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Spirit of Wandering: The Legend
Herausgeber:realGamesr
Entwickler: Artogon

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Autor: Claudia K.

In Spirit of Wandering: The Legend hat die Romatik einen grossen Stellenwert. hilfst Du einer Piratin. Am Tag ihrer Hochzeit wird das Piratenschiff ihres Geliebten Jack vom Fliegenden Holländer überfallen. Das Schiff kentert und als sie erwacht, ist die Mannschaft und ihr Liebster verschwunden. Doch sie sind nicht tot, sondern gefangen in der Welt der Geister. Die Piratin braucht Jack's magische Kugel um sie zurück zu bringen. Suche mit ihr nach den verlorengegangenen Lieblingstücken der verfluchten Mannschaft und finde so den Geliebten wieder.

Du wirst an sechs unterschiedliche Orte über und unter Wasser gebracht, einschliesslich an Bord des Fliegenden Holländers. Jede der insgesamt sechs Hauptorte ist unterteilt in 2 - 6 Unterorte, in denen Du zwischen 5 und 7 Objekte finden musst. Hast Du diese gefunden, gilt es noch einen besonderen magischen Gegenstand, der für das jeweilige Crewmitglied, dass Du gerade suchst, besonders wichtige war, zu finden. Den wirst Du nur mit der magischen Kugel entdecken und dafür solltest Du genau hinschauen, den er wandert zwischen den Welten, ist immer nur für einen kurzen Moment sichtbar. Doch die Kugel hilft Dir, in dem sie nicht nur ein Geräusch macht, sondern in der Nähe des Gegenstandes immer heller scheint und schliesslich, genau am Punkt von einem Feuerkreis umgeben ist.

Die anderen Objekte suchst Du ebenfalls nicht nach der sonst üblichen Suchliste. Stattdessen wird Dir jeder Gegenstand mit einem kleinen Satz umschrieben, wie zum Beispiel: Kopfbedeckung eines Königs für eine Krone oder tonfarbenes Gefäss für Flüssigkeit und Du suchst einen töneren Wasserkrug. So schön diese Idee auch ist, die Umsetzung ist nicht immer ein uneingeschränktes Vergnügen.

Schon als die englische Version vor einiger Zeit bei realGames heraus kam, beschwerten sich die Spieler über die teilweise ungenauen und auch komplett falschen Beschreibungen. Da ist der Handschmuck eines Königs plötzlich eine Krone. Und der grosse braune Behälter stellt sich dann als winzig kleine, blaue Schale heraus. Und damit nicht genug. Besonders die Beschreibungen gross, klein, lang, kurz sind mehr oder weniger durchgehend falsch genutzt. Der lange Beutel mit Objekten drin entpuppt sich als kleines, schlappes Beutelchen in dem besten Falls eine Minimuschel Platz finden würde und die grosse Vase hätte Schwierigkeiten ein normal gewachsenes Gänseblümchen zu bewältigen. So etwas irritiert und ist besonders dann frustrierend, wenn, wie meist, es mehrere grosse und kleine Vasen gibt, diverse braune Behälter und so weiter. Und zu viel falsche Klicks oder kosten dann auch noch 40 Goldstücke. Ausserdem wird Deine Sicht eingeschränkt. Mal durch Luftblasen, mal durch Unmengen an Fliegen, immer abhängig von dem Ort, wo Du gerade bist.

Zylom hat das Spiel dann auf deutsch rausgebracht. Und tatsächlich einige der Fehler korrigiert. Leider aber dafür andere gemacht, die genauso angelegt sind. BigFish Games, die das Spiel jetzt auf englisch herausgebracht hat, dagegen hat sich gedacht: Was solls, sind die Objekte eben in mehr als einer Bedeutung versteckt und hat 1:1 die Fehler von realGames übernommen.

Wenn Du also etwas gar nicht finden kannst, musst Du einen Hinweis benutzen. Dazu hast du einen Kompass, der Dir erst die Richtung anzeigt, in der ein gesuchter Gegenstand liegt und dann, wenn du mit der Maus darüber gehst, wild herumwirbelt. Allerdings sind Hinweise nicht einfach so zu bekommen. Jeder kostet den stolzen Preis von 60 Goldstücken.

10 Goldstücke bekommst Du für jedes magische Objekt, dass Du findest. Mehr verdienen kannst Du am Ende eines gesamten Kapitels. Wenn Du nämlich alle wichtigen Gegenstände eines Crewmitglieds gefunden hast, zeigt er Dir nicht nur den nächsten Ort, wo Deine Suche weiter geht, sondern auch einen Ort voller Gold. 1 Minute Zeit hast Du, um so viel Gold wie möglich einzusammeln.

Spirit of Wandering: The Legend hat wundervolle, klare und farbenfrohe Grafiken. Auch die Musik ist atmosphärisch und passt hervorragend zu der Geschichte, die zwischen den Kapiteln in einem Tagebuch weiter erzählt wird. Dort lernst Du auch mehr über die einzelnen Crewmitglieder. Khikaru, der Ausguck, dessen besondere Objekte ein Fernglas und ein Sextant sind. Oder Maddog, der Kanonier, der natürlich ein besonderes Schiesspulver benutzt. Die Anzahl der Level ist respektabel und Du siehst keinen Ort zweimal. Alle Objekte passen in die Zeit und die Umgebung, etwas, was nicht viele Wimmelbildspiele für sich in Anspruch nehmen können.

Alles in allem ein Spiel, dass sich auf die Grundlagen des Wimmelbild-Spiels besinnt, das suchen-und-finden. Ausser dem Gold sammeln am Ende der Kapitel gibt es keine Minispiele. Dafür eine andere Art des suchens, die Spass macht. Trotz der ärgerlichen Fehler. Und Spirit of Wandering: The Legend ist ganz sicher ein Augenschmaus. Schau es Dir an, Du wirst es nicht bereuen

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