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The invisible Man


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Gfi

Download: BigFish Games.de

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Autor: Maja K.
Datum: 15.08.2013

Sehr atmosphärisches Grusel-Abenteuer
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Nachdem du dich für einen von zwei Schwierigkeitsgraden entschieden hast, den du auch nicht mehr wechseln kannst, erhältst du einen beunruhigenden Brief von deinem Liebsten Griffin, einem Wissenschaftler, der an einer Unsichtbarkeitsformel arbeitet, in welchem er dir mitteilt, dass etwas Schreckliches passiert ist und es ihm Leid tut. Du brichst sofort nach London auf, seinem letzten Aufenthaltsort, um ihn zu suchen und herauszufinden was geschehen ist! Deine schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten sich: Er hat sich einem Selbsttest unterzogen, den er wohl nicht mehr rückgängig machen kann.

Als Grundlage für dieses Spiel diente der Roman „der Unsichtbare“ von H. C. Wells aus dem Jahre 1897 und um diese Zeit ist The Invisible Man auch angesiedelt.

Um es schon einmal vorweg zu sagen: The Invisible Man MUSS man im Dunkeln spielen, denn viele Wimmelbilder und einige Szenen sind echt finster. Wenn es also Dunkel ist, dann kann man vieles viel besser erkennen. Zudem kann man die düstere Atmosphäre und die (leider wenigen, nur in der Probestunde vorkommenden:)) eingebauten Schreckmomente besser „genießen“. Nach der Probestunde führt dich dein Weg vom bedrohlich erscheinenden London raus aufs etwas freundlicher erscheinende Land und anschließend in die Forschungs-Abteilung von Griffin‘s Universität. Hier verbringst du die meiste Zeit des Spiels um die Zutaten für die Unsichtbarkeitsformel und später die, für die Sichtbarkeitsformel zu finden und fertig zu stellen.

Die Umsetzung der Idee von The Invisible Man ist eigentlich sehr gut von dem Entwickler Gfi gemeint: Die Grafik ist zwar anfangs noch etwas düster, später aber gestochen scharf, fast schon fotorealistisch. Die wenigen Charaktere, denen wir begegnen sehen wie reale Schauspieler aus, die aber nochmal überzeichnet wurden und leider passen deren Lippenbewegungen nicht zum Gesprochenen.

28 unterschiedliche (!) Suchbilder sind im Verlauf von The Invisible Man zu spielen, alle nach Liste mit leichten Interaktionen, wie Flasche entkorken, Socke stricken, Kästchen öffnen usw. Besonders gut wird dir hier gefallen, dass es in jedem Suchbild ein sehr skurriles Phantom zu „fangen“ gibt. Hat man es gefangen, wird ein sehr nützlicher Apparat am Inventar aktiviert, der dir den Umriss des gesuchten Gegenstandes zeigt, wenn du mit der Maus über das gesuchte Wort fährst. Die Minispiele sind fast alle auf der einfachen Seite und nichts Neues: Reihenfolgen wiederholen, Kabelsalat: Kabel an den richtigen Adapter führen, Turm von Hanoi, Schiebepuzzles und (nur von mir persönlich gehasste:)) Rotationspuzzles. Vieles in neuem Gewand, aber nichts Neues.

Unerfreulicher Weise stockt die Umsetzung sehr oft: Wenn du den Tipp bemühst, und das wirst du des öfteren, setzt er oft Aktionen voraus, die noch nicht erledigt sind. Das ist nervig, weil du z. B. zu einem Minispiel geführt wirst, wo noch Dinge fehlen um es spielen zu können. Zudem entlädt der Tipp sich auch öfters, wenn du ihn nur „nach dem Weg“ gefragt hast. Dazu kommen noch die fetten Balken rechts und links vom Bildschirm, die man auch nicht „wegzaubern“ kann, es sei denn man möchte im Fenstermodus spielen. Nicht alle wichtigen Hinweise werden im Journal vermerkt, also Stifte raus und aufschreiben. Dann ist noch nervend, dass das Inventar immer am unteren Bildschirm verschwindet und man keine Möglichkeit hat es festzustellen. Ja und dann kommt das unlogische Ende. Nachdem du das Elixier für die Unsichtbarkeit und später das für die Umkehrung gemixt hast. setzt du nur das für die Unsichtbarkeit für dich ein und. ENDE. Hallo? Warum haben wir denn dann das Sichtbarkeits-Elixier gebraut??

Schade, hätte ein sehr gutes Spiel werden können, aber Gfi muss wohl noch etwas üben oder hat noch einen 2ten Teil vor!!!

Pro:

  • spannende Geschichte mit (leicht) gruseligen Einlagen
  • Phantome einzufangen in den Wimmelbildern um Umriss-Suche zu aktivieren
  • alle 28 WB nur einmal zu spielen

Kontra:   

  • Tipp nur bedingt zu gebrauchen
  • fette schwarze Balken rechts und links
  • Inventar lässt sich nicht feststellen
  • unlogisches Ende

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