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The Fog


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Herausgeber: Alawar
Entwickler: Creabit

Download: Deutschland-Spielt
Download: Purple Hills
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Autor: Maja K.
Datum: 16.12.2013
Mäßiges Wimmelbild, charme- und emotionslos
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In The Fog bist du Susan Wild. Du und deine Tochter Rachel unternehmen einen Ausflug mit dem Auto. Bei einem der Raststätten Pausen, beschleicht dich schon so ein ungutes Gefühl, dass ihr beobachtet werdet. Du schüttelst den Gedanken wieder ab und die Fahrt geht weiter durch einsame Wälder - kein Auto begegnet euch. Man sieht noch, wie jemand ein Nagelbrett auf die Straße schleift.  Als du diese Falle passierst, verlierst du die Kontrolle über den Wagen und ihr landet mehr als unsanft im Waldgelände. Als du aus deiner Bewusstlosigkeit erwachst, stellst du fest, dass deine Tochter verschwunden ist. Du folgst den noch frischen Fußspuren und entdeckst ein verlassenes Haus.

Du wählst aus 2 Schwierigkeitsgraden, bevor deine Suche in The Fog losgeht: Entweder bist du als Anfänger unterwegs, dann lädt der Tipp schnell und aktive Zonen werden angezeigt, allerdings nicht als aufdringliches Feuerwerk, sondern als dezent umherfliegende Federn/ Staub, oder als Experte: Dann lädt der Tipp eben langsamer und die aktiven Bereiche sind nicht sichtbar. Ein Journal steht dir zur Seite und notiert alles Wichtige. Dort findest Du auch eine Karte, die anzeigt wo noch etwas zu tun ist - kann aber leider nicht transportieren. Auch sonst dient sie eher dazu den Spielfortschritt anzuzeigen, da die Bereiche, die mit einem Fragezeichen versehen sind, noch nicht besucht wurden, und es gibt weder eine Bezeichnung, noch ein Foto der Orte, wo noch etwas auf Erledigung wartet. Gott sei Dank ist der Tipp richtungsweisend, denn sonst würdest du wirklich „im Nebel“ stehen und nicht weiter wissen.

Dass alawar in The Fog keine Transport-Karte eingebaut hat ist umso ärgerlicher, weil wir oft ein und die selbe Strecke zig-Mal hin und her müssen z. B.: Im Schlafzimmer fehlt eine 2te Batterie, danach geht es zum Baumhaus um ein Blatt einzusetzen, wieder zurück zum Schlafzimmer, dort gibt es einen Schlüssel zum Geheimraum, dann mit einem Würfel zurück zum Baumhaus, da erhalten wir dann einen Code fürs Schlafzimmer. Und es sind keine benachbarten Szenen. Dieser Umstand wird dir öfter begegnen!

Was die Grafik angeht, so kann man sich in The Fog nicht beschweren. Alles klar und sehr deutlich, auch in den dunkleren Szenen. Allerdings solltest du wissen, dass die meisten Schauplätze kein schöner Anblick sind: Alles ist kaputt, verdreckt, zugemüllt, rostig und Wände und Böden teilweise blutverschmiert. Da kommt schon Gruselstimmung auf!! Auf Schrecksekunden hat alawar aber verzichtet.

Sehr viele Wimmelbilder wollen in The Fog gelöst werden. Ausnahmslos alle nach Wortsuchliste mit 15 versteckten Dingen. 2 - 4 müssen erst kombiniert werden, so wird z. B. ein Kopf für eine Puppe gesucht oder eine Gießkanne für eine Blume... Die Sachen, die zum kombinieren benötigt werden sind auch auf der Liste aufgeführt. Das Problem dabei: Du klickst beispielsweise die Gießkanne an, weil die ja auf der Liste steht und merkst dann erst, dass es sich um einen Kombinationsgegenstand handelt, weil dieser dann an deinem Mauszeiger „klebt“ und wenn du dann nicht direkt weißt, was du damit anstellen sollst? Das passiert auch nicht immer, daher handelt es sich wohl eher um einen Bug/ Fehler. Da hilft dann oft nur, das Wimmelbild zu verlassen und anschließend wieder einzusteigen und weiterzusuchen. Nach Lösung eines WB wandern 3 Gegenstände ins Inventar.

Das Angebot an Minispielen ist reichhaltig: Allerhand bekanntes, wie Sequenzen wiederholen, Rohre drehen und verbinden, aber auch eine Kugel durch ein Labyrinth leiten, Dreiecke vertauschen und nach Farben sortieren. Dazu gesellen sich einige Zahlen- und Logikpuzzles, die sich teilweise als kniffelig und langwierig entpuppen, wie eine bestimmte Anzahl von Lampen nach vorgegebenen Zahlen aktivieren, wobei die Kästchen mit den Zahlen alle neben- und übereinander liegen. Sollte es dir denn doch zu haarig werden, hast du die Möglichkeit nach einiger Zeit das Puzzle zu überspringen.

Nach ca. 4,5 Stunden findet The Fog ein recht plötzliches und unspektakuläres Ende und man wird endlich daran erinnert, worum es in dem Spiel ging, nämlich um die Suche nach deiner Tochter. Das hat nämlich während des Spiels nicht wirklich eine Rolle gespielt! Viele Fragen bleiben unbeantwortet: Was hatte es denn nun mit dem Nebel auf sich? Was ist genau passiert und warum das ganze Blut? Wir werden es wohl nie erfahren. Wer Interesse am Thema hat und wem die Rahmenhandlung nicht so wichtig ist, sollte sich die Probestunde gönnen, die einen guten Einblick ins Spiel verschafft und dann entscheiden.


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