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Sonya


tassentassentassen
Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Specialbit Studios

Download: BigFish Games.de

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Autor: Claudia K.
Datum: 22.08.2011


Eindringlinge scheinen Sonya's Schwester Lily in Gefahr gebracht zu haben. Durch einen Schuss wurde die Klinke zur Tür geschmolzen, Sonya kann nicht heraus und bittet um deine Hilfe. Erst nach einer Weile findest du heraus, dass diese Eindringlinge mittels einer Glaskugel fast die ganze Lebensenergie von Lily gestohlen haben. Danach fällt die Schwester ins Koma. Dein Ziel ist es nun, diese Eindringlinge zu finden und Lily's Lebensenergie zurück zu bringen.

Von nun an wirst du im Wimmelbild-Abenteuer Modus unterwegs sein, die Puzzle kannst du dabei getrost vergessen. Zeigen sie überhaupt einen wirklichen Anspruch dann an die Geduld, nicht an das Köpfchen. Du sammelst also Inventarobjekte in der Szene und in Wimmelbildszenen und benutzt diese um zunächst dein Zimmer, dann das Haus und dann das Grundstück zu verlassen. Im weiteren wirst du noch durch einen Wald gehen, das Haus eines Zwerges finden und in einem Palast diverse Portale durchqueren.

Wimmelbilder gibt es viele, zu Anfang auch mal zwei an der gleichen Stelle innerhalb einer Minute. Später allerdings rennst du dir dafür dann oft die Füße wund. Zusätzlich wirst du bestimmte Dinge erst anklicken müssen, um manche Wimmelbildszenen oder Situationen zu aktivieren. Tust du das nicht, kannst du durch ein ganzes Spiel laufen und nichts finden, was gemacht werden kann. Klicke also besser alles an, was dir in den Weg kommt und achte darauf, wann deine Aufgabenliste oben rechts leuchtet und damit aktualisiert wurde. Dies signalisiert in der Regel die Möglichkeit eines Fortschrittes.

Bei den Wimmelbildern gibt es zum einen die normale Wortsuchliste, zum anderen gibt es einige wenige, in denen du Einzelteile suchen und in der Szene sofort benutzen musst um weitere Teile zu finden oder aber eine Aktion durchzuführen. Am Ende bringt auch dies dir einen Inventargegenstand. Auf der positiven Seite ist zu vermerken, dass du einige Inventarobjekte fast durch das ganze Spiel mitnimmst und immer wieder mal benutzt. Zwei oder dreimal wirst du etwas im Inventar kombinieren müssen. Ziehe dafür ein mit einem Pluszeichen versehenes Objekt auf das andere, das ebenfalls mit dem Pluszeichen versehen ist.

Die Puzzle bestehen aus Sequenzen wiederholen, Memory, Rohre verbinden, Legepuzzle und ähnlichen bekannten. Sie zeigen allesamt keine Besonderheiten, passen redlich zu Szene und können nach einer Wartezeit übersprungen werden. Sie sind nicht schwierig, können aber langwierig sein und sind, im Gegensatz zu vielen anderen Spielen, recht gut erklärt.

Die Grafiken sind gemalt, sind an manchen Stellen etwas unscharf, in der Mehrheit aber gut, wenn auch nicht sehr gut oder irgendwie herausragend. Die Musik ist angenehm und die Nebengeräusche ebenfalls adäquat, so dass man sich nicht gleich versucht sieht, den Ton abzustellen. Eine Modiauswahl zu Beginn ist nicht vorhanden und so ist die Aufladezeit des Hinweises und für die Überspringfunktion für alle gleich. Wimmelbildszenen werden mit einem Glitzern angezeigt. Ab und an tun das auch interaktive Szenen, allerdings scheint dies eher Zufall, da auch so einiges vor sich hinglitzert, was völlig uninteressant ist.

Der Tipp zeigt dir in den Wortsuch-Wimmelbildern einen Gegenstand deiner Liste, ist in den Einzelteil-Wimmelbildern zwar aktiv, hilft aber nicht und ist ausserhalb von Wimmelbildern als Texthinweis nur selten wirklich hilfreich. Wenn du das Mobile bereits dreimal angeklickt hast und dir noch etwas dafür fehlt, ist es sinnvoll dich zum fehlenden Gegenstand zu schicken und nicht zum Mobile. Später wird er dir Dinge anraten, die du überhaupt noch nicht verstehst, weil du soweit noch nicht bist. Ab und an aber ist er durchaus hilfreich und sagt dir, dass du weit zurücklatschen musst um eine Wimmelbildszene zu spielen. Sowohl der Tipp als auch der Guide können sich (im englischen) nicht ganz einig werden, was nun ein Baumhaus ist und so wird mal ja/mal nein das Wort für Baumhaus für ein Baumhaus, die Hütte eines Zwerges und eine Aushöhlung in einem Baum genannt. Der Schuster lässt grüßen.

Das Spiel ist auf der kurzen Seite. 2,5 - 3,5 Stunden sind ausreichend um durch das Spiel zu kommen, wenn man dabei keine Puzzle überspringt. Die Collector-Edition gibt noch etwa 30 Minuten hinzu und bietet keine weiteren Extras ausser den üblichen Verdächtigen.
Sonya ist ein unspektakuläres, durchschnittliches Spiel, dass als Normalversion wegen der Länge, respektive Kürze, eher kritisch betrachtet werden sollte und als Collector-Edition unverständlich ist. Nichts kommt über die Wertung "durchschnittlich" hinaus. Einiges ist ganz gut gemacht, anderes dagegen wird den Spieler nerven oder ist missverständlich und alles andere als hilfreich. Die interessanteren Abwechslungen wie Inventar-Kombination oder unterschiedliche Wimmelbildarten sind so selten, dass man sie auch hätte ganz weglassen können, denn so fragt man sich: Warum etwas anbieten, was dann nur Wünsche weckt.

Sonya hätte sicherlich Potential gehabt. Eine stärkere Geschichte, ein etwas anspruchsvolleres Spiel, etwas mehr Länge, Modiwahl. Nichts davon wurde genutzt. Und so kann man dieses Spiel getrost empfehlen, wenn du ein Freispiel hast oder ein Sonderangebot vorliegt. Es ist Durchschnitt. Nicht mehr.

 


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