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Lösung
Tales from the Dragon Mountain: the strix
tassen
Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Cateia Games

Download: Deutschland-Spielt
Download: Bigfish Games.de

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Autor: Claudia K.
Datum: 03.08.2011


Mina Lockhart wird von Alpträumen gequält, die sich alle um die alte Villa ihrer verstorbenen Großmutter drehen. Entschlossen, dem auf den Grund zu gehen, begibt sich sich zum Haus und stellt dort fest, dass sich die Großmutter offensichtlich vor etwas mit dem Name "Strix" fürchtete. Und wer ist der geheimnisvolle Freund der Großmutter, Malik? Mina macht sich auf die Suche.

Tales from the Dragon Mountain: the strix präsentiert sich als Wimmelbild-Abenteuer, wobei der Abenteuerteil überwiegt, ohne wirklich "abenteuerlich" zu sein. Puzzle gibt es, allerdings sind die entweder sehr einfach, kaum zu erkennen, Lösungen sind unlogisch und man hat immer wieder das Gefühl, dass man sinnlos herumklickt und das Spiel dann keinen Bock mehr hat und es als "gelöst" wertet.

Es gibt 3 Modi, die sich in Aufladegeschwindigkeit, Glitzern und zusätzliche Texthinweise unterscheiden. Der Tipp ist fast ausschließlich in Wimmelbilder zu nutzen oder aber wenn du in einer Szene etwas übersehen hast. Ansonsten reagiert er überhaupt nicht, wenn es augenblicklich nichts zu tun gibt, gibt Tipps, die nicht helfen (wenn ich nach einem Schlüssel suche um die Schublade zu öffnen, ist der Satz: 'Öffne die Schublade mit dem Schlüssel' nicht sonderlich hilfreich) oder zeigt dir völlig nutzlose Stellen, die du schon längst angeklickt, erledigt oder für die du noch nicht die richtigen Inventarobjekte hast. Letztere ist nicht immer eindeutig zu identifizieren - zwar siehst du klar und deutlich, dass du einen Ring hast, aber dort wo der Ring eingesetzt werden muss, da sieht nichts danach aus, als könne er dort hin gehören. Es wird nicht das einzige Mal so sein, dass du Fragezeichen in den Augen hast.

Ein wenig seltsam muten die Grafiken an. Schwer zu beschreiben sind sie, an manchen Stellen relativ klar, dann wieder wie verwaschen und verschwommen. Vielleicht soll es ein neuer Kunstil sein, ich jedenfalls habe mich damit schwer getan. Wie überhaupt mit dem ganzen Spiel. So verlieren die Entwickler ab und an die Perspektive - gehst du nach vorn in einen Raum, musst du zurück gehen um den Raum zu verlassen; so sollte es sein. Ist es auch in diesem Spiel, nur eben nicht immer. Auch mit rechts und links nimmt man es nicht so genau - rechts geht es rein, rechts auch wieder aus. Auch hier: Nicht immer, aber doch spürbar immer wieder.

Der Pfeil, der dir die freie Bewegung ermöglicht ist, ebenfalls oft etwas eigenwillig. Einerseits klickst du ihn manchmal an und er verschwindet, aber du bleibst wo du bist. Erst 20 Zentimeter rechts oder links gelingt es dir, den Ort zu wechseln. Dadurch hat er aber auch einen viel zu großen Radius und so wirst du manche Orte immer genau dann verlassen, wenn du es gar nicht willst.

Die Geschichte dümpelt vor sich, ist nicht besonders spannend, die Übersetzung ist weder gut noch schlecht, hält sich nahe am englischen Original, was qualitativ eben auch nicht gerade hochwertig war. Malik ist eher unfreundlich, Mina ist auch nicht gerade ein Sonnenschein und so kann man sich nicht mal mit den Charakteren so richtig anfreunden. Mein Liebling war noch der Baum in Kapitel 2.

Tales from the Dragon Mountain: the strix ist ein Spiel für Geduldige, denn nichts erscheint wirklich logisch, wenig scheint sinnvoll. Du wirst den Tipp benutzen ohne Hilfe zu bekommen, Puzzle lösen ohne dass du weißt warum oder wegen mangelnder Erklärung nicht so recht verstehen, was man eigentlich von dir will. Die Grafiken sind nicht direkt schlecht, aber von gut sehr weit entfernt.

Und irgendwie kommt man an den Punkt, dass man für die kurze Spielzeit von vielleicht 3-3,5 Stunden fast dankbar ist. So recht weiß man nicht, was man eigentlich getan hat, das Ende könnte als "Drohung" zur Fortsetzung verstanden werden und das macht so gar nicht froh und erwartungsvoll. Der Probedownload ist unbedingt empfehlenswert. Wenn auch die Orte sich ändern, die Aufgaben sich ändern, besser wird es nicht, als das was du in der ersten Stunde erleben wirst.


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