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Strange Cases: Das Geheimnis der Tarotkarten

Herausgeber:BigFish Games
Entwickler: Sulus Games

Download: BigFish Games.de

Autor: Claudia K.

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FBI Agentin Claire Ellery hat ein Händchen dafür in seltsame Fälle verwickelt zu werden. Der letzte, ein 3-fach Kidnapping in einer kleinen, unbekannten Stadt, sieht zunächst eher harmlos aus, entpuppt sich aber schon bald als unheimlich. Folge den Tarot Karten, die ein anonymer Tipgeber hinterläßt und suche in geheimnisvollen Wimmelbildszenen nach Hinweisen, die Agent Ellery helfen können, die entführten Mädchen zu retten. Stoppe ein teuflisches Ritual und löse die Puzzle in diesem spannenden Puzzle-Wimmelbild-Abenteuer.

Fangen wir mit dem Ende an: Ich mag es, wenn ich das ganze Spiel über rätsele, wer denn der Täter (oder in diesem Fall: Der "Kartengeber) ist und dann am Ende sehr überrascht bin. Im positiven Sinne. Aber zurück zum Anfang. Nach der anfänglichen Videoszene, die graphisch und von den Animationen schon zeigt, dass dieses Spiel allein in der Hinsicht ein Vergnügen wird, beginnst du mit einem Minispiel. Denn um in das Lagerhaus zu gelangen wirst du zunächst einmal den Strom einschalten müssen. Ist das erledigt, fängt das Suchen an.

Gesucht werden zunächst einmal die Suchlisten. Diese bestehen aus verschiedenfarbigen Tarotkarten (wobei ich nicht weiß wieso "Tarot", eigentlich sind es ganz normale Karten). Die unterschiedlichen Farben zeigen dir an, was dich erwartet: Blaue Karten - eine Suchliste mit Worten, rote Karten - suche die einzelnen Teile der gezeigten Objekt, grüne Karten - suche die Objekte anhand ihrer Umrisse. Nicht alle Karten sind sofort sichtbar. Siehst du ein durchgestrichenes Auge auf der Karte, weißt du: Da ist noch eine Karte, aber um sie zu finden, wirst du erst noch eine Aufgabe erledigen müssen.

Von jeder Karte wird ein Objekt in dein Inventar gehen, etwas, was erst passiert, wenn du alle Gegenstände von der Karte gefunden hast (wir kennen dieses System von Mystery Case Files: Rückkehr nach Ravenhearst). Diese Objekte wirst du brauchen. Um zum Beispiel einen Schrank zu öffnen, der eine weitere Karte erhält. Oder ein Boot zu starten. Oder einen Ventilator in Betrieb zu setzen. Aber nicht alles ist an einem Ort versteckt. So hat das Lagerhaus im ersten Kapitel noch ein Büro und einen weiteren Raum. Dort aber ist es dunkel und ohne Taschenlampe kommst du nicht weit. Ob du die vielleicht auf dem Boot findest? Oder doch im Lagerhaus selber? Die Orte wechseln kannst du anhand Pfeilen oder mit Fotos, die dir immer zur Verfügung stehen, sobald du einen Ort einmal betreten hast. Ein Klick genügt und schon bist du da. Die Objekte sind meist nicht sehr schwierig versteckt und wenn du doch einmal etwas nicht finden kannst, dann hilft dir ein Schmetterling, der als Hinweis dient. Dieser lädt sich sehr schnell wieder auf.

Die Puzzle sind anfänglich leicht, steigern sich, aber sind nie unlogisch oder unlösbar. Mit nachdenken kann man sie alle lösen. Alle Puzzle und Minigames können weggeklickt werden, allerdings muss man einen Moment warten, bis sich der entsprechende Knopf aufgeladen hat. Auf diese Art versucht man es zumindest, gibt nicht gleich auf. Der Fragezeichen - Knopf bei jedem Puzzle gibt eine Anleitung für das Puzzle. Die Bandbreite ist weit. Da gibt es Puzzle, aber du wirst erst einmal alle Teile dafür finden müssen. In verschiedenen Räumen. Schaffst du es, den Hinweis zu entschlüsseln und die richtigen Koordinaten am Teleskop einzustellen? Denn nur dann wirst du ein Schloss knacken können. Mache Licht, setze Spiegel in die richtigen Halterungen, und finden den Code, um aus dem Gefängnis zu entkommen. Und was gibt man bloß einer Wache, damit sie für eine Weile verschwindet?.

Mit jedem Rätsel kommst du ein wenig weiter in der Geschichte. Und die ist gut geschrieben, so dass man wirklich wissen will, was weiter geschieht. Die Grafiken zeigen dir Details und die Animationen sind passend, schön, einfach gut gemacht. Die Hintergrundmusik unterstreicht den Charakter des Spieles. Und da du ohne Zeitbegrenzung spielst, kannst du dein Tempo selber bestimmten. Der Produktionsaufwand ist deutlich hoch. Und durch die drei unterschiedlichen Sucharten (Wortliste, Umrisse, Einzelteile) ist auch im Wimmelbildpart des Spieles für ausreichend Abwechslung gesorgt.

Zwar sind alle Inventarobjekte immer an der gleichen Stelle sind, spielst du aber noch mal, wirst du zum Teil andere Objekte auf den Karten haben und auch einige der Puzzle sind zufällig. Und so haben die 9 Kapitel mit insgesamt 37 unterschiedlich langen Leveln auch einen Wiederspielfaktor. Aber das wichtigste von allem: Es ist spannend. Ist der Entführer wirklich der Täter? Warum läßt dich niemand mit den Opfern sprechen? Wer läßt die Karten für dich liegen? Was passierte vor 100 Jahren und was hat das mit den Geschehnissen von heute zu tun. Und das Ganze findest du in einer Spielzeit von etwa 5 - 7 Stunden heraus, je nachdem wie gut du bei den Rätseln bist.

Strange Cases: The Tarot Card Mystery läßt uns mit Agentin Claire Ellery ein Abenteuer erleben, bei dem einfach alles stimmt. Und hoffen läßt, dass Sulus Games aus diesem Spiel eine Serie macht.

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