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Das Biest von Lycan Isle


tassentassen
Herausgeber: Gogii Games
Entwickler: Silverback Games

Download (Sammler): Deutschland-Spielt
Download (Normal): BigFish Games.com
Download (Sammler): BigFish Games.de

Wenn Du Das Biest von Lycan Isle auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Claudia K.
Datum: 26.12.2012
Deutsch (Sammler): 21.03.2013


Der Brief einer Freundin ruft dich auf eine abgelegene Insel. Doch als du dort ankommst, ist Tara verschwunden und eine seltsame alte Frau scheint deine einzige Hoffnung zu sein, sie zu finden. Entführt wurde sie von einem Wolfsmann, dessen Ziel es ist, ein mysteriöses Ritual an Tara zu vollziehen. Deine Aufgabe ist es, überraschung, überraschung, Tara zu retten und den Wolf zu besiegen.

Es sind zwei Modi, die du während des ganzen Spieles zur Auswahl hast. Einen großen Unterschied macht es nicht, welchen du wählst, denn das Hauptziel von Das Biest von Lycan Isle ist erreicht, wenn du das Spiel gekauft hast. Das füllt die Brieftasche und gut ist. Der Rest ist offensichtlich für Gogii Games und Silverback als Entwickler nicht so weiter wichtig. Anschließend nimmt man dich ans Händchen und zerrt dich jeweils dahin, wo du hin sollst.

Besonders "neckisch" sind die Inventarobjekte. Während du in jedem Spiel zumindest selbst darüber nachdenken darfst, ob und wo diese einzusetzen sind, hier flackern sie bläulich, sobald du am Einsatzort bist. Warum auch nicht, ein Spieler ist ja grundsätzlich zu dumm, selbst zu sehen, dass eine kopflose Statue eventuell den im Inventar befindlichen Statuenkopf benötigt. Wimmelbilder im eigentlichen Sinne gibt es nicht, ab und an musst du in einer Szene bestimmte Gegenstände suchen - diese sind bildlich mit einem roten Schein angezeigt und werden sofort dort wieder benutzt, wo du sie auch gefunden hast.

Andere Dinge findest du in den Szenen, zumindest in einigen. Schon nach kurzer Zeit wird nämlich klar, dass es viele, viele Wege zu laufen gibt und dass häufig Szenen nur deshalb angelegt wurden, damit das Spiel dir zumindest länger vorkommt, als es ist. Ein Höhepunkt der besonderen Art ist da die Sammleredition: Bevor du überhaupt erfährst, was du wirklich zu tun hast, hast du 22 Klicks hinter dich gebracht. Nur um anschließend jede der vielen Szenen noch einmal ablaufen zum müssen (es sei denn du siehst in der Lösung nach, wo du acht Gegenstände finden musst - der Rest der ca. 45 Minuten besteht dann auch in der Hauptsache aus Laufarbeit)). Aber auch das Normalspiel reicht aus, um auch den fittesten Langstreckenläufer zu ermüden. Und das bei einer Gesamtspielzeit von etwa 2,5 bis 3 Stunden.

Einen Teil dieser Zeit verbringst du dann auch mit Geduldpuzzles. Diese haben keine Neustart-Funktion, so dass sie mit einem falschen Klick auch noch länger dauern, als es überhaupt schon vorgesehen ist. Ansonsten sind die Puzzles weder original, noch originell und grafisch auch nicht besser als der Rest des Spieles. Dunkel, zum Teil schlecht erkennbare Gegenstände und ziemlich nichtssagend, das zeichnet die meisten Bilder aus. Es gibt einige Ausnahmen, aber nicht genug, um den Gesamteindruck zu verbessern. Jeder zweite Klick wird von der Stimme der Protagonistin begleitet, die dir erklärt warum du was tun musst. Dies ist im Expertenmodus nicht ganz so stark ausgeprägt, aber auch vorhanden.

Wäre es keine Sammleredition, dieses Spiel hätte nicht mehr als eine Kurznachlese verdient. So ist eine Nachlese wichtig, um auf die Geldverschwendung hinzuweisen, die vor allem die teure Sammleredition wäre. Wer auf die Normalversion wartet, hat ein mäßiges Spiel, das ihn, egal in welchem Modus, an die Hand nimmt. Kann man spielen. Muss man aber nicht.


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