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The Agency of Anomalies: Unglück im Waisenhaus


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Orneon


Download (Normal): BigFish Games.de
Download (Sammler): BigFish Games.de

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Autor: Claudia K.
Datum: 10.02.2012
Deutsch (Normal): 23.05.2012


Ein Geist erscheint auf deiner Zeitung. Nach der Explosion in einem Waisenhaus sind Kinder und Pfleger in einer Art Zwischenwelt eingeschlossen und brauchen deine Hilfe. Kurz nach der Ankunft erklärt dir die Leiterin, was es Besonderes mit diesen Kindern auf sich hat. Jedes von ihnen, einschließlich sie selbst, hat eine paranormale Fähigkeit. Aber alle sind schwach, brauchen bestimmte Gegenstände, damit sie dir ihre Fähigkeit überlassen können. Der Wohltäter des Waisenhauses ist verschwunden. Und auch was die Ursache der Explosion war, weiß niemand.

Nach The Agency of Anomalies: Das Lazarett des Todes nun also ein Waisenhaus. Du hast die Auswahl zwischen zwei Modi, mit den üblichen Unterschieden bezüglich Glitzern und Aufladezeiten. Auf die übliche Art wanderst du umher, suchst nach Gegenständen, löst Räsel und Puzzle. Nach und nach tauchen die Bewohner auf - bevor sie dir ihre Fähigkeit geben (Gegenstände reparieren, real machen, anheben etc.) wirst du erst das suchen müssen, woran sie im Leben am meisten gehangen haben: Bücher, Tiere, Spielzeugautos, Musikinstrumente oder ein bestimmtes Bild. Während des gesamten Spieles kommst du der Geschichte an sich nicht näher. Du wirst Auskunft über die Kinder und ihre Herkunft erhalten, das schon. Aber einer Geschichte folgst du nicht wirklich. Was sich dann auch am Ende bemerkbar machen wird.

The Agency of Anomalies: Unglück im Waisenhaus hat viele Wimmelbilder. Im Gegensatz zum ersten Spiel, bei dem viele der interaktiven Objekte noch wirklich Aktionen beinhaltet haben, beschränken diese sich hier auf Türen oder Boxen öffnen. Sämtliche Gegenstände, die zunächst auf deiner Liste stehen, sind sinnlos, erst wenn du sie alle gefunden hast, wird dir das letzte Objekt genannt. Und das geht dann in dein Inventar. Einige davon wirst du mehrmals gebrauchen, allerdings war man einfallslos genug, dafür zu sorgen, dass du, verschwindet es dann aus dem Inventar, kurze Zeit später das Gleiche noch mal brauchst. Einige Male wirst du Gegenstände, die du in einer Wimmelbildszene gesucht hast, an anderer Stelle zurücklegen müssen. Ab der Mitte des Spieles hat man sich das dann aber gespart und es folgen einfach sehr oft zwei oder drei Wimmelbilder hintereinander.

Die erhaltenen Fähigkeiten wirst du alle ein oder zweimal benutzen um eines der Rätsel zu lösen. Puzzle gibt es insgesamt 8, alle auf Logik und/oder Geduld aufgebaut. Alle Puzzle können in der Sammleredition über die Extras beliebig oft gespielt werden. Die Sammler gibt ca. 45 Spielzeit zu den 3,5 - 4 Stunden des Hauptspieles und ist von der Geschichte her nicht nachvollziehbar. Der beigefügte Strategy Guide ist gut gemacht. Zusätzlich kannst du insgesamt 33 Postkarten für eine Auszeichnung suchen.

Grafisch ist es gut, aber auch die Grafiken schaffen keine Atmosphäre. Wie schon im ersten Spiel ist zwar ein roter Faden da. Aber du arbeitest von Kind zu Kind, von Fähigkeit zu Fähigkeit und nur ein paar Maschinenteile geben ein Zeichen, dass dein eigentliches Ziel ein ganz anderes ist. Der Tipp ist ausserhalb der Wimmelbildszenen eher launisch. Mal zeigt er dir etwas an, mal nicht. Du kannst durch das Gebäude laufen und überall gesagt bekommen: Hier gibt es nichts zu tun oder ich komme später wieder. Auch wenn du Dinge übersehen hast oder Rätsel lösen, Puzzle machen kannst. Manchmal aber zeigt er tatsächlich, was übersehen wurde oder erledigt werden kann.

The Agency of Anomalies: Unglück im Waisenhaus - nein, es ist im zweiten Spiel wahrlich nicht besser geworden. Einzig die verschiedenen Auszeichnungen (Ohne Hinweis spielen, nicht überspringen, Fähigkeiten erhalten etc.) werden in der Sammleredition jetzt angezeigt. Entweder gibt es sie in der Normalversion nicht oder es fehlt dann auch hier die Anzeige. Man wird es sehen.

Wer gerne wimmelt, der wird sicherlich Freude an dem Spiel haben. Die 8 Puzzle und die ständige hin- und her Lauferei sind nicht genug für die Fans von Puzzle-Abenteuer. Die Geschichte animiert nicht, es ist einfach erneut ein Spiel, dass hinter den Möglichkeiten zurück geblieben ist. Das Ende kommt und ist nur halb verständlich. Das Spiel enttäuscht nicht komplett, überzeugt aber auch nicht.

 


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