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Tales from the Dragon Mountain 2: The Lair


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Herausgeber: Gamehous
Entwickler: Cateia Games

Download: Deutschland-Spielt
Download: BigFish Games.de

Wenn Du Tales from the Dragon Mountain 2: The Lair auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Claudia K.
Datum: 15.09.2014

Ein gelungenes Spiel für Freunde von Puzzle-Abenteuer
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Es ist schon ein paar Jahre her, dass Mia den bösen Lord Strix besiegt hat, doch nun lässt eine Nachricht ihres alten Freundes Umberto übles vermuten. Seine Visionen zeigen, dass der Lord zurück ist und seine Armee erstarkt. Unverzüglich machen sich Mia und ihr Koboldkumpane Malik auf den Weg zu Umberto, doch sie finden sein Haus leer. Seine zurückgelassene Nachricht erklärt Mina, dass sie durch Portale an andere Orte reisen kann, doch diese müssen mit einem Steinsymbol aktiviert werden.

Im weiteren Verlauf wirst du also an die unterschiedlichsten Orte reisen und dort nach von Umberto hinterlassenen Steinsymbolen suchen. Dass all seine Freunde, denen er diese Steine anvertraut hat, sich der Wichtigkeit nicht wirklich bewußt sind, gleichgültig was sie sagen, sieht man schnell. Denn gäben sie die Steine einfach raus, stünde Mia ruckzuck vor einer Konfrontation mit Lord Strix. Doch so wird sie erst einmal Blumen pflanzen, Windmühlen reparieren und einiges mehr. Erst dann erhält sie die wichtigen Steine. Sei's drum, Cateia Games ist nicht gerade bekannt für großartige Geschichten und so kann man die zahlreichen Dialoge auch recht schnell durchklicken, viel Informationen geben sie eh nicht.

Die Entscheidung bezüglich des Spielmodis fällt der Spieler nach seinen Vorlieben von Glitzer (der aber auch im Normalmodus nicht zu ausgeprägt ist) und den Aufladezeiten von Tipp und überspringfunktion der zahlreichen Puzzles. Doch es sei vorab gesagt: Tales from the Dragon Mountain 2: The Lair enthält keine klassischen Wimmelbildszenen. Es ist vielmehr darauf aufgebaut, dass der Spieler Inventargegenstände in den jeweiligen Umgebungen findet und dies sehr oft auch durch Puzzles. Im Vergleich mit anderen Spielen finden sich mit 26 Puzzles aus verschiedenen Kategorien und Schwierigkeitsgraden von leicht bis kniffelig sehr viel mehr, als man das aus den meisten Spielen kennt. Dazu kommen natürlich Rätsel wie: wie öffne ich die Türe, wie komme ich an Kaktusfeigen, Brot usw.

Einiges, was repariert werden muss, wird nicht per Hand getan, sondern alles Nötige wird vom Inventar aus in einen Container gelegt. Der erledigt nach vollständiger Befüllung dann den Rest. Aber nicht nur aufgrund der Container sondern auch, weil so vorgesehen: Das Inventar ist oft sehr voll. Natürlich könnte man Dinge liegen lassen, von denen man noch nicht weiß, wann man sie braucht. Doch da es keine Karte mit Hops-Funktion gibt und die Wege eh schon nicht immer die Kürzesten, empfiehlt sich: "Nimm mit, was du kriegen kannst, brauchen tust du es doch". Schön im übrigen, dass einige Dinge mehrfach gebraucht werden und wenn man sie dann nicht mehr hat, auch nicht benötigt (Streichhölzer werden 2x gefunden und beide Male mehrfach genutzt). Der Spielverlauf ist relativ gradlinig, es gibt selten Momente, wo man nicht weiß, wohin man muss (auch wenn man schon mal Orientierungsprobleme haben kann) und warum.

Die Grafiken sind Geschmacksache. Gezeichnet wirken sie manchmal etwas verwaschen, das aber liegt am Stil, nicht am "Nicht-Können". Nicht wirklich nachvollziehbar ist, warum einige Puzzles eine Neustartfunktion haben, andere eine "Zurück"-Schaltfläche. Bei Letzterer verlässt man das Minispiel. Kommt man zurück, ist es wieder in der originalen Position. Und noch andere Puzzles haben weder Neustart- noch Zurück-Schaltfläche, verlässt man das Puzzle aber, wird man trotzdem beim erneuten aktivieren die Ausgangssituation vorfinden. Verwirrend und wie gesagt: Unverständlich.

Es gibt 12 verschiedene Auszeichnungen, eine ist dafür, dass man 20 Steindrachen findet. Andere drehen sich um den gespielten Modus, um das Nicht-überspringen von Minispielen oder das Nichtnutzen von Hinweisen. Das Buch wird nicht nur wichtige Informationen aufzeichnen, sondern zeigt auch in einer Art Statstik an, wie viel Zeit der Spieler bisher benötigt hat, wie viel Hinweise genutzt wurden und einiges mehr. Die Füße-Schaltfläche im Spiel zeigt, wenn sie aktiviert wird, in jeder Szene alle möglichen Laufrichtungen anzeigen. Und zwar so lange, bis diese Funktion wieder abgeschaltet ist.

Das Ende kommt nach einer sehr befriedigenden Spielzeit eher überraschend, ist nicht sonderlich gut gemacht und unspektakulär. Außerdem weißt es deutlich auf einen dritten Teil hin.

Mit Tales from the Dragon Mountain 2: The Lair ist Cateia Games ein sehr guter Nachfolger gelungen. Während der erste Teil noch unter schlechten Grafiken, miesen Puzzles, langweiligen Spielverlauf und technischen Unzulänglichkeiten glänzte, hat man dem Spieler hier ein homogenes Gesamtpaket überlassen, ohne die Minuspunkte des Vorgängers.

Hier sind vor allem die Puzzle-Abenteuer-Fans gefragt. Tales from the Dragon Mountain 2: The Lair spielt nicht in der obersten Liga, ist aber eine Standardversion und mit 3,5 Sternen besser und länger als so manche Sammler-Edition, die uns zugemutet wird. Die Probestunde gibt einen guten Einblick; wer es bis dahin mag, der wird den Kauf nicht bereuen.


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