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The Dark Hills of Cherai
Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Chawoyo Games
Wenn Du The Dark Hills of Cherai auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang
Autor: Sonja R.

Der Besuch bei ihrer Grossmutter wird für die Cousins und Cousinen Arjun, Rahul, Maja und Tara zu einem Abenteuer. Nachdem die Grossmutter die Geschichte über einen Abenteurer namens Wyatt und seinem vermeintlichen Schatz erzählt hat, ist morgens Arjun nicht mehr da. Ihrer Vermutung folgend, er könnte in Wyatts Haus nach diesem Schatz suchen, macht Tara sich auf den Weg, um ihn zu finden.

Dabei bewegt sie sich ohne Zeitlimit zu Fuss durch die Landschaft. Zu Beginn des Spiels ist auch ein Zeitspiel einstellbar, aber die Zeit läuft vorwärts und zeigt dann lediglich an, wie lange du gebraucht hast. Zudem gibt es den leichten Modus und den fortgeschrittenen. Wer auf leicht spielt, bekommt innerhalb des Spiels immer wieder Hinweise, die sich ein fortgeschrittener Spieler selbst erarbeiten muss.

In nahezu jedem neuen Abschnitt, zu dem du auf deinem Weg kommst, gibt es ein Wimmelbild. Die Objekte sind dort nicht immer leicht zu finden und zudem zufällig. Einige gehen ins Inventar, wo sie entweder für sofort oder viel später gebunkert werden.

Der Tipp hilft dabei sehr. Beim Wimmelbild zeigt er den Standort eines Objekts von der Liste an. Ausserhalb der Suchszenen jedoch kannst du Inventargegenstände auf ihn ziehen, woraufhin er dir den Ort zeigt, wo dieser Gegenstand gebraucht wird. Warst du schon da, kannst du direkt wieder hin und wenn nicht, hebst du ihn eben für später auf. Leider braucht der Tipp sehr lange zum Aufladen.

Es gibt ebenfalls sehr knifflige Minispiele. Es sind die gewohnten wie Rohre zusammen setzen, Umstapeln, Schieberätsel, Puzzle, aber auch viele eigenständige, die nicht so bekannt sind. Die meisten fordern die Gehirnzellen zum Arbeiten auf, leichtes ist eher selten. Sie können übersprungen werden, das bedeutet aber auch ein Plus von 5 Minuten Spielzeit im Zeitmodus.

Man kennt es ja bei den heutigen Wimmelbildspielen, dass Inventarobjekte zum Einsatz kommen. Durch die Zeit reisen kennen wir inzwischen, dass man mit unterschiedlichen Charakteren spielt, ebenfalls. Bei The Dark Hills of Cherai sind Inventarobjekte mit mehreren Spielfiguren vermischt und diese 3 spielbaren Charaktere frei wählbar.

Man beginnt mit Tara, die sich zuerst auf die Suche macht. Später wacht Rahun auf, der dann los marschiert und ab da gibt es schon die Wahl zwischen diesen beiden. Als drittes kommt Maya dazu und jedes der Kinder geht seinen eigenen Weg. Letzendlich kommen alle am selben Ziel an, sammeln jedoch unterschiedliche Inventargegenstände ein, die oft nicht sie selbst, sondern jemand anders gebrauchen kann.

Denn irgendwann kommt jeder von den dreien an einen Punkt, wo er nicht weiter kommt. Das kann eine defekte Brücke oder ein Boot ohne Ruder sein. So trifft man sich am Treffpunkt, der auf der Karte oder auf einem Schild unterwegs zu finden ist. Bevor man im Spiel dieses Schild nicht gesehen - sprich angeklickt hat - kennt man diesen Treffpunkt auch nicht. Am Treffpunkt können Inventarobjekte untereinander ausgetauscht werden, so dass jeder das hat, was er benötigt. Natürlich kann man sich aussuchen, mit wem man jetzt als erstes weiter gehen möchte. Die freie Wahl des Charakters und das Tauschen der Inventarobjekte ist ein Spielzug, der mir insgesamt sehr gut gefällt.

Wenn an einem Ort alles erledigt ist, sagt das Spiel das auch und du siehst es auf der Karte. So behält man eigentlich immer ganz gut den Überblick, kann mit einem Charakter solange laufen, bis es nicht mehr weiter geht und dann einen anderen übernehmen. Letztendlich landen ohnehin alle am selben Ort, nämlich dort, wo Arjun ist.

Gelungen sind auch die Hintergrundmusik, -geräusche und Grafik. Sie ist ziemlich gut mit netten Animationen wie die umherschlendernde Katze oder das glitzernde Flusswasser. Die Landschaften, durch die der Spieler wandert, sind herrlich dargestellt worden.

Dummerweise ist es mal wieder zu kurz, denn da Spieler für die Spiele nur noch die Hälfte (und weniger als das) von dem bezahlen, was noch vor einen Jahr üblich war, können auch Entwickler nur noch die Hälfte von dem investieren, was vorher in ein Spiel reingesteckt wurde. Das macht sich dann natürlich gerade bei kleinen Entwicklerteams bemerkbar, die qualitativ hochwertige Spiele liefern, aber dafür an der Spiellänger sparen. Als kleine Info zwischendurch: Ein Wimmelbildspiel mit Inventarobjekten, guten Grafiken, Animationen und einer Spieldauer von 4 Stunden kostet etwa 250.000 Euro in der Herstellung.

Bemerkenswert bei The Dark Hills of Cherai ist übrigens auch, dass es sich ausnahmsweise mal nicht um russische Entwickler handelt, die das Spiel nach westlichen Ansprüchen erstellen. Nein, hier waren Inder am Werk, die die Handlung auch im eigenen Land lassen, was sehr erfrischend ist. Das Spiel ist ihnen rundherum gelungen!

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