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Tamara the 13th


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Herausgeber: BigFish Games.com
Entwickler: Playfirst

Wenn Du Tamara the 13th auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Claudia K.
Datum: 12.04.2011

Kurz nachdem ihre Mutter unter seltsamen Umständen entführt wurde, erfährt Tamara, dass sie die 13te einer langen Reihe von Hexen ist. Gemeinsam mit dem jungen Mann, der zuerst eine Katze ist, macht sie sich auf den Weg und muss den verschiedensten Göttern Hilfe leisten um deiner Mutter und dem Geheimnis deiner Ahnen näher zu kommen.

Und dies tust du über 7 Kapitel. Wie lange du dazu brauchst kommt allerdings auf deine Frustrationsgrenze an. Die eigentliche Spielzeit wird vermutlich nicht mehr als zwei Stunden betragen. Damit allerdings kommst du nicht aus.

Gesucht wird nach Teilen oder Objekten, die als Umriss angezeigt werden. Sie können an allen dir gerade zugänglichen Orten liegen. Oft wirst du auch erst einen Ort verlassen müssen um dann wieder zu kommen. Erst dann werden die Teile "angezeigt". Auf die Anführungszeichen komme ich gleich noch zu sprechen. Die entsprechenden Gegenstände werden dann eingesetzt, was dich zu neuen Aufgaben bringt, bis du eine magische Kraft erhältst und durch ein Portal gehen kannst.

Um durch das Portal zu gehen und jeweils zu Beginn eines jeden Level wirst du diese magischen Kräfte aufwerten müssen. Dies geschieht durch ein Minispiel. Die Basis ist "Rohre zusammensetzen". Mit jeder magischen Kraft wird dies aufwendiger. Wer diese Art Minigames mag, dem wird der ansteigende Schwierigkeitsgrad sicherlich gefallen, allerdings sollte man auch nicht erwarten, dass es richtig anspruchsvoll wird.

Kommen wir zu den Anführungszeichen bei "angezeigt". Das ist einfach erklärt. Die Grafiken sind derartig schlecht, dass du für mindestens 60% aller zu findenden Teile oder Objekte den Hinweis benötigen wirst. Und selbst dann wirst du dir oft genug noch eine Klickstrafe holen, weil du sinnlos rumklickst und immer noch nicht siehst, was da "angezeigt" sein soll. Wobei das nicht ganz fair ist: Die Grafiken selber sind zwar nichts besonderes, aber auch nicht so übel. Wer aber die Gegenstände mehr oder weniger durchsichtig macht oder so anpasst, dass ein menschliches Auge die Unterschiede zwischen Hintergrund und Objekt nicht erkennen kann, der darf sich nicht wundern, wenn Grafiken grundsätzlich als schlecht bezeichnet werden.

Der Tipp braucht etwa eine Minute zum aufladen - der eigentliche Zeitaufwand bei diesem Spiel kommt ausschließlich aus dem Warten auf den Tipp. Die Aufgaben sind leicht, nachvollziehbar, zwar nicht logisch aber innerhalb der Level ist alles überschaubar genug, um nicht zuviele Fragezeichen im Kopf zu haben.

Weiterhin grauenhaft sind die dummen Bemerkungen, die Tatjana und ihr Begleiter in einer Tour machen. Während die eigentlichen Dialoge mit den Göttern zum Beispiel Sinn manchen, sind die dummen Bemerkungen wirklich ohne jegliches Niveau. Die Geräusche beim rumklicken sind absolut enervierend, die Musik ist zwar nicht unangenehm, aber man kommt bei Tamara the 13th sehr schnell an eine Frustrationsgrenze, die einen selbst Mozart als ein jämmerliches Gejaule empfinden lässt.

Playfirst hat sich angeblich mit BigFish Games zusammen getan, damit sie ausschließlich das tun können, worin sie (Playfirst) am Besten sind: Spiele entwickeln. Wenn Tamara the 13th in diesem Zusammenhang zu dem Besten zählt, was Playfirst kann, dann wäre es besser, ganz aufzuhören. Denn ein Spieler kann für sein Geld ein Spiel erwarten. Nicht eine dauernde Frustration und tränende Augen.



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