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Steve the Sheriff
Herausgeber:BigFish Games
Entwickler: ERS G-Studios

Autor: Claudia K.

Der Sheriff von Neptunville hat bisher ein Recht beschauliches Dasein geführt, aber in der letzten Nacht ist ein Verbrechen verübt worden. Vom Bürgermeister muss er hören, dass nicht nur die Laterne vor dem Rathausplatz gestohlen wurde, sondern auch die Neptunstatue und der Schlüssel zum Rathaus. Dabei steht doch ein grosses Fest bevor, dass ohne den Schlüssel ausfallen muss. Deine Aufgabe ist es nun, nach Spuren zu suchen, die gestohlenen Gegenstände wieder zu finden und den oder die Täter dingfest zu machen.

Die Spurensuche beginnt im Haus des Sheriffs, wo Du Objekt an Hand einer Liste finden musst. Ein bis drei Objekte pro Wimmelbildszene gehen in Dein Inventar, eine Schublade, die Du durch anklicken öffnen musst. So findest Du zum Beispiel ein Handtuch und musst mit diesem über eine schmutzige Scheibe wischen, damit Du eine Taschenlampe findest, die Dir wiederum hilft, den Sheriffstern unter dem Bett zu sehen. Solche Inventarrätsel lockern auf und machen das ganze ein wenig kniffeliger. Denn allzu schwer ist es nicht, die Objekte zu finden. Die Grafiken sind klar und Objekte sind nicht wie so häufig in der gleichen Farbe versteckt oder einfach zu klein

An vielen der rund 35 verschiedenen Orte, die Du besuchst, findest Du Spuren und Beweise, indem Du die Szenen miteinander vergleichst. Die Unterschiede sind oftmals gar nicht so einfach auszumachen, denn die Ente, die oben nach rechts und unten nach links schaut wird im ersten Augenblick nicht unbedingt als Unterschied erkannt. Auch Grössenunterschiede erkennt man zwar, realisiert aber nicht sofort, dass es ein Unterschied ist. Natürlich gibt es auch die "normalen" Unterschiede, wie andere Farbe, anderer Gegenstand oder kein Objekt.

Kannst Du etwas gar nicht finden, dann gibt es den Hinweis. Der Sheriff hat die besten Ideen, wenn er eine Zigarre raucht (lach, und das in Zeiten, wo doch das rauchen absolut verpönt ist). Und so klickst Du die Zigarre an und erhältst einen Ring um die Gegend, wo einer der sich noch auf der Liste befindlichen Gegenstände liegt. Drei Zigarren bekommst Du pro Level vom Spiel. In fast jeder Szene kannst Du eine weitere finden. Ausserdem gibt es einen weiteren spielinternen Hinweis. Klickst Du ein Wort auf der Liste an, kannst Du seine Umrisse in einer Lupe unter der Suchliste sehen. Das spart doch so manche Zigarre (und ist damit gut für die Lunge ;))

In vielen Szenen gibt es zusätzlich Minispiele. Eine Sequenz von Farbtupfern nachmachen, Briefe oder Plakate zusammensetzen oder auch mal ein Memory.

Die Geschichte wird logisch weitererzählt. Beweise und Spuren bringen Steve von einem Ort zum anderen. Immer neue Spuren tauchen auf und was die einzelnen Bewohner zu erzählen haben, bringt ihn ebenfalls immer weiter vorwärts. Die Neptunville-Bewohner sind wirklich niedliche Gesellen. Ob es nur der Barbesitzer (ich glaub, es ist ein Hai), der Sheriff selber (eine stolze Krabbe) oder Frau Qualle ist, alle sind farbenfroh und liebevoll gezeichnet. Man muss einfach lächeln, wenn man sie sieht! Dazu die kleinen Details, wie zum Beispiel Frau Qualles Haustiere, die Shrimps im Aquarium oder Animationen wie ein Seeaal der, empört die Störung, aus einer Vase rauslugt. Vieles vom Spass an dem Spiel kommt aus den Grafiken und der Kreativität der Grafiker.

Viel gibt es nicht an dem Spiel auszusetzen. Es gibt ein paar wenige Übersetzungsfehler. So wird in zwei Leveln nach einer Taschenlampe gefragt, es stellt sich aber heraus, dass Laternen gemeint sind. Es sind nicht all zu viele Fehler, aber sie irritieren. Auch das Du z.B. eine Flasche suchen musst, es aber drei Flaschen gibt ist nicht so tragisch, aber unschön. Dazu kommt, dass das Spiel trotz aller Abwechslung keine sehr hohen Ansprüche steht. Damit ziehen sich die letzten Level ein wenig. Man mag das Spiel, aber es könnte jetzt endlich aufhören. Für mich waren es ungefähr fünf Level zu viel.

Steve the Sheriff bietet dem Spieler eine abwechslungsreiche Mischung aus Wimmelbildspiel, Finde-die Unterschiede, Minispiele und Inventarrätsel, dazu eine nette Story und wunderschöne Grafiken. Ein Spiel das viel fürs Auge und etwas weniger fürs Hirn tut, aber trotz allem einfach schön ist

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