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Spirit Soup: The Queensbury Curse


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Herausgeber: Twilight Games
Entwickler: Twilight Games

Wenn Du Spirit Soup: The Queensbury Curse auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen willst, dann geht es hier lang

Autor: Claudia K.
Datum: 01.09.2011


Immer der gleiche Alptraum quälen dich und auch deine Großmutter. In Queenbury, eurem neuen Heim breitet sich eine dunkle Macht aus und versucht, euch in ihren Bann zu ziehen. Als du eines Morgens aufwachst, sind diese Träume zur Wahrheit geworden. Der Queensbury-Fluch ist wieder erwacht und es gibt nur eines was ihr tun könnt: Eine magische Suppe kochen, die all dem ein Ende setzt.

Spirit Soup: The Queensbury Curse ist kein Wimmelbildspiel im klassischen Sinne, denn Wimmelbilder mit Suchlisten gibt es nicht. Du erhältst manchmal Aufträge die in einer Liste bestehen, aber diese Dinge sind selten alle an einem Platz. Viel mehr suchst du dir in Abenteuer-Manier die Gegenstände in den Szenen und durch das Lösen von Puzzle.

Behilflich dabei sind dir Großmutter, ein Händler, ein Priester und andere Einwohner, die noch nicht vom Fluch befallen sind. Leider sind die meisten Vorgänge nicht sehr logisch und von daher ist es nicht immer einfach, herauszufinden, was man überhaupt tun muss. Der sich wieder aufladende Tipp ist auch nur dann hilfreich, wenn du ein Objekt übersehen hast. Ansonsten behauptet er gern, dass du im Augenblick an diesem Ort nichts tun kannst und es an anderer Stelle versuchen sollst, selbst wenn es noch etwas zu tun ist in einer Nahansicht. Dafür zeigt er gerne mal ein Puzzle an, dass du mangels der nötigen Inventarobjekte noch nicht lösen kannst.

Die Puzzle schwanken extrem in ihrem Anspruch. Zwar sind die meisten nett gemacht, aber sehr einfach, andere dagegen sind Kopfnüsse. In den Puzzlen gibt es eine zweigeteilte Hilfe. Klickst du sie an, wirst du zunächst nur eine Erklärung sehen. Im gleichen Fenster gibt es aber noch einen verdeckten Teil, der dir ein Bild als Lösungshilfe anbietet. Das wäre nett, wenn diese Bilder nur auch immer eine wirkliche Hilfe wären und nicht zum Beispiel bei einem Rohrpuzzle eine Lösung anzeigten, die zu kopieren nicht möglich ist.

Die Grafiken sind durchschnittlich, wirken manchmal etwas unscharf, die Musik geht auf die Dauer ziemlich auf die Nerven, weil es immer die gleiche Tonfolge ist. Die Geschichte ist einfach gehalten und erzählt sich einerseits durch die Personen und durch gefundene Dokumente, andererseits durch dein Spiel. Von daher ist es sinnvoll, die Dialoge aufmerksam zu lesen, denn sie können dir wichtige Informationen geben.

Als kleinen Bonus kannst du über das Hauptmenü alle Puzzle noch einmal spielen, jeweils sobald du sie einmal gelöst hast. Das gibt einen gewissen Mehrwert, denn ansonsten hat Spirit Soup: The Queensbury Curse leider nicht viel zu bieten. Nach 2,5 - 3 Stunden ist das Spiel vorbei. Der Wiederspielwert ist relativ gering, alles liegt und funktioniert wie beim ersten Mal.

Das Spiel hat Potential, aber das wird bei weitem nicht ausgeschöpft und so ist es zwar nett, wenn man es spielt, aber wirklich Interesse kann es nicht hervorrufen. Man spielt es, es ist vorbei. Und gut ist.

 


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