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Das Geheimnis der Mary Celeste

Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Media Art

Wenn du Das Geheimnis der Mary Celeste auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang.

Autor: Sonja R.

Folge Mary Morehouse, den anderen Gästen und der Crew an Bord für dieJungfernfahrt der "Mary Celeste". Schon kurz nachdem das Schiff denHafen verläßt, geschehen seltsame Dinge. Mary muß diesem verfluchtenSchiff entkommen und das Geheimnis lüften. In "The Mystery of the Mary Celeste" untersuchst du die mysteriösen Geschehnisse und Theorien desVerschwindens der originalen Mary Celeste, während du dich gleichzeitigdavor bewahren mußt, ein ähnliches Schicksal zu erleiden. Stich in Seemit diesem fesselnden Wimmelbildspiel.

Da dieses Schiff schon ein bisschen unheimlich ist, würdest du gern schnellstmöglich entkommen, hast aber unbeschränkt Zeit, denn es gibt kein Zeitlimit. Nach deinem Plausch mit dem Kapitän zu Beginn suchst du die ersten Gegenstände in einem Tutorial. Sie sind am unteren Bildschirmrand dargestellt, zwar ein bisschen klein, aber bildlich. Nun sind nicht immer alle direkt zu finden, sondern du musst auch in Kisten oder Taschen hineinsehen. Das kannst du gar nicht verpassen, denn wenn du mit der Maus über das Bild fährst, wird diese Tasche oder was auch immer mit einem leuchtenden grünen Rand versehen und der Mauszeiger bekommt eine Lupe. Mit Linksklick kannst du nun hineinsehen und noch einige Objekte finden. Ist hier nichts mehr, schliesst sich die Nahansicht automatisch. Du kannst das zwischendurch aber auch links oben mit der Schaltfläche "Back" tun. Kommst du nicht weiter, hilft dir der Tipp, den du unendlich benutzen kannst. Er stellt sich in Form eines Kompasses dar, dessen Nadel rotiert, wenn er auflädt. Das hält aber nicht lange an, denn er ist schnell wieder einsatzbereit.

Diese Nahansichten sind aber nicht das einzige, was neongrün leuchtend auf sich aufmerksam macht. Türen oder Treppen, die du benutzen kannst, tun dies mit Fussabdrücken an der Maus. Ausserdem sind die gefunden Objekte gleichzeitig Inventarobjekte, von denen manche verwendet werden müssen. Wo? An einem Möbelstück oder ähnlichem mit... natürlich: einem leuchtend grünen Rahmen, zur Abwechslung mit einer Hand am Mauszeiger. Wenn du diesen Gegenstand anklickst, bekommt er einen Kreis oder auch mehrere. Pro Kreis muss nun eins deiner Inventarobjekte eingesetzt werden, damit du weiter kommst. Eine Bezeichnung der Inventargegenstände wäre da hilfreich gewesen, aber im Zweifelsfalle probierst du einfach alle durch, das Spiel nimmt dir da nichts übel. Auch nicht wildes Klicken oder ähnliches. Überhaupt hat man ein bisschen das Gefühl, dass dem Spieler nicht so wirklich Intelligenz zugetraut wird, zumindest, was diese Inventarobjekte angeht. Und da das Schiff kein Ozeandampfer ist, kommst du auch immer wieder an dieselben Orte, jedoch wenigstens mit anderen Items.

Die Minispiele, die ab und zu auftauchen, sind genretypisch und auch nicht besonders schwierig. Verbinde Kabel von zwei Stromkreisen, klamüsere Seile auseinander, die sich nicht überschneiden dürfen oder flicke eine Rohrleitung. Du kannst sie zurücksetzen und auch überspringen, da wurde an alles gedacht und auch eine kleine Steigerung der Schwierigkeit ist vorhanden. Sie sind auf jeden Fall eine nette Abwechslung zu dem Suchen, Inventaritem einsetzen, weitergehen. Und vor allem zu der geschwätzigen Mary, die zu absolut allem ihren Senf dazugeben muss, wenn es sein muss, auch in Selbstgesprächen. Es ist ein Segen, dass sie das nur am oberen Bildschirmrand tut und das Ganze dann auch mit "Skip" übersprungen werden kann - bis zum nächsten geistigen Erguss. Das alles kannst du auch noch im Logbuch nachlesen.

Du erkennst bald, dass alles irgendwie mit einem Amulett zusammen hängt. Der ständige Wechsel zwischen dem realen Schiff und dem alten verrotteten muss ja irgendwie erklärt werden und einer muss schuld sein - also das Amulett, wenn sonst schon keiner. Für alles andere, wie die nicht überwältigende, aber doch gute Grafik und ansprechende Hintergrundmusik können wir wohl den Entwicklern die Schuld in die Schuhe schieben. Hätten sie dem Spieler etwas mehr zugetraut, das Einsetzen der Inventarobjekte etwas nachgefeilt und alle Objekte an jeder Stelle anklickbar gemacht, wäre "Das Geheimnis der Mary Celeste" mit seinen 8 Kapiteln noch besser und vielleicht auch etwas länger geworden. Das Ende dieses Abenteuers lässt vermuten, dass es eine Fortsetzung geben wird.

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