A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | 0-9
links to Forum/Spenden/Facebook Spenden forum facebook

  • Nachlese
  • Tips&Tricks
  • Lösung
  • Direkt download


Stranded Dreamscapes: Gefangen


tassen tassentassen
Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Friendly Cactus Developement

Download (Normal): BigFish Games.de
Download (Sammler): BigFish Games.de

Wenn Du Stranded Dreamscapes: Gefangen auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Elke M.
Datum: 06.10.2013
Deutsch (Normal): 28.01.2014

Einfaches, durchschnittliches Wimmelbildabenteuer für nebenbei
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Es war einmal ein Mädchen, das anders war, als die anderen Kinder, aber ihre Mutter liebte es trotzdem sehr. Diese war eine berühmte Wissenschaftlerin, die alles daran setzte, damit es Emmy wieder besser ging. Aber irgendwas lief schief und das Kind schien verloren zu sein. Und hier eilen wir als Tante Helen zu Hilfe. Unsere Nichte liegt im Koma und wir wollen nun versuchen, ihre Alpträume zu beseitigen, in dem wir uns mit Hilfe von Dr. Sullivan Zugang zu ihrem Unterbewusstsein verschaffen.

Die etwas an einen Comic erinnernde Grafik ist sehr bunt geraten. Die Stimmen der Akteure hallen aus unseren Lautsprechern, wie wenn sie nicht miteinander sprechen, sondern miteinander telefonieren würden. Passend ist die Musik, die sich unaufdringlich im Hintergrund hält. Gleich zu Beginn finden wir im ersten Alptraum einen sprechenden Teddybären namens Barry. Er wandert als Tipp-Button an unseren unteren Bildschirmrand. Zwischendurch gibt er ungefragt ein paar naseweise Kommentare von sich oder versucht uns mit Objektbeschreibungen behilflich zu sein.

Zusätzlich erhalten wir eine Karte, über die wir uns fortbewegen können. Außerdem zeigt sie uns im einfacheren der beiden Modi an, wo noch etwas zu tun ist. Das ist in diesem Fall aber nicht besonders gut gelöst, da auch die Bereiche markiert sind, bei denen wir zwar einen Gegenstand einsetzen oder finden, aber noch nicht abschließen können. So sehen wir auf der Karte immer eine Fülle an Orten, die wir vermeintlich besuchen sollen, die aber für den Augenblick nicht wichtig sind. So beamen wir uns also von A nach B und von B nach C und von C nach D, bis wir eine Aufgabe finden, die momentan wirklich von Nutzen ist.  Auf ein Notizbuch wurde komplett verzichtet.

Wie oben schon erwähnt, gibt es zwei Schwierigkeitsgrade. Im leichten Modus laden der Tipp- und die überspringenfunktion schneller, aktive Bereiche und Wimmelbilder glitzern und eine interaktive Hilfe ist verfügbar. Im Fortgeschrittenen Modus gibt es Klickstrafen, keine interaktive Hilfe und auf der Karte sehen wir nur unseren aktuellen Standort. Je nach Belieben können wir den Schwierigkeitsgrad während des Spiels ändern.

Stiefmütterlich vom Entwicklerteam behandelt wurden hier die Wimmelbilder, die wir alle zweimal aufsuchen. Es gibt lediglich Wortsuchlisten, die hin und wieder extrem lachhafte Interaktionen beinhalten, die sich allesamt auf das öffnen irgendwelcher Kisten, Schachteln oder Koffer beschränken. Im ersten Durchgang eines jeden Wimmelbildes können wir bereits die Interaktion ausführen, die uns beim zweiten Anlauf erwarten wird. Die Gegenstände sind gut zu erkennen, aber so einfach eingefügt, dass das Suchen der Begriffe für uns ein Kinderspiel ist.

Etwas mehr Mühe wurde sich bei den Rätseln gemacht. Zwar sind alle auf einem relativ niedrigen Schwierigkeits-Niveau angesiedelt, aber doch mit interessanten Varianten, die den Rest des Spiels einigermaßen erträglich erscheinen lassen. Oft hat man bekannte Minispiele dadurch etwas erschwert, in dem man die Anzahl der Spielzüge begrenzt hat, eine simple Idee, die aber Schwung in die Puzzles bringt.

So ganz und gar an Schwung fehlt es allerdings der Handlung, der man zwar gut folgen kann, die sich aber ab der Mitte selbst der Spannung beraubt, da wir ab diesem Zeitpunkt schon alles wissen, was wir für das Ende der Geschichte wissen müssen. Schade, wäre durchaus ausbaufähig gewesen.

Geübte Spieler arbeiten sich mit Leichtigkeit in unter 3 Stunden an das Finale heran. Die Sammleredition beschert uns zudem ein ca. 45-minütiges Bonuslevel, das sich mit der Mutter von Emmy beschäftigt. Dazu haben wir die Möglichkeit, die Wimmelbilder und Minispiele noch einmal zu spielen. Konzeptkunst und Musik fehlen auch nicht. Auszeichnungen, Sammelobjekte und sonstige Extras suchen wir hier vergebens.

„Stranded Dreamscapes: Gefangen“ ist ein einfaches Spiel. Es ist nicht grundlegend schlecht, aber an allen Ecken und Enden fehlen zündenden Ideen. Es gibt nichts, was wir nicht schon kennen und gerade beim Punkt Wimmelbilder ist die Einfallslosigkeit komplett. Für Neueinsteiger mag es ein guter Anfang sein, für fortgeschrittene Spieler ist es keine Herausforderung. Der Probedownload ist unbedingt empfehlenswert, die Sammleredition ist es nicht.


Copyright © 2008- 2017 Gamesetter.com

Go to top