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Das rätselhafte Kristall-Portal
(The Mystery of the Crystal Portal)

Herausgeber: Real Arcade
Entwickler: Artogon Games

Wenn Du The Mystery of the Crystal Portal auch bewerten möchtest, dann gehts hier lang
Autor: Claudia K.

Als Artogan Games dieses Wimmelbildspiel rausgebracht hat, war es tatsächlich neu. Denn im Gegensatz zu so vielen hat Das rätselhafte Kristall - Portal wirklich ein paar neue Elemente, die inzwischen von einigen wenigen Entwicklern übernommen wurden.

Die Hintergrundgeschichte ist kurz erzählt: Du spielst als Nicole Rankwist. Ihr Vater, der Archäologe Robert Rankwist wird vermisst und du machst dich auf die Suche nach ihm. Deine Suche führt dich von seinem Büro in New York über Japan, die Schweiz, Guatemala und Afrika nach Russland, von wo aus es wieder nach Hause geht

Statt dass du nun eine Liste mit Gegenständen bekommst, die du suchen musst, wirst du hier erst einmal suchen, was du suchen musst. Denn jeder Gegenstand in jeder Szene kann ein Container sein. Wenn Du zum Beispiel einen Eimer anklickst, öffnen sich ein bis sechs Bilder und das sind die Dinge, die du zu finden hast. Die Objekte werden in den Container gezogen, hast du alles gefunden, ist der Container gefüllt, er verschwindet oder verschiebt sich, gibt andere Objekte oder Wege frei.

Aber nicht immer lässt sich ein Container so einfach füllen. Einige Gegenstände sind gut versteckt und Du musst erst Schubladen, Kisten, Gitter usw. öffnen. Oder zuerst einen anderen Container füllen. Oder gar erst an einem anderen Ort suchen. Und nicht jeder Container ist sofort ein Container. Manche lassen sich erst öffnen, wenn andere bereits gefüllt sind. Oder etwas anderes erledigt ist. Es gibt viel zu entdecken bei dieser Suche.

Hast du in einem Land alle Container gefüllt, so wartet noch ein geheimer Ort mit einem Puzzle auf Dich. In allen Szenen gibt es Spezialobjekte zu suchen und diese brauchst du zur Lösung der Rätsel. So musst du zum Beispiel eine alte Maya-Uhr wieder zusammensetzen, Zahnräder zum laufen bringen und einiges mehr. Zur Belohnung erhältst du dann den Teil eines Schlüssels. Die Puzzles sind nicht zu schwierig, aber doch anspruchsvoll genug, um das Interesse nicht erlahmen zu lassen.

Unschön dagegen: Du weisst nicht, welcher Gegenstand ein Container ist, es steckt kein Sinn hinter den einzelnen Containern und so wirst du dich manchmal wild klickend in einer Szene wiederfinden. Denn auch wenn dein Cursor eigentlich eine Hand anzeigt, wenn ein Container zu finden ist, so ist der Bereich oft so klein, dass man mehrmals darüber fährt, ohne es zu sehen. Auch lästig ist, dass man die vielen Dialoge nicht überspringen kann. Jede einzelne Sprechblase muß angeklickt werden.

Das Spiel setzt dir kein Zeitlimit, es gibt auch keinerlei Strafen für sinnlose Klickerei. Und der Hinweis erneuert sich jedes Mal, so dass Du eine unbegrenzte Anzahl hast. Das mag manchmal ganz hilfreich sein, nimmt aber ein bisschen die Spannung aus dem Spiel. Ausserdem hat der Hinweis in einigen Leveln ein anderes Problem. Obwohl Du noch Dinge suchen musst, zeigt er Dir etwas an, was Du eben noch nicht tun kannst, bevor nicht anderes erledigt ist. Nicht sehr clever und kann frustrierend sein. Aber meist zeigt er dir, durch eine leuchtende Linie verbunden, nicht nur ein zu findendes Objekt, sondern auch den dazugehörigen Container.

Die Grafiken sind wirklich gut, die Gegenstände sind nicht immer einfach zu finden, aber nicht weil sie zu klein sind, sondern weil sie kreativ und intelligent in die Szene eingearbeitet wurden. Die Szenen sind hell und farbenfroh und auch dunkle Ecken sind gut beleuchtet. Allerdings ist es mir unverständlich, warum Nicole das ganze Spiel lang aussieht, als würde ihr Vater sinnlos irgendwo das Erbe verschleudern, während sie für den Alten die Arbeit erledigen muß. Da hätte man vielleicht doch ein klein wenig mehr Aufmerksamkeit reinlegen können.

Das Spiel gehört sicherlich nicht in die Kategorie “längste Spielzeit” – ich habe beim ersten Mal etwa 4 – 5 Stunden gebraucht und es hat auch keinen grossen Wiederspielwert, weil alles immer am gleichen Platz liegt, aber es macht Spass und die Idee mit den Containern ist bis auf den Klick-Abstrich wirklich grossartig.

Und auch wenn das Ende einen mit Kopfschütteln zurück lässt, so gib es doch Hoffnung einen Teil 2, was auf mehr von diesen kreativen Spieleentwicklern hoffen lässt.

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