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Tales of Terror: Morgenröte


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Deep Shadows

Download: BigFish Games.de

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Autor: Elke M.
Datum: 14.06.2013

Unser Bruder Jason wird vor unseren Augen von einer dunklen Kapuzengestalt entführt, im Spiel nennen wir ihn respektlos Kultspinner!! Wir werden niedergeschlagen und sind einige Zeit bewusstlos. Als wir aufwachen, finden wir lediglich ein Foto, auf dem das Domizil eines Alex Raniel abgebildet ist, der sich mit Jason dort treffen wollte. Da dies unser einziger Anhaltspunkt ist, machen wir uns sofort auf den Weg dorthin. Am Tor eines alten Anwesens schrotten wir zuerst unser Auto, finden aber dadurch ZUFäLLIG das Handy unseres Bruders, das sich nach einer kurzen Videobotschaft selbst zerstört!

Auf der Suche nach Alex Raniels Haus treffen wir auf einen seltsamen Kauz, der uns um einen Gefallen bittet, nur um uns nach erledigter Arbeit mitzuteilen, daß Alex um die Ecke wohnt und der Hüter eins geheimnisvollen Hirtenstabes ist.
Als wir endlich am gesuchten Ort eintreffen, finden wir dort nur noch einen verwundeten Wächter vor, den wir versorgen, und dadurch erfahren, daß man über die Spiegel im Anwesen eine andere Welt betreten kann. Schnell merken wir, daß Jason dorthin entführt worden ist.

Mittels kurzer Videoeinspieler mit Schauspielern wird die Anfangssequenz in Tales of Terror: Morgenroete untermalt und das Spiel nimmt rasch Fahrt auf. Daß die Stimmung gewollt nicht ganz so düster ist, merken wir daran, daß trotz Dunkelheit die Farben relativ bunt erscheinen und unsere Kommentare einen flapsigen Touch beinhalten. Je nach Modiwahl (Normal, Schwierig oder Profi nicht mehr änderbar)haben wir die Möglichkeit, aktive Bereiche durch ein Glitzern anzeigen zu lassen oder aber ganz auf Tipps und überspringen-Funktionen zu verzichten.

Unser Inventar füllt sich zügig, und die meisten Gegenstände benutzen wir auch sofort wieder. Ein Tagebuch notiert zuverlässig alles mit, eine Karte steht uns nicht zur Verfügung, allerdings sind die Wege kurz, außerhalb der Gebäude müssen wir nur selten nochmal zu einer vorangegangenen Szene wechseln. Während der ersten Spielhälfte haben alle Wimmelbilder 1 3 einfache Interaktionen, in der zweiten Spielhälfte gibt es leider nur noch reine Wortsuchlisten. Ausnahme ist die Spiegelwelt, in der wir dreimal auf eine Variante der Wimmelbilder stoßen, hier müssen wir Objekte ins vorhandene Bild einsetzen.

Jede Menge Rätsel (ich habe 18 gezählt) lockern grundsätzlich das Spielgeschehen auf, bestehen aber zu großen Teilen aus sehr leichten und altbekannten Verschiebe- und Tausch-Rätseln die im Handumdrehen zu lösen sind. In der Spiegelwelt hat man es sich und uns leider sehr leicht gemacht. Wir merken schnell, daß es die gleichen Szenarien nur eben spiegelverkehrt sind, selbst die Rätsel hat man teilweise 1:1 übernommen, natürlich auch spiegelverkehrt. Stapeln wir eben alle Schädel, die wir kurz vorher noch von links nach rechts verschoben haben, von rechts nach links zurück!!!!

Bei Tales of Terror: Morgenröte ist der Name nicht Programm. Erlebt man in der ersten Spielhälfte der insgesamt knapp 3 Stunden Spielzeit noch etwas Action, ist im zweiten Teil die Luft raus. Das Ende ist kurz und knapp, aber zumindest abgeschlossen und zum Glück eine Fortsetzung nicht in Sicht. Für Mitmenschen, die sich an dieser Art Spielen einmal ausprobieren möchten, kann es sicherlich ein guter Einstieg sein, für geübte Wimmelbildspieler ist es vermutlich eines unter vielen.

Zusatzinfo zu den Wimmelbildern:
Mit Interaktionen: 7
Ohne Interaktionen: 6
Variante Objekte einfügen: 3


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