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Skymist: Die verlorenen Geistersteine

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Herausgeber: Mutant Arcade inc.
Entwickler: Mutant Arcade inc.

Wenn Du Skymist: Die verlorenen Geistersteine auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Inge W.
Datum: 20.12.2010

Es war einmal. So fangen viele Märchen und auch Skymist an.
Es war einmal ein wunderschönes Königreich Namens Skymist, es war magisch und es gab Geistersteine, die das Königreich in Balance hielten. Die königliche Familie lebte glücklich und zufrieden. Tochter Audrianna, genannt Anna, würde bald ihren 21. Geburtstag feiern und auch die Liebe ihres Lebens, einen Prinzen namens William, hatte sie bereits gefunden. Doch ein Märchen wäre nichts ohne die dunkle Macht und hier ist es Lord Brandolph, der böse Pläne schmiedete um das Königreich zu zerstören. Als du, offensichtlich eine Art Zofe von Anna, für Lord Brandolph das Brunnenwasser reinigen sollst, da beginnt das Abenteuer, denn plötzlich wird alles um dich herum schwarz und Farbe und Leben verschwindet aus allem.

Das Spiel hat nur einen Modus und wunderschöne, farbenfrohe Bilder. Sie sind klar und alles ist gut zu erkennen, war aber nicht heißt, dass Gegenstände in Wimmelbildszene oder an den Orten immer leicht zu finden sind. Sie integrieren sich oft gut mit der Umgebung oder sind nur teilweise sichtbar, so bleibt die Suche spannend.

Am Anfang bekommt man ein Buch und es macht Sinn, dort immer wieder rein zu schauen. Nicht nur die Geschichte wird weiter erzählt, auch Informationen oder wichtige Dinge, die man während des Spiels findet, werden in das Buch kopiert. Es ist schwerlich zu übersehen, denn wenn es etwas neues gibt glitzert es, ebenso wie Wimmelbildzenen und Gegenstände, die man in Szenen nicht sofort findet. Der Tipp für die Wimmelbilder lädt sich immer wieder auf, allerdings braucht er 40 Sekunden dafür und sollte von daher durchaus mit Bedacht eingesetzt werden.

Insgesamt spart Skymist: Die verlorenen Geistersteine aber nicht mit Hilfe. Siehst du ein Fragezeichen, wenn du mit der Maus über den Bildschirm gehst, dann kannst du klicken und ein oben erscheint ein hilfreicher Kommentar. Und auch das Inventar, in dem Objekte kombiniert werden können, wird dich mit Hinweisen versorgen. Nutzt du Inventarobjekte, so wird auch dir auch da genau gesagt, was du zu tun hast ( z. B. Bretter sind an der Wand, du willst die Schrauben eindrehen, dann heißt es " Man braucht erst Löcher um die Schrauben zu benutzen"). Auf die Dauer gesehen, ist das nervig und gibt einem ab und an mal das Gefühl, dass die Entwickler einen für unfähig halten, die einfachsten Zusammenhänge zu erkennen.  

Es gibt 26 Level, in 21 davon findest du Geistersteine. Die Level sind mehr oder weniger alle gleich aufgebaut. Finde Gegenstände, die herumliegen, spiele zwei Wimmelbildszenen (machmal auch 25 Teile der gleichen Art oder Artverwandte, jedenfalls sind es immer zwei Suchszenen). Am Ende dieser Suchszenen musst du noch zwei zusätzliche Objekte suchen, die dir als Inventarobjekte dienen, löse mit Hilfe der Inventarobjekte kleinere Puzzle um die Geistersteine zu befreien. In den höheren Level werde dieses Puzzle dann etwas anspruchsvoller. Die befreiten Geistersteine werden dann in einen Rahmen eingesetzt, jeweils 7 Steine müssen in einem Minispiel gereinigt werden und mit einem weiteren Minispiel am Schlosstor eingesetzt. So bringst du die Farbe zurück ins Königreich

Die Musik ist nicht wirklich schlecht, aber mit der Zeit nervt es einfach, weil es immer die gleichen Tonfolgen sind. Zwischensequenzen erlebst du in Form von Dialogen zwischen verschiedenen Figuren, in den Gesprächen werden dann auch zu lösende Aufgaben angesprochen. Es gibt ein paar Übersetzungsfehler, aber es hält sich so weit in Grenzen, dass man nicht gleich auf "Fehler" spekuliert, wenn man ein Objekt nicht gleich findet. Der Wiederspielwert ist gering - die Objekte bleiben immer die gleichen, auch wenn sie in einer anderen Reihenfolge präsentiert werden.

Skymist: Die verlorenen Geistersteine geht mit der Wimmelbildtradition: Feste Level, was du tust, tust du hier und jetzt und beendest innerhalb der Level auch deine Aufgaben, ohne erst kilometerlange Wege zurück zu legen. Und auch wenn die gleichbleibenden Abläufe dafür sorgen, dass es keine Überraschungen gibt, so hat das Spiel genug Charme um es nicht langweilig werden zu lassen. Trotzdem hat man gerade mit dem Geglitzer und den vielen Hilfen dafür gesorgt, dass der Anspruch sehr gering ist, was schade um das Spiel ist. Offensichtlich sind die Entwickler auch nicht glücklich mit ihrem Ergebnis, zumindest ist dies das erste Spiel in dem der Entwicklername nicht zu finden ist. Skymist: Die verlorenen Geistersteine ist ein hübsches, kleines Spiel, ohne Anspruch aber mit Charme.

 

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