet werden. Dazu suchst du alle Objekte, die auf deiner Liste stehen und das eine oder andere geht dabei ins Inventar. Entweder ganz oder in Teilen.

Einmal darfst du Bücher zur Seite schieben, um einen Schlüssel zu bekommen. Und sogar ein Mal drei Gegenstände im Inventar kombinieren. Aber da hörte die Euphorie der Entwickler auch schon auf und die Inventargegenstände belaufen sich nur noch auf Hilfsmittel, mit denen du ein verstecktes Objekt mal ausgräbst oder einen Schrank aufschliesst. Diese Objekte sind in grau auf der Suchliste und vermitteln dir eindeutig: Du hast da was im Inventar, benutze es hierfür. Sichtbar wird die Stelle durch einen leuchtenden Rand in der Szene, wenn du mit der Maus darüber kommst.

Der Haupteil im Inventar besteht jedoch auch Einzelteilen von Karten, Flaschen und ähnlich netten Dingen. Die sind immer im ganzen Level verteilt und wenn du alle hast, ist ein Puzzle zusammenzusetzen. Verschiedene Puzzles sind eine Art der Minispiele. Aber es gibt noch eine zweite. Es werden nämlich auch immer Zahlen gesucht, die ebenfalls ins Inventar gehen. Mit diesen Zahlen gibt es jedes Mal dasselbe Koordinaten-Rätsel. Und das war es auch schon, mehr an Abwechslung kann man hier nicht bieten. Überspringbar sind sie, aber nur unter der Strafe von einer Minute Zeitabzug oder Verlust eines Tipps.

Aber du erspielst Tipps mit diesen Minispielen. Die Anzahl richtet sich danach, wie dicht du zum Beispiel beim Koordinaten-Spiel an die angegebene Position kommst. Da können 4 Tipps auf dein Konto gehen, zumindest war das meine Höchstzahl. Allerdings darfst du nur maximal 9 insgesamt haben. Solltest du doch mal alle aufbrauchen, macht das auch nichts. Bei einem Stand von 0 lädt sich die Leiste recht schnell wieder auf, damit du immer wenigstens einen Tipp zur Verfügung hast.

Der Zeitmodus ist in diesem Spiel nicht zu empfehlen. Das hat einen ganz einfach Grund: Die Grafik ist dafür nicht geeignet. Sie ist nicht wirklich schlecht, aber manche Objekte sind doch nur schwer zu erkennen. Teils, weil sie nicht deutlich dargestellt sind, teils, weil sie unfair versteckt sind. Die weisse Taube im weissen Hintergrund ärgert mich jetzt noch. Ohne Tipp geht das gar nicht. Die Hintergrundmusik dagegen passt in die Zeit und die Geräusche passen ebenfalls.

Sehr gut gemacht ist auch das Einflechten von Amelias Geschichte, von damals angefangen bis zu einem Sprung nach heute, als nochmal nach ihr gesucht wurde. Das kann man aber auch detaillierter in Büchern nachlesen und braucht dazu nicht eine ständig schwatzende Christine, die zu jedem gefunden Teil von Amelia einen Einzelkommentar abgeben muss. Das hätte man auch ein bisschen bündeln und dadurch informativer machen können.

Insgesamt gesehen ist dieses Spiel nicht das Gelbe vom Ei. Es ist kurz, es langweilt und mutiert zeitweise zu einem reinen Suchspiel. Die zu erspielenden Trophäen erhält man grosstenteils automatisch und es gibt kaum zufällige Suchlisten. Ein Kauf ist nicht unbedingt empfehlenswert.

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