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Strange Discoveries: Aurora Peak


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Herausgeber: BigFish Games.com
Entwickler: VAST Games

Download (Normal): BigFish Games.de
Download (Sammler): BigFish Games.de

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Autor: Elke M.
Datum: 16.07.2013
Deutsch (Normal): 14.10.2013

Auf Einladung unseres Bruders Alan fliegen wir mit einem Hubschrauber nach Aurora Peak. Wir besuchten als Kinder dieses Resort immer gemeinsam, da es unserem Großvater gehörte. Es war ein wunderschöner Ort, zu dem viele Jahre lang Besucher strömten. Mittlerweile haben sich die Dinge geändert. Pflanzen und Tiere von diesem einst herrlichen Platz benehmen sich seltsam. Alan meint, dass die mittlerweile dort wachsenden Kristalle etwas damit zu tun haben. Und während wir noch darüber nachdenken, wird unser Fluggerät von einem grellen Blitz getroffen und wir stürzen ab.

Nach kurzer Bewusstlosigkeit erwachen wir gegen Abend und machen uns umgehend zu Fuß auf den Weg nach Aurora Peak. Wir stoßen auf David, der die tiermedizinische Station leitet und erfahren von ihm, dass seine Frau Penelope verschwunden ist. Außerdem erzählt er uns, dass die merkwürdigen Ereignisse ihren Lauf nahmen, als eine Dr. Nicole Edwards das Areal betrat um dort Forschungen für alternative Energiequellen zu betreiben. Wir bekommen gerade noch mit, wie unser Bruder Alan von einem fremden Mann im Raumanzug entführt wird und nehmen umgehend die Verfolgung auf.

In einer präzise gezeichneten, farbenprächtigen Welt mit mutierten Tieren und Pflanzen passen die Menschen, denen wir begegnen so gar nicht ins Bild. Sie stehen einfach nur regungslos da und kommunizieren mit uns über ein Textfeld am unteren Bildrand. Das fällt gerade dann auf, wenn im Hintergrund Wolken vorbei ziehen, Blitze am Himmel zu sehen sind und kleine Blätter auf den Boden fallen. So gar nicht dazu passen wollen dann auch die Stimmen, die den einzelnen Protagnisten verliehen worden sind, allen voran die unseres Bruders Alan, die doch sehr blechern durch unsere Gehörgänge tönt.

Von Beginn an sind wir im Besitz einer Karte. Darauf erkennen wir unseren aktuellen Standort und können feststellen, wo noch etwas zu erledigen ist. Ein Ausrufezeichen, das wie in der Legende beschrieben anzeigen soll, wo wesentliche Teile der Geschichte stattfinden, suchen wir aber vergebens. Geradlinige, kurze Wege machen es nicht notwendig, die Transportfunktion unseres Wegweisers zu benutzen. In allen drei Schwierigkeitsgraden „leicht“, „mittel“ und „schwer“ stehen uns außerdem das Tagebuch, ein Handbuch und bereits erwähnte Karte zur Verfügung. Die ersten beiden unterscheiden sich lediglich durch die Aufladezeit des Tipp-Buttons, im schweren Modus erhalten wir keine Hinweise und können Minispiele auch nicht überspringen. Ein Wechseln des Modus ist unter „Optionen“ jederzeit möglich.

Das gute Dutzend Wimmelbilder ist ein Highlight dieses Spiels und wir merken sofort, dass sich der Entwickler hier wirklich Mühe gegeben hat, für jeden Geschmack etwas zu präsentieren. Und auch wenn wir alle Wimmelbilder in kurzen Abständen ein erneutes Mal spielen dürfen, so gibt es beim Wiederbesuch meistens eine andere Variante. Die Palette reicht von Umriss-Suche, über Umriss-Suche mit Objekten einfügen, von Wortsuchlisten mit Interaktionen, über Wortsuchlisten mit nur zwei Begriffen bis hin zum klassischen Objekte einfügen. Bei den fast genauso vielen Minispielen verhält es sich ähnlich. Alle differieren im Schwierigkeitsgrad, sind oft originelle Abwandlungen von „Klassikern“ und haben, wenn nötig, eine Reset-Funktion. Mitgedacht wurde auch beim Thema Inventar. Streichhölzer, Hammer und Zange tragen wir z. B. solange mit uns herum, bis sie im restlichen Spielverlauf gar nicht mehr gebraucht werden. Das erspart uns das immer wiederkehrende Suchen nach selbigen Objekten und wir sind von Szene zu Szene schon mit allem Notwendigen ausstaffiert, was uns am Ball bleiben lässt, Spielfluss garantiert und den Handlungsverlauf ungemein logischer macht.

Zusätzlich sind im Spiel 20 Chamäleon-Objekte versteckt, auf die wir glücklicherweise nicht direkt beim Betreten eines neuen Bereichs mit der Nase gestoßen werden. Das Wort „versteckt“ wurde hier durchaus richtig umgesetzt und als kleine Hilfestellung können wir uns vorab unter Souvenirs/Andenken schon mal die Umrisse dieser Objekte ansehen, ohne verraten zu bekommen, in welcher Szene sie sich befinden. Und wer dieses Andenkenzimmer zu Beginn des Spiels genau durchforstet bemerkt auch die Vitrine, in der die Auszeichnungen aufbewahrt werden. Da wir diese Extras aber auch noch im Bonuskapitel finden, werden sie vermutlich nur in der Sammleredition verfügbar sein. Genauso wie auch die obligatorischen Wallpaper, Musik, 15 Minispiele, 6 Wimmelbilder und eine Kunstgalerie.

Bei „Strange Discoveries: Aurora Peak“ erreichen wir das Ende nach ca. 3,5 Stunden. Wir merken schnell, dass wir immer noch nicht wissen, wer die Person im Raumanzug war und was mit Dr. Edwards passierte, trotzdem ist es relativ rund und abgeschlossen. Im sechzigminütigen Bonuskapitel bekommen wir zwar ebenfalls keine Antworten auf die noch offenen Fragen, können jedoch endlich die Yacht betreten, die wir im Hauptspiel schon ein paarmal vor Augen hatten und schaffen es, auch den letzten Krümel alles Mysteriösen zu vernichten, um nicht nochmal damit konfrontiert zu werden.

Ein kurzweiliges Spiel, das abwechslungsreich gestaltet ist, einen roten Faden besitzt und keine Langeweile aufkommen lässt. Die Geschichte ist bodenständig, aber nicht außergewöhnlich und eher nur ein Rahmen um ein buntes Gemälde. Um ein Haar wäre hier sogar die Sammleredition empfehlenswert gewesen, wären im Bonuskapitel nicht nur Standard-Wimmelbilder und einfallslose, extrem einfache Minispiele eingefügt worden, die den Aufpreis dafür auf keinen Fall wert sind.


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