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The Keepers: Das Geheimnis des Wächterordens

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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Blam Games

Download (Normal): Bigfish Games.com
Download (Sammler): BigFish Games.de

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Autor: Claudia K.
Datum: 25.02.2013
Deutsch (Sammler): 16.05.2013


Als Mitglied der Ordens der Hüter wirst du nach Spanien beordert. Dort hat der Archäologe Pedro Alvarez eine seltsame Box gefunden, von der er sich auf mysteriöse Art bedroht fühlt. Als diese Bedrohung real zu werden beginnt, übergibt er die Box seiner Schwester Carmen. Gerade noch rechtzeitig, bevor er ermordet wird. Nachdem du das Vertrauen von Carmen gewonnen hast, stellt sich schnell heraus: Ein alter Bekannter ist wieder da, der dir aus The Keepers: Der Nachkomme nur noch zu gut in Erinnerung geblieben ist: Vlad.

Mich persönlich hat die Geschichte schon recht am Anfang verloren, als zuerst ich als Spieler, dann Carmen und dann wieder ich als letzter Hüter des besagten Ordens bezeichnet werden. Es geht dann weiter mit drei Hexen, die dich vom Weg abbringen wollen und schließlich stellst du dich dem wahren Feind. Mehr oder weniger. Wer der ganze Sache genau folgen möchte, der muss alle Schriftstücke, die ins Buch flattern aufmerksam lesen. Und wer das tut, weiß zumindest vom Grundsatz, warum er für die Erreichnung nicht ganz klarer Ziele hin- und herläuft.

Drei Modi stehen dir The Keepers: Das Geheimnis des Wächterordens zur Verfügung. Es macht nichts aus, welchen du wählst - passt die Wahl nicht, kannst du diese jederzeit über die Optionen wieder ändern. Als Hilfestellung gibt es eine sehr einfach gehaltene Karte. Sie zeigt dir, wo du bist und lässt dich mit einem Klick einen gewünschten Ort erreichen. Der Tipp ist ebenfalls richtungsweisend, wenn dabei aber nicht zwangsläufig logisch.

Erstaunlich lange wanderst du zwischen nur wenigen Orten umher. Lange genug jedenfalls, um sich zu fragen, ob da eventuell noch etwas kommt. Nicht, dass es dort, wo du bist, nichts zu tun gibt; das Gegenteil ist der Fall. Zahllose Baustellen tun sich auf, vieles findest du, nichts passt so wirklich zusammen. Bis sich dann der Knoten löst und eines sich ins andere fügt. Das ist zwar nicht gradlinig, macht aber gern auch mal ungeduldig. Und es kommt tatsächlich noch etwas, es gibt ca. 35 verschiedene Orte, aber gerade zu Beginn mag man das kaum glauben. Was man Blam Games lassen muss: die obligatorischen Schlüssel zumindest benötigst du selten. Hier wird alles mit Symbolen, Medallions oder anderen Einzelteilen geöffnet. Und der meistgelesene Satz in The Keepers: Das Geheimnis des Wächterordens ist unbestritten: "Hier fehlt noch etwas".

Wimmelbilder gibt es viele, einige davon werden auch zweimal gespielt. Sie enthalten ein bis zwei interaktive oder zusätzlich versteckte Objekte und haben zwei Kategorien. Entweder sind sie so zugemüllt, dass es schwierig ist, überhaupt etwas von der Liste zu finden oder aber sie sind so übersichtlich, dass man gar nicht so schnell klicken kann, wie das Auge die gesuchten Gegenstände entdeckt.

Puzzles gibt es ebenfalls, neun davon können in der Sammleredition über die Extras beliebig oft gespielt werden. Die meisten der Puzzles sind lang und machen einen nicht gerade kleinen Teil der Spielzeit von 3,5 - 4 Stunden aus. Es sind altbekannte Geduldspiele, die hier zeitlich noch aufwändiger gemacht wurden. Bis zu sechs Durchgänge wirst du für ein Ergebnis durchstehen müssen (einmal allerdings mit jeweils unterschiedlichen Varianten, was es aber dann auch nicht besser macht). Wer also Geduldpuzzles liebt, der wird sich in The Keepers: Das Geheimnis des Wächterordens wie zu Hause fühlen.

Grafisch ist das Spiel schön anzusehen. Trotz Nachtsituation und zunehmender Mondfinsternis sind die Farben klar, die Bilder deutliche. Im Vergleich zum Vorgänger hat man auf Ekel- und Horroreffekte ersatzlos verzichtet. Die diversen Einspieler kann man mit einem Klick überspringen, die Dialoge allerdings müssen durchgeklickt werden. Aber auch das geht schnell, wenn man nicht lesen möchte. Die veränderlichen Objekte, die man zum Erhalt einer Auszeichnung finden kann, gibt es vermutlich nur in der Sammleredition, da die letzten vier nur im Bonusspiel gefunden werden können.

The Keepers: Das Geheimnis des Wächterordens ist ein Spiel, natürlich. Aber keines, das einen treibt, weiter zu spielen. Keines, das lange im Gedächtnis bleibt. Es bleibt an der Oberfläche auch wenn die Hintergründe der Geschichte in aller Ausführlichkeit beschrieben wird. Es fordert nicht die Abenteuer- oder Entdeckerlust, dafür aber die Fähigkeit zur Geduld. Gradlinigkeit kann man dem Spiel nicht vorwerfen, aber dafür, dass es sich viel zu lange darauf verlässt, dass "Hier fehlt noch was" Tiefe und Spielvergnügen verspricht. Zeitlich gesehen liegt es im Durchschnitt und auch sonst hat The Keepers: Das Geheimnis des Wächterordens nichts, was es darüber hinaus hebt. Es ist ok, solange man es spielt. Und danach kann man es getrost vergessen.


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