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Tales of Terror: Das Spukhaus


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Deep Shadows

Download (Normal): BigFish Games.de
Download (Sammler): BigFish Games.de

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Autor: Maja K.
Datum: 22.05.2014
Deutsch (Normal): 16.09.2014

Besser als Teil 1 - kommt aber trotzdem nicht über Mittelmaß hinaus
~~~~~~~~~

Seit dem College hast du (als Sophia) deine Schwester Hope nicht mehr gesehen und bist hocherfreut, als sie ihren Besuch ankündigt. Da kommt ein Flyer gerade recht, der einen Bus-Ausflug zu einem Geister-Haus anbietet - Deine Schwester ist ein großer Fan von Paranormalem und hat sich vor Freude auf diesen Ausflug extra noch eine Video-Kamera zugelegt. Ihr seid zwar verwundert, dass die Ausflugs-Gruppe ziemlich klein ist, aber der Tour-Guide scheint trotzdem enthusiastisch. - Kaum im Geister-Haus angekommen, erscheint ein Kapuzen-Mann, der Hope entführt.

Gut, die Geschichte und deren weiterer Verlauf ist so oder ähnlich schon 1000-fach erzählt worden! Fehlende Kreativität kann man Deep Shadow bei der Gestaltung der einzelnen Szenen aber nicht vorwerfen. Du wirst sehr detailliert generierte Schauplätze antreffen und selbst die dunkleren Szenen sind gut ausgeleuchtet. Die hineingeschnittenen realen Schauspieler sind allerdings Geschmacksache. Auf diese hat Deep Shadow schon im ersten Teil, Tales of Terror: Morgenröte zurückgegriffen - den man übrigens nicht zum Verständnis dieses Teils kennen muss.

Schön ist es, wenn man feststellt, dass aus den Versäumnissen des Vorgängers gelernt wurde: So hast du in Tales of Terror: Das Spukhaus 3 übersichtliche Karten (pro Haus-Etage eine), die dir zuverlässig aktive Bereiche anzeigen und dich per Mausklick auch direkt dorthin bringen. Darüber hinaus kannst du deinen gewählten Schwierigkeitsgrad jederzeit über die Optionen ändern. Und als dritte Weiterentwicklung hat Deep Shadow die Extras der Sammler-Edition etwas aufgehübscht. So hat man diesmal neben den Standards, wie Musik, Hintergrundbilder und Konzept-Kunst, in jeder Szene 1 von 46 Herzen in unterschiedlichen Varianten versteckt und nur wenn du alle gefunden hast, wird noch ein zusätzlicher Bonus freigeschaltet. Und du kannst dir 15 Auszeichnungen erarbeiten (du erhältst sie nicht zwangsläufig durch den Spielverlauf).

Um nochmal auf die Schwierigkeitsgrade zurück zu kommen: Derer gibt es drei. Du kannst wählen ob aktive Bereiche viel, wenig oder gar nicht glitzern. Und ob der Tipp/ die überspringen-Funktion schnell, langsam oder gar nicht laden. Falls du einen Modus mit Tipp ausgesucht hast, zeigt dieser dir die einzuschlagende Richtung. Neben dem Tipp, steht dir ein ausführliches Journal zur Verfügung, das die Geschichte plus wichtige Hinweise notiert.  Das Inventar ist dankenswerter Weise selten überfüllt und du weißt auch meistens, wo die gesammelten Gegenstände hingehören. Der Einsatz der  Dinge ist oft gewöhnungsbedürftig: Soll etwas kombiniert werden, musst du die einzusetzende Sache erst einmal im Bild ablegen, wieder aufnehmen und dann anbringen.

Es werden reichlich Wimmelbilder in Tales of Terror: House on the Hill gelöst: Die meisten sind Wortsuchlisten mit ein paar Kombinationen hier und da. Dazu gibt es noch „Paare von ähnlichen Dingen finden“ und leider nur eines von der Art, dass die gesuchten Sachen beiseite geschoben werden um jeweils ein Teil von einem finalen Gegenstand zu finden. Alle Wimmelbilder werden innerhalb kürzester Zeit ein 2tes Mal gespielt. Im Bonus-Kapitel der Sammler-Edition wird das ein oder andere WB aus dem Hauptspiel sogar ein drittes Mal aufgesucht!

Die Minispiele in Tales of Terror: Das Spukhaus hat Deep Shadow leider nicht neu erfunden: Alle sind altbekannte und eher einfach zu lösende Spielchen. Es werden z.B. zusammengehörende Teile gesucht, Hieroglyphen übersetzt, Kabel verbunden und dazu noch rotiert, vertauscht und geschoben. Eine andere Version von „Unterschiede finden“ gesellt sich dann doch noch dazu: Die Unterschiede sind in 2 Haushälften versteckt, wobei das Haus nach jedem Fund wächst.

Etwas länger als der Vorgänger ist Tales of Terror: House on the Hill: Bis du das mehr oder weniger zufriedenstellende Ende erreichst, vergehen ca. 4 Stunden. Es sind allerdings noch einige Gestalten verschollen. Diese werden dann noch im sehr kurzen, ca. 3/4 Stunde dauernden Bonus-Kapitel der Sammler-Edition gesucht. Es wäre sogar noch kürzer, hätte Deep Shadow nicht noch ein auf den ersten Blick schwierig aussehendes Rotationspuzzle eingebaut, das sich aber nur als recht zeitaufwändig entpuppt. Dieses Minispiel wird auch noch 3-Mal hintereinander mit anderen Farben gespielt!

Abschließend kann man sagen, dass Deep Shadow sich schon die eine oder andere Kritik am Vorgänger zu Herzen genommen hat und Tales of Terror: Das Spukhaus entsprechend „aufgerüstet“ hat. Dennoch verspricht der Name mehr, als das Spiel halten kann: Es ist weder gruselig noch spannend. Es bereitet dir weder schlaflose Nächte noch Kopfzerbrechen. Es ist ein weiteres, unter hunderten von mittelmäßigen 3 Tassen-Spielen.

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