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Shaolin Mystery: Der Jadedrachenstab


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Digital Quarter

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Autor: Sonja R.
08.12.2010

Yu muss auf dem Markplatz zufällig mit ansehen, wie ihr Freund Zihao von den Wachen des Kaisers gefangen genommen wird. Er lässt ein Stück Jade fallen und behauptet, selbst der rechtmässige Kaiser zu sein. Yu will die Wahrheit herausfinden und schafft es, zu Zihao in den Kerker zu gelangen. Dort erzählt er ihr, dass sein Onkel ihn nach dem Tod des Vaters eingesperrt und unrechtmäßig den Thron bestiegen habe. Nun will er Zihao hinrichten lassen, damit er keine Gefahr mehr als wirklicher Thronfolger darstellt. Verhindern kann das nur der Jadedrachenstab und diesen beginnt Yu nun zu suchen, um ihrem Freund zu helfen.

Auf dieser Suche bewegst du dich in farbenfrohen, aber keinesfalls knalligen, grafisch hübschen Arealen. Jedes der 7 Kapitel ist in sich abgeschlossen, du läufst zwischen mehreren Orten hin und her. Der rote Faden zieht sich jedoch von Beginn bis Ende durch das ganze Spiel, während du mit Yu zusammen den Jadedrachenstab suchst.

Rechts unten ist eine Auflistung deiner Aufgaben in dem Kapitel, das können bis zu 10 sein.. Es werden nicht von Anfang an alle angezeigt, sondern nur die, die gerade aktuell sind. Ausgelöst werden sie durch das Anklicken von Stellen der Szene, an denen dein Mauszeiger zu einer Lupe wird. Daraufhin gibt es eine kurze Information, manchmal auch eine Nahansicht. Ab und zu begegnest du Gestalten, mit denen du sprechen musst. Das kann genauso gut ein Mensch wie eine Elfe oder ein Baum sein.

Alle Orte solltest du gründlich mit der Maus absuchen, um nichts zu übersehen. Sehr wichtig ist es, wenn der Mauszeiger zu einer Hand wird, denn dann kannst du etwas in dein Inventar aufnehmen, das du später garantiert benötigst. Das ist aber nicht der einzige Weg, Gegenstände ins Inventar zu bekommen. Dafür gibt es ebenso Wimmelbilder, die durch einen bunten Nebel gekennzeichnet sind und aus denen grundsätzlich ein Objekt ins Inventar geht.

Diese Wimmelbilder sind gut bestückt, aber nicht überfüllt. Vor allem beinhalten sie Suchlisten, die ausser zufällig auch noch passend sind. Es sind Objekte zu finden, die in die damalige Zeit von China passen und gut in die eigentliche Szene integriert sind. Solltest du mal steckenbleiben, mach dich auf die Suche nach einer Suchszene, denn sie entstehen wieder neu. Ein Wimmelbild besuchst du 2 - 3 Mal, jedoch hatte ich nicht ein Mal ein Objekt doppelt auf der Liste.

Aber auch das ist noch nicht alles. Manche Gegenstände öffnen, wenn du sie anklickst, sogenannte Container. Alles, was du darin abgebildet siehst, ist dort zu finden, wo du gerade bist. Hier hilft dir jedoch nicht die Hand, um es aufzunehmen, sondern du musst es so finden und im Container ablegen. Zu findende Gegenstände sowie der, den du dann erhältst, haben immer einen logischen Zusammenhang.

Natürlich ist auch noch der Tipp da. In einer Suchszene findet er für dich eins der Objekte, unterwegs hält er sich eher bedeckt. Du bekommst von ihm lediglich den Hinweis, dass du an der momentanen Position zunächst alles erledigt hast, aber nicht, wo es weitergeht. Das zeigt er nur, wenn tatsächlich an deinem Standort noch etwas getan werden muss. Zu leichtsinnig wird man ihn auch nicht benutzen, denn er braucht schon eine Weile für die Aufladung.

Nun wäre Shaolin Mystery kein anständiges Wimmelbild-Abenteuer, wenn es keine Minispiele gäbe. Auch diese sind in die Handlung integriert und recht abwechslungsreich. Locke eine Ratte durch das Verteilen von Käse durch ein Labyrinth, spiele mit Hütchen, setze Zahnräder ein oder sortiere Zutaten nach Farben und Thema. Das ist nur ein kleiner Auszug aus der Bandbreite. Auch hier lädt eine Schaltfläche zum Überspringen auf, die dich aufgrund der Aufladungszeit dazu bewegt, es selbst zu versuchen. Sehr nützlich ist auch die Möglichkeit, das Minispiel an den Anfang zurückzusetzen, wenn du dich mal verrannt hast.

Zwischen den Kapiteln wirst du durch Yu mit einigen Informationen versorgt, die dich in der Geschichte voranbringen. Leider hat man dazu eine Sprecherin gewählt, die den Text ziemlich emotionslos zum Besten gibt. Umso mehr hat mir dagegen die Musik gefallen, die anfangs an das chinesische Restaurant meiner Wahl erinnert und später in eine ruhige, angenehme Musik mit chinesischen Inhalten übergeht.

Besonders zu empfehlen ist das Anklicken mancher Tiere oder auch anderer Gegenstände übrigens auch, wenn es nicht um Informationen geht. So entdeckst du beispielsweise in einem Heuhaufen eine Katze oder ein Schwein sieht dich ganz verwundert an. Auch kannst du eine Gans zur Seite scheuchen, wenn du das möchtest. Diese Elemente sind immer wieder amüsant.

Im Schnitt sollte ein durchschnittlicher Spiel etwa eine halbe Stunde für ein Kapitel benötigen, was uns auf eine Gesamtspielzeit von 3 bis 4 Stunden bringt. Das ist nicht so wahnsinnig viel, aber das Spiel lohnt sich trotzdem. Vielleicht gibt es ja bei der angekündigten Fortsetzung dann etwas längeren Spielspass.

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