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Tahiti Hidden Pearls
Nachlese
Herausgeber:SpinTopGames
Entwickler:Next Gamez

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Autor: Sonja R.

Finde heraus, welche Geheimnisse hinter der den versteckten Perlen von Tahiti verborgen sind. Suche und finde versteckte Objekte und löse Puzzle um Schritt für Schritt der Legende der Perlen näher zu kommen. Es erwarten Dich 3 Missionen mit insgesamt 44 Orten und einzigartige Mini-Spiele. Du brauchst scharfe Augen, um die verborgenen Perlen zu findn, aber nur ein scharfer Verstand wird Dir helfen, die Legende hinter den Tahiti Perlen zu enträtseln.

Einzigartige Minispiele? Was der Werbetext hier verspricht, wird nicht im mindesten eingehalten. Die Minispiele bestehen aus zwei Arten von Puzzles, Memory, Unterschiedsuchbildern, bestimmte Ausschnitte auf dem Bild wieder finden und Masken verschieben. Das einzige wirklich etwas anspruchsvolle Minispiel sind dabei die Masken. Es handelt sich dabei um ein Schieberätsel, bei dem blaue und rote Masken auf Felder verschoben werden müssen, die blaue und rote Kreuze aufweisen. Hier ist ein bisschen Logik gefragt, ebenso wie bei dem einen Bildpuzzle. Aber das war es auch schon, der Rest ist relativ einfach gestrickt. Vorteilhaft ist auf jeden Fall, dass die Minispiele sehr unregelmäßig im Spiel verteilt sind. Aber so furchtbar viel davon hat Tahiti Hidden Pearls auch nicht, sondern natürlich hauptsächlich Wimmelbilder.

Wahrscheinlich hatte der verantwortliche Designer seine Brille verlegt und dachte sich, dann wäre es normal, dass er die Suchszenen verschwommen sieht. Aber er ist nicht der Einzige. Die Grafik der Wimmelbilder ist tatsächlich zwar äußerst farbenfroh und mit kleinen Animationen aufgepeppt, aber dennoch verschwommen und dadurch etwas undeutlich. Während viele Objekte dem Spieler direkt ins Gesicht springen, ist es andererseits oft auch ein absolutes Glücksspiel, diverse Objekte ohne Tipp finden zu können. Das liegt an der Unart, Gegenstände fast zur Gänze vor das zu suchende Objekt zu platzieren, wodurch man dann nur einen kleinen Teil sieht. Ein Messer z.B., bei dem nur die Spitze der Klinge hinter der Wand hervor sieht, ist gar nicht als Messer erkennbar - geschweige denn auffindbar (Ich hatte diese Messerspitze zwar gesehen, aber für mich war es ein halbes Surfbrett). Ferner hat man einige Objekte derartig an den Hintergrund angepasst, dass sie mit bloßem Augen fast nicht zu sehen sind. Oder sie sind so weit am Rand, dass man auch nur einen kleinen Bruchteil sieht. Auch braucht man sich keiner Hoffnung hinzugeben, dass der erste Klick auf ein gesuchtes Objekt genommen wird. Suchst du einen Vogel und es sind derer vier im Bild, kann es durchaus sein, dass du die ersten 3 vergeblich anklickst und dann auch noch ein Erdbeben und das Einbüßen deines Mauszeigers für wenige Sekunden in Kauf nehmen musst wegen falschem Klicken. Erst der 4. Vogel ist dann der Richtige. Völlig frustrierend war aber das Verstecken der Gegenstände in einem Schrank - ohne den kleinsten Hinweis darauf, dass sich etwas in einem Schrank befinden könnte. Da hilft wirklich nur ein Tipp.

Mit Hinweisen steht das Spiel ohnehin auf Kriegsfuss. Es gab keine Information, dass man in einem Schrank nachsehen soll (in mehreren Schubladen, um genau zu sein). Es gibt aber auch keine Erklärung, wie man sich Tipps verschafft. Zu Beginn des Spiels startet der Spieler mit 4 Tipps, die aber aufgrund der Art, die Objekte zu verstecken, doch schnell aufgebraucht sein können. Hier rechnet man mit dem Wissen des Spielers, dass er einfach so weiß, wie er weitere Tipps erhält. Ich will es an dieser Stelle verraten: In jedem Suchbild sind 4 Kugeln versteckt, eine rote, eine weiße, eine grüne und eine blaue. Sie können in den Szenen unterschiedlich groß sein. Finde immer alle vier und du hast einen zusätzlichen Tipp. Ich empfehle, das immer zu Beginn zu tun, dann kann man es nicht vergessen und unfaire Verstecke mit dem Tipp finden.

Es hätte wirklich ein gutes Spiel werden können, abwechslungsreich und von karibischer Urlaubsmusik untermalt. Oder auch mal spanischer oder Jazzmusik. Die Hintergrundgeräusche sind sehr passend und erhöhen den Spassfaktor. Das alles hilft aber nichts bei dieser Grafik der Wimmelbilder und der Art und Weise, die Objekte zu verstecken. Man kann es durchaus spielen, aber schon nach gut zwei Stunden wird ein erfahrener Spieler das ebenso kurze Ende erleben.

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