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Surface: Die fliegende Stadt


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Elephant Games

Download (Normal): BigFish Games.de
Download (Sammler): BigFish Games.de

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Autor: Claudia K.
Datum: 25.01.2013
Deutsch (Normal): 28.06.2013


Du und dein Bruder Jason waren in der Kindheit unzertrennlich, doch unterschiedliche Interessen liessen euch dann verschiedene Wege einschlagen. Während Jason sich ganz seinen Erfindungen hingab, die immer einer besseren Welt dienen sollten, wurdest du zum Weltenbummler. Doch als er seinen größten Triumph mit dir teilen will, eilst du zu seinem Haus. Nur um festzustellen, dass ein Eindringling dort sein Unwesen treibt. Und kurze Zeit später wird Jason vor deinen Augen von einer Armee geflügelter Menschen entführt.

Genau das sollte Jason's größter Erfolg werden; zunächst hatte er eine schwebende Parallelwelt im Himmel entdeckt und dann einen Weg gefunden, Menschen mit echten Flügeln auszustatten. Sein Motto: "Es gibt kein Limit, nicht einmal den Himmel" ist wahr geworden. Doch so sehr Jason mit seinen Erfindungen stets nur die Welt zu einem besseren Platz machen wollte; die Menschen kann er nicht ändern. Und so hat sich sein bester Freund Thunder aus Eifersucht und Gier gegen ihn gewandt. Kannst du Jason und die schwebende Stadt vor Thunder retten?

Drei über die Optionen wechselbare Modi stehen dir zur Auswahl, bevor es mit dem Spiel losgeht. Ebenfalls drei, mehr oder weniger abgeschlossene, Bereiche erwarten dich. Da gibt es zu Beginn das Haus Jasons. Hier suchst du zunächst einmal nach Hinweisen über den Verbleib deines Bruders, erfährst ein wenig, über das, was er erreicht hat. Anschließend findest du Jason und verlierst ihn in bei einer Show gleich wieder, gerade als er den Einwohnern seine Entdeckung und Erfindung endlich präsentieren möchte. Mit Hilfe eines Freundes von Jason gelingt es dir dann schließlich, den Hauptspielplatz, die schwebende Stadt, zu erreichen. Hier machst du dich auf, um deinen Bruder zu finden und gleich darauf eine Entdeckung zu machen, die deinen Erfolg noch zwingender werden lässt.

In Teil 3 der Surface Serie kehren die Entwickler wieder zur Wimmelbildversion aus dem ersten Teil zurück. Wie auch in Surface: Geheimnis einer anderen Welt, haben die nicht übermäßig gesäten Suchbilder in Surface: Die fliegende Stadt eine Besonderheit. Die sonst aus dem Suchlistenbestand zu bewältigenden Interaktionen sind hier nur mit Inventarobjekten ausführbar. Doch anders als in Teil 1 wirst du die benötigten Objekte hier fast immer automatisch schon vorher im Inventar haben. Nur selten musst du einen Schritt über die Szene hinaus, um zu haben, was du erledigen musst.

Aus Teil 2, Surface: Lautlos, wurden die zusätzlich zu sammelnden Blumen übernommen. Sie sind eine Art Zahlmittel; doch du kannst damit nicht, wie sonst üblich, etwas für dich erschaffen. In Anlehnung an Jason sollst du Gutes tun und damit Jason's Haus, sein Heimatstädtchen und die fliegende Stadt renovieren und reparieren. Doch man fragt sich, ob diese Blumen auch in der Normalversion übernommen werden oder ob es dort vielleicht nur zwei Orte gibt, die verschönert werden können. Denn ohne die Blüten aus dem Bonusspiel der Sammleredition, lässt sich die schwebende Stadt nicht wieder herstellen. Zusätzlich gibt es diverse Auszeichnungen, die zum Teil automatisch erfolgen. Andere musst du dir erarbeiten, z.B. durch die Vermeidung eines Tipps in Wimmelbildszenen.

Der größte Teil des Spieles besteht aus dem Abenteuer-Teil. Eine Karte hilft dir; sie zeigt nicht nur an, wo es etwas zu tun gibt, sondern verfügt auch über die "Klick-und-Spring"-Funktion. So ersparst du dir, vorallem in der schwebenden Stadt viele Wege, die im Laufe der Zeit auch durchaus lang werden können. Der Tipp ist ein Texthinweis und man kann sich hier nur wiederholen: Elephant Games kann es nicht. Viel zu viele Informationen werden gegeben, wenn man eigentlich nur ratlos ist, wohin es als nächstes gehen soll.

Die Puzzles sind, wenn auch nicht neu, so doch visuell wirklich schön gemacht. Bei einigen Gelegenheiten hat man sich auch auf nicht ganz so häufige Varianten eingelassen, die sich gut in den Spielverlauf und die Geschichte einfügen. Schwierig sind die meisten nicht, einige wenige aber lassen dich ein wenig knobeln. Grafisch gesehen ist Surface: Die fliegende Stadt sehr schön, aber nicht strahlend und auch nicht detailverliebt. Die schwebende Stadt sieht aus, wie jede andere. Es fehlt ein wenig an Kreativität. Die Fantasie wird auch beim Spieler nicht wirklich angeregt und wäre nicht die Geschichte, die durch zahlreiche Tagebucheinträge und Notizen erzählt wird, man könnte glatt vergessen, dass man sich sozusagen in der Schwebe befindet.

Die Spielzeit ist gut: 4-5 Stunden dauert es, bis du den Abspann sehen wirst (auch und gerade abhängig davon, ob du die Karte für deine Wege benutzt). Das Bonus gibt noch mal eine gute Stunde bis anderthalb hinzu, hier gibt es grundsätzlich also keinen Kritikbedarf. Dein Ende ist ein Ende, auch wenn dann im Extraspiel die Geschichte noch ein wenig weiter erzählt wird. Du wirst dabei auch viele neue Orte entdecken.

In Surface: Die fliegende Stadt erwartet uns eine Geschichte mit Moral. Gutes soll der Mensch tun, uneigennützig sein. Dann wird alles gut und ja, wer weiß: Vielleicht brauchen wir eine solche Geschichte in unserer heutigen Zeit, in der nur das Gegenteil noch oppertun zu sein scheint. Eine gute Spielzeit, schöne Grafiken, eine gut gemeinte Variante bei den Wimmelbildern und ein nachvollziehbarer, aber nicht gradliniger Spielverlauf machen Surface: Die fliegende Stadt auf jeden Fall empfehlenswert. Es fehlt wohl ein wenig an Feuer und Fantasie, aber am Ende bleibt ein Spiel, das lang ist ohne viel Längen aufzuweisen und ohne Tiefpunkte daher kommt. Gelungene Unterhaltung mit moralischem Hintergrund ohne erhobenen Zeigefinger, zeitgemäß, angenehm zu spielen und eine gute Fortsetzung der Serie. Ein Kauf ist da ganz sicher keine Fehlinvestition.


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