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Steve the Sheriff 2: Die Sache mit dem Ding

Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: ERS G-Studio

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Autor: Sabine

Nachdem Steve den miesen Mr. Octopus geschnappt und somit den Fall des vermissten Goldenen Schlüssels erfolgreich aufgeklärt hat, hofft er, dass seine Stadt Neptuneville nun endlich ein wenig Ruhe und Frieden geniessen kann, doch diese Hoffnung wird schnell wieder zerstört. Steve kommt die Ehre zuteil, die Ausstellung in einem Museum zu eröffnen, bei der das berühmte Gemälde "Mona Meduza", welches von dem ebenso bekannten Maler Raffaeel stammt, enthüllt werden soll, aber es ist wie vom Meeresboden verschluckt. Der Dieb muss Pläne des Museums sowie des Alarmsystems gehabt haben, denn niemand hat den Diebstahl bemerkt und Steve bleiben genau zwei Wochen, um den Fall zu lösen, denn dann zieht die Ausstellung weiter in eine andere Stadt. Hat vielleicht der neue Techniker des Museums etwas damit zu tun und warum kommt ein verdächtiger Anruf ausgerechnet aus dem Gefängnis, in dem Mr. Octopus in Haft sitzt?

Teil 2 der "Steve the Sheriff"-Reihe ist wesentlich ausgeklügelter und kreativer gestaltet, als es noch in Teil 1 der Fall war. Einige Elemente wie zum Beispiel die Musik, ein paar Gesichter und die Lieblingszigarren von Steve sind auch hier erhalten geblieben aber es gibt auch viele neue Dinge, die zur Verbesserung wesentlich beigetragen haben. Man spielt ohne jeden Zeitdruck und ohne Fehlklickkonsequenzen und wird auch nicht mehr ständig von Dialogen bei der Suche nach den Objekten unterbrochen, diese kommen hier nur noch am Beginn bzw. am Ende eines Levels vor. Anstatt Punkte für gefundene Objekte zu kassieren, hat man in Teil 2 die Chance, durch das Einsammeln von insgesamt 36 Zigarren, ein Bonusspiel freizuschalten, in welchem man sein Geld auf kleine putzige Seepferdchen setzen kann, die dann wie von Sinnen um die Wette rennen und ganz Neptuneville ist zum Anfeuern mit von der Partie. Auch kommen nicht mehr so viele "Finde den Unterschied"-Bilder vor, was für den einen oder anderen natürlich auch als Verschlechterung gelten mag, es gibt davon nämlich noch genau eines in Form eines Minispiels.

In jedem der 14 Kapitel gibt es ein klassisches Wimmelbild, in dem man die mal ja- mal nein-variablen Objekte anhand einer Wörterliste finden muss, wobei man selbsverständlich auch wieder den Zigarren-Tipp einsetzen kann, der sich nach Gebrauch immer wieder auflädt, na ja, eigentlich brennt die Zigarre ein Stück runter, dann fällt irgendwann die Asche ab...aber ihr wisst schon was ich meine. Die Silhouetten-Lupe ist auch wieder mit dabei, um einem die Suche nach den mal mehr mal weniger gut versteckten Objekten zu erleichtern, indem sie auf Wunsch die jeweilige Silhouette anzeigt. Natürlich müssen in den 2-3 Räumen pro Level auch wieder zahlreiche Inventarobjekte gefunden werden, die dann in direktem Anschluss in Luftblasen eingesetzt werden müssen, um eine Aufgabe lösen und um Steve weitere Hinweise auf seiner Jagd nach dem Gemäldedieb liefern zu können. Im 1. Teil hat es ihm beim Denken ja immer sehr geholfen, wenn er eine seiner Zigarren geraucht hat, in Teil 2 ist er diesbezüglich auf die ständig zubereiteten Pasteten seiner Frau angewiesen, die ihm dann aber dennoch ab und zu mit einem geistreichen Tipp auf die Sprünge helfen muss. Steve's Verbrecherjagd hat man durch die kurzen aber informativen Dialoge ohnehin stets im Blick, da sich aus ihnen auch immer wieder die neuen Spielorte bzw. Aufgaben ergeben, die einem in grafisch schön und kreativ gestalteten Bildern angeboten werden und so auch in einem ständigen Zusammenhang mit der Geschichte stehen, was man von ein paar vereinzelten Objekten nicht gerade behaupten kann...aber Schwamm drüber.

Die Minispiele sind nach wie vor sehr abwechslungsreich, wiederholen sich nicht und sind bei Nicht-Interesse am Puzzlen, am Anordnen von Objekten, am Gewichtrauskriegen von Tabletten, am Zusammensetzen von Streichhölzern, am alt bekannten Hütchen-Spiel (schöne Grüße an Salvatore), am "Reifchen wechsel dich-Spiel" oder am Einfangen eines Hais sogar nach einer gewissen Bedenkzeit zu überspringen und auch wenn man durch das ständige Blubbern von irgendwelchen Luftbläschen auf Aktionsorte hingewiesen wird, wodurch die "Ich-will-selber-suchen-Einstellung" ein wenig zu kurz kommt, macht es viel Spaß sich durch die einzelnen Level zu wursteln, was einem mit einem durchschnittlichen Schulenglisch auch bestens gelingen sollte.

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