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Special Enquiry Detail: The Hand that Feeds


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Floodlight Games

Download: BigFish Games.de

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Autor: Gyanda J.
06.06.2010

Cathy Torino und Brody Lamonte bilden das Team der neugegründeten "Special Enquiry Details"-Abteilung. Sie sollen Fälle untersuchen, die ein gewisses Fingerspitzengefühl und Umsicht erfordern, und so führt sie gleich ihr erster Fall mitten in das Milieu der Reichen und Mächtigen. Die jugendliche Tochter eines gutbetuchten Wohltäters ist ermordet worden und Verdächtige gibt es mehr als genug. Die Detectives geraten in ein Dickicht undurchschaubarer Verbindungen zwischen den Protagonisten und müssen ihren gesamten Sachverstand aufbieten, um am Ende den richtigen Täter dingfest zu machen. Während sie der Frage nachgehen: "Wer ist der Täter und warum hat er es getan" muss der Spieler verschiedene Orte untersuchen, Gegenstände finden, Zeugen und Verdächtige befragen und Beweismaterial sichern.

Während des Spiels agiert man auch als Willi Sheng, der Forensiker des Teams, und muss Kaliber von Kugeln bestimmen, Fingerabdrücke nehmen und scannen, Emails an die Detectives versenden, etc. Aufgaben genug, die einen durchaus beschäftigt halten! Richtige Mini-Games gibt es allerdings nur selten im Spiel, sie sind alle überspringbar. Die meisten Gegenstände, die in den Wimmelbildszenen gesucht werden sollen, können mit dem bloßen Auge gefunden werden auch, wenn sie klein sind. Zeugen, die zu befragen sind, erscheinen links oben im Bild mit einem leuchtenden Kreis darum, so dass man immer merkt, was von einem gefordert wird. Hat man den Fall gelöst, wird ein Bonus-Spiel frei geschaltet, bei dem man noch einmal in allen Orten suchen kann und so die einzelnen Szenen noch einmal ausführlich betrachten und genießen kann. Allerdings bleiben auch nach Abschluss dieses Spiels unter den Extras noch vier Szenen angegeben, die "locked" sind, was nicht nachvollziehbar wirkt. Auch unter den Extras zu finden sind die einzelnen Videosequenzen des Spiels, so dass man auch die Dialoge noch einmal nach-genießen kann.

Bei diesem Wimmelbildspielabenteuer gibt es kein Zeitlimit, und die Hilfe die netterweise in der Form einer amerikanischen Polizeimarke dargestellt ist lädt sich immer wieder auf, so dass auch Menschen mit nur mäßigen Englischkenntnissen gute Chancen haben, und man nur raten kann, sich auch getrost mal an fremdsprachigen Wimmelbildspielen zu versuchen.

Story und Game-Design sind von Steve Ince, einem bekannten und bereits mit Preisen ausgezeichneten Spieleautor. Die Geschichte ist durchaus clever erzählt und führt einen auf so viel verschiedene Spuren, dass man sehr gespannt ist, wer denn nun wirklich der Täter war. Zwischen den einzelnen Kapiteln gibt es Dialogsequenzen, die in Comic-Manier dargestellt werden. Für die 2D-Grafik des Spiels zeichnet der junge Designer Eugene Volyntsevich verantwortlich, der auch für "Club der Ermittlerinnen" gearbeitet hat. Seine Handschrift merkt man den realistischen und abwechslungsreich gestalteten Wimmelbildspielszenen deutlich an wie denn überhaupt das realistische Ambiente der Szenen sehr zur Spielfreude beiträgt, denn in den Zwischenszenen sprechen die Detectives auch waschechtes amerikanisches Englisch, so dass man sich wirklich in einer amerikanischen TV-Krimiserie wähnt und sich tatsächlich wie ein amerikanischer Detective bei der Arbeit vorkommt

Negativ anzumerken ist, dass die zu suchenden Gegenstände oft nichts mit der Geschichte zu tun haben, so dass das Spiel für mich eigentlich in zwei verschiedene Spiele zerfällt. In das der Krimigeschichte, die sehr spannend ist, und in ein extra Wimmelbild-Spiel, bei dem man sinnfrei einfach nur Gegenstände sucht. Auch bleibt die Beziehung zwischen den Detectives sehr blass man weiß eigentlich gar nicht, warum sie zu zweit agieren und nicht einer allein der Held des Spiels ist. Mehr Mini-Games hätten dem Spiel auch gut getan, denn es kommt doch im Lauf der Zeit eher Langeweile auf, wenn man wieder mal nur sinnentleert irgendwelche Gegenstände finden muss.

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