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The Great Unkown: Houdini's Schloss


tassentassen
Herausgeber: BigFish Games.com
Entwickler: Joybits

Download (Normal): BigFish Games.de
Download (Sammler): BigFish Games.de

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Autor: Claudia K.
Datum: 24.09.2012
Deutsch (Normal): 11.03.2013


Bei der Beerdigung des großen Houdini im Jahre 1926 steht ein geheimnisvoller Mann im Hintergrund, der schwört, er werde Houdini bis in die Ewigkeit verfolgen, um das Geheimnis des letzten großen Tricks zu erfahren. 50 Jahre später stürzt dein Flugzeug auf dem Weg in die Flitterwochen ab. Als du das Bewußtsein wieder erlangst, ist dein Mann entführt und es scheint deine Aufgabe zu sein, ihn nicht nur zu retten, sondern dem verrückten Entführer zu helfen, einen alten Zaubertrick zu beenden.

Schnell stellt sich der große Unbekannte als Alan Whitehead heraus, einst der beste Lehrling, den Houdini je hatte. Doch bei einem Trick verschwand seine Verlobte und Assistentin Rachel und bevor Houndini ihm das Geheimnis des Tricks verraten konnte, starb er. Du sollst nun mit dem Geist von Houdini Kontakt aufnehmen, damit dieser Alan und Rachel zusammenführen kann.

The Great Unkown: Houdini's Schloss ist eines der Wimmelbild-Puzzle-Abenteuer, bei denen man die Puzzle getrost vergessen kann und der Abenteuerteil darin besteht, immer wieder hin- und her zu laufen. Aber es gibt einen Lichtblick. Denn neben den normalen Wimmelbildern mit ein oder zwei interaktiven Objekten in der Suchwortliste gibt es noch Suchbilder, in die du Inventarobjekte nach dem Assoziationsprinzip einzufügen hast. Und die machen tatsächlich Spaß, denn nicht immer ist das Offensichtliche auch das Richtige. Hier ist oftmals um die Ecke denken gefragt. Die Karotte zum Beispiel mag noch dem Hasen einfach zuzuordnen sein; das menschliche Ohr mit der Muschel zu verbinden bedarf dann schon etwas querdenken.

Zwei Modi stehen dir zur Vefügung. Und hier sei der Expertenmodus dringend empfohlen, denn die Glitzerei im Normalmodus ist nicht nur nervig, sondern es glitzert auch an Stellen, die völlig irrelevant sind. Schlimmer noch, es wird dich des Öfteren auch aus deiner Szene herauskatapultieren. Denn nicht nur ist der Ortswechselradius nach unten etwas groß geraten - ausgerechnet dort glitzert es dann auch gerne und zwar an Stellen, wo man durchaus einen hilfreichen Gegenstand vermuten könnte. Auf der anderen Seite zeigt das Glitzern nur selten mal Gegenstände in der Szene selber an, noch weist es deutlich auf Richtungswechsel nach rechts und links hin. Du wirst die Szenen gründlich absuchen müssen, um herauszufinden, ob es wohl irgendwo ohne weitere visuelle Hinweise nach rechts oder links geht.

Der zweite Vorteil des Expertenmodus ist es, dass man durch längere Wartezeiten bei Tipp und Überspringfunktion vielleicht ein klein wenig länger spielt als gewöhnlich. Denn wir sollten nicht vergessen, wer der Entwickler ist. Joybits, die schon immer durch viel zu kurze Spielzeiten aufgefallen sind, zuletzt mit 1,5 Stunden für Die unglaublichen Abenteuer des Münchhausen. Doch gemessen an den knapp 2 Stunden für The Great Unkown: Houdini's Schloss (plus 15-20 Minuten Sammlerextra) ist Münchhausen eigentlich noch großzügig. Denn immerhin möchte Joybits ja hier den doppelten Preis für seine Sammleredition (es gibt dann noch 4 Wallpaper, 4 Konzeptzeichnungen und die Soundtracks).

Ohne Karte wirst du viel hin- und herlaufen, zumal auch an scheinbar schon abgeschlossenen Orten erneut eine Wimmelbildszene auftauchen kann. Das es recht viele Orte gibt, zeigt, wie wenig Spielzeit letztendlich einkalkuliert wurde. Die wenigen Puzzle sind altbekannt, unkreativ, leicht und maximal auf Geduld, nicht aber auf Herausforderung ausgelegt.

Die Geschichte erzählt sich durch einige Notizen weiter, sowie durch wenige Videoeinspielungen und Dialoge mit Whitehead. Sie ist nicht sonderlich spannend, das Ende ist dankenswerter Weise ein echtes Ende, aber irgendwie abrupt und unbefriedigend. Abgesehen von den wirklich unterhaltsamen Assoziationsszenen und gelungenen Grafiken, die aber in Teilen viel zu dunkel geraten sind, bietet The Great Unkown: Houdini's Schloss absolut nichts, was man nicht schon unzählige Male in anderen Spielen besser gesehen hat. Empfehlenswert? Eher nicht, schon weil Joybits auch hier beweist: "Frechheit soll siegen" und diesmal eine Sammleredition mit ungenügender Spielzeit gebracht hat. Wen das nicht stört, der erhält in der Normalversion ein mäßig gutes Spiel.

 


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